Fernand Braudel Das Mittelmeer und die mediterrane Welt in der Epoche Philipps II

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Inhaltsangabe zu „Das Mittelmeer und die mediterrane Welt in der Epoche Philipps II“ von Fernand Braudel

Dieses Buch hat drei Teile, deren jeder den Versuch einer Gesamterklärung darstellt.§Der erste führt eine gleichsam unbewegliche Geschichte vor, die des Menschen in seinen Beziehungen zum umgebenden Milieu; eine träge dahinfließende Geschichte, die nur langsame Wandlungen kennt, in der die Dinge beharrlich wiederkehren und die Kreisläufe immer wieder neu beginnen. Diese fast außer der Zeit liegende, dem Unbelebten benachtbarte Geschichte sollte weder vernachlässigt noch, wie es traditionell in so vielen Bücher geschieht, als nutzlose geographische Einführung an die Schwelle der eigentlichen Darstellung verbannt werden; jene Geschichte mit ihren mineralischen Landschaften, Äckern und Blumen, die man rasch vorzeigt und von der dann nie mehr die Rede ist, als ob die Blumen nicht jeden Frühling wiederkämen, als ob die Herden in ihren Wanderungen innehielten, als ob Schiffe nicht auf einem realen Meer segeln müßten, das sich mit den Jahreszeiten verändert.§ Oberhalb dieser unbeweglichen Geschichte läßt sich eine Geschichte langsamer Rhythmen ausmachen: man möchte fast sagen - wäre dem Ausdruck sein voller Sinn nicht verlorengegangen - eine soziale Geschichte, die der Gruppen und Gruppierungen. Wie diese Flutwellen das mediterrane Leben als Ganzes aufwühlen, das ist die Frage, die im zweiten Teil des Buches gestellt wurde. Dort werden nacheinander die Ökonomien, die Staaten, die Gesellschaften und die Zivilisationen untersucht; und damit das Verständnis der Geschichte deutlicher wird, wird schließlich versucht zu zeigen, wie all diese aus der Tiefe wirkenden Kräfte im komplexen Bereich des Krieges am Werk sind. Denn der Krieg ist keine reine Domäne individueller Verantwortlichkeiten.§ Der dritte Teil endlich ist der der traditionellen Geschichte; wenn man so will, der Geschichte nicht im Maßstab des Menschen, sondern des Individuums; der Ereignisgeschichte. Eine ruhelos wogende Oberfläche, vom Strom der Gezeiten heftig erregte Wellen. Eine Geschichte kurzer, rascher und nervöser Schwankungen. Überempfindlich, wie sie ist, versetzt der geringste Schritt all ihre Meßinstrumente in Alarm. So ist sie von allen die leidenschaftlichste, menschlich reichste, doch die gefährlichste auch. Dieser Geschichte sollte mißtraut werden; dieser Geschichte, deren Glut noch nicht abgekühlt ist; der Geschichte, wie sie die Zeitgenossen im Rhythmus ihres Lebens empfunden, beschrieben, erlebt haben.§

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