Ferdinand von Schirach

 4.2 Sterne bei 1,888 Bewertungen
Autor von Verbrechen, Schuld und weiteren Büchern.
Ferdinand von Schirach

Lebenslauf von Ferdinand von Schirach

Insiderwissen: Der Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach wurde 1964 in München geboren. Seit 1994 arbeitet er in Berlin als Anwalt und Strafverteidiger. Zu seinen Mandanten gehörten das frühere Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der ehemalige BND-Spion Norbert Juretzko, Industrielle, Prominente und Angehörige der Unterwelt. 2009 publizierte er seinen Debütband "Verbrechen", in dem er seine skurrilsten und unglaublichsten Fälle niederschrieb und welcher bereits verfilmt wurde. Seine Bücher wurden zu Millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen bisher in 40 Ländern

Alle Bücher von Ferdinand von Schirach

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Verbrechen

Verbrechen

 (631)
Erschienen am 01.09.2011
Schuld

Schuld

 (414)
Erschienen am 13.02.2017
Der Fall Collini

Der Fall Collini

 (319)
Erschienen am 13.02.2017
Tabu

Tabu

 (182)
Erschienen am 13.02.2017
Die Würde ist antastbar

Die Würde ist antastbar

 (112)
Erschienen am 13.02.2017
Strafe

Strafe

 (88)
Erschienen am 05.03.2018
Carl Tohrbergs Weihnachten

Carl Tohrbergs Weihnachten

 (31)
Erschienen am 12.11.2012
Glück und andere Verbrechen

Glück und andere Verbrechen

 (6)
Erschienen am 13.02.2012

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Neue Rezensionen zu Ferdinand von Schirach

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ThePassionOfBookss avatar

Rezension zu "Strafe" von Ferdinand von Schirach

Strafe
ThePassionOfBooksvor 21 Stunden

Auf rund 200 Seiten liefert der Autor verschiedenste Kurzgeschichten mit denen er viel Anlass noch zum Nachdenken gibt. Er beschreibt die einzelnen Fälle komplett wertfrei, wodurch man als Leser den Personen unvoreingenommen begegnen kann. Viele Geschichten konnte mich zum Ende hin überraschen und bei einigen blieb ich zwiegespalten zurück. Man kann manche Taten durchaus nachvollziehen, kann den Schmerz der Personen fühlen, und gleichzeitig ist man sich der Tatsache bewusst, dass Mord immer noch ein Verbrechen ist und eine Strafe mehr als nur angebracht ist. 

Ferdinand von Schirach hat mir viel Stoff zum Grübeln gegeben und ich werde mich mit einigen Geschichten definitiv noch einmal genauer befassen. Das Buch selbst war viel zu schnell zu Ende gelesen und ich hätte gerne weitere 200 Seiten weiter gelesen.  


Ferdinand von Schirach hat mich definitiv von sich überzeugt und ich möchte nun auch unbedingt alle anderen Werke von ihm lesen. Ein grandioser Schreibstil und eine ungeheure Erzählkraft lassen das Buch zu etwas ganz besonderem werden.

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Xirxes avatar

Rezension zu "Carl Tohrbergs Weihnachten" von Ferdinand von Schirach

Drei gute Geschichten - aber viel zu kurz
Xirxevor 6 Tagen

Schon dem Talmud war klar: Kein Mensch weiß, was im Herzen seines Nächsten vor sich geht. Und die drei Geschichten von Ferdinand von Schirach zeigen dies mehr als deutlich. Alle Protagonisten führten ein völlig 'normales' Leben: unauffällig und angepasst. Doch irgendwann war es eine Kränkung oder Verletzung zuviel und ihre Wut und ihr Ärger darüber suchten sich ein Ventil, das sie aus ihrem ach so normalen Leben ausbrechen ließ. Jeder auf seine Weise.

Ferdinand von Schirach beschreibt diese weitgehend durchschnittlichen Leben auf eine so ruhige und gelassene Art, dass die plötzliche Ungeheuerlichkeit fast schon beiläufig daherkommt. In einem Fall wird sie beinahe nebenbei in einem Satz erwähnt, den man fast überhört. Der Vorleser Christian Berkel setzt diese Ruhe und Gelassenheit gelungen um, so dass diese 'Ausbrüche' umso drastischer wirken, sodass man sie beim ersten Hören kaum zu glauben mag und sich deshalb gleich nochmals anhört (zumindest erging es mir so ;-))

Es sind wirklich gute Geschichten, die nur den Nachteil haben, dass sie viel zu kurz sind. Gerade einmal 48 Minuten hat die CD und wenn man dafür den vollen Preis bezahlt, ist das schon ein recht teures Hörvergnügen. Für den halben Preis oder weniger kann ich aber dazu raten, sich die CD zuzulegen. Es lohnt sich.

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Patnos avatar

Rezension zu "Die Würde ist antastbar" von Ferdinand von Schirach

Persönliche Einblicke
Patnovor 17 Tagen

Nach unserem Grundgesetz ist die Würde des Menschen unantastbar. 
 Aber hält sich unsere Gesellschaft immer an dieses Grundrecht? Wo sind Grenzen gesetzt und dürfen wir sie unter bestimmten Bedingungen überschreiten? 
 Ferdinand von Schirach widmet sich in seinem Buch „Die Würde ist antastbar“ausgiebig dieser Thematik. Das Buch beinhaltet eine Sammlung von Essays, die Ferdinand von Schirach bereits im Spiegel veröffentlicht hat. Einerseits geht um brisante Themen unserer Zeit, anderseits gewährt Schirach Einblicke in seine Persönlichkeit. Er schreibt über die Kunst des Rauchens, über das Schreiben und das Lesen via iPad. Besonders beeindruckt hat mich der Beitrag „Du bist, wer Du bist“, in welchem Schirach erklärt, warum er keine Antworten auf die Frage nach seinem Großvater geben kann. 
 Sein Schreibstil ist klar und deutlich. Schnell kommt er auf den Punkt und ich bin immer wieder verblüfft, wie viel Spannung Schirach in seine Episoden bringt. Die Texte sind kleine Anschubser, die mich zum Nachdenken und oftmals auch zum Umdenken animieren. Jede Geschichte ist einzigartig, interessant und meisterlich erzählt. Herr Schirach, vielen Dank für Ihr Plädoyer für die Würde des Menschen. Lesenswert!

Kommentare: 1
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Gespräche aus der Community

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Alice Pieszeckis avatar
Ich habe gerade das angehängte Buch fertig und bin auch ganz angetan. Mit der Geschichte "Summertime" habe ich allerdings ein Problem. Es geht um eine nicht auf Sommerzeit umgestellte Uhr, das habe ich soweit verstanden. MEINTE ICH! ...bis ich dann den letzten Absatz las: "Schmied begriff die Sache mit der Zeit erst Monate nach seiner Pensionierung..." Was gibt es denn da NOCH zu verstehen? Was habe ich übersehen? Wurde Schmied gelinkt? Irgendwie stehe ich da jetzt auf dem Schlauch. Wer erklärt es mir?
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