Fernando Contreras Castro Der Mönch, das Kind und die Stadt

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Inhaltsangabe zu „Der Mönch, das Kind und die Stadt“ von Fernando Contreras Castro

In einem Bordell von San José kommt ein einäugiges Kind zur Welt, das folgerichtig auf den Namen Polyphem getauft wird. Die Huren verstecken den Jungen, und Jerónimo, Ex-Mönch und Bruder der Bordellköchin, kümmert sich um ihn und bringt ihm die Welt bei, wie er sie aus den gelehrten Büchern kennt. Mit einer Baseballkappe über dem Auge bricht Polyphem aus in die Stadt und spielt mit den Straßenkindern. Jetzt ist auch Jerónimo bereit, sich von Polyphem mitnehmen zu lassen, und gemeinsam ziehen sie durch die Straßen und Märkte, der Mönch und das Kind.

Ein wunderbares Plädoyer für die Phantasie - man lernt, sie nicht zu unterschätzen. Geschichten können mehr erzählen als die Realität.

— philine
philine

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    Der Mönch, das Kind und die Stadt
    philine

    philine

    14. June 2014 um 15:10

    Diese Geschichte steht dafür, dass die Phantasie mehr bewirken kann als die Realität. Dass wir uns manchmal besser etwas schön reden sollten, als bitter die Wirklichkeit anzunehmen. Dass wir davon mehr haben, die Dinge anders zu sehen, als sie zu sein scheinen. Jerónimo hat eine außergewöhnliche Sicht auf die Dinge im Leben, die er dem einäugigen Polyphem beibringt: "Jerónimo, wozu sind denn die Wasserpistolen gut?" "Um den Schwalben zu trinken zu geben." Polyphem ist anders, weil er mit nur einem Auge auf die Welt gekommen ist. Er wächst mit Jerónimos Geschichten im Hinterhof eines Bordells auf und wird von der Öffentlichkeit fern gehalten, weil man befürchtet, dass er sonst zum Sensationsobjekt werden würde. Durch die Geschichten soll Polyphem sein Anders-sein verstehen lernen. Als er ein Loch im Zaun entdeckt, will er gerne zu den Straßenkindern von San José gehören, die er dort spielen und betteln sieht. Dieses Buch enthält mindestens so viel zwischen den Zeilen wie in ihnen. Es hat eine riesige gesellschaftliche Dimension. Und manchmal auch einen Unterhaltungswert, der an den "Hundertjährigen" erinnert, aber viel wertvoller ist. Es ist eines meiner wichtigsten Bücher, das ich sehr gerne verschenke - vor allem an Leute, die die Phantasie unterschätzen.

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