Felix Woitkowski Rattensang

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Inhaltsangabe zu „Rattensang“ von Felix Woitkowski

Ein sehr spannender, ungwöhnlicher Roman mit einer wundervollen, bildlichen Sprache und phantastischen Elementen. Ein Genuss!

— Magena

Ein sehr besonderes Buch, lesenswert

— Huschdegutzel

Intressante Geschichte mit einen hauch Rattenfänger

— lenicool11

Eine ganz andere Wildwest Geschichte in zwei Teilen.

— storyteller

ausergewöhnliches buch,gut zu lesen

— eulenmama
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  • Leserunde zu "Rattensang" von Felix Woitkowski

    Rattensang

    FelixWoitkowski

    Diese Leserunde entführt euch in eine phantastische Version des Wilden Westens, in der Ratten in Scharen auftreten, alte Sagen mit Dampftechnologie konkurrieren und eine Mundharmonika mehr Macht als jede Pistolenkugel hat. Also sattelt die Pferde, lockert die Colts und pfeift ein einsames Lied, während ihr der untergehenden Sonne entgegen reitet. Es liegt weit mehr hinter dem röt­lichen Horizont, als ihr ahnt. Zum Roman Am Colorado River glaubt eine Gruppe Quäker, ihr Land des Friedens gefunden zu haben. Aber kaum steht die Siedlung, sind die Felder bestellt, suchen des Nachts unzählige Ratten den Ort heim. In Horden greifen sie das Vieh an, zerstören die Saat und attackieren selbst die Hütten. Jede Hilfe versagt.   Erst als ein Namenloser die Siedlung erreicht, schöpfen die Menschen neue Hoffnung. Doch statt eines Colts trägt er nur eine Mundharmonika bei sich und der Lohn, den er für seine Unterstützung fordern wird, bleibt ungewiss. Auf den Spuren fast vergessenen Wissens und dampfenden Fortschritts entführt »Rattensang« in eine Welt voll Schauer, Sagen und Musik, eine Zeit im Umbruch. Zum Autor Felix Woitkowski atmet Buchstaben. Nach einem Studium der Germanistik, Soziologie undPhilosophie ist er als Sprachdidakt und Schreibberater an den Universitäten Kassel und Münster tätig. Er verfasst Kurzgeschichten und Romane. Zuletzt versammelte er in "The End" elf Schlusskapitel ungeschriebener Romane und träumte sich in das "Hotel California". In seiner "Edition Murr" erscheinen zu unrecht vergessene Klassiker der utopisch-phantastischen Literatur.  Mehr Informationen zum Autor, seinen Projekten und Veröffentlichungen finden sich auf felixwoitkowski.wordpress.com Zusammen mit dem Verlag p.machinery verlosen wir 10 Exemplare (3 Printexemplare, 7 eBooks als .epub oder .mobi) von "Rattensang" unter allen, die glauben, von einer Horde Ratten nicht genug bekommen zu können. Was müsst ihr tun, um euch zu bewerben?* Meldet einfach bis zum 23.09. und schildert kurz euer schaurigstes, schönstes, erinnerungswürdigstes Erlebnis mit den flinken, langschwänzigen Nagern. Bitte schreibt auch dazu, in welchem Format (Print, ePub, Mobi) ihr "Rattensang" gerne bekommen möchtet. Ich bin gespannt auf eure Erlebnisse, die gemeinsame Lesrunde und wünsche euch für die Verlosung viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 3 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 121
  • Rezension zu "Rattensang"

    Rattensang

    Zsadista

    14. November 2015 um 17:22

    Der Wilde Westen. Eine Siedlung von Quäker wird nachts von einer Rattenplage tyrannisiert. Die haben sich schon mehrfach Hilfe von „Helden“ geholt, doch keiner von ihnen hat überlebt. Dann kommt der Namenlose in das Dorf. Und schon geht es nachts wieder los mit dem Angriff der Nager. Tags drauf bekommen sie noch Besuch von dem mysteriösen Professor X mit seiner Dampfmaschine. Zusammen versuchen die beiden, Herr der Plage zu werden. Doch dies ist nicht so einfach, denn es sind wirklich Unmengen an Ratten in den Tunneln unter der Erde. Doch der Namenlose gibt sich nicht so einfach geschlagen. „Rattensang“ ist eine Geschichte in zwei Teilen. Im ersten Teil geht es um die Rattenplage, im zweiten um die Kinder der Quäker und deren Schicksal. Für mich war dieses Buch ein Western-Steampunk-Märchen. Angelehnt ist die Geschichte an das Deutsche Märchen von dem Rattenfänger zu Hameln. Auch gehörte ein Einschlag der Indianischen Geschichte zur Ausstattung der Story. Professor X sorgte für die Steampunk Einlagen. Seine Maschinen fand ich witzig. Leider kam er in der kompletten Geschichte nicht so oft vor. Den ersten Teil fand ich sehr gut. Spannend und flott geschrieben. Wobei ich am Ende des langen Kapitels doch eine Frage hatte. Diese wurde dann aber im Laufe des zweiten Teiles beantwortet. Den zweiten Teil fand ich, nach meinem Geschmack, etwas zäh. Für mich fehlte irgendwo die Spannung. Es klärte zwar soweit die komplette Geschichte auf, aber richtig zufrieden war ich mit dem Teil nicht. Die Geschichte im Ganzen fand ich eine erfrischend neue Idee. Daher kommen dann auch die drei Sterne, obwohl mir der zweite Teil nicht so gefallen hat.  

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  • phantastischer Wilder Westen

    Rattensang

    Magena

    12. November 2015 um 21:42

    Eine Gruppe Quäker siedelt weit entfernt von jeglicher Zivilisation am Colorado River um ungestört in Frieden leben zu können. Doch der Frieden währt nicht lange und die Siedlung wird Nacht für Nacht von Ratten heimgesucht, die sich durch das Gebälk fressen. Eines Tages kommt ein Fremder in die Siedlung um die Siedler von der Pflage zu befreien. Sein Werkzeug: eine Mundharmonika. Gelingt es ihm? Wenn ja, welchen Preis zahlen die Siedler dafür? Allein die Beschreibung des Inhaltes erinnert an den Rattenfänger von Hameln. Doch der Roman von Felix Woitkowski ist keine Nacherzählung oder Neuinterpretation des deutschen Klassikers, sein Roman ist viel mehr als das! Rattensang ist ein schauriger Roman mit phantastischen Elementen, der den Leser auf eine Reise in die Menschenleere Weite am Colerado River irgendwann im 18./19. Jahrhundert mitnimmt. Und nicht nur der Wilde Westen, Quäker und Ratten sind Teil des Romans, sondern ebendso Mythen und Sagen der Indianer haben ihren Weg in diese Geschichte gefunden. Insgesamt eine spannende, schaurige Handlung vor einer großartigen Kulisse. Der Roman beeindruckt vor allem mit seiner bildlichen Sprache, jeder Satz lässt sich genüsslich auf der Zunge zergehen. Nur gegen Ende wird es in der Handlung etwas hektischer und der Leser bleibt etwas atemlos und verwundert zurrück. Wenn man sich auf diesen etwas ungewöhnlichen Roman mit seinen phantastischen Anwandlungen einlassen kann, wird man mit großem Lesegenuss belohnt.

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  • Ein sehr besonderes Buch, lesenswert

    Rattensang

    Huschdegutzel

    23. October 2015 um 00:23

    Am Colorado River glaubt eine Gruppe Quäker, ihr Land des Friedens gefunden zu haben. Aber kaum steht die Siedlung, sind die Felder bestellt, suchen des Nachts unzählige Ratten den Ort heim. In Horden greifen sie das Vieh an, zerstören die Saat und attackieren selbst die Hütten. Jede Hilfe versagt. Erst als ein Namenloser die Siedlung erreicht, schöpfen die Menschen neue Hoffnung. Doch statt eines Colts trägt er nur eine Mundharmonika bei sich und der Lohn, den er für seine Unterstützung fordern wird, bleibt ungewiss..... Wer hier an Hameln denkt, liegt nicht ganz daneben - aber doch weit genug, um hier überrascht zu werden! Zum Inhalt möchte ich im Grunde nicht viel sagen - ich würde einfach zu viel verraten, da das Buch auch in seiner Kürze eine ganz eigene Dynamik entwickelt. Autor Felix Woitkowski besticht durch eine wunderbar märchenhaft anmutende Sprache, der Stil hat mich hier wirklich begeistert.Dazu werden die Mythen zweier Welten ineinander verwoben, die trotz ihrer Unterschiede ein abgerundetes Bild ergeben. Einen Stern ziehe ich dennoch ab - es gibt ein Steampunk-Element, das mich nicht überzeugen konnte, da hätte ich mir eine andere Lösung gewünscht. Lesenswert für alle, die auch mal andre Wege bevorzugen und sich an einem außergewöhnlich Sprachgefühl erfreuen können.

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  • Rattengeschichte

    Rattensang

    lenicool11

    21. October 2015 um 22:34

    Rattensang von Felix Woitkowski Inhalt Ein Dorf der Quäker wird jede Nacht von Ratten besucht diese zerstören alles was nicht niet und nagelfest ist. Die Dorfbewohner wollen die Ratten los werden und suchen jemand der die Ratten entfernt. Ein Mann mit den Namen der Namenloser kommt ins Dorf mit seiner Mundharmonika und was er für einen Lohn haben will bleibt ungewiss.  Meine Meinung Tolle Geschichte die mich an den Rattenfänger von Harmel erinnert aber Moderner und spannender und super toll gschrieben.  Jeder der Musik und ein wenig Zauber mag und gerne spannende Geschichte mag kommt hier auf seine Kosten. 

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  • Historische Fantasy

    Rattensang

    Starbucks

    19. October 2015 um 23:39

    „Rattensang“ von Felix Woitkowski wollte ich unbedingt lesen, weil ich mit zu den Quäkern an den „River reisen wollte. Meine Hoffnung war, ein wenig in das Leben und die Denkweise der Menschen eintauchen zu können. Das schmale Bändchen „Rattensang“ hat mich nicht enttäuscht, obwohl es natürlich kein History-Roman ist, sondern nicht ganz einfach zuzuordnen ist. Ich habe es unter „Historische Fantasy“ eingeordnet. Zum Inhalt: Eine neue Heimat am Colorado River ist für die Quäler vielversprechend. Doch dann suchen Ratten die neue Siedlung heim und zerstören alles. Nur ein unbekannter Fremder kann noch Rettung bringen, aber was wird sein Preis für die Rettung sein? Außerdem soll auch noch ein weiterer Retter die Hoffnung und Rettung für die Quäker bringen.. Woran die Geschichte letztendlich angelehnt ist, braucht man hier kaum zu erwähnen. Die Einteilung in die zwei Teile „Ratten“ und „Kinder“ ist ja auch sehr aussagekräftig. Es ist aber eine gute Idee, eine erst etwas fremdartig wirkende Geschichte auf einer allgemein bekannten Basis aufzubauen. Meine Meinung: Der erste Teil des Buches war etwas verwirrend. Das liegt sicher auch daran, dass die Einordnung des Buches schwer fiel und für den Leser keine Hilfe bieten konnte. Lese ich Fantasy, weiß ich, worauf ich mich einstellen muss. Aber die Quäker hier und die äußeren Umstände (bis auf die Ratten) schienen sehr real. Teil 2 macht dann die Geschichte rund und hier vieles wett. Der Retter der Quäker bekommt seinen Lohn, aber viel mehr weiß man ja beim echten Rattenfänger nicht. Hier geht es noch weiter, aber ich möchte dazu nicht so viel verraten. Für mich lebt dieses Buch eher von Denkanstößen, fast philosophischen Fragestellungen oder Anstößen und Ausflügen in die Religion, die Welt der Indianer und die Macht der Musik, die hier ja eine große Rolle spielt. Insgesamt ist „Rattensang“ damit für mich ein schöner kurzer Roman (die gibt es ja eher selten; die großen Verlage scheinen ihre Autoren stets auf 400 Seiten festzunageln), der erst im zweiten Teil sein Potential entwickelt. Dafür gibt es von mir 4 Sterne.

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  • der rattenfänger,mal ganz anders

    Rattensang

    eulenmama

    darum gehts: am colorado river hat sich eine gruppe quäker niedergelassen um in frieden ihre religion auszuüben und zu leben. ein paar kleine häuschen,nutztiere und felder zu bestellen,mehr brauchen sie nicht. platz um ihren herrn zu dienen. doch kaum ist das nötigste geschafft,bricht eine rattenplage über sie herein.saatgut wird vernichtet,und auch in die häuser wollen die nager,mit aller gewalt. die quäker verlieren so ziemlich alles,können sich kaum noch ernähren. da taucht der namenlose im dorf auf,bewaffnet einzig mit seiner mundharmonika und wissen um ungewöhnliche methoden,wird er die ratten vertreiben können, hoffnung keimt unter den bewohnern auf. gleichzeitig ist es noch eine zeit des umbruchs und fortschritts. meinung:  der autor,der geschichtenerzähler,nimmt uns auf eine ruhige art,mit auf die reise,die ich als sehr angenehm empfand. technik,indianisches wissen und erzählungen, werden in die eigentliche geschichte harmonisch eingebunden,in deren lauf versteht man wie sich alles zusammen fügt. das buch in ein genre zu stecken,fällt schwer,das ist gerade wie finde das besondere daran. es ist spannend und regt auch zum nachdenken an,paralellen zur realität sind zu finden,für den,der das buch aufmerksam liest. ein buch für vorbehaltlose abenteurer,die gut erzähltes zu schätzen wissen,in diesen sinne,auf gehts. vier wohlverdiente sterne von mir.

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    • 2
  • Ein ganz anderer Western in zwei Teilen

    Rattensang

    storyteller

    12. October 2015 um 15:01

    In Teil eins gibt es den einsamen Helden, der allerdings nur mit einer Mundharmonika bewaffnet durch die Lande zieht. Er findet die Quäker, die Hilfe dabei benötigen, sich von einer Rattenplage zu befreien. Diese Ratten vernichten die Ernte, fressen das Vieh auf den Weiden und arbeiten sich nachts durch das Holz der Hütten, um an die Menschen zu gelangen. Kein Wunder haben die friedfertigen, gottesgläubigen Siedler Angst um ihr Leben. Aber es gibt auch noch einen seltsamen Erfinder, X nennt er sich, der von einem Rinderbaron engagiert wurde. Auch er soll die Rattenplage bekämpfen. Der eine baut absonderliche Maschinen, der andere ist auf der Suche nach einer ganz besonderen Melodie. Nach anfänglicher Zusammenarbeit gehen die beiden getrennte Wege. Ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten, aber wer seine Märchen und Sagen kennt, kann erraten, wer den Sieg davon trägt. Der erste Teil überzeugte mich nicht so recht. Die Sprache erschien mir überzogen, ich fragte mich, warum normale Ratten nicht ausreichten, und wozu x herhalten sollte. Wenn es dabei geblieben wäre, hätte ich wahrscheinlich keine gute Rezension verfasst. Aber der Autor hängt Teil 2 an. In diesem Teil kassiert der Retter den Lohn. Den gleichen, den auch der Mann in Hameln bekam. Er nimmt die Kinder und begibt sich mit ihnen auf die Reise. Durch seine Melodie vergessen die Kinder die Strapazen und den Hunger. Einzig Marie, die dem Mann freiwillig folgt, wird nicht durch die Musik gefangen genommen. Ihr muss er erst beibringen, sich darauf einzulassen. Am Ziel angekommen, müssen die Kinder in einem Bergwerk arbeiten. Ein Indianer hält sowohl den Mann als auch die Kinder gefangen und macht Marie zu seiner Gehilfin. Sie übernimmt die Aufgaben, die er ihr zuweist. Auch hier möchte ich nicht zu viel vorwegnehmen. Für mich persönlich macht die ganze Geschichte erst mit Teil 2 Sinn. Obwohl viele Fäden, die die Geschichten dann letztendlich interessant machen, schon in Teil 1 gewoben wurden. In meinen Augen spricht der Autor viele aktuelle Themen kritisch an. Er zeigt Außenseiter, eine Gemeinschaft friedliebender Vertriebener, Einzelgänger, verkappte Genies und lässt uns an ihrem Empfinden teilhaben. Wobei dieser Part noch ausführlicher hätte behandelt werden dürfen und wohl der ursprünglich angedachten Länge geschuldet ist. Er stellt die Frage, ob nicht gerne mal von gläubigen Menschen, der Glaube so zurechtgebogen wird, wie es ihnen passt. Und er deutet die Macht der Musik an, die hier missbraucht wird. Außerdem gewährt er Einblicke in die Entstehungsgeschichte, wie sie unter den Hopi Indianern gelehrt wird. Da ich das Glück habe, in der Leserunde bei Lovelybooks dabei zu sein, werde ich erfahren, was der Autor selbst sich dabei gedacht. Welche Geschichten X, den Indianer und den Namenlosen verbinden. Alles in allem ein recht gelungener Mix aus Western, Steampunk und Fantasy. Vier Sterne von mir.

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