Felix Wegener , Matthias Stolz Nichtschwimmer

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Inhaltsangabe zu „Nichtschwimmer“ von Felix Wegener

Felix Wegener ist im besten Mannesalter, als er nach einem Besuch beim Urologen erfährt, dass seine Spermien nichts taugen. Eine Katastrophe, findet nicht nur er, sondern auch Sonja, seine Frau. Schließlich wünschen sich beide ein Kind. Sehr. Schnell. Mutig und wunderbar komisch schildert Felix Wegener., wie er seinem gar nicht so ungewöhnlichen Leiden auf den Grund geht. Er erzählt von seltsamen Therapien (Zink!), fruchtbaren Orten (Prag!) und seinem besten Freund mit dem gleichen Problem (Jörg!). Überhaupt scheint sein halber Freundeskreis plötzlich aus Männern mit mangelhaften Hoden zu bestehen. (Quelle:'Audio CD/12.08.2011')

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  • Rezension zu "Nichtschwimmer" von Felix Wegener

    Nichtschwimmer
    World_of_tears91

    World_of_tears91

    08. November 2011 um 23:34

    Dieses Buch war ein reiner Zufallskauf, weil ich mir von dem Klappentext einer Art unterhaltsamen Frauen/Männer-Roman erhofft hatte. Am Ende war es das nur zu einem kleinen Teil, denn hauptsächlich setzt sich der Roman, der übrigens auf einer wahren Geschichte beruht, mit den Problemen und Erlebnissen eines Mannes auseinander, der ganz plötzlich erfährt, dass er so gut wie zeugungsunfähig ist und damit stark zu kämpfen hat. Aus dem anfänglich lockeren Kinderwunsch wird nach dieser Diagnose ein fast aussichtsloser Kampf für Felix und seine Freundin Sonja. Es kriselt zwischen den beiden, Felix stürzt in mehrere Krisen und es sieht alles danach aus, als würden sie beide an dem Wunsch, Kinder zu haben, zerbrechen. Durchweg wird das Ganze aber recht humorvoll erzählt, sodass man selbst in diesen schwierigen Situationen manchmal ein Lächeln nicht verkneifen kann. Ich fand es sehr bemerkenswert, wie der Autor, der gleichzeitig ja auch der Protagonist ist, diese doch recht intime Angelegenheit, so locker und auch irgendwie ergreifend schildert. Denn das ganze Buch über habe ich mit den beiden mitgefiebert, habe mich gefreut, wenn sie bessere Ergebnisse erhielten und gelitten, wenn alles kurz vorm Ende stand. Ich werde mir an dieser Stelle mal verkneifen, zu verraten, ob es ein Happyend gibt oder nicht, denn dann wäre ja die ganze Spannung sofort weg. Soviel kann man aber getrost verraten: schnell stellt Felix fest, dass er nicht der einzige mit diesem "Leiden" ist. Und damit beseitigt dieses Buch auch gleichzeitig einen Mythos, der immer noch in vielen (vor allem männlichen Köpfen) vorherrscht: nicht immer ist nur die Frau nicht in der Lage Nachwuchs zu zeugen. Auch wenn ich mit meinen 20 Lenzen noch nicht wirklich an Kinderplanung denke und mir deshalb auch keinen Kopf über eventuelle Zeugungsschwächen mache, hat mich dieses Buch wirklich mitgenommen und schwer begeistert. Beinahe hätte ich am Ende fast ein Tränchen vergossen... Trotzdem ist das Buch wohl für Betroffene eher geeignet, denn es zeigt, dass man auch in solchen, scheinbar aussichtlosen Situationen, zwei Dinge nie vergessen darf: die Kraft, die einem der Partner gibt und den Mut, die Sache positiv zu betrachten. Bewertung Dieser Zufallskauf war ein Glückstreffer. Ein wirklich bewegender und gleichzeitig unterhaltsamer Erfahrungsbericht eines Mannes, der den Mut hat, über ein wohl gehütetes Tabuthema zu schreiben. Trotzdem eher für Betroffene geeignet, die können sicherlich noch mehr aus diesem Buch mitnehmen.

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