Felix Römer Kameraden

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Inhaltsangabe zu „Kameraden“ von Felix Römer

17 Millionen »ganz normale Männer« kämpften während des Zweiten Weltkriegs in Hitlers Armee. Felix Römer schafft aus über hunderttausend Seiten US-amerikanischen Vernehmungsberichten und Abhörprotokollen ein wirklichkeitsgetreues Bild der deutschen Wehrmacht. Hier sprechen die Akteure selbst – wir sehen den Krieg mit den Augen des normalen Soldaten.

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  • Einblicke in die Wehrmacht

    Kameraden

    Sokrates

    04. May 2013 um 15:34

    Amerikanische Verhörprotokolle ermöglichten es dem Autor Felix Römer zu erforschen, inwieweit deutsche Wehrmachtssoldaten ideologisch geprägt und im Krieg tatsächlich eingebunden waren, insbesondere hinsichtlich Kriegsverbrechen, persönlichem Engagement und dem Wissen um die nationalsozialistischen Großverbrechen (Holocaust etc.). Während noch andere Wissenschaftler sich auf die Verhörprotokolle der führenden Köpfe der Wehrmacht konzentriert hatten (vgl. Sönke Neitzel), ermöglichten es Felix Römer die immensen Protokollberge, das intellektuelle „Innenleben“ der Wehrmachtssoldaten auszuloten. Herausgekommen ist eine sehr lebhafte und anspruchsvolle Darstellung von Ursache-Wirkungs-Beziehungen, die in gleicher oder leicht variierender Art und Weise bereits Kollegen wie Sönke Neitzel oder Harald Welzer festgestellt haben. Der Krieg veränderte nicht nur die Persönlichkeit der Soldaten, sondern eben auch ihre Denk- und Referenzrahmen, in denen sie ihr eigenes und das Verhalten der Truppe bewerteten. Recht und Unrecht wurde zum Teil neu definiert, die Bewertungsregeln verschoben sich, Rechtfertigungen fanden sich. Loyalität gegenüber der Truppe und dem Führer wurde hochgehalten. Vom Holocaust wussten viele, zum Teil verurteilten sie die Ereignisse auch. Massenerschießungen im Osten waren bekannt; diejenigen, die an den Erschießungskommandos mitwirkten, reflektierten nicht unbedingt kritisch darüber. Die Loyalität im praktischen wie intellektuellen Sinne war bei sehr vielen Soldaten sehr stark ausgeprägt. Das Buch komplettiert insoweit eine mittlerweile breite Forschungsliteratur über die Motivationslagen der Wehrmachtssoldaten. Deutlich wird einmal mehr, wie willig und loyal doch Soldaten im Krieg werden (können) und wie wichtig es daher ist, einerseits Krieg zu verhindern, aber andererseits auch, ethische Maximen und gesellschaftliche Rahmenbedingungen zu schaffen, die Krieg und Diktatur zu verhindern helfen.

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