Fenna Williams

 3.2 Sterne bei 10 Bewertungen

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Die Inselsammlerin

Erscheint am 21.03.2019 als Hardcover bei TERRA MATER BOOKS.

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Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht

Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht

 (9)
Erschienen am 09.10.2015
Die Inselsammlerin

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 (0)
Erschienen am 21.03.2019
Hortus delicti

Hortus delicti

 (0)
Erschienen am 06.09.2016

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Rezension zu "Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht" von Fenna Williams

Wo sind die Geister?
Karin_Kehrervor 10 Monaten

Dona Holstein ist eine ganz besondere Ermittlerin: Sie kümmert sich mit ihren Mitarbeitern -zu denen auch eine Anzahl tierischer gehört – um Fälle, in denen selbst die Polizei machtlos ist. In ihrem neuen Fall geht es um eine Erbengemeinschaft, die durch eine Reihe von Todesfällen immer mehr dezimiert wird. Hier ist gute Kombinationsgabe und Spürsinn gefragt, um das komplizierte Geflecht von Schuld und Unschuld zu durchschauen.

Ehrlich gesagt, so richtig konnte ich mich mit dem ersten Fall von Dona Holstein und ihrem eigenwilligen Team nicht anfreunden. Zwar hat mir die Idee an sich – weil skurril und ausgefallen – grundsätzlich zugesagt, aber mir scheint, die Autorin wollte hier einfach zu viel.
Auch muss ich kritisieren, dass der Klappentext – aufgrund dessen ich das Buch eigentlich gekauft habe – etwas völlig anderes suggeriert: Es geht weder um Geister noch um sonstige paranormale Vorgänge. Ich finde es immer schade, wenn man als Leser da so in die Irre geführt wird!
Der erste Blick auf die umfangreiche Personenliste hätte mich beinahe abgeschreckt. Und tatsächlich kommen in der Geschichte so viele Figuren vor, dass man ab und zu einfach den Überblick verliert, wer hier wer ist. Alleine Donas Team besteht aus 15 (!) menschlichen und 10 (!) tierischen Ermittlern. Nicht alle haben allerdings eine wichtige Rolle und vielleicht hätte man da auf die eine oder andere Nebenfigur getrost verzichten können.
Bei diesem Wust an Charakteren und auch Schauplätzen (Wales, Brügge, Hamburg) ist es nicht verwunderlich, wenn die eigentliche Ermittlungsarbeit ziemlich im Hintergrund bleibt. So ganz war ich nicht von der Kompetenz des Teams überzeugt! Auch gibt es so manche Ungereimtheit und skurrile Verflechtung, die mir nicht ganz klar war. Über Humor lässt sich bekanntlich streiten, es gab durchaus witzige Wortmeldungen, anderes war mir wieder zu konstruiert. Den Trick, die Autorin als Biographin auftreten zu lassen, kann man mögen, muss man aber nicht.
Nebenbei werden Infos über die Schauplätze eingestreut, die zwar interessant sind, aber manchmal etwas bemüht wirken. 
Eine Überraschung ist der Mörder am Ende, wenn man sich durch den ganzen Wust an Verdächtigen gekämpft hat, dann doch noch.

Alles in allem ein Krimi der etwas anderen Art, der mir aber zu überladen mit Figuren und Schauplätzen war. Wer eine Geistergeschichte erwartet, wird enttäuscht sein!


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Rezension zu "Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht" von Fenna Williams

Irreführender Titel, merkwürdiges Ermittlerteam, banaler Fall
SnoopyinJulyvor 3 Jahren

Fangen wir mal vorne an - und hinten. Also bei Titel und Klappentext. Der Titel hat nichts mit dem Inhalt zu tun. Denn der einzige, der im Buch "stirbt" und dann doch eine Aussage macht, ist unschuldig. Mithilfe der Toten, wie der Klappentext verspricht, werden auch keine Fälle gelöst. Und inwiefern "Dona und Ihre Crew die Spuren bis ins Jenseits verfolgen können", erschließt sich mir auch nicht. Zum Inhalt: das Ermittlungsteam, zumindest das menschliche, ist merkwürdig und mir persönlich unsympathisch. Vor allem die Hauptfigur Dona Holstein ist eine derart nichtssagende Person....in meinen Augen vollkommen ohne Profil und stark ausbaufähig (und ~nötig). Dann gibt es eine persönliche Assistentin, die nach der Autorin benannt ist. Ich weiß nicht, ob das einfach nur einfallslos oder geradezu anmaßend finden soll. Dann gibt es noch einen Butler, einen Bodyguard, eine blinde Beobachterin, eine akrobatische Tierdompteuse, eine Maskenbildnerin, einen Inspektor von Scotland Yard....und alle ermitteln mit. An drei Tatorten gleichzeitig. Wobei ein "Tatort" gar keiner ist und nur der Ablenkung dient. Auch der des Lesers. Wer das Ermittlerteam schon für zu unübersichtlich hält, sei gewarnt: bei den Verdächtigen könnte sich die Autorin erst recht nicht zurückhalten! Sage und schreibe 21 Verdächtige werden dem Leser präsentiert. Diese Personenfülle erzeugt bei mir den Eindruck, als ob sich die Autorin nicht entscheiden konnte, welche Figuren sie im Buch lassen soll. Also hat sie kurzerhand alle drin gelassen. Eine solche Figurenüberbestzung ist mir zuletzt in "L.A. Confidential" untergekommen. Drei der Ermittler erzählen schließlich auch noch abwechselnd über den vorliegenden Fall. Deswegen verliert nach spätestens 400 der insgesamt 440 Seiten dann auch selbst der aufmerksamste Leser mal kurz den Überblick, wer was von wo über wen mit wem berichtet. Und der Fall....wer sich, wie ich, zunächst durchs Buch kämpft in der Hiffnung, dass es wenigstens ein interessanter oder aufregender Fall werden könnte - Fehlanzeige. Es fängt zwar interessant an und hätte durchaus Potenzial gehabt, Titel und Klappentext gerecht zu werden. Aber dann entscheidet sich die Autorin mittendrin, doch eine ganz banale Kriminalgeschichte daraus zu machen. Das Ende war dann Seite 350 vorhersehbar. Gut, eine kleine Wendung gab es auf der Zielgerade noch - aber auch die war ein Kapitel vorher schon erahnbar. Mein Fazit: die Autorin ist definitiv keine neue Agatha Christie, ihr Gebilde um Dona Holstein mehr als ausbaufähig. Vom Schreibstil her leicht zu lesen, aber inhaltlich zu komplex gestaltet. Der Lektor oder die Lektorin hätte hier regulierend eingreifen müssen. Noch ein Wort zu Dona's Handtasche: wer etwas nachdenkt, vermutet eine ähnlichen Inhalt. Ich persönlich hätte eine Vogelspinne erwartet, aber diese Lösung war - für diesen Fall - auch passend.

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Rezension zu "Wer einmal stirbt, dem glaubt man nicht" von Fenna Williams

Etwas enttäuschend
bieberbrudavor 3 Jahren

Ein skurriler und lustiger Krimi mit sprechenden Toten und ermittelnden Tieren klingt erstmal ziemlich interessant. Leider ist die Einführung der Ermittlerin Dona Holstein aber nicht ganz geglückt.

Die Story:
Dona Holstein und das Team rund um ihre Assistentin Fenna Williams und dem Butler Quentin ist ziemlich außergewöhnlich: Da sie bei ihren Ermittlungstätigkeiten auch auf Geister und tierische Helfer zurückgreifen (beispielsweise dem Schwein "Lametta") liegt ihre Aufklärungsquote bei 120%. Im aktuellen Fall geht es um eine zerstrittene Erbengemeinschaft, deren Anzahl sich im Laufe des Buches dezimiert. Wer steckt hinter den Morden?

Meine Meinung:
Als ich das Buch aufgeschlagen und das Personenregister gesehen habe dachte ich schon: Ganz schön fiel für die knapp 450 Seiten! Und leider hat sich dieses "ganz schön viel" durch das ganze Buch gezogen. Ich konnte der Geschichte dank der hohen Anzahl an menschlichen und tierischen Ermittlern und Tatverdächtigen nicht immer problemlos folgen. Auch die Passagen, die eigentlich witzig sein sollen, haben bei mir teilweise eher Augenrollen hervorgerufen (siehe 120% Aufklärungsquote). Diese Aussage kann ich bei der chaotischen und eher zufälligen Ermittlungsarbeit auch nicht so ganz nachvollziehen. Statt den Toten wurde sich bei der Ermittlungsarbeit übrigens auf die tierischen Helfer konzentriert.
Der Krimi an sich ist nicht schlecht und ich habe den Täter nicht vorhersagen können (was für mich immer ein Kriterium für einen guten Krimi ist). Trotzdem hat das Buch nur nicht meinen Geschmack getroffen, weil der Humor nicht ankam (auf mich eher zu "gewollt" wirkte) und ich mich mit einigen Charakteren nicht anfreunden konnte.

Fazit:
Ein solider Krimi, mit zu vielen Protagonisten und dessen Humor etwas zu "gewollt" wirkt. Ich kann leider nur 3 Sterne vergeben.

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