Slawa und seine Frauen

von Felix Stephan 
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Slawa und seine Frauen
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Positiv (18):
I

Unterhaltsam geschrieben :-)

Kritisch (3):
Mrs_Nanny_Oggs avatar

Leider ziemlich langatmig und dröge Familiengeschichte.

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Inhaltsangabe zu "Slawa und seine Frauen"

"1962 studierte meine Großmutter in Leningrad. Sie ging eine Beziehung mit einem ukrainischen Juden ein und wurde schwanger, mit meiner Mutter. Als die Eltern ihres Freundes erfuhren, dass ihr Sohn keine 17 Jahre nach dem Holocaust eine Deutsche geschwängert hatte, musste er die Stadt verlassen und nach Hause zurückkehren. Die beiden haben sich daraufhin nie wiedergesehen."

Felix Stephan stammt aus einer ostdeutschen Familie, in der Disziplin und Prinzipientreue wichtiger waren als persönliche Befindlichkeiten. So fand seine Mutter als Teenager heraus, dass ihr Vater nicht ihr Erzeuger war, aber erst als 51-Jährige tritt sie zusammen mit ihrem Sohn die Reise zum unbekannten Vater, Slawa Falbusch, an. In der Westukraine angekommen, werden sie von der Familie des bereits verstorbenen Slawas mit offenen Armen empfangen. Und die neue jüdisch-ukrainische Verwandtschaft scheut weder Zeit noch Kosten, den einstigen Charmeur und erfolgreichen Psychiater Slawa im besten Licht zu zeichnen. Etwas zu perfekt für den Geschmack des ostdeutschen Enkels, der sich sein eigenes Urteil bilden möchte und Sanja, Slawas Sohn, in Israel besucht.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426277164
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Droemer
Erscheinungsdatum:01.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Ivonne_Gerhardvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Unterhaltsam geschrieben :-)
    Unterhaltsam geschrieben :-)

    Das Cover ist schon sehr einfach entworfen und mit dem Titel denkt man erst etwas anderes , als die Inhaltsangabe preis gibt und wird neugierig , was den jetzt auf einen im Buch wartet :-) die Gestaltung des Covers find ich recht schön und schlicht und man erkennt sofort den Titel und kann ihn lesen :-) das Buch enthüllt dann eine Reise durch eine interessante Familiengeschichte und deckt Geheimnisse und wahre Hintergründe des Großvaters auf. Es macht Spaß und ist unterhaltsam verpackt. Die Texte sind leicht und verständlich zu lesen und man kann dem Buch sehr gut folgen. Eine tolle Lese-Reise mit Spurensuche und einer interessanten Familie , die man dabei kennen lernen darf :-) zurück in die Vergangenheit :-)

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    Svanvithes avatar
    Svanvithevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gute Unterhaltung nahe der Realität, aber mit ein paar Schwächen im Verlauf...
    Begegnungen

    In „Slawa und seine Frauen“ erzählt Felix Stephan eine wahre Geschichte. Eine über seinen Großvater Slawa. Und irgendwie auch über seine Mutter, dessen Tochter. Denn die findet als Fünfzehnjährige heraus, dass der Mann ihrer Mutter nicht ihr leiblicher Vater ist. Vielmehr stammt sie aus einer Beziehung zu eben jenem Slawa, Wjatscheslaw Falbusch, einem ukrainischen Juden, der ein charakterloser Mann gewesen sein soll und sich – angeblich – nicht eine Sekunde um seine Tochter bemüht habe.


    Es dauert unter anderem aus diesem Grund (ein weiterer ist, dass Mutter und Tochter in ihrem ganzen Leben kein persönliches Gespräch geführt haben, was unverzichtbar ist, wenn man mehr über den tatsächlichen Vater herausfinden will) noch einige Jahrzehnte, bis Stephans Mutter auf die Idee kommt, ihren Vater ausfindig zu machen. Das Schicksal will es, dass sie ihren Vater wirklich findet, allerdings lebt er nicht mehr. Doch da sind noch seine ukrainische Witwe Olga und die Halbgeschwister Ljuda und Sanja, und wie es scheint, ist die verlorene deutsche Tochter herzlich willkommen. Einer Reise in die Ukraine steht nichts mehr im Wege...


    Felix Stephan weiß, seine Leser zu unterhalten, er ist ein geübter Schreiber. Schließlich verdient er als Kulturjournalist sein Geld vor allem damit, seine Meinung über Bücher oder Filme zu Papier zu bringen. Nun steht er auf der anderen Seite.


    Der Titel ist etwas weit hergeholt, denn so viel Frauen gibt es in Slawas Leen gar nicht, und eine Beschreibung der Beziehungen steht auch nicht unmittelbar im Vordergrund. Vielmehr schildert Felix Stephan seine ganz persönlichen Eindrücke als Begleiter seiner Mutter auf drei Reisen (zwei in die Ukraine, eine nach Israel).


    Obwohl er sich dabei stilistisch nahe der Realität hält, sind seine Wahrnehmungen folgerichtig nicht neutral, sondern von seiner eigener Anschauung und Wertung geprägt. So gelingt es ihm mühelos, die Gegensätze zwischen einem Deutschland des Wohlstandes und der Ukraine mit zu großen Teilen vorhandenen sozialen Elends darzustellen. Begegnungen mit Menschen, ihre Fähigkeit, sich den Gegebenheiten anzupassen und sich trotz ihrer Sorgen und Nöte ihre Herzlichkeit zu bewahren oder sich ein schöneres Bild von einer nicht so vollkommenen Vergangenheit zu machen, rufen beim Autor einen gewissen Grad an Skepsis oder Verwunderung hervor.


    Seine Darstellung spickt Felix Stephan mit Ironie und Humor, die im Verlaufe des Geschehens etwas verloren gehen, wodurch sie an Frische und Schwung verliert und den Leser nicht mehr genug „mitnimmt“. Daneben bleibt die eigentliche Hauptperson teilweise auf der Strecke, weil über Slawa in einem eher geringen Maße berichtet wird.


    „Wir erforschten weniger das Leben von Slawa als die Geschichte, die Olga von ihrem Mann erzählen wollte. Wir waren in einem Slawa-Falbusch-Erlebnispark unterwegs, den Olga entworfen hatte.“ (Seite 172)


    Und am Ende ist der Leser ebenfalls unschlüssig: Vielleicht war Slawa Falbuschs Leben ein verzweifeltes oder ein zweifelndes. Ob es ein zweifelhaftes war, mag dahingestellt sein.


    3,5 Sterne

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    Laudia89s avatar
    Laudia89vor einem Jahr
    undurchsichtig

    Felix Stephan stammt aus einer ostdeutschen Familie, in der Disziplin und Prinzipientreue wichtiger waren als persönliche Befindlichkeiten. So fand seine Mutter als Teenager heraus, dass ihr Vater nicht ihr Erzeuger war, aber erst als 51-Jährige tritt sie zusammen mit ihrem Sohn die Reise zum unbekannten Vater, Slawa Falbusch, an. In der Westukraine angekommen, werden sie von der Familie des bereits verstorbenen Slawas mit offenen Armen empfangen. Und die neue jüdisch-ukrainische Verwandtschaft scheut weder Zeit noch Kosten, den einstigen Charmeur und erfolgreichen Psychiater Slawa im besten Licht zu zeichnen. Etwas zu perfekt für den Geschmack des ostdeutschen Enkels, der sich sein eigenes Urteil bilden möchte und Sanja, Slawas Sohn, in Israel besucht.


    Am Anfang bin ich sehr gut in das Buch rein gekommen. Es ist flüssig geschrieben und Spannugng wird aufgebaut. Aber irgendwann so ab dem ersten Viertel verliert man den Faden, weil man das Gefühl hat es gibt keinen. Es wird nach meiner Meinung sehr oft hin und her gesprungen. Der Titel des Buches passt auch nicht ganz mit dem Thema des Buches zusammen. Auch wenn es um meherer Frauen in seinem Leben geht.
    Sehr schön finde ich das Buch gestaltet.

    Es ist eine gute Lektüre nebenbei, aber ich habe mir persönlich mehr versprochen als das Buch her gibt.

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    NeriFees avatar
    NeriFeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Witzige Familiengeschichte mit spannenden Hintergründen
    Amüsant und klug

    Auf "Slawa und seine Frauen" bin ich ganz zufällig aufmerksam geworden. Das Cover ist mehr als gelungen. Die Umschlaggestaltung allgemein ist sehr hochwertig und schön anzusehen. Der Titel als solcher hat mich nicht fangen können, dennoch hat mich die Geschichte neugierig gemacht. Und von dieser wurde ich nicht enttäuscht. 

    Klappentext
    1962 studierte meine Großmutter in Leningrad. Sie ging eine Beziehung mit einem ukrainischen Juden ein und wurde schwanger, mit meiner Mutter. Als die Eltern ihres Freundes erfuhren, dass ihr Sohn keine 17 Jahre nach dem Holocaust eine Deutsche geschwängert hatte, musste er die Stadt verlassen und nach Hause zurückkehren. Die beiden haben sich daraufhin nie wiedergesehen."

    Felix Stephan stammt aus einer ostdeutschen Familie, in der Disziplin und Prinzipientreue wichtiger waren als persönliche Befindlichkeiten. So fand seine Mutter als Teenager heraus, dass ihr Vater nicht ihr Erzeuger war, aber erst als 51-Jährige tritt sie zusammen mit ihrem Sohn die Reise zum unbekannten Vater, Slawa Falbusch, an. In der Westukraine angekommen, werden sie von der Familie des bereits verstorbenen Slawas mit offenen Armen empfangen. Und die neue jüdisch-ukrainische Verwandtschaft scheut weder Zeit noch Kosten, den einstigen Charmeur und erfolgreichen Psychiater Slawa im besten Licht zu zeichnen. Etwas zu perfekt für den Geschmack des ostdeutschen Enkels, der sich sein eigenes Urteil bilden möchte und Sanja, Slawas Sohn, in Israel besucht.


    Der Autor schreibt sehr klug, informativ und humorvoll. Die Textpassagen lesen sich flüssig und so war es ein Leichtes, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen. Familiengeschichten sind in Buchform nie so wirklich meins gewesen. "Slawa und seine Frauen" hingegen war durchweg interessant und vor allem amüsant. Die Suche nach der Vergangenheit und den eigenen Vorfahren ist der hauptsächliche Handlungsstrang. Chaotische Familienverhältnisse und die Reise in die Ukraine prägen die Geschichte des Buches.

    Ich musste viel und oft lachen, fand das Buch sehr kurzweilig und kann es jedem empfehlen, der Humor versteht und lustige Bücher bevorzugt.

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    Lesemamas avatar
    Lesemamavor einem Jahr
    Familienwurzeln

    Slawa und seine Frauen
    von Felix Stephan

    Bewertet mit 3.5 Sternen

    Zum Inhalt: 

    Felix reist mit seiner Mutter in die Ukraine, denn sie erfährt nach über fünfzig Jahren, dass ihr Vater nicht ihr Erzeuger ist. Dieser ist Slawa, ein Jude und lebte in der Ukraine. 

    Felix Familie kommt aus dem Osten Deutschlands und war immer diszipliniert und linientreu, da ist es auch Jahre nach den zweiten Weltkrieg noch ein Unding von einem Juden schwanger zu sein. 

    Als Felix mit seiner Mutter in für Ukraine reiste, war der leibliche Vater schon verstorben, aber seine Familie lebte noch und nahm die zwei nur zu gerne auf. 

     

    Meine Meinung: 

    Der Roman ist eine Mischung aus Familiengeschichte und Geschichtsunterricht. Es gab Stellen, die fand ich sehr interessant und dann wieder langweilte mich der geschichtliche Hintergrund. 

    Ich erwartete eine Geschichte mit Familiengeheimnissen und bekam eine Aufzählung von verschiedenen Erlebnissen, denen für mich irgendwie die Handlung fehlte. Es war zum Teil lustig, zum Teil auch berührend, aber dennoch hat mich das Buch nicht erreichen können. 

     

    Fazit: 

    Ein Buch über die Familie des Autors (?) aber leider nicht so wirklich mein Fall. Es ist gut geschrieben, könnte mich aber nicht erreichen. Für Interessenten der ehemaligen DDR ist es bestimmt interessanter.

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    M
    michaela_naumannvor einem Jahr
    Super




    Das Buch hat mir von Anfang an sehr gut gefallen. Das Cover ist einprägsam und macht neugierig auf den Inhalt, ist aber auch mit einem Augenzwinkern zu betrachten. Die Figur des Felix Stephan, um den es hauptsächlich geht, ist sehr interessant dargestellt und man kann sich als Leser sehr gut mit ihm identifizieren. Die Handlung ist auf alle Fälle spannend, aber auch amüsant, denn er macht sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit und will seine Vorfahren, besonders seinen Großvater kennen lernen und viel über ihn erfahren. Wir begleiten ihn auf diese Reise in den Osten und lernen eine besondere und chaotische Familie kennen, die nicht immer alles so darstellt, wie es ist. Hinter das wahre Geheimnis zu kommen, macht beim Lesen sehr viel Spaß.

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    minnie133s avatar
    minnie133vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannung fehlt
    Spannung fehlt

              Inhalt:Felix Stephan stammt aus einer ostdeutschen Familie, in der Disziplin und Prinzipientreue wichtiger waren als persönliche Befindlichkeiten. So fand seine Mutter als Teenager heraus, dass ihr Vater nicht ihr Erzeuger war, aber erst als 51-Jährige tritt sie zusammen mit ihrem Sohn die Reise zum unbekannten Vater, Slawa Falbusch, an. In der Westukraine angekommen, werden sie von der Familie des bereits verstorbenen Slawas mit offenen Armen empfangen. Und die neue jüdisch-ukrainische Verwandtschaft scheut weder Zeit noch Kosten, den einstigen Charmeur und erfolgreichen Psychiater Slawa im besten Licht zu zeichnen. Etwas zu perfekt für den Geschmack des ostdeutschen Enkels, der sich sein eigenes Urteil bilden möchte und Sanja, Slawas Sohn, in Israel besucht.
    Fazit:Der Geschichte fehlt in meinen Augen der rote Faden. Das Buch trägt den Titel "Slawas Frauen", jedoch habe ich bis zum Schluss nicht ganz verstanden, warum das Buch diesen Titel trägt. Wer sind jetzt genau die Frauen von Slawa?Die Geschichte plätschert einfach so vor sich hin - ohne roten faden, teilweise etwas verwirrend - aber eben ohne Spannungsbogen. Bei mir kam der Sinn des Buches nicht wirklich an.Positiv fand ich die abwechslungsreichen Gedankengänge politische Themen betreffend - das ist definitiv interessant zu lesen. 
            

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    flieders avatar
    fliedervor einem Jahr
    Mehr erwartet

    Die Mutter von Felix Stephan führt mit ihrer regimetreuen Familie ein beschauliches Leben in der ehemaligen DDR, als sie sehr spät erfährt, dass sie einst adoptiert wurde. Jetzt, mit 51 Jahren macht sie sich mit ihrem Sohn Felix auf die Suche nach ihren eigentlichen Wurzeln in der krisengeschüttelten Ukraine. Ihr richtiger Vater, Slawa Falbusch, war ein ukrainischer Jude, den sie leider nicht mehr kennenlernt, da er schon verstorben ist. Aber die restliche Familie nimmt die "fremde Tochter" mit offenen Armen auf und versucht von dem einstigen Charmeur Slawa, der zu seiner Zeit ein anerkannter Psychiater war, ein so erfolgreiches Bild zu malen, dass es Felix kaum glauben kann und seine eigenen Schlüsse zieht.

    Wer von dem Titel darauf schließt, dass es um einen Frauenhelden geht, irrt gewaltig. Es werden die verschiedenen Frauen, die mit Slawa verwandt oder befreundet waren, beschrieben. Man erfährt so einiges von dem schweren und doch manchmal humorvollem Leben, dass die Menschen in der ärmlichen Ukraine führen. Die Gegensätze zu unserem wohlhabenden Deutschland sind doch sehr gravierend. Auch die Menschen könnten verschiedener nicht sein. Mit dem Schreibstil hatte ich so manchmal meine Probleme und ich fand nicht richtig in das Buch rein. Vielleicht lag es auch daran, dass es nicht unbedingt mein Genre war. Allerdings kann ich mir vorstellen, dass sich viele für dieses Thema interessieren und darüber ganz anders urteilen.

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    S
    SofieWaldenvor einem Jahr
    Meine unbekannte Familie

    Felix Stephan, Kulturjournalist bei einer renommierten Zeitung, macht sich zusammen mit seiner Mutter auf den Weg, seine eigenen unbekannten Wurzeln zu erforschen, seinen Großvater und damit auch seine diesseitige Familie kennenzulernen. Denn noch während seine Großmutter schwanger war, wurde ihr Freund, ein ukrainische Jude, von seinen Eltern zurück in die Heimat beordert, nachdem diese erfahren hatten, dass Großmutter eine Deutsche war, 17 Jahre nach dem Holocaust.

    Nach mühsamen Recherchen, einigen glücklichen Zufällen und der ersten traurigen Nachricht, dass sein Großvater Slawa selbst bereits sehr früh verstorben ist, kommt die Einladung von Slawas Familie, doch endlich in den Schoß der Familie 'einzukehren', nachdem man doch so lange darauf gewartet habe. Und so beginnt diese Reise, in das große Land hinter der EU-Grenze, zu einer großen, vielfältigen und sehr ungewöhnlichen Familie voller Herzlichkeit und Humor. Hier finden sich tatsächlich Wurzeln, das Gefühl der Vertrautheit und der Gemeinsamkeit, ohne sich jemals zuvor getroffen zu haben. Und dies ist nur der Anfang, denn die Welt ist bunt und die Familie auch.

    Ein unterhaltsames Buch, eine Familiengeschichte, das man mit einem Augenzwinkern erzählt bekommt, und die man als Leser auch als solche mit wirklich großem Vergnügen liest. Und das Besondere dabei, es ist wahr. Diese Familie ist echt, sie existiert und irgendein kleines Teilchen davon können wir mehr oder weniger auch in unserer eigenen Familie wiederfinden, was einem beim Lesen ein zusätzliches Lächeln abgewinnt.

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    reni1950s avatar
    reni1950vor einem Jahr
    Geschichte




    Die zentrale Figur des Buches ist Felix Stephan. Er macht sich auf, um mehr über seine Familie zu erfahren, besonders über seinen Großvater Slawa und unternimmt dafür Reisen in östliche Regionen. Ich finde das Buch unheimlich unterhaltsam geschrieben. Da ich aus der DDR stamme, interessiert mich das Kapitel des Kommunismus natürlich besonders, das ja damals hautnah gelebt wurde und ich finde diesen historischen Rückblick verbunden mit einer köstlichen Familiensaga einfach grandios. Der Schreibstil gefällt mir dabei sehr gut. Man findet sofort ins Geschehen hinein. Die Figuren sind sehr interessant und mit der richtigen Prise Humor angelegt worden. Von mir aus hätte das Buch gerne länger sein dürfen.

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