Felix Scharlau Fünfhunderteins

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Inhaltsangabe zu „Fünfhunderteins“ von Felix Scharlau

1991. Irgendwo in der schwäbischen Provinz. DJ Moonshine will den Weltrekord im Dauer- Auflegen brechen. Keine gute Idee. Denn der liegt bei 500 Stunden am Stück. Während seiner Strapazen führt er Tagebuch, das zwei Jahrzehnte später bei einer Wohnungsauflösung gefunden wird. Was ist passiert? Ein Adoleszenz-Roman über Karrierepläne aus dem Kaugummiautomaten. Über dialektüberwindende Liebe, Drogenkater und den großen Traum in uns allen - endlich mal in der Limousine hinter eine Mehrzweckhalle gefahren zu werden.

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  • Wirklich empfehlenswert!

    Fünfhunderteins

    Haveny

    02. March 2014 um 22:21

    Inhalt: Selçuk Korkmaz ist der Chef eines Haushaltsauflösungsteams. Bevor er all das "Gerümpel" entsorgt, versucht Selçuk immer zusätzliche Wertgegenstände zu finden und stößt so eines Tages auf das Tagebuch des DJ Moonshine. Selçuk fängt an das Tagbuch zuu lesen und erfährt dabei wie genau das damals abgelaufen ist, als DJ Moonshine versuchte den Weltrekord von 500 Stunden Dauer-Deejaying zu überbieten. Meine Meinung: Zuerst erfährt man etwas über Haushaltsauflöser Selçuk Korkmaz und bekommt mit, wie er Moonshines Wohnung ausräumt und dabei das oben genannte Tagebuch findet. Direkt danach beginnen die Tagebucheinträge und erst am Ende stößt man wieder auf Selçuk. Klar, es soll in diesem Buch ja um Moonshine gehen, aber dennoch hätte ich gerne noch etwas mehr über Selçuk erfahren. Denn ich hätte mir schon eine Stelle gewünscht, in der die Tagebucheinträge unterbrochen werden und man erfährt, was Selçuk über diese denkt. Nach den Tagebucheinträgen gibt es selbstverständlich einen abrundenden Schluss, indem Selçuk noch mal eine Rolle spielt, aber dennoch hätte ich gerne noch etwas mehr über ihn im mittleren Teil gelesen. Die Tagebucheinträge sind wirklich amüsant geschrieben und unterhalten gut. Es ist total interessant zu sehen wie DJ Moonshine seinen Weltrekord erst plant und dann versucht ihn umzusetzen. Selbstverständlich kann da  gar nicht alles glatt gehen. Faszinierend wie man Einblick in Moonshines "DJ-Leben" bekommt. Ich finde es auch super, dass diese Geschichte in Tagebuchform erzählt wird und somit noch eine weitere Besonderheit besitzt. Der Autor hat mich mit diesem Buch wirklich gefesselt, sodass ich einfach weiterlesen musste, um zu erfahren, ob er einen neuen Weltrekord aufstellt oder nicht. Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit durchgelesen und wenn man erst mal in diesem Buch drinnen ist, mag man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören. Das Buch berichtet von so vielem: Von der Liebe, von den ersten Drogenerfahrungen,der Musik, totaler Übermüdung und dem verzweifelten Wunsch berühmt zu werden. Einige dieser Erfahrungen haben sicher viele schon hinter sich gebracht und aus diesem Grund kann man sich noch besser in Moonshine hineinversetzen. Aber Moonshine ist so sympathisch, dass man auch ansonsten seine Handlungen gut nachvollziehen kann. Mein Fazit: Auch wenn ich gerne noch etwas mehr über Selçuks Meinung zu diesem Tagbuch, während den Einträgen erfahren hätte, hat mich dieses Buch dennoch begeistert und bekommt noch 5 Sterne. Moonshine ist einfach richtig sympathisch und ich konnte mich auch super mit ihm identifizieren. Der locker leichte Schreibstil macht das Buch noch schmackhafter und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen!

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  • Eher enttäuschend

    Fünfhunderteins

    Ritja

    08. December 2013 um 19:08

    Ich erwartete einiges und bekam aber nicht so viel. DJ Moonshine konnte mich nicht in seine Welt entführen. Eher war es ein rein und raus hüpfen...hoffentlich verpasse ich nichts da draußen, während ich hier lese. Er konnte mich nicht fesseln mit seiner Geschichte und den Figuren. Ich fand die Figuren blaß und wenig ansprechend, auch die Geschichte war eher schmal und wurde (aus meiner Sicht) künstlich in die Länge gezogen.  Der Anfang war gut und schaffte durchaus auch eine kleine Neugier auf den Rest. Jedoch brach das gute Gefühl mit dem Beginn des Tagebuchs ab. Die Vorgeschichte auf den ersten 42 Seiten war ganz witzig. Hier und da ein Schmunzler über die klassischen Klischees, die hier gern etwas verdreht wurden. Doch ab Seite 44 kippte die Geschichte. Es wurde fad und platt und wenig interessant. Was war hier geschehen? Ich hatte das Gefühl, es schreibt ein anderer Autor weiter. So quälte ich mich durch die restlichen 200 Seiten und war froh, als es zu Ende war. Schade.

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