Feridun Zaimoglu Selbstverschwendung (in drei Bildern)

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Inhaltsangabe zu „Selbstverschwendung (in drei Bildern)“ von Feridun Zaimoglu

'Das verätzte Ich: Kanak Sprak. Das träumende Fleisch: Hinterland. Die reißende Muskel: Ruß.' Im ersten Bild sucht Feridun Zaimoglu einige der Männer auf, die er für seinen Erstling Kanak Sprak befragt hatte. Seitdem sind siebzehn Jahre vergangen; den Übriggebliebenen sind die Gefechte am harten Rand nicht gut bekommen. Im zweiten Bild streift er durch düstere Gegenden, reist in seltsame Kleinstädte, verschwindet und taucht wieder auf in der Nebelwelt: Hier ist das Hinterland der Kollisionen, der Ort der mählichen Auflösung von Ding und Umriß. Im dritten Bild fährt er in ein Grenzgebiet, um sich der Hauptfigur seines Romans Ruß anzuverwandeln. Seine Position als Autor beschreibt Zaimoglu in seiner Poetikvorlesung als die eines Schreibers: 'Die Sprache als Welt-an-sich, nicht Mittel, noch Vehikel: In ihr löse ich mich auf – bei jedem Buch fahre ich in die Haut der Hauptfigur. Der Schreiber als Mittel der Geschichten, als sich selbst aufgebender Akteur, als verätzte, träumende und reißende Muskel – davon erzähle ich.'

Der Glanzlack jeder Doktrin platzt irgendwann ab. Lieber nehmen sie e. Schluck aus der Pulle, als das sie glühten i. Glauben a. d. Trugglück

— Maldoror
Maldoror
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