Die Frustration zweier Leben in einer endlosen Aufzählung. Adjektiv- und Fremdwortreiche Beschreibungen der Welt und der Liebe, die einen ratlos und befremdet zurücklassen. Gefühlsarmut – bei den Protagonisten und beim Leser.
Der in über weite Strecken in obigem Stil geschriebene Roman von Fernanda Eberstadt konnte mich nicht mitnehmen. Allzu beliebig und sinnlos erschien mir der Weg ihrer Figuren, zu gelegentlich zwar gar poetisch anmutend, aber dennoch stakkatoartig und hierdurch kalt war mir ihr Erzählstil. Ich beendete das Buch nach 149 Seiten enttäuscht.




