Felix de Mendelssohn Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte

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Inhaltsangabe zu „Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte“ von Felix de Mendelssohn

Wenn Menschen in meine Praxis kommen, erzählen sie mir die skurrilsten Geschichten aus ihren Träumen. Ein Mann träumt nach seiner Rückkehr aus Kuba von einem Voodoo-Priester, der ihm eine Schachtel Zigarren entgegenstreckt und sagt: „Das Leben des Menschen ist wie eine Zigarre: Lange liegt es in einer Schachtel, bis es eines Tages herausgenommen, angezündet und mit höchstem Genuss geraucht wird. Dann ist es aus.“ Eine Frau träumt regelmäßig von Prominenten, die sie eigentlich ablehnt – ein Hinweis darauf, dass hier ein ungeliebter Charakterzug ihrer selbst zum Ausdruck kommt? Eine kurze REM-Phase, ein heftiger Neuronentanz, und schon gleiten wir in die Tiefen unseres Unterbewusstseins. Moderne Technologien haben in der Traumforschung einen enormen Wissenssprung ermöglicht. Und dennoch: Die Neurowissenschaft kann vieles, aber bei weitem nicht alles über das nächtliche Treiben im Kopf erklären. Es bleibt die Frage: Wie können Träume und ihre Symbole gedeutet werden? Begleiten Sie mich in die surreale Welt Ihres Unterbewusstseins und finden Sie heraus, wie Sie Ihre Träume für Ihr Leben nutzen können!

Interessantes Thema, spannende Geschichte - sehr empfehlenswert

— Sikal
Sikal

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Sikal

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    Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte
    Sikal

    Sikal

    25. November 2014 um 17:36

    Felix de Mendelsohn, Psychoanalytiker und spezialisiert auf Gruppentherapie beschreibt in diesem Buch den Umgang mit Träumen, versucht die Entstehung derer zu klären und ihre Hintergründe zu erforschen. Waren Sigmund Freud und Carl Gustav Jung Pioniere auf dem Gebiet der (analytischen) Traumforschung und mussten diese erst mühsam Datenmaterial und Fakten zusammentragen, so kann Felix de Mendelsohn bereits auf einiges an Material zurückgreifen. Er ist auch nicht zu eitel, um davon Gebrauch zu machen und so ist in diesem Buch ein breites Spektrum an Erfahrungen zusammengetragen und aufgearbeitet worden. Das es nicht für jeden Traum die entsprechende Deutung gibt - und jeder Traum, der es Wert scheint analysiert zu werden, seinen eigenen Zugang benötigt - wird mit jeder Seite des Buches deutlicher. De Mendelsohn macht daraus auch kein Geheimnis und stellt eine kompetente Analyse in den Vordergrund. Nicht der Traum alleine ist es, der uns etwas sagen kann, sondern unser Umfeld und die Gesamtheit unserer Erfahrungen – erst daraus (und mit dem entsprechenden Hintergrundwissen) lässt sich sagen, was uns unser Geist in unseren Träumen mitteilen will. Die Aufbereitung des Themas Traumanalyse ist dem Autor und Experten sehr gut gelungen. Selbst wer sich noch nicht mit der Materie beschäftigt hat, wird verstehen was uns der Autor sagen möchte – ohne, dass man selbst Psychologie studiert haben muss. Die geschichtlichen Hintergründe sind auf das Wichtigste reduziert und geben dennoch einen guten Einblick in die Entstehung der Traumanalyse. Wer sich ein Buch erwartet mit dessen Hilfe er nach der Lektüre jeden seiner Träume entschlüsseln kann, wird jedoch enttäuscht werden. Traumanalyse, welche über den esoterischen Bereich hinausgeht, braucht immer kompetente Begleiter. Diese Tatsache wurde vom Autor nicht direkt erwähnt, ist jedoch beim aufmerksamen Lesen nicht zu übersehen.

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