Fergus Fleming Nach oben

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Inhaltsangabe zu „Nach oben“ von Fergus Fleming

Im 19. Jahrhundert ist fast alles auf der Welt entdeckt, erfasst und aufgezeichnet. Aber inmitten Europas erhebt sich ein Gebiet, auf dessen Gipfel noch kein Mensch vorgedrungen ist: die Eisbarriere der Alpen. Man erzählt sich, dort oben hausten Drachen und andere gefährliche Schneewesen, die ganze Dörfer mit Lawinen ausradierten, wenn man sie verärgerte oder störte. Naturforscher und Abenteurer machen sich auf den Weg. Die Briten erklären Bergsteigen zum Sport: In Crickethosen, ausgerüstet mit gebratenem Geflügel und zahlreichen Flaschen französischen Weins, begleitet von widerwilligen Einheimischen, klettern sie los. Und schon bald fürchten die Ortskundigen die Fremden mehr als die Drachen …

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  • Rezension zu "Nach oben" von Fergus Fleming

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    KarlMay

    KarlMay

    05. June 2008 um 18:33

    Fergus Fleming erzählt uns nicht nur von der Geschichte der Alpen, die bis ins 18. Jahrhundert hinein als wilde, weitgehend unerforschte Region galten, bevölkert von merkwürdigen Menschen und Drachen. Er erzählt vor allem von der Geschichte des Bergsteigens, von den Motiven der Männer, die im 18.Jahrhundert begannen, die höchsten Gipfel der Alpen zu besteigen: 1786 den Mont Blanc, 1854 das Wetterhorn, auf dessen Gipfel als Zeichen des Erfolges nicht nur eine Fahne gehisst, sondern auch eine Tanne aufgestellt wurde, 1865 das Matterhorn, dessen Erstbesteigung 4 Todesopfer beim Abstieg forderte, 1938 die Durchsteigung der Eiger Nordwand. Während zu Beginn vor allem wissenschaftliche Forschungen die Motivation war, wandelte sich diese immer mehr, je genauer die Alpen erforscht wurden. Mit der Gründung des britischen „Alpine Club“ wandelten sich diese Motive immer mehr dahin, unerschlossene Gebiete zu „erobern“. Die Besteigung des Matterhorns beispielsweise wurde zu einem Wettlauf zwischen 2 Engländern, die beide als erste auf dem Gipfel stehen wollten und zusätzlich noch einer italienischen Expedition. Auch die Technik des Bergsteigens entwickelte sich – für uns heute ist es eigentlich unvorstellbar, dass der Mont Blanc noch ohne Seil erstiegen wurde – tatsächlich jedoch begann man erst Mitte des 19. Jahrhunderts auch auf Technik wie bessere Alpenstöcke oder eben das Seil zu vertrauen. Die Verwendung von Karabinern war bei den Engländern verpönt und einigermassen fassungslos mussten sie erleben, dass die Kontinentaleuropäer damit kein Problem hatten und ganz offen aus Lust an der Gefahr und der Herausforderung die Berge erklommen. Nachdem alle Gipfel erobert waren begann in den 20er und 30er Jahren der Wettlauf um die schwierigsten Routen. Neben den Berichten über Erstbsteigungen werden aber auch eine Fülle kleinerer Episoden erzählt, in denen z. T. recht skurrile Persönlichkeiten vorgestellt werden wie z.B. Albert Smith, der auf dem Gipfel des Mont Blanc 1851 ein Glas Champagner trank und die Geschichte seiner Besteigung zu einer Show verarbeitete, mit der er in England 6 Jahre lang erfolgreich war. Wer gerne Urlaub in den Bergen macht und sich außerdem auch noch für die Geschichte der Alpen interessiert, der wird Freude an diesem Band haben. Im Mittelpunkt des mit 61 schwaz-weiß Abbildungen ausgestatteten Buches stehen die Alpen der Schweiz, so empfehle dieses Buch allen Bergfreundinnen und Bergfreunden, die einen Urlaub dort planen, aber auch allen anderen, die irgendwo anders bergsteigen möchten.

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