Felix Wegener , Matthias Stolz Nichtschwimmer

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Inhaltsangabe zu „Nichtschwimmer“ von Felix Wegener

Felix ist im besten Mannesalter, als er nach einem Besuch beim Urologen erfährt, dass seine Spermien nichts taugen. Eine Katastrophe, findet nicht nur er, sondern auch Sonja, seine Frau. Schließlich wünschen sich beide ein Kind. Sehr. Schnell.
Mutig und wunderbar komisch schildert Felix, wie er seinem gar nicht so ungewöhnlichen Leiden auf den Grund geht. Er erzählt von seltsamen Therapien (Zink!), fruchtbaren Orten (Prag!) und seinem besten Freund mit dem gleichen Problem (Jörg!). Überhaupt scheint sein halber Freundeskreis plötzlich aus Männern mit mangelhaften Hoden zu bestehen ...

Durchaus witzig. Für Zwischendurch ideal...

— labbelman

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  • von Babys und echten Männern

    Nichtschwimmer

    labbelman

    19. August 2014 um 14:35

    Felix und Sonja sind seit langem ein Paar und da verwundert es nicht, dass beide sich ein Kind wünschen, der eine mehr und sehr schnell (Sonja), der andere (Felix) zunächst etwas weniger. Tja und letztendlich was ist schon dabei, ist doch die leichteste Sache der Welt, oder? Leider ist dies nicht der Fall, denn bei den beiden will es einfach nicht klappen. Nach einiger Zeit lässt sich Sonja durchchecken und ihr Ergebnis: sie ist kerngesund. Also muss der Urologe an Felix ran, aber wieso? Er ist doch ein echter Mann mit Haaren auf der Brust, kräftigem Bartwuchs und überhaupt kann es ja wohl nicht an ihm liegen. Dennoch tut er seinem Schatz den Gefallen und wagt den gefährlichen Weg zum Arzt. Als dieser ihm mitteilt, dass seine Schwimmer nichts taugen, ist er hart getroffen. Ist er noch ein Mann? Was kann man tun? Wird seine Liebste ihn deswegen verlassen? „Nichtschwimmer“ schafft es auf lustige Weise ein ernstes Thema anzupacken. Der Autor scheibt locker, spritzig von der Leber weg und sorgt für jede Menge Lacher und Schmunzler, da bleibt kein Auge trocken. Fazit: Herrlich komisch und für Zwischendurch die ideale Lektüre. Durchaus lesenswert, auch wenn wir Männer nicht immer gut bei wegkommen.

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  • Man(n) nimmt es mit Humor!

    Nichtschwimmer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. April 2014 um 15:11

    Zum Buch Der Roman "Nichtschwimmer" wurde von Felix Wegener (dessen Name ein Pseudonym ist), mit der Unterstützung von Matthias Stolz, geschrieben und erschien 2011 im ullstein-Verlag. In diesem sehr humorvollen Roman geht es um Männerprobleme. Das Cover passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Auf ihm sind Spermien abgebildet, die entweder schlafen, Zigarre rauchen oder einfach nichts tun. Dasselbe gilt für den Titel "Nichtschwimmer", der verdeutlicht, was für ein Problem Felix mit seinen Spermien hat. Persönliche Stellungnahme Das Buch ließ sich sehr einfach und flüssig lesen. Es wurde zu keiner Zeit langweilig und zwischendurch sogar richtig spannend. Man fragt sich, was Sonja und Felix wohl so alles unternehmen, um ein Kind zu kriegen. Der Schreibstil ist einfach zu verstehen und wirklich sehr humorvoll. Man merkt, dass die Hauptfigur versucht, das alles mit Humor zu nehmen, obwohl er zwischendurch sehr an seiner Männlichkeit zweifelt. Er fragt sich, ob seine Freundin ihn überhaupt noch als Mann wahrnimmt. Genau das macht ihn meiner Meinung nach so sympathisch. Für mich persönlich war der Schluss sehr überraschen, hatte ich doch eigentlich etwas anderes erwartet. Fazit Ein wirklich humorvolles und spannendes Buch, das ich gern weiterempfehle!

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  • Unerfüllter Kinderwunsch

    Nichtschwimmer

    Sabine17

    03. March 2014 um 20:45

    Felix ist 33 Jahre alt und lebt seit 3 Jahren mit Sonja zusammen, als sie sich entschließen ein Kind zu bekommen. Als nichts passiert, lässt Sonja sich untersuchen. Doch bei ihr scheint alles in Ordnung zu sein. Da nötigt sie Felix zum Urologen zu gehen und hier beginnt die Geschichte. In lockerer Art erfahren wir, wie Felix ganz unbedarft seinen ersten Urologen-Besuch absolviert. Danach fällt seine bis dahin intakte Männerwelt zusammen, denn er erfährt von seiner Zeugungsschwäche. Im Laufe des Buches werden die Töne ernster. Wir durchlaufen mit Felix und Sonja die ganze Bandbreite eines Pärchens in einer solchen Situation: von Sex nach der Stoppuhr bis zur Befruchtung im Reagenzglas. Und auch die Auswirkungen auf die beiden Betroffenen werden eindrucksvoll dargestellt: Beziehungskrisen, Anspannung, hormonelle Gemütsschwankungen. Ich fand es im Gegensatz zu anderen hier sehr angenehm, dass dies kein Buch ist, in dem das Thema durch den Kakao gezogen wird. Der Autor Felix Wegener (nicht sein richtiger Name) hat in diesem Buch seine eigene Geschichte erzählt und das merkt man auch. Ich fand dabei sehr interessant, einen solchen Leidensweg mal aus Sicht eines Mannes zu erfahren. Als Frau hätte ich ihn daher auch manchmal am liebsten geschüttelt. Besonders erwähnenswert finde ich noch das schöne Cover. Im momentan modernen Türkis mit witzig gezeichneten Spermien. Fazit: ein gelungenes Buch, wenn man auf locker zu lesende Weise erfahren möchte, was Paare mit unerfülltem Kinderwunsch so alles durchmachen müssen.

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  • Aus Nicht Schwimmer wurden Schwimmer!

    Nichtschwimmer

    TraumTante

    21. November 2013 um 14:50

    Ich finde das Buch sehr gut. Man erfährt viel über die Gedankenwelt der Männer. Es sind nicht immer nur die Frauen die ein seelischen Knacks haben wenn das mit dem Kinderkriegen nicht so funktioniert wie man möchte. Ich habe das Buch zusammen mit meinem Mann gelesen und auch fand es gut. Es ist witzig und lustig geschrieben. Es ist eine wahre Geschichte von einem Mann der sich nie darüber Gedanken gemacht hat das er mal Schwierigkeiten hätte ein Kind zu zeugen. Man erfährt viel was so hinter der Fassade steckt wo heute leider sehr oft noch geschwiegen wird. Tja, und das es trotz der Diagnose Zeugungsfähig immer noch hoffen kann das kleine Wunder in den Armen zu halten. Eine Wahre aufrüttelnde, mitfühlende Geschichte mit Happy End.

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  • Witzig und charmant

    Nichtschwimmer

    Ssita

    14. April 2013 um 10:33

    Das Buch befasst sich zwar mit einer ernsthaften Thematik, wird aber super auf die Schippe genommen. Felix (Ich-Erzähler) und seine Frau Sonja wünschen sich ein Kind. Felix erfährt von seinem Arzt, dass seine Spermien da nicht mitmachen wollen. Auf eine sehr witzige Art und Weise schildert Felix den Prozess des Kinderkriegens mit gehandicapten Spermien. Die Erzählung ist voll von humorbepackter Selbstironie und wirkt dadurch unglaublich lebendig. Man kann das Buch gut weglesen, sich dabei einen weglachen und es am Ende mit einem zufriedenen Grinsen weglegen. Eine angenehm leichte Lektüre für zwischendurch!

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  • Ein ernstes Thema humorvoll verpackt

    Nichtschwimmer

    isag

    21. March 2013 um 22:01

    "Nichtschwimmer" kommt in typischer Ruhrpottmentalität daher und lässt sich locker und flott lesen. Die Handlung ist finde ich gut aufgebaut und zeigt, wie der Autor zunächst noch davon ausgeht, daß bei ihm so alles in Ordnung ist, dann aber von der Realität eingeholt wird. Insgesamt wird im Buch aber eher selten deutlich, über welch langen Zeitraum sich der Versuch erstreckte, bis aus dem ersten Gedanken an Nachwuchs dann wirklich eine Schwangerschaft wurde. Dafür sind die in der ganzen Zeit immer wieder auftretenden Probleme aller Art gut nachvollziehbar geschildert und als Leser freut man sich am Ende mit.

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer

    Callso

    28. December 2012 um 16:06

    „Nichtschwimmer“ ist ein Buch über den langen und verzweifelten Wunsch, aus wenig brauchbaren Spermien trotzdem ein Kind entstehen zu lassen. Bei Felix und Sonja will es partout nicht klappen. Wie geht Mann damit um? Wie sehr verzweifelt die Partnerin mit dem großen Mutterwunsch? Dabei ist das Buch weniger Ratgeber, sondern ein witziger Begleiter der beiden Verzweifelten. Gerade die Beschreibung des regelmäßigen Befüllens des entsprechenden Bechers, die Konversation mit anderen Gleichgesinnten, die ebenfalls den Kinderwunsch haben, das sind die sehr starken Szenen des Buches. Dem Autor Felix Wegener ist ein unbeschwertes und lustiges Buch gelungen. Und vielleicht ist es dank der häufig detailgenauen Beschreibung doch auch ein gutgemeinter Ratgeber… Ein heiteres und beschwingtes Buch über ein Thema, das mit fortlaufender Dauer nicht einfacher wird. Der dringende und unerfüllte Wunsch nach Kindern sorgt für Enttäuschungen, Emotionen und eine vergiftete Atmosphäre. Die Beziehung wird ordentlich auf die Probe gestellt. Doch das Buch behält zumeist seinen flotten, frechen und Stil bei, ungeniert und humorvoll wird das Verhältnis der beiden Partner aufgearbeitet. Dabei hat das Lesen viel Spaß gemacht, weil es das ernste Thema sehr kurzweilig und augenzwinkernd aufgearbeitet wurde.

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer

    SmilingKatinka

    20. June 2012 um 13:41

    Felix und Sonja sind ein Paar. Glücklich. Sonja will ein Kind. Felix will ein Kind. Sonjas Eierstöcke wollen ein Kind. Soweit so gut, Doch Felix' Spermien sind gnadenlose Nichtschwimmer. Felix' Spermien wollen nicht. Es beginnt eine Leidensgeschichte, durch die sicher auch andere Männer durch mussten, die jedoch niemand wirklich zugeben möchte. Auch wenn die Frauen immer mehr in die Hand nehmen, so sollte doch wenigstens "das" funktionieren. Felix, der sein Leben gerne von Sonja bestimmen lässt, lässt Sonja nun auch die Operation Baby leiten. Er hat ja eh aum was zu sagen. Felix Wegener traut sich nicht nur, sich dem Problem zu stellen, zum Urologen zu gehen und zusammen mit seiner Sonja die Operation Baby durchzustehen, nein, er schreibt ein humorvolles Buch über das Thema. Ein Buch, das Mut macht. Ein Buch, das auf alle Fragen, auf die er selbst keine Antwort hat, die richtige Antwort gibt. Ja, eine Beziehung leidet darunter. Ja, es fehlen einem oft die richtigen Worte, weil es sie wohl nicht gibt und ja, manchmal hilft der beste Humor nicht, aber er macht es erträglicher. Lustig, doch niemals lächerlich nähert sich Felix den einzelnen Stationen an, die zum Wunschkind führen. Deutsche Bürokratie, ungeahnte Kosten, wie erklärt man es der Familie, den Freunden, wie leidet die Frau. es gibt kaum einen Aspekt, den dieses Buch auslässt. Man lacht, man schmunzelt, doch man verliert nie die Sorge von Felix und Sonja aus den Augen. Eine perfekte Mischung. Jedenfalls in meinen Augen. Ich empfehle dieses Buch sowohl Männern als auch Frauen. Am besten entweder, wenn der Kinderwusch noch nicht da ist oder wenn man das Martyrium schon durchlebt hat. Denn dann kann man am besten vom Humor profitieren. Top

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer

    Buchfan276

    11. November 2011 um 19:00

    Nichtschwimmer basiert auf einer wahren Geschichte. Sicherlich gibt es viele Männer, die unter genau diesem Problem leiden. So auch Felix. Er und seine Frau Sonja hätten so gern ein Kind. Doch das Schicksal will anders. Felix´ Spermien taugen zu nichts. Und da er das auch nicht einfach so auf sich sitzen lässt, beginnt eine abenteuerliche "Versuchsreihe" mit Zink, Fruchtbarkeitsgötzen, Bio-Essen und viel mehr. Und dann stellt sich heraus, dass Felix nicht der einzige mit diesem Problem ist. Wird es dennoch mit dem Kind klappen - irgendwann? Das sehr witzige Buch spricht ein Thema an, unter dem viele Männer leiden. Doch auf humorvolle Art und Weise schafft es der Autor, die Gedanken eines solchen Mannes fühlbar zu machen. Was in einem solchen Kopf vorgeht, kann man sich als Außenstehender wohl nur schwer vorstellen. Schachtelsätze oder Fachausdrücke sind nur selten enthalten. Viel mehr hält sich der Autor an die normale Umgangssprache eines 33-jährigen Mannes. Oftmals muss man schmunzeln. Leider ist das Buch in der Mitte etwas zäh, trotzdem ist es bis zum Ende interessant, möchte der Leser doch erfahren, ob es Sonja gelingt, schwanger zu werden. Ein wirklich empfehlenswerter Roman, der besonders durch seinen realitätsnahen Schreibstil und humorvolle Ironie überzeugt.

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer

    robbylesegern

    14. October 2011 um 17:13

    Humorvolle und mutmachende Geschichte Als Felix und seine Freundin Sonja über Familienplanung nachdenken und sich nach einer gewissen Zeit noch kein Erfolg eingestellt hat, lassen sich beide untersuchen. Bei Sonja ist alles o.k., nur Felix bekommt die niederschnmetternde Nachricht, dass er über kopflose und zu langsame Spermien verfügt. Der Rat des Arztes -Zinktabletten-,aber auch diese führen nicht zum Erfolg. Der Leser dieses Buches erfährt jetzt auf humorvolle und eindrucksvolle Weise, welche Odyssee Paare hinter sich bringen müssen, wenn die Fortpflanzung nicht so klappt, wie sie sich dies vorgestellt haben.Vor allem für den Mann muss dies ein starker Schlag ins Selbstwertgefühl sein, zweifelt er doch nach dieser Diagnose an seiner Männlickeit. Ursachenforschung wird betrieben und die Ernährung und Lebensweise auf " gesund" umgestellt. Wird dann immer noch nicht das richtige Ergebnis erzielt, lassen sich die Paare häufig auf wenig erfolgsversprechende, aber teure Methoden der Zeugung ein,bei denen die Romantik häufig euf der Strecke bleibt. Die Frauen pumpen sich mit Hormonen voll, leiden unter Depressionen und Gewichtszunahme ,um ihren Traum vom eigenen Kind erfüllen zu können. Erschreckend ist dabei, dass es mittlerweile vielen jungen Paaren so geht und die Antwort auf die Frage nach dem Warum immer spekulativ bleibt. Felix Wegener ,der hier seine eigene Geschichte aufschreibt, natürlich mit geändertem Namen,versteht es auf humorvolle Art, ohne den Ernst des Themas zu vergessen, seinen Geschlechtsgenossen mitzuteilen "Ihr seid nicht allein"Untersuchungen haben gezeigt, dass fast jeder fünfte Mann über dreizig mit solchen Problemen zu kämpfen hat. Aber auch wir Frauen können lernen,denn in diesem Buch wird klar, dass häufig die Frauen die "Macher " sind und vielleicht manchmal dabei übersehen, dass gerade die Männer nach solch einer Diagnose schwer mit sich zu kämpfen haben

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer

    gerdimaus

    06. October 2011 um 14:52

    Klappentext: Felix ist im besten Mannesalter, als er nach einem Besuch beim Urologen erfährt, dass seine Spermien nichts taugen. Eine Katastrophe, findet nicht nur er, sondern auch Sonja, seine Frau. Schließlich wünschen sich beide ein Kind. Sehr. Schnell. Meine Meinung: Humorvoll beschreibt der Autor seinen langen Weg von einem Spermiogramm zum nächsten, immer in der Hoffnung, dass "seine Jungs" ihn nicht im Stich lassen. Doch es will nicht so recht klappen... Leider klappte das mit dem Schreiben auch nicht immer so, wie ich finde. Das Buch ist durchaus humorvoll und man muss erst einmal den Mut dazu aufbringen, über ein solches Thema zu schreiben, bei dem man durchaus an seiner Männlichkeit zweifeln kann. Doch leider hat es ein paar Längen und den witzigen Passagen fehlt gelegentlich das gewisse Etwas. Es hat mich nicht völlig mitreißen können - vermutlich auch deshalb, weil ich eine Frau bin und mich nicht wirklich in die Probleme eines Mannes hineinversetzen kann. Insgesamt ist es aber eine nette Lektüre für zwischendurch, die ein sehr ernstes Thema humorvoll und locker aufbereitet.

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer

    Gurke

    03. October 2011 um 18:59

    Felix und Sonja führen seit drei Jahren eine glückliche Beziehung und wünschen sich zur Krönung ihrer Liebe nur noch ein süßes Baby. Leider verlaufen die Monate, in denen sie mit voller Eifer an der Umsetzung ihres Wunsches arbeiten, nicht mit dem gewünschten Erfolg. Felix muss zum Urologen und seine „Jungs“ untersuchen lassen, denn Sonja hat meistens das letzte Wort – so auch in diesem Falle. Dort erfährt er dann, dass tatsächlich bei ihm das Problem für den unerfüllten Kinderwunsch liegt und damit beginnt für das Pärchen eine stressige und nervenaufreibende Zeit, bei der die entspannte Zweisamkeit immer weiter schrumpft und durch zahlreiche Arztbesuche ersetzt wird. Hält das die noch junge Beziehung der beiden aus oder bleibt am Ende vielleicht doch nur eine Adoption? Felix Wegener beschreibt in „Nichtschwimmer“ ein heikles Thema, was auch heutzutage noch keine Basis für den Männerstammtisch oder Grund eines unverfänglichen Gespräches zwischen Bekannten ist. Männer und Frauen machen das unter sich bzw. mit dem/der Partner/in und der Familie aus, hängen es aber nicht an die große Glocke, denn mit ihnen stimmt etwas nicht – die Natur hat versagt. In diesem Roman zeigt der Autor, dass man sich keinesfalls dafür schämen oder schuldig fühlen muss, denn immer mehr Menschen haben mit diesen Schwierigkeiten zu kämpfen, da liegt es eigentlich nur nahe, die Scheu davor abzubauen und sich wenigstens diesem Stress nicht weiter auszusetzen. Mit viel Witz und Charme erzählt der Autor (natürlich unter einem Pseudonym) seine eigene Geschichte und lässt den Leser an den verschiedenen Etappen zum Vater-werden auf der medizinischen Ebene teilhaben. Der Schreibstil ist locker, sowie durchzogen von kleinen Gags. Trotz der medizinischen Handlung wird man nicht mit Fachbegriffen bombardiert, sondern ist ein stiller Zuhörer und Teilhaber einer sehr intimen und persönlichen Geschichte, bei der man mit den Betroffenen mitbangt und bei dem nächsten Schwangerschaftstest die Daumen drückt, wie für die eigenen Freunde. Viele kleine zwischenmenschliche Tipps („Der Frau mehr zuhören“) und auch Ratschläge auf der „Spermmüll“-Ebene („Früh zum Arzt gehen“) geben dem Roman einen schönen Abschluss. „Nichtschwimmer“ bietet somit eine entspannte Lektüre für Väter, die es werden wollen oder Menschen, die in ihrem Bekanntenkreis einen ähnlichen „Fall“ besser verstehen wollen oder auch einfach nur Leser, die Spaß an einem lustigen Buch haben. :-) Das komische Cover hält definitiv, was es verspricht und so hätten es auch gerne ein paar Seiten mehr sein dürfen!

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer

    Spatzi79

    18. September 2011 um 17:41

    Zum Buch: Felix und Sonja sind ein Paar Anfang 30, er arbeitet bei der Stadt Bochum, sie ist erfolgreiche Orchester-Musikerin. Die beiden sind glücklich miteinander, wollen zusammen bleiben und so kommt irgendwann auch der Wunsch nach Kindern auf. Nach einigen Monaten erfolgloser Versuche lässt sich erst Sonja untersuchen und als bei ihr nichts festgestellt werden kann, muss Felix zum Urologen. Dort erhält er die niederschmetternde Diagnose, dass seine Spermien nichts taugen – Spermmüll sozusagen. Und mit dieser Diagnose beginnt eine schwierige Zeit für die beiden, voller medizinischer Fachbegriffe, Praxisbesuche, erstaunlicher Mitteilungen aus dem Bekanntenkreis, Ärger mit der Krankenkasse, Überlegungen über Ethik, Adoption und vieles mehr. Meine Meinung: Das Buch ist trotz des schwierigen Themas sehr amüsant. Auch wenn ich als glücklicher kinderloser Single mich nicht wirklich in die Situation der ungewollt kinderlosen Paare hineinversetzen kann, hat mich das Buch gut unterhalten. Das Buch ist in Ich-Perspektive geschrieben, im Epilog wird allerdings verraten, dass Felix Wegener ein Pseudonym ist. Durchaus verständlich, denn es werden reichlich private Details erzählt. Aber das Buch soll Mut machen, bei Problemen frühzeitig zum Arzt zu gehen und die Ursachen klären zu lassen. Die reale Vorlage für die Sonja im Buch muss eine tolle Frau sein und der Felix ist trotz seiner diversen Macken doch irgendwie ein sehr liebenswerter Kerl ! Natürlich bleibt das Ganze bei gut 230 Seiten eher oberflächlich und geht weder gefühlstechnisch noch medizinisch allzu sehr ins Detail, aber gerade dadurch war es für mich eine gute Unterhaltung.

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. September 2011 um 11:59

    DER INHALT Felix und seine Freundin Sonja leben in Bochum und sind seit einigen Jahren glücklich miteinander. Um das Liebesglück abzurunden, entschließen sich die beiden zu einem Baby. Doch auch als die "Bemühungen" nach über einem halben Jahr noch immer (wortwörtlich) nicht fruchten, lassen sich die beiden untersuchen. Sonja ist gesund und in der Lage ein Kind zu kriegen, bei Felix hingegen ist das Ergebnis des Arztbesuches wesentlich dramatischer. Denn Felix' Spermien sind im Prinzip zu nichts zu gebrauchen. Erschüttert und in seiner Männlichkeit tief gekränkt beginnt für den Protagonisten ein Kampf gegen den eigenen Körper. Zinktabletten, Sport, gesundes Essen - alles nur um die Spermien auf Zack zu bringen. Doch nichts schein zu helfen. Sonja wird zunehmend niedergeschlagener, Felix zieht sich immer mehr zurück und schon sind die Eltern in spe mitten in ihrer ersten Babykrise... EINDRÜCKE Die erste Buchhälfte zeigt sich noch leichtfüßig und stellenweise sehr amsüsant. Felix Wegener beschreibt locker und ungezwungen seinen Alltag, den Beschluss ein Baby zu kriegen und auch seine Beziehung zu Sonja. Selbst als es heißt: "Herr Wegener ihr Sperma taugt nichts!" verfällt das Buch nicht direkt in eine depressive Stimmung. Dennoch kann man nicht abstreiten, dass mit Fortschreiten der Handlung jeder Humor auf der Strecke bleibt. Als Leser wird einem der Druck, der auf Sonja und Felix lastet deutlich gemacht. Sonja, die nahezu besessen vom Babywunsch jeden Tag einen Schwangerschaftstest macht, sich Hormone einschmeißt, hilfesuchend mit den Nachbarn über Felix' Spermienproblem tratscht. Und Felix, der Ursachen für die lahmen Kaulquappen sucht, sich immer mehr unter Druck gesetzt fühlt von der Freundin und ja selbst will, aber nicht kann und sich damit noch mehr unter Druck setzt. Als dann auch noch der wirklich unterirdische Heiratsantrag kommt, fragt man sich, warum sie es nicht einfach beide bleiben lassen. Persönlich empfinde ich dieses Buch trotz seiner schwerwiegenden Thematik nicht als traurig oder angespannt. Wegener schafft einen angenehmen Spagat zwischen sympathischer Problembewältigung und ernsten Tönen. "Nichtschwimemr" liest sich gut in einem Rutsch weg und unterhält für einen kurzen Zeitraum. Auf dem Gebiet der Zeugungsunfähigkeit ist dieses Buch sicher etwas komplett neues und wird Einigen wohl nicht zusagen, mir allerdings hat es gut gefallen. FAZIT Ob man es nun lesen muss oder nicht, soll jeder für sich selbst entscheiden. Für Zwischendurch ist es eine kurzweilige Unterhaltung auf durchschnittlichem Niveau mit ein wenig Humor und Einblick in ein Problem, das man so vielleicht noch nie betrachtet hat. Daher von mir 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer

    Palatina

    08. September 2011 um 16:51

    Felix Wegner beschreibt auf witzige Art seine eigene Geschichte und seinen Umgang mit der Diagnose "Impotenz" und dem parallel dazu bestehenden Kinderwunsch. Ihm gelingt es ein ernstes und allzu oft totgeschwiegenes Thema auf komische Weise greifbar zu machen und zum Gesprächsthema zu machen. Ein Aufruf an die Gesellschaft und ein Versuch diesen "Makel" des männlichen Geschlechts in's rechte Licht zu rücken. Auch über solche Dinge darf gelacht werden.

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