Fernando J. Múñez

 4,4 Sterne bei 49 Bewertungen

Lebenslauf von Fernando J. Múñez

Fernando J. Múñez, geboren 1972 in Madrid, studierte Philosophie und Filmwissenschaften. Er verfasste Drehbücher und Jugendliteratur, bevor er die historische Saga »Die Köchin von Castamar« schrieb, die in Spanien sofort zum Bestseller wurde. Eine TV-Verfilmung ist bereits in Vorbereitung.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Fernando J. Múñez

Cover des Buches Die Köchin von Castamar (ISBN: 9783570103920)

Die Köchin von Castamar

 (35)
Erschienen am 11.05.2020
Cover des Buches Die Köchin von Castamar (ISBN: 9783570104132)

Die Köchin von Castamar

 (14)
Erschienen am 09.06.2020

Neue Rezensionen zu Fernando J. Múñez

Cover des Buches Die Köchin von Castamar (ISBN: 9783570104132)n_readss avatar

Rezension zu "Die Köchin von Castamar" von Fernando J. Múñez

Leider enttäuschend
n_readsvor 4 Monaten

Band 2 war enttäuschend. Die Intrigen, Racheplänen und sämtliche Morde sind immer mehr im Vordergrund gerückt. Die eigentliche Geschichte zwischen dem Herzog und seiner Köchin stand nicht mehr im Fokus. Irgendwann hatte ich mich gefragt, um welche Handlungen es in dem Buch eigentlich noch geht. Das Ende war mir irgendwie zu schnell. Ich konnte es nicht greifen.

Der Spannungsbogen und auch die Dramatik wurde was bis zum Schluss gehalten, sodass ich schon an das Buch gefesselt war. Irgendwann hatte ich mich an den Schreibstil gewohnt.

Der Schreibstil wurde jedoch ungewohnt detailiert brutal. Teilweise musste ich Seiten umblättern, da die Misshandlungen mit zu gewaltätig und informativ waren.

Leider haben mich beide Bände nicht überzeugt. Nochmal werde ich sie nicht lesen. Sollte die Verfilumg mal auf deutsch übersetzt werden, weiß ich nicht, ob ich mir das anschauen möchte. 

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Cover des Buches Die Köchin von Castamar (ISBN: 9783570103920)n_readss avatar

Rezension zu "Die Köchin von Castamar" von Fernando J. Múñez

Schreibstil ungewohnt, sehr verwirrend, zu informativ.
n_readsvor 4 Monaten

Leider musste ich mich aufgrund des Schreibstils durch das Buch kämpfen. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt nicht nur von Don Diego (der Herzog) oder Clara. Sondern auch von anderen Dienern, Verwandten, Gäste etc. Am Anfang hatte ich gar keinen Überblick. Erschwerend kam hinzu, dass mitten in einer Handlung oder Dialog ein Rückblick in die Vergangenheit erzählt wurde. Teilweise musste ich immer wieder zurückblättern, da ich den Übergang verpasst hatte oder nicht wusste, wo ich jetzt gerade bin. Das hat das Lesen angestrengt und ermüdet. 

Langsam wird die Geschichte zwischen dem Herzog und seiner Köchin erzählt. Der Leser erhält sehr viel Informationen, Hintergründe, die mir manchmal zu viel waren. Aber wenn man sich durchgekämpft hatte, wusste warum diese Infos wichtig waren. Schnell wird auch einem klar, dass es viel um Macht, Status und Einfluss geht. So wird hinter dem Rücken vom Herzog Intrigen, Mordversuche und Rachepläne geschmiedet. 

Das das Buch in einem sehr spannenden Moment endet und viele Fragen offen bleiben, habe ich mir das Band 2 auch noch geholt. 

Was jedoch sehr hervorragend ist, die detailierte Kochleidenschaft von Clara. Die Gerichte, Vorspeise, Nachspeisen die sie zaubert, werden so eindrucksvoll beschrieben, dass mir im Mund das Wasser zusammengelaufen ist und ich gerne von den Gerichten etwas probiert hätte. Das ist dem Autor herausragend gelungen. Auch dass die Gefühlswelt von Clara und ihrem Geheimnis gut geschildert wurde, sodass man sich in ihre Lage hineinversetzten konnte . Als Aufakt nicht schlecht, aber noch ausbaufähig.

Fazit: Schreibstil ungewohnt, sehr verwirrend, zu informativ.  

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Cover des Buches Die Köchin von Castamar (ISBN: 9783570104132)Eliza08s avatar

Rezension zu "Die Köchin von Castamar" von Fernando J. Múñez

Standesunterschiede und Köstlichkeiten
Eliza08vor 5 Monaten

Der zweite Teil von der Köchin von Castamar ist im Gegensatz zum ersten Buch mit ganz anderer dramaturgischer Konsistenz überzogen. Lag der Fokus im ersten Band im Wesentlichen auf der kulinarischen Atmosphäre zwischen den einzelnen Personen, so zeigt der zweite Band die positiven und negativen menschlichen Verhaltensweisen, welche in Adelskreisen im 18. Jahrhundert noch verbreitet waren. Das Cover ist bunt gehalten, im Vordergrund zeigt sich die Rückansicht einer Frau, welche ein blaues Kleid trägt. Im Hintergrund erkennt man, wie im ersten Band, ein Anwesen. Der Klappentext beschreibt sehr vage und detailarm die Handlung und verrät damit dem Leser nicht zu viel von dem eigentlichen Inhalt. In der Fortsetzung des Buches geht es um die Probleme mit denen Clara am Hofe des Herzoges konfrontiert wird. Sie wird persönlich sehr herausgefordert und es wird ihr nahezu alles abverlangt. Sie muss sich in einem Mix aus Hoffnung, Enttäuschung, Krankheit und Demütigung am Hof beweisen. Ihre Gefühle für Don Diego lassen allerdings nur einen eingeschlagenen Weg zu.  

Als besondere Nebenfiguren des Romans erscheinen, wie im ersten Band der Saga der Herzog von Castamar, Don Diego, Úrsula Berenguer, die Haushälterin von Castamar, sowie Enrique von Arcona, der Erzfeind von Don Diego, welcher skrupellos und unbarmherzig danach strebt das Leben des Herzogs und seiner Lieben zu zerstören. Alle drei Nebenfiguren zeigen im zweiten Teil ihren wahren Charakter noch stärker und geben dem Roman eine dramaturgische Untermalung. Der Handlungsinhalt markiert einige Thematiken bzw. Meinungsbilder der damaligen Zeit wie Standesunterschiede, Rassismus, Homosexualität und der immer noch vorherrschenden Unterdrückung von Frauen. Der Roman spielt im Jahr 1721, weshalb eine zeitliche Einordung gut möglich ist. Zeitsprünge sind nicht zu erkennen. Die deutsche Übersetzung der Sprache ist wie im ersten Teil sehr gut, der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich vermittelt. Der Roman richtet sich erneut tendenziell eher an Frauen und an Fans der spanischen Geschichte zwischen dem 17. und 18. Jahrhundert. Mit dem zweiten Teil habe ich eine sehr spannende und dramatische Wendung der Geschichte um die Köchin Clara erlebt. In einigen Stellen hätte ich mir etwas mehr den Bezug auf ihre Kochkünste wie im ersten Teil gewünscht. Trotz allem hat mich das Buch aufgrund seiner Dramaturgie überzeugt. Ich bedanke mich bei RandomHouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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Gespräche aus der Community

Noch vor dem offiziellen Erscheinen der Printausgabe verlosen wir 20 Exemplare des historischen Romans "Die Köchin von Castamar" von Fernando J. Munez. Der Roman ist der erste Teil einer Reihe und stürmte in Spanien die Bestsellerliste. 

Zum Buch

Verführerische Speisen, verbotene Liebschaften und Ränkespiele am Hofe des Herzogs

Spanien im 18. Jahrhundert: Clara, frisch angestellt als Hilfsköchin am Hof von Castamar, weckt durch ihre raffinierten Köstlichkeiten schon bald das Interesse des verwitweten Herzogs. Da es für beide nicht möglich ist, miteinander in Kontakt zu treten, entwickeln sie anhand von in Kochbüchern versteckten Notizen und außergewöhnlichen Gerichten eine ›Geheimsprache‹. Doch schon bald kursieren am Hof erste Gerüchte. Und mit den Gerüchten wächst auch die Zahl der Widersacher, welche die ganz und gar nicht standesgemäße Annäherung zwischen dem Herzog und seiner Köching argwöhnisch beobachten ...

Um ein Exemplar zu gewinnen, beantworte folgende Frage:

Unter welcher Krankheit bzw. Angststörung leidet Clara? Schreib uns gerne auch, auf welchen Plattformen Du Deine Rezension veröffentlichen wirst.

Hier geht's zur Leseprobe.

Viel Erfolg!

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