Felix Pestemer Der Staub der Ahnen

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Inhaltsangabe zu „Der Staub der Ahnen“ von Felix Pestemer

Nach über 20 Jahren reist der Museumswärter Eusebio Ramirez wieder in die alte Heimat, um endlich seinen Frieden mit der Familie Rojas zu machen. Von den ehemaligen Freunden aus der Familie ist keiner mehr am Leben. Nur heute, am 'Tag der Toten', kommen sie aus dem Jenseits, um mit den Lebenden zu feiern. Doch die Nachricht vom tragischen Tod des kleinen Benito Rojas weckt Geister der Vergangenheit, die Eusebio bald wieder in die Flucht treiben. In einem Brief versucht er, Benitos Mutter Trost zu spenden: Eusebio glaubt fest daran, dass die Toten weiter existieren und erst zu Staub zerfallen, wenn sie in Vergessenheit geraten. ‚Der Staub der Ahnen’ gibt einen (ganz privaten) Einblick in die Bräuche und Traditionen am 'Tag der Toten' und stellt eine Kultur vor, in der der Tod kein Tabu ist, sondern einen festen Platz im Alltag innehat, eine Kultur, die den Tod feiert und Skelette zum Tanzen bringt. In prächtigen Bildern erweckt Felix Pestemer diese Geschichte zum Leben.

Staubige Angelegenheit: die bunten Rituale des mexikanischen Totenfestes werden nicht wirklich lebendig, die Geschichten bilden kein Ganzes.

— derlorenz
derlorenz

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    Der Staub der Ahnen
    derlorenz

    derlorenz

    05. November 2015 um 22:19

    Felix Pestemer hat sich vorgenommen, Europäern das mexikanische Totenfest näher zu bringen. Seine Faszination für dieses Ritual ist sicherlich echt, er konnte sie mir als Betrachter seiner Zeichnungen aber nicht vermitteln. Die Grundidee wird allzu schnell klar: Die Toten zerfallen erst dann zu Staub, wenn sich niemand mehr an Sie erinnert. So weit, so ehrenwert. Und dann? Nichts weiter! Es werden ein paar Familiengeschichten aus verschiedenen Epochen angerissen, deren Protagonisten jetzt tot sind und in ihrem Zwischenreich eine Party feiern. Diese Skelette sind nicht nur tot, sie wirken auch ziemlich leblos. Und die lebenden Mexikaner sind in einer Weise gezeichnet, die ich persönlich recht albern finde. Kulturhistorisch mag das einen gewissen Wert haben, als Comic funktioniert es aber nicht.

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