Feridun Zaimoglu Hinterland

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Inhaltsangabe zu „Hinterland“ von Feridun Zaimoglu

Verträumte und Entflammte suchen einander, reisen von den Metropolen Osteuropas nach Istanbul und auf die Insel Föhr, ihre Gefühle sind in Aufruhr und die Köpfe nicht klar. Geschult an der deutschen Romantik, befeuert von orientalischen Bilderwelten und starken Gefühlen, entwirft Feridun Zaimoglu einen mitreißenden märchenhaften Episodenroman mit faszinierenden Figuren, die sich wie in einem Traumgespinst bewegen.

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  • Rezension zu "Hinterland" von Feridun Zaimoglu

    Hinterland
    Dupsi

    Dupsi

    25. April 2011 um 14:10

    Von diesem Buch hatte ich mir mehr versprochen. Der Klappentext klang so vielversprechend, aber dann war es doch nicht so sehr mein Fall. Der Roman setzt sich aus verschiedenen Episoden zusammen, die alle irgendwie zusammenängen, miteiander zu tun haben. Eine ältere Frau, die nach der Trennung von ihrem Mann in einem Waldhäuschen lebt und Besuch von den Waldgeistern bekommt. Ein Deutscher und eine Pragierin, die sich ineinander verlieben, wieder entlieben und sich irgendwie wieder verlieben. Ein Einbrecher, der auf frischer Tat ertappt wird und sein Opfer auf die Insel Föhr einlädt. Ein ehemaliger Häftling der von einer hübschen Frau durch Berlin begleitet wird. Eine Schauspierin, die kurzzeitig verschindet und wieder auftaucht. Diese und noch eitere Episoden finden Platz in dem Roman. Obwohl die Sprache teilweise sehr poetisch und eigentlich total schön war, ist der Funke bei mir nicht übergesprungen. die Sprünge von einer Episode zur anderen waren oft verwirrend, ich habe oft eine Weile gebraucht, mich in die jeweilige Situation einzufinden. Ich hatte mich auf das Buch gefreut. Doch manchmal erlebt man auch Enttäuschungen. Schade.

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  • Rezension zu "Hinterland" von Feridun Zaimoglu

    Hinterland
    mehrsonntag

    mehrsonntag

    31. July 2010 um 23:47

    So hat ein jedes Buch sein Seelchen. Eine Seele, die es zu entdecken gilt, hineinschlüpfen, schwupp - und sich auf eine Reise begeben. Sich vorsichtig vorwärts tasten, Berührungen zulassen, zurückblättern, neu entdecken. So hat ein jedes Buch einen Charakter, den es offenbart oder, wie in diesem Fall, versteckt hält, in vielen einzelnen Buchstaben. Man versucht, dahinter zu kommen, was jedes noch so kleine Wort mitteilen möchte. Mir fiel es seltsam schwer, mich im "Hinterland" zurecht zu finden. Viele wunderbare Geschöpfe und Personen, die mich in den Schilderungen an Matt Ruff erinnern (den ich sehr mag) deren Absichten, Handeln und deren Seelen und Charaktere, die es gilt zu entdecken und zu entwirren. Nachdem ich zu Beginn dem kleinen Volk und den Formulierungen des Autors mit Begeisterung folgen wollte, gab es mehr und mehr Ungereimtheiten und meine Unzufriedenheit wuchs. Je mehr ich wollte, desto schwieriger schien es mir, der Handlung die sich mir nicht offenbaren wollte, auf die Schliche zu kommen. So hat ein jedes Buch eine Seele. Leider habe ich bei Seite 76 halbwegs verzweifelt aufgegeben. Eine Seele wie die von "Hinterland" braucht seine Zeit. Wohl bin ich - momentan ? - nicht bereit dafür.

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