Ferdinand von Schirach

 4,3 Sterne bei 2.883 Bewertungen
Autor von Verbrechen, Schuld und weiteren Büchern.
Autorenbild von Ferdinand von Schirach (© Michael Mann)

Lebenslauf von Ferdinand von Schirach

Insiderwissen: Der Strafverteidiger und Schriftsteller Ferdinand von Schirach wurde 1964 in München geboren. Seit 1994 arbeitet er in Berlin als Anwalt und Strafverteidiger. Zu seinen Mandanten gehörten das frühere Politbüro-Mitglied Günter Schabowski, der ehemalige BND-Spion Norbert Juretzko, Industrielle, Prominente und Angehörige der Unterwelt. 2009 publizierte er seinen Debütband "Verbrechen", in dem er seine skurrilsten und unglaublichsten Fälle niederschrieb und welcher bereits verfilmt wurde. Seine Bücher wurden zu Millionenfach verkauften internationalen Bestsellern. Sie erschienen bisher in 40 Ländern

Neue Bücher

Cover des Buches Jeder Mensch (ISBN: 9783630876719)

Jeder Mensch

 (15)
Neu erschienen am 13.04.2021 als Hardcover bei Luchterhand.
Cover des Buches Tabu (ISBN: 9783844523898)

Tabu

Erscheint am 02.08.2021 als Hörbuch bei Der Hörverlag.
Cover des Buches Die Würde ist antastbar (ISBN: 9783844523911)

Die Würde ist antastbar

Erscheint am 16.08.2021 als Hörbuch bei Der Hörverlag.
Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783844523904)

Schuld

Erscheint am 30.08.2021 als Hörbuch bei Der Hörverlag.

Alle Bücher von Ferdinand von Schirach

Cover des Buches Verbrechen (ISBN: 9783492272438)

Verbrechen

 (719)
Erschienen am 01.09.2011
Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)

Schuld

 (501)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Der Fall Collini - Filmausgabe (ISBN: 9783442718665)

Der Fall Collini - Filmausgabe

 (459)
Erschienen am 08.04.2019
Cover des Buches Tabu (ISBN: 9783442714988)

Tabu

 (230)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Strafe (ISBN: 9783442770526)

Strafe

 (169)
Erscheint am 11.10.2021
Cover des Buches Terror (ISBN: 9783442714964)

Terror

 (152)
Erschienen am 12.09.2016
Cover des Buches Die Würde ist antastbar (ISBN: 9783442715008)

Die Würde ist antastbar

 (139)
Erschienen am 13.02.2017
Cover des Buches Kaffee und Zigaretten (ISBN: 9783630876108)

Kaffee und Zigaretten

 (122)
Erschienen am 04.03.2019

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Ferdinand von Schirach

Cover des Buches Jeder Mensch (ISBN: 9783630876719)_Buchseeles avatar

Rezension zu "Jeder Mensch" von Ferdinand von Schirach

Sind unsere Grundrechte noch ausreichend?
_Buchseelevor 5 Tagen

Immer wieder aufs Neue finde ich es toll, wie Herr von Schirach ein/e Leser/in zum Nachdenken bringen kann. Themen über die man sich eigentlich gar nicht sooo große Gedanken gemacht hat, werden hier auf den Punkt gebracht und stehen nun im Fokus der Aufmerksamkeit bei dem/der Leser/in.

In diesem komprimierten Bücherlein geht Herr von Schirach der Frage nach, ob unsere Grundrecht noch ausreichend in Bezug auf die heutigen Herausforderungen sind. Dabei beleuchtet er erst kurz die generelle Entstehung der Grundrecht. Was allein schon sehr informativ ist und schon 5 Sterne wert wäre. Jedoch geht er weiter und erklärt schlüssig, was es heute noch mehr bedarf und das wird an einem Scheidepunkt stehen. 

Fazit:

Tolles Büchlein, was sehr zum Nachdenken anregt. Außerdem sehr 'lebensnah', da es einen Link zu einer Petition beinhaltet. 

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Cover des Buches Jeder Mensch (ISBN: 9783630876719)Patnos avatar

Rezension zu "Jeder Mensch" von Ferdinand von Schirach

Bedarf es einer Ergänzung der Menschenrechte?
Patnovor 10 Tagen

Ferdinand von Schirach geht in „Jeder Mensch“ der Überlegung nach, ob wir neue zusätzliche Menschenrechte benötigen. Sein Buch umfasst nur 31 Seiten, besticht dennoch mit der für ihn typischen Prägnanz. 

Mehr als 200 Jahre nach der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und der Erklärung der Menschen-und Bürgerrechte in Frankreich steht unsere Gesellschaft vor neuen Herausforderungen. Wir befinden uns im Zeitalter der Digitalisierung. Die Globalisierung schreitet voran. Menschen erschaffen künstliche Intelligenz und die Erde hat sich in den letzten 100 Jahren um 1 Grad Celsius erwärmt. 

Vor diesem Hintergrund unterbreitet der Autor konkrete Vorschläge über zusätzliche Menschenrechte, wie beispielsweise das Recht auf digitale Selbstbestimmung oder das Recht, in einer gesunden und geschützten Umwelt zu leben. 

Unter der Prämisse, dass die Würde des Menschen unantastbar sein muss, benennt er sechs neue Grundrechte, die auf der Rückseite des Büchleins abgedruckt sind. Wie können sie umgesetzt werden? Was können wir dafür tun? 

Mit wenigen Worten schafft es Schirach, eine Gedankenlawine ins Rollen zu bringen und dabei positive Signale zu senden. Je mehr ich über die Thematik nachdenke, desto überzeugter bin ich von der Notwendigkeit der Ergänzung der Grundrechte. Dafür sollten wir uns stark machen. Besonders interessant finde ich den historischen Kontext, der auf den ersten Seiten beschrieben wird. 

Für fünf Euro ist dieses kleine Büchlein im blau-gelben Design der Europäischen Union zu bekommen. Das Geld ist gut angelegt, denn der Autor spendet alle Einkünfte aus seinem Werk einem gemeinnützigen Verein, der sich um die Durchsetzung diese Rechte bemüht. 


„Heute müssen wir wieder über unsere Gesellschaft entscheiden - nicht wie sie ist, sondern so, wie wir sie uns wünschen.“  

(Ferdinand von Schirach aus „Jeder  Mensch“)

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Cover des Buches GOTT (ISBN: 9783442771004)Nepomurkss avatar

Rezension zu "GOTT" von Ferdinand von Schirach

Großartig!
Nepomurksvor 15 Tagen

Grandios – war mein Gedanke während des Lesens. Ferdinand von Schirach geht in seiner als Theaterstück konzipierten Auseinandersetzung zum Diskurs zur Sterbehilfe sprachlich wie inhaltlich in einer bewundernswerten Sachlichkeit auf die gesellschaftlichen und ethischen Aspekte dessen ein, was der Mensch und der Staat darf – oder auch nicht. Vielfältig in den Argumentationsketten, gewieft wegen der selbsterklärenden Rolle des Ethikrates und fast schon belustigend bezüglich der religiös vertretenden Meinungen. Ich fand das Buch trotz der möglichen Schwere des Themas nicht bedrückend, sondern ganz im Gegenteil sehr flüssig zu lesen und gut verständlich in den Disputen. Ferdinand von Schirach schreibt hier, wie er meines Erachtens nach oftmals auch persönlich argumentiert: ruhig, sachlich und mit manch doppeldeutigem Bild. Das Buch regt definitiv zum Nachdenken an, hält sich aber mit einem eindeutigen Ausgang zurück. Von Schirach überlässt es dem Leser, bzw. Theaterzuschauer, wie die Debatte beendet wird. Mich hat der Verlauf der Dialoge und die nach innen gerichtet wirkenden Ausführungen der Figur Gärtner manches Mal an Friedrich Dürrenmatts Werk „Die Physiker“ erinnert. Sprachlich wie inhaltlich einfach großartig! Ich würde dieses Werk jedem ans Herz legen und kann es nur absolut empfehlen. Sehr, sehr lesenswert – deshalb ganz klar 5 Sterne.

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Gespräche aus der Community

Ich habe gerade das angehängte Buch fertig und bin auch ganz angetan. Mit der Geschichte "Summertime" habe ich allerdings ein Problem. Es geht um eine nicht auf Sommerzeit umgestellte Uhr, das habe ich soweit verstanden. MEINTE ICH! ...bis ich dann den letzten Absatz las: "Schmied begriff die Sache mit der Zeit erst Monate nach seiner Pensionierung..." Was gibt es denn da NOCH zu verstehen? Was habe ich übersehen? Wurde Schmied gelinkt? Irgendwie stehe ich da jetzt auf dem Schlauch. Wer erklärt es mir?
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