Ferdinand von Schirach Verbrechen

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Inhaltsangabe zu „Verbrechen“ von Ferdinand von Schirach

Ein freundlicher älterer Doktor erschlägt nach vierzig Jahren Ehe seine Frau mit einer Axt, ein führender Industrieller wird des Mordes an einer Prostituierten verdächtigt, eine Frau tötet ihren Bruder … Elf Geschichten über die Abgründe der menschlichen Natur, erzählt von Strafverteidiger Ferdinand von Schirach, basierend auf Fällen, die er in seiner Kanzlei erlebt hat.

Großartige Betrachtungen zum Recht, Verbrechen, Schuld, Moral und Gerechtigkeit

— ulrikerabe

Ferdinand von Schirach weiß genau, wie man Spannung aufbaut und nicht selten enthüllen ein paar letzte Sätze Schreckliches oder Rührendes.

— MerveAkal

Super geschrieben. Es läuft einem zeitweise den Rücken runter und lässt manch grausames doch so nüchtern erscheinen.

— Anjalena

Herr Schirach schreibt abwechslungsreich und mit einem Guten Sinn für Humor.

— D-E-J-A-V-U

Ein ungewöhnliches Buch mit vielen spannenden Geschichten, die einen zum Nachdenken anregen.

— Buecherzauber123

Die besten Geschichten erzählt das Leben. Tolles Buch, absolut lesenswert!

— benrabuser

Interessante Geschichten. Gut geschrieben, man entwickelt schnell ein Gefühl für die einzelnen Schicksale und Charaktere.

— Josi93

Reale Fälle aus neutraler Sicht zeigen auf, dass Recht nicht gleich Recht ist.

— SusanD

Klare Worte, kurz, ehrlich und prägnant. Man bekommt eine andere Sichtweise auf Richter und unseren Rechtsstaat. Genial

— ochocinquo

Spannende Kurzgeschichten über Fälle eines Anwalts.

— Rosisamazinglibrary

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  • Kurzmeinung zu Verbrechen

    Verbrechen

    KruemelGizmo

    14. January 2018 um 17:03

    Nach vierzig Jahren Ehe tötet ein freundlicher alter Doktor seine Ehefrau mit einer Axt, eine Prostituierte soll von einem führenden Industriellen ermordet worden sein, und ein Mann wird von seiner Schwester getötet… In elf Geschichten, die auf Fälle seiner Kanzlei basieren, erzählt der Strafverteidiger Ferdinand von Schirach über die Abgründe der menschlichen Natur.   Verbrechen von Ferdinand von Schirach   In einer für mich sehr nüchternen Art präsentiert der Autor in diesem Buch elf Geschichten, die auf Fälle aus seiner Kanzlei basieren. Ob sich alles dabei so zugetragen hat wie geschildert oder ob doch auch ein wenig dichterische Freiheit bei den Erzählungen eine Rolle spielt ist mir nicht immer klar, denn manchmal hatte ich schon das Gefühl das es doch eigentlich nicht so ablaufen kann oder sollte, aber mein Rechtswissen ist aber einfach zu beschränkt um dies wirklich beurteilen zu können.   Die Geschichten empfand ich interessant und auch die für mein Empfinden recht nüchterne Erzählweise hat mir ausgesprochen gut gefallen und lies sich gut lesen. Dadurch, dass die einzelnen Geschichten recht kurz gehalten sind, kann man dieses Buch auch gut mal zwischendurch lesen.   Mein Fazit: Eine Kurzgeschichtensammlung, die mir gefallen hat und gut zwischendurch gelesen werden kann.

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    • 5
  • Juristischer Edelstahl

    Verbrechen

    ulrikerabe

    29. December 2017 um 12:06

    Ob ein unbescholtener Mann nach 40-jähriger Ehe die Frau tötet, ein Bankräuber ohne Strafe den Gerichtssaal verlassen darf oder eine Schwester den Bruder aus Liebe umbringt. Ferdinand von Schirach schafft in seinen kurzen Geschichten einen derart präzisen Schnitt zwischen Recht und Gerechtigkeit, Schuld und Moral zu ziehen, dass es ein Genuss ist. Literarisch, juristisch, menschlich gleich auf welcher Ebene. Ferdinand von Schirach ist mein Lieblingsjurist unter den Schriftstellern, mein Lieblingsschriftsteller unter den Juristen. Ich bin immer wieder aufs Neue von seinen Miniaturen, seiner Sicht der Dinge begeistert. Wenn die Juristerei doch immer nur so ansprechend wäre. Mit Finesse und Präzision hervorragend.

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  • Wer ist besser?

    Verbrechen

    MerveAkal

    14. October 2017 um 16:00

    Ferdinand von Schirach ist ein großartiger Autor, ohne Frage. Aber die Geschichten an sich, also die Kriminalfälle als noch ungeschriebene Rohmaterialien des Autors sind atemberaubend gut, da kann man doch gar nichts falsch machen. Deswegen frage ich mich manchmal, ob von Schirach so gut schreibt, weil sein Rohmaterial so gut ist oder ob er von Natur aus ein guter Schriftsteller ist. Lesenwert ist das Buch allemal. Viel Spaß beim gruseln, erschrecken und Schock abbauen!

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  • Verbrechen....

    Verbrechen

    Anjalena

    28. August 2017 um 11:49

    Schöne kurze Anekdoten die sich unabhängig voneinander lesen lassen. Der Autor erzählt kühl, emotionslos, unabhängig - wie man es erwartet. Erschaudert man anfangs noch, geht man jedoch nach und nach immer nüchterner mit dem Thema um. Es gibt einen tollen Einblick in die interessante Welt der Morde, Mörder und Verteidiger. Ein tolles Buch für zwischendurch und ohne großes nachdenken. Da es wirklich schnell durchgelesen ist, vielleicht nicht die beste Urlaubslektüre sondern eher etwas für den entspannten Abend nach einem stressigem Tag.

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  • Abwechslungsreich, lustig aber kein Buch zum 2x lesen

    Verbrechen

    D-E-J-A-V-U

    25. August 2017 um 09:47

    Herr Schirach schreibt abwechslungsreich und mit einem Guten Sinn für Humor. Dennoch gibt es einige Momente bei denen ich mir dachte: ,,Was meint er damit genau?". Außerdem finde ich, dass wenn man 1x das Buch gelesen hat, dass es zu den Büchern gehört, die man gleich danach weiterschenkt & es nicht behält, um es irgendwann wieder zu lesen. Dennoch: Sobald man es 1x gelesen hat ist man komplett zufrieden, da man keine Zeit verschwendet hat :)

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  • Ungewöhnlich und spannend

    Verbrechen

    Buecherzauber123

    05. August 2017 um 15:32

    "Verbechen" ist eine Geschichtensammlung, die auf wahren Fällen beruht. Sie wurde von dem Strafverteidiger Ferdinand von Schirach geschrieben. Die Geschichten sind spannend und doch teils sachlich geschrieben, sie sind unterhaltsam und ein paar Sätze später schon wieder traurig. Dies hat mich sehr fasziniert. Die Geschichten haben mich oftmals schockiert und haben zum Nachdenken angeregt. Da die einzelnen Geschichten sehr kurz sind, eignet sich das Buch gut für zwischendurch oder um es mit einem anderen Buch parallel zu lesen, obwohl es alles andere kurzweilig ist. Der Schreibstil von Ferdinand von Schirach hat mir sehr gut gefallen, weil er sich sehr schnell lesen ließ. Den Spannungsaufbau in den Geschichten fand ich sehr gelungen. Fazit: Ein ungewöhnliches Buch, welches zum Nachdenken anregt.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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    • 2656
  • Das Leben schreibt eben die besten Geschichten

    Verbrechen

    BuchBlogWelt

    08. November 2016 um 21:43


  • "Das Ungeheuerliche ist bei ihm der Normalfall"

    Verbrechen

    R_Manthey

    05. October 2016 um 11:00

    So heißt es jedenfalls in der Produktbeschreibung bei Amazon. Nun, das Leben von gewöhnlichen Strafverteidigern ist mit Sicherheit nicht ganz so aufregend wie das des Autors. Entweder zählt er zu den Leuten für die besondern Fälle oder die in diesem Buch erzählten Missetaten bilden nicht seine durchschnittlichen Fälle ab oder sie sind erfunden oder eine Mischung aus alledem. Was die Wahrheit im Hintergrund nun auch sein mag, das Buch liest sich sehr gut, und es fesselt. Mir wurde zunächst eine Geschichte vorgelesen und die Frage gestellt, ob man so tatsächlich töten kann: Ein unauffälliger Mitvierziger sitzt auf einem Berliner Bahnhof und wird von zwei Schlägern provoziert. Als ihm einer dieser Helden mit einem Messer sein Hemd horizontal aufschlitzt und ihn dabei leicht verletzt, gibt er seine stoische Missachtung der Provokationen plötzlich auf und ergreift mit ungeahnter Geschwindigkeit die Messerhand des Angreifers und schlägt ihm gleichzeitig mit der anderen in einer fließenden Bewegung in die Armbeuge. Das Messer senkt sich ins Herz des sich seiner Sache sicheren Messerfuchtelers. Ein Schlag auf die Faust, die das Messer umfasst beendet das Leben des Angreifers. Sein rachsüchtiger Kumpel entscheidet sich anschließend falsch und stirbt durch einen gezielten Handkantenschlag auf die Halsschlagader. Realistisch? Ja, wenn Ahnungslose auf einen Profi treffen. Man kann so etwas in abgeschwächter Form (waffenlose Selbstverteidigung) in asiatischen Kampfkunstschulen lernen. Wie die Geschichte weitergeht, erfährt man selbstverständlich im Buch. Nehmen wir einmal an, alles Geschichten in diesem Buch sind tatsächlich so passiert, wie es der Autor schildert. Dann erhält man einen Blick hinter gewisse Kulissen, den man sonst nicht bekommt, weil man als gewöhnlicher Bürger kaum Kontakt zum entsprechenden Milieu hat. Egal, ob nun wahr oder erfunden: Man sieht selten die Abgründe, die sich hinter bestimmten Menschen verstecken. Und man merkt auch nicht immer, mit wem man es tatsächlich zu tun hat. Menschen sind oft völlig schockiert, wenn in ihrer Nachbarschaft Verbrechen geschehen, sie den Täter kennen und das niemals für möglich gehalten hätten, schließlich waren diese Leute immer so ruhig und freundlich. Wie auch immer: Dies ist ein sehr gut geschriebenes Buch über die Abgründe, die sich in manchen Menschen auftun. Sehr unterhaltsam, weil auch Situationen beschrieben werden, in denen dumme Menschen zur falschen Zeit am falschen Ort waren und auch noch mit Leuten kollidierten, deren Fähigkeiten und Möglichkeiten sie niemals begreifen werden können. Die Sterne gibt es für den Unterhaltungswert, den Rest kann ich nicht einschätzen.

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  • Verbrechen

    Verbrechen

    Sumsi1990

    22. July 2016 um 20:27

    Gleich vorweg: Ich liebe dieses Buch und verehre den Autor für seine Werke! Zum Inhalt:Das Buch Verbrechen ist kein Roman. Es besteht aus 11 Kurzgeschichten. Die bekannteste darunter wird wohl "Glück" sein, da diese vor einigen Jahren als Kinofiln verfilmt wurde. Alle Geschichte befassen sich mit den den großen (teilweise auch typisch Schirach - juristischen) Themen von Schuld, Sühne, Verhalten von Menschen, natürlich Verbrechen und deren Folgen sowie die Abgründe der Menschheit - das alles von einem Profi auf diesem Gebiet geschrieben! Dazu ist festzuhalten, dass der Autor ein sehr bekannter Anwalt und Strafverteidiger ist und sicherlich einiges davon in seinen Geschichten verarbeitet. Dies wirkt sich auch auf die Glaubwürdigkeit seiner Erzählungen aus, da diese jedenfalls aus dem wahren Leben stammen könnten (wovon sie sicherlich auch inspiriert sind)! Ferner gibt es für mich wenige Autoren, die Geschichten mit juristischem Hintergrund so wahr und passend darstellen können.Der Schreibstil:Für mich hat Schirach einen unverkennbar klaren und nüchternen Schreibstil, welcher ihn für mich einzigartig macht.Die Geschichten sind relativ kurz und in viele Absätze geglieder was mir sehr gut gefällt.Mein Fazit:Für mich als juristische Abgestellte ist Schirach immer ein Muss. Ganz besonders haben es mir aber seine Kurzgeschichten angetan, obwohl ich solche im Normalfall gar nicht lese! Es ist für mich aber extrem faszinierend und beeindrückend wie es der Autor schafft so viel im den einzelnen Geschichten zu vermitteln.Falls man also an kriminologischen Geschichten interessiert ist, bei denen eben das Gesetz nicht außen vor gelassen wird, muss man dieses Buch lesen und darf sich keinesfalls davon abschrecken lassen, dass es eben Kurzgeschichten und kein Roman sind!

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  • Ein nettes Buch für zwischendurch

    Verbrechen

    Daniel89

    13. June 2016 um 14:43

    Ich mag seine zusammenhängenden Geschichten eigentlich lieber als seine Kurzgeschichten. In Verbrechen geht es um kleinere Geschichten über unser Rechtssystem und wie sich Moral und Gesetz manchmal widersprechen aber manchmal auch ergänzen.Es hat mir großen Spaß gemacht, seine Gesichten zu lesen aber häufig waren mir die Geschichten zu kurz und ich hätte mir mehr tiefe gewünscht, die man schwer in Kurzgeschichten unterbringen kann.Es ist wirklich schön für zwischen durch und da er auch Anwalt ist informativ aber mehr auch nicht.

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  • Wenn Recht gesprochen wird!

    Verbrechen

    kassandra1010

    15. May 2016 um 14:57

    Herr von Schirach erzählt uns in seinen Geschichten, wie es im Leben läuft, wenn es erst richtig den Bach herunter geht. Wie man aus versehen in die Fänge der Justiz gelangen kann, ab verschuldet oder nicht. Seine Mandanten sind schuldig, manchmal aber auch nicht. In Kurzgeschichten wird das Leid und die Liebe vieler seiner Mandaten geschildert. Manchmal hatten sie einfach Glück, das andere mal war der Richter auf ihrer Seite. Beeindruckende Storys über das Leben auf Abwegen und deren nicht immer positiven Ende. Ein negatives Beispiel scheint mir der Fall „Liebe“ zu sein, in dem es um Kanibalismus geht. Die Justiz kann nicht weiterhelfen und ist in ihren Händen so gebunden, das daraufhin nachweislich Morde geschehen. Wie kann man damit Leben, und trotzdem ein guter Mensch zu sein???Spannend, teils auch lustig zu lesen und wahnsinnig schicksalsergreifend. Ein Bestseller!!!

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  • Philosophie der Rechtssprechung

    Verbrechen

    Archer

    24. April 2016 um 22:55

    Ferdinand von Schirach, der Autor, schreibt über Verbrechen, und das tut er aus erster Hand. Er ist Berliner Strafverteidiger, erfolgreich als solcher, doch nicht nur in seinen Plädoyers beweist er Scharfsinn und Redegewandheit. In diesem Buch stellt er elf seiner Fälle vor. Was diese Fälle so außergewöhnlich macht, sind nicht die Verbrechen an und für sich, denn sie sind so normal, wie es Verbrechen sind, die nicht von Sherlock Holmes gelöst werden, sondern aus dem normalen Leben stammen. Nein, was sie einzigartig macht, ist die seltsam nüchterne, geradezu lakonische Ausdrucksweise Schirachs, gleichzeitig ungeschnörkelt und doch von einer Eindringlichkeit, der man sich kaum entziehen möchte. Er schreibt über einen alten Arzt, der nach Jahrzehnten seine Frau umbringt, und doch nicht ins Gefängnis muss, sondern mit drei Jahren offener Vollzug davonkommt. Anfangs ist man empört, als man die Geschichte hinter dem Mord erfährt, fast erleichtert. Über drei Kleinkriminelle, welche die falsche Person ausrauben und völlig aus dem Häuschen sind, als rings um sie her plötzlich Menschen sterben. Dieses Mal kommt keiner in den Knast, obwohl der gesunde Menschenverstand sagt, jemand hätte es verdient. Eine Schwester tötet ihren Bruder - am Ende ist die ganze Familie tot und niemand wandert hinter schwedische Gardinen. Man empfindet nur noch Mitleid. Zuerst sterben Tiere, dann verschwindet ein Mädchen. Und ein Junge gibt allem eine Zahl und damit eine Bedeutung. Kein Knast, keine Heilung in Sicht. So seltsam, wie die Auswahl meiner Beschreibungen hier klingen, so seltsam und wortkarg ist auch das Buch, aber es schadet ihm in keinster Weise. Vielleicht könnte man von Schirach vorwerfen, dass er fast nur reiche Menschen verteidigt oder Verbrechen, in denen es um viel Geld geht, aber ich kenne den Mann nicht, so will ich es ihm nicht unterstellen. Ich kann nur sagen, dass ich ... nun, kann man es Vergnügen nennen, wenn es um Mord oder Tod geht? Vielleicht nicht, aber immerhin lässt sich dieses Buch hervorragend lesen.

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  • interessante Fälle

    Verbrechen

    abendsternchen

    21. October 2015 um 20:23

    Bei Verbrechen handelt es sich um ein Buch das insgesamt 11 Kurzgeschichten enthält. Jede handelt davon das jemand mit dem Gesetz in Berührung kam und zumeist einen Strafverteidiger brauchte. Diese Fälle wurden von Ferdinand von Schirach vertreten. Er erzählt uns mit Verbrechen über 11 Fälle und deren Ausgang. Die erste Geschichte handelt von einem Mann, der sich mittlerweile in Ruhestand befindet, und mit jungen Jahren seine Ehe mit den Worten bis das der Tod uns scheidet besiegelte. Jetzt in seinem Ruhestand, beging er eine grausame Tat. Interessant war zu lesen wie der Fall ausging. Kurz darauf erinnerte ich mich auch, diesen Fall auch einmal im Fernsehen gesehen zu haben. Lustig fand ich die Geschichte mit den 9 Brüdern und wie einer der Brüder versuchte, seinen Bruder damit vorm Gericht zu retten. Die Verwirrung des Richters und der Staatsanwaltschaft war richtig heraus zu lesen. Ich fand diesen Fall irgendwie recht amüsant. In einem weiteren Fall wurde sogar ganz zum Schluss Geld gesammelt, damit der Angeklagte zurück in seine Wahlheimat reisen konnte. Da fragte ich mich ob es wirklich so etwas gibt. Verbrechen bereitete mir angenehme Lesestunden. Da die Geschichten nicht allzu lang waren, konnte man immer eine so zwischendurch weg lesen und schon war das Buch auch beendet. Die Fälle waren interessant geschrieben und auch einfach zu lesen. Keine großen Abschweifungen sondern direkt meist auf den Punkt gebracht. Die Sätze waren nicht zu sehr in die Länge gezogen. Wieviel Wahrheit hier nun wirklich drin steckt, ist nicht ganz klar. Ich denke allerdings das die Geschichten um die Straftaten eine Mischung aus Realität und Fiktion sind.

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  • Verbrechen

    Verbrechen

    buchstabentraeume

    25. August 2015 um 16:37

    Mit "Verbrechen", dem Buch von Ferdinand von Schirach, gelingt ein kleiner Einblick in das Leben eines Strafverteidigers. Strafverteidigerin zu werden ist eine von vielen Alternativen, die sich für mich als Jura-Studentin nach meinem Studium bieten. Doch auf die Frage vieler Verwandten "Was willst du nach deinem Studium machen?" ist die Antwort "Strafverteidigerin werden" bislang noch nicht gefallen. Noch kann ich es mir nicht vorstellen, Menschen zu verteidigen, die ihre Schuld gestehen, die stolz auf ihre Taten sind oder sie schulterzuckend hinnehmen. Auch nach der Lektüre des vorliegenden Buches hat sich meine Einstellung zu dem Beruf des Strafverteidigers nicht geändert. Nüchtern und sachlich beschreibt der Autor in elf Episoden den jeweiligen Sachverhalt, der sich zugetragen hat und beschreibt den dahinter stehenden Täter, gibt kurze Einblicke in seine Verteidigungsstrategien. Der Stil ist emotionslos, distanziert, kühl. Doch ich als Leser nehme an jedem Schicksal, das mir geschildert wird, teil. Ich emfpinde Mitgefühl, Abscheu, Verständnis, Missfallen. Es sind Tötungsdelikte, Raubdelikte, Eifersuchts- und Verzweiflungstaten, die der Autor uns schildert. Manche Episoden konnten mich dabei mehr fesseln als andere. Insgesamt waren es alles sehr skurrile Fälle, was aber nicht davon abhält zu glauben, dass sie sich so tatsächlich zugetragen haben. Letztendlich hätte ich mir jedoch einen tieferen Einblick in die Verteidigungsstrategien gewünscht, wofür ich schließlich einen Stern abziehe.

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