Fernando Aramburu

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Lebenslauf von Fernando Aramburu

Bestsellerautor aus dem Baskenland: Fernando Aramburu wird 1959 im Norden Spaniens, in der Nähe der französischen Grenze geboren und studiert in Saragossa spanische Philosophie. Seit 1984 lebt er in Hannover, wo er zunächst als Spanischlehrer arbeitet. Für spanische Zeitungen verfasst er Beiträge und Bücher. 2016 erscheint sein Roman "Patria" auf Spanisch, der für großes Aufsehen sorgt. In dem Buch wird die Geschichte der Witwe Bittori erzählt, deren Mann von Terroristen erschossen wurde. Der Roman behandelt kritische Fragen über Schuld, Heimat, Freundschaft und Vergebung. "Patria" wird mit verschiedenen hohen Literaturpreisen ausgezeichnet, darunter der Premio Nacional de Narrativa, der wichtigste spanische Preis für Literatur. In Spanien wird das Buch zudem als Serie umgesetzt. Fernando Aramburu ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Bekannteste Bücher

  • Rezensionen
  • Leserunden
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  • Themen
  • "Gequälte Seelen "

    Patria

    czytelniczka73

    13. June 2018 um 08:48 Rezension zu "Patria" von Fernando Aramburu

    "Er stellte fest:Um Verzeihung bitten erfordet mehr Mut,als eine Waffe abzufeuern,eine Bombe zu zünden.Das kann jeder.Dazu braucht man bloß jung zu sein,gutgläubig und heißblütig" Inhalt: "Bittori sitzt am Grab ihres Mannes Txato, der vor über zwanzig Jahren von Terroristen erschossen wurde. Sie erzählt ihm, dass sie beschlossen hat, in das Haus, in dem sie wohnten, zurückzukehren. Denn sie will herausfinden, was damals wirklich geschehen ist, und wieder unter denen leben, die einst schweigend zugesehen hatten, wie ihre ...

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    • 6
  • 6-Sterne-Werk

    Patria

    Pongokater

    04. June 2018 um 17:47 Rezension zu "Patria" von Fernando Aramburu

    Wenn es möglich wäre, würde ich für diesen Roman (kongenial gelesen von Eva Mattes) sogar 6 Sterne vergeben. Aramburus Werk gehört für mich zu den Büchern, von denen man sich wünscht, sie mögen nie aufhören. Zu nah sind einem die Menschen gekommen, die er literarisch zum Leben erweckt. Zwei  Familien in einem baskischen Dorf werden durch den Terror der ETA getrennt, obwohl zwischen ihnen über viele Jahre enge freundschaftliche Beziehungen herrrschten. Der Vater der einen Familie wird ermordet, der Sohn der anderen Familie gehört ...

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  • Verzeihen möglich?

    Patria

    walli007

    27. May 2018 um 15:14 Rezension zu "Patria" von Fernando Aramburu

    Sie sind die besten Freundinnen Bittori, die Frau des Spediteurs, und Miren, die Frau des Arbeiters. Jede Woche gönnen sie sich eine Auszeit von den Familien und tauschen im Café die neuesten Gerüchte aus. Allerdings gewinnt im Baskenland die Eta immer mehr Einfluss, einen Einfluss, der es den Freundinnen schwer macht, befreundet zu bleiben. Schließlich stehen sie politisch gewissermaßen auf unterschiedlichen Seiten. Als Bittoris Mann von der Eta ermordet wird, ist es mit der Freundschaft vorbei. Bittori zieht in eine andere ...

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  • Lebet in Frieden!

    Patria

    Gwhynwhyfar

    17. May 2018 um 14:10 Rezension zu "Patria" von Fernando Aramburu

    »Wenn wir die Unabhängigkeit haben, regeln wir alles unter uns. Die Arbeiter sollen ein besseres Leben haben? Perfekt. Sie kriegen es. Wer will das verhindern, wenn uns keiner von außerhalb mehr regiert? Das ist dann Euskera-Angelegenheit. Und genau dasselbe, wenn jeder Christenmensch hier Euskera spricht; dann gibt es dazu gar nichts mehr zu sagen«Ein grandioser Bestseller aus Spanien, eindringlich geschrieben. Zwei Familien in Freundschaft, später in bitterer Feindschaft. Schuld ist die ETA. In der einen Familie ein Terrorist, ...

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  • literarisches Meisterwerk!

    Patria

    Mira20

    10. May 2018 um 09:19 Rezension zu "Patria" von Fernando Aramburu

    Ich bin vor allem sprachlos über so viel literarisches Können, ein so schwieriges Thema so ganzheitlich zu betrachten und in eine so eindrückliche Geschichte zu verpacken. Terrorismus, die Radikalisierung von jungen Menschen lässt unsere Gesellschaft nicht los. Wir müssen uns fast täglich mit dem hässlichen Gesicht von Intoleranz auseinandersetzen. Konkret setzt sich der Roman mit dem Unabhängigkeitskampf der Basken auseinander, aber das Menschliche ist auf alle Konflikte anwendbar. Dieses grundehrliche Buch beschönigt nichts, ...

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  • (Fast) nur von regionaler Bedeutung.

    Patria

    wandablue

    05. May 2018 um 11:23 Rezension zu "Patria" von Fernando Aramburu

    (Fast) nur von regionaler BedeutungDie ETA ist eine terroristische Separatistenorganisation, die seit 1959 mit gewaltsamen Mitteln, zahlreichen brutalen Morden, für die Unabhängigkeit der Basken eintrat. Sie wollten einen eigenen Staat im Norden Spaniens und im Südwesten Frankreichs erstreiten. Das muss man entweder wissen oder nachschlagen, aus „Patria“ erfährt man es nicht!2018/Mai informieren die Medien darüber, dass sich die ETA auflöst. „Patria“ wurde schon 2016 auf spanisch veröffentlicht. Insofern hat Fernando Aramburo ...

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    • 3
  • Das Baskenland und die ETA

    Patria

    Petris

    Rezension zu "Patria" von Fernando Aramburu

    Es erstaunt mich immer wieder, wenn es passiert. Nach all den vielen großartigen Romanen, die ich schon gelesen habe, bei all den Lieblingstiteln, die ich in meinem Kopf habe, kommt doch in regelmäßigen Abständen ein Buch daher, dass mir sprachlos vor Begeisterung zurücklässt. Bei Patria war das der Fall.Das Thema:Ein sehr schwieriges, vielschichtiges Thema. Das Baskenland und die ETA. Ideologisch aufgeheizt, sodass eine sachliche Aufarbeitung oft nur schwer möglich war. Und was macht Aramburu? Er packt dieses Thema in einen ...

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    • 9
  • Keine Sieger, nur Verlierer

    Patria

    Barbara62

    01. May 2018 um 06:59 Rezension zu "Patria" von Fernando Aramburu

    756 Seiten Text, fünf Seiten baskisches Glossar, 126 Kapitel, neun Protagonisten, ein Thema, das sind die nüchternen Fakten zu Fernando Aramburus schwergewichtigem Roman „Patria“. Der Autor, der seit mehr als 30 Jahren in Deutschland lebt, hat über das beherrschende Thema seiner baskischen Heimat seit der Gründung der ETA im Jahr 1959 geschrieben: den Terror. Obwohl die Organisation 2011 die Waffen offiziell niedergelegt und den Kampf für einen linksnationalistischen, unabhängigen Staat nach über 4000 Anschlägen und mehr als 800 ...

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    • 2
  • Leserunde zu "Die Lichter unter uns" von Verena Carl

    Die Lichter unter uns

    aba

    zu Buchtitel "Die Lichter unter uns" von Verena Carl

    Wovon träume ich? Was macht ein gelungenes Leben aus? Und – sind die anderen glücklicher als ich? Es gibt einen Moment im Leben eines jeden Menschen, in dem man sich fragt, ob alles so läuft, wie man es sich vorgestellt hat, ob die Entscheidungen, die man getroffen hat, die richtigen sind. Vor allem aber fragt man sich irgendwann, ob man wirklich glücklich ist.Wie aus dem Nichts ist plötzlich dieser Moment da. Als Anna, die Protagonistin aus Verena Carls neuestem Roman "Die Lichter unter uns", dann auch noch Alexander begegnet, ...

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    • 822
  • Zwei Familien, zerrieben im politischen Kampf der ETA aus den 70-er und 80-er Jahren

    Patria

    meppe76

    26. April 2018 um 15:30 Rezension zu "Patria" von Fernando Aramburu

    In dem Roman des Basken Fernando Aramburu geht es um einen Konflikt, der längst aus den Schlagzeilen verschwunden ist, der aber den älteren Lesern noch aus ihrer Jugend in den 1970-er und 1980-er Jahren sehr präsent sein dürfte. Die ETA, nationalistische Untergrundorganisation, kämpfte für die Unabhängigkeit des Baskenlandes von Spanien und das mit großem Fanatismus und zahlreichen terroristischen Aktionen, denen zahlreiche Menschen zum Opfer fielen. Im Mittelpunkt dieses Romans stehen zwei Familien, die in einem kleinen ...

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