Fernando Morais Der Magier

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Inhaltsangabe zu „Der Magier“ von Fernando Morais

Die erste, autorisierte Biographie eines der bekanntesten und zugleich rätselhaftesten Menschen unserer Zeit: Paulo Coelho. Eine ebenso faszinierende wie auch streckenweise schockierende Lektüre, denn ›Der Magier‹ basiert auf mehr als 200 Tagebüchern und 100 Tonbändern, die Coelho jahrelang in einer Truhe unter Verschluss gehalten hatte.

Meines Erachtens sollte jeder Fan dieses Autors auch die Biografie von Fernando Morais lesen!

— LEXI

Ich freue mich auf dieses Buch

— Ruht

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    Der Magier

    dominona

    21. October 2014 um 23:14

    Bis zu einem gewissen Punkt mag ich die Art und Weise wie die Biographie aufgebaut und verfasst wurde, aber sie hat einen pathetischen Charakter, der mir nicht zusagt. Coelhos Jugendjahre sind interessant, verworren und teils voller Zufälle. Für mich wurde es ab dem einsetzenden Erfolg uninteressant, abgesehen von der Bildung von zwischenmenschlichen Beziehungen, denn da hat Coelho so eine Art und auch der Umgang mit Kritik gefällt mir. Das Buch hat an sich gut begonnen, bekommt aber ein schales, abgeschmacktes Ende, schade.

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    esmerabelle

    Der entzauberte Magier 708 Seiten psychologische Fleischbeschauung, anders lässt sich diese Biografie, die Fernando Morais aus 200 Tagebüchern, 100 Tonbändern und unendlichen Interviews zusammen gebastelt hat, kaum beschreiben. Eine gute Lektüre? Kaum, auch wenn der Inhalt brisant genug ist, um sich zu wundern, was Coelho dazu bewegt haben könnte, diesen Stoff frei zu geben, der durchaus in der Lage ist, ihm die Sympathien vieler seiner Leser zu nehmen. Was auch immer seine Gründe gewesen sein mögen, ein wirklich fesselndes Buch ist dabei nicht herausgekommen. Morais verliert sich in Details, die kaum jemanden interessieren dürften, während er im Gegenzug Geschichtsstränge, die durchaus interessant wären, plötzlich im Nichts verlaufen lässt. Er wiederholt sich, verwirrt den Ablauf, verliert den Leser, um ihn irgendwann wieder aufzusammeln und weiter zu ziehen. Coelho selber wird dabei erfreulich und gleichzeitig beunruhigend gnadenlos behandelt. Nicht nur seine psychischen Probleme, auch seine charakterlichen Schwächen und Fehler werden ohne Weichzeichner frei gelegt und der Öffentlichkeit vor die Füße geworfen. Was am Ende bleibt, ist ein schales Gefühl von Unglaubwürdigkeit und die offen bleibende Frage nach Wahrheit und Lüge vor dem Hintergrund eines so stark ausgeprägten Geltungsbedürfnisses. Jeder, dem Coelhos Bücher mehr bedeuten, als eine nette Lektüre, sollte sich gut überlegen, ob er sich nicht lieber den Zauber erhalten und die Biografie ignorieren möchte. Zwei Anerkennungssterne, einen für Fernando Morais' umfangreiche Recherchearbeit und einen für Coelhos Mut, sich vor seinen Lesern komplett bloß zu stellen.

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    romina_walcher

    16. September 2011 um 20:09

    Faszinierend, wer Paulo Coelho kennen lernen möchte muss es lesen.
    Ich bin von ihm beeindruckt was er erlebt hat. In vielen Lebensabschnitte erkenne ich mich wider.

  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    19. June 2011 um 12:12

    Ein Tag mit Paulo Coelho und seine Lebensabschnitte in seinem Leben mit Höhen und Tiefen. Gute Recherchen vom Autor. Interessantes Buch. Besonders der Tag mit Coelho am Anfang des Buches war gut. Viele Details aus Paulo Coelho´s Leben.

  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    Schumi_HB

    15. February 2011 um 22:15

    Der Autor Fernando Morais lässt uns auf nahezu 700 Seiten inklusive Abbildungen tief und detailliert in das Leben des "Magiers" Paulo Coelho einblicken. Dank des durch Coelho ermöglichten Einblickes in Tagebücher und Tondokumenten entsteht vor unserem Auge ein Lebensweg, der im Grunde der Weg vieler gescheiterten Existenzen sein könnte. Nach dem Lesen von "Veronica beschließt zu sterben" war ich von der schlichten und doch tiefgründigen Art des Schreibens angetan mit der es Paulo Coelho gelingt, den Menschen die in seinen Werken eingeflochtenen spirituellen und biblischen Elemente nahezubringen. Die Anerkennung als Autor in seiner Heimat konnte zuerst nicht annähernd mit dem Erfolg bei seinen Lesern in Europa mithalten. Der Aufstieg Coelhos im Ausland ließ viele seiner Landsleute mit einer Mischung aus Verachtung und Neid auf ihn herabschauen. Der Weg zu dem was Coelho heute darstellt und was er den Menschen in seinen Büchern vermittelt, war ein dorniger und steiniger Weg mit vielen extremen Erfahrungen. Von seinem Vater wurde er auf die Ingenieurs-Laufbahn vorbereitet. Alles schien in gutbürgerliche Bahnen gelenkt zu werden, nur derjenige der nicht mitspielte, war Paolo selbst. Seinen künstlerischen Ambitionen folgend wollte er schon in jungen Jahren Schriftsteller werden. Der daraufhin programmierte Konflikt mit seinem Vater eskalierte darin, dass Paulo mehrfach für unzurechnungsfähig erklärt wurde und in eine Nervenheilanstalt behandelt wurde. Die Biografie führt uns über ein wechselvolles Leben. Immer nach Anerkennung seines Vaters suchend, versuchte Coelho sich als Theater und Drehbuchautor. Als Musiker und Autor provokanter Songtexte kam er in Brasilien zu erstem Ruhm. Sein politisches Engagement wurde ihm in der Zeit der Militärdiktatur zum Verhängnis. Seine Erfahrungen mit der Diktatur und den paramilitärischen Organisationen Brasiliens werden detailliert geschildert. Eine Reise durch Europa und der Besuch des KZ Dachau sollten für einen Wendepunkt in Coelhos Karriere sorgen. Einer Vision folgend erschien ihm ein Mann, der ihn davon überzeugte, zum katholischen Glauben zurückzufinden und sich auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostella zu begeben. In Spanien studierte er in einem Orden die christliche Symbolsprache. Die Erfahrungen des Jacobsweges und die Erkenntnisse aus seinem Studium der christlichen Symbolsprache verarbeitete er in dem Buch "Auf dem Jacobsweg". Somit trug er einen erheblichen Beitrag zur Popularität des Pilgerweges bei. Nach Coelhos Worten sind Beharrlichkeit und Spontaneität die paradoxen Voraussetzungen für die Verwirklichung eines Lebenstraumes. Alles, was man aus Liebe macht, ist es wert, getan zu werden. Die Liebe zu den Dingen genügt als Rechtfertigung für das, was wir tun. Es gelingt Fernando Morais die Leser mit dem angehenden Künstler mitleiden zu lassen und sich mit den erst spät einsetzenden Erfolgen mitzufreuen. Das in Kapiteln gegliederte Leben des Magiers Coelho wurde zu einer spannenden Geschichte verfasst. Fazit: Eine klare Empfehlung für die Leser, die das Geheimnis verstehen wollen, warum ein Schriftsteller wie ein Magier die Menschen verzaubern kann.

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    Binea_Literatwo

    05. February 2011 um 12:49

    Coelhomania Eine Biografie lesen? Nicht mit mir. Stopp und genau das ist falsch. Coelhos Biografie liest sich wie ein Roman. Meine Vorstellung war, dass ich über sein Leben lese, aber in einer trocken geschriebenen Form, langweilig und voller Fakten. Fernando Morais erzählt frisch und in 30 Kapiteln über Coelhos aufregendes Leben, nichts Langweiliges ist darin zu finden, eher ein neues Buch, zwar nicht von, aber mit Coelho, sozusagen. Als Fan seiner Bücher ein Muss für mich, absolut. Ich wollte wissen, wer Paulo Coelho ist, wer hinter diesen Werken steckt, wer der berühmte Mensch ist und vor allem, wie er zu dem heutigen Paulo Coelho geworden ist. Seite um Seiten gingen mir die Augen auf, das Buch spricht zu mir und auch mit und durch Coelhos Werke, und zwar eine sehr eindeutige Sprache. Es entschlüsseln sich Hintergründe und Beweggründe, die ihn zu Büchern wie „Veronika beschließt zu sterben“ oder „Der Alchimist“ bewegt haben. War seine Kindheit mehr als sehr schwer, seine Jugend turbulent und sein Lebenstraum, später Autor zu sein, war oft durch ihn selbst in Gefahr. „Ich möchte ein Schriftsteller werden, den man in der ganzen Welt liest und achtet.“ Diese Biografie hat viel in mir bewegt. Vor allem das erste Kapitel hat bei mir meine Coelho-Vorstellung komplett zerstört. Arrogant, egoistisch, unsympathisch kommt er mir vor. Ein ganz anderes Bild wird mir anfangs gezeichnet, was ich nie erwartet hätte. Meinen Lieblingsautor habe ich mir in ganz anderen Farben ausgemalt. Das ist Coelho heute, doch dann kommt die Rückblende, die Biografie beginnt in Kapitel zwei mit seiner Kindheit. „Wenn es schmerzhaft wird, tritt die Flucht nach vorn an, dann ist der Schmerz schnell vorbei.“ Mein Bild von Coelho kommt langsam wieder hervor, ich streife alle Vorstellungen ab und lese mich durch sein Leben. Erfahre über seine Beziehung zu seinen Eltern, seine Verhaltensweisen, seine Buchsucht, seine Leidenschaft täglich zu schreiben, auch wenn es nur der Tagebuchbeintrag ist. Seine Aussehen, seine Sicht über sich selbst, seine Gefühle und Empfindungen, seine Einsamkeit, seine anfängliche, andauernde Erfolgslosigkeit. Seine sexuellen Begierden, der Umgang mit seinen Frauen und Liebschaften, seine Krankheit, seine Religion und über seine dunklen Seiten. Seine Wünsche und Träume und seine Unruhe und Unzufriedenheit in sich selbst. Drogen, Magie und Sünde. Paulo Coelho hat in seinem Leben nichts ausgelassen, eher alles bis an die Grenzen ausgelebt. „Ich bin wie ein Krieger, der auf den entscheidenden Moment wartet, die Szene zu betreten und der Erfolg ist mir vom Schicksal bestimmt. Mein großes Talent besteht darin, dafür zu kämpfen.“ Paulo Coelho ist für mich ein wandelnder Roman und trotz der unschönen Seiten dieses Menschen, bleibt er für mich so, wie ich ihn mir vorgestellt habe, zumindest etwas. Auch bildlich wird im Roman, anhand von 95 Fotos, Einblick gegeben. „Der Magier“ hat mich selten innehalten lassen, aber es gab ein paar Stellen im Buch, die es mir einfach gemacht haben, es wegzulegen. Im Nachhinhein war das falsch, dies hat der Roman aus meiner Sicht nicht verdient und ohne längere Lesepause hätte er mich noch mehr an sich gebunden. „Niemand ist eine Insel, in sich selbst vollständig…“ „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die wird euch frei machen…“ Für mich ein außergewöhnliches Buch über einen außergewöhnlichen, erfolgreichen und heute sehr angesehenen Autor. Bildhaft und sprachlich wunderbar geschrieben, vor allem haben mich viele Zitate sehr berührt. Wer Paulo Coelhos Bücher kennt, widr in seiner Biografie einige vielleicht noch fehlende Puzzleteile finden, wer Coelhos Bücher nicht kennt, wird sie in Ausschnitten kennen lernen und wird dann in seinen Büchern noch mehr berührt. „Manchmal geschehen in unserem Leben Dinge, damit wir auf den wahren Weg unseres Lebenstraums zurückfinden. Andere tauchen auf, damit wir all das anwenden können, was wir gelernt haben. Und schließlich kommen welche, um uns etwas beizubringen.“

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    Linda-Odd

    16. December 2010 um 11:54

    Paulo Coelho. Was kann über diesen Mann nur sagen? Entweder man kennt ihn oder nicht (in letzterem Fall stirbt man wohl ungebildet). Ich habe bisher einige Bücher von ihm gelesen, wie z. B. "Veronika" oder "11 Minuten". Er hat mich mit seinem Schreibstil und seinem Denken berührt wie kein anderer Autor bisher. Deshalb fand ich es auch so spannend die 1. Biografie über ihn zu lesen. Zu Beginn wird etwas aus dem damals (2007) aktuellen Geschehen in seinem Leben erzählt, in dem man schon einen guten Eindruck von seinem Leben bekommt. Danach wird sein Leben chronologisch erzählt. Seine schwierige Kindheit, wilde Jugend, Verbrechen, Träume, Reisen etc. Es sind auch sehr viele s/w Fotos im Mittelteil des Buches vorzufinden. Der Schreibstil des Biografen ist sehr leicht zu verstehen. Da es unmöglich ist den Inhalt hier komplett wiederzugeben [ist halt ne Biografie ;-) ] kann ich nur sagen; wer das Genie hinter den Büchern kennenlernen will ist hiermit sehr geholfen.

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    cörchen

    15. December 2010 um 20:19

    Rezension „Der Magier“ von Fernando Morais „[…] alles, was man mit Liebe macht, ist es wert, getan zu werden.“ (Seite 201) „Beharrlichkeit und Spontaneität sind die paradoxen Voraussetzungen für die Verwirklichung des Lebenstraums.“ So manches Mal beim Lesen habe ich mich gefragt, ob diese Sätze auch auf Paulo Coelho zutreffen. Denn oft kam es mir so vor, als würde er seine Ziele nicht mit Beharrlichkeit und Liebe verfolgen, sondern darauf warten, dass die Wünsche sich von selbst erfüllen. Diese erste große Biografie über einen der umstrittensten Autoren der Welt gibt einen umfangreichen Eindruck über dessen Leben. Im ersten Kapitel bekommt der Leser eine erste Idee von dem Autor heute. Im Anschluss erklärt Fernando Morais – der Autor der Biografie - wie es dazu kam, dass Coelho eben dieser Mensch geworden ist. Von der Kindheit, über die Schulzeit bis hin zu dem heutigen Erfolg erfährt der Leser alle Details. 673 Seiten ohne Anhang bedeuten viel Inhalt. Ich persönlich bin ein großer Liebhaber der Bücher, die Coelho geschrieben hat: u.a. Der Alchimist, Der Zahir, Der Jakobsweg, Brida, Veronika beschließt zu sterben und Elf Minuten. Aber ich bin kein Liebhaber von dem Autor selbst. Es erschüttert mich wie Coelho seine Leser und Freunde anfangs hinters Licht führte. Er verdrehte beispielsweise die Wahrheit in einem Zeitungsartikel, damit er sich besser verkaufte, er machte falsche Angaben bei dem Buch Arquivos do Inferno und er behandelte Toninho – einen Freund- extrem schlecht. Beim Lesen haben mich zwischendurch Rechtschreibfehler gestört. Der Ausdruck von Fernando Morais ist angenehm. Die Wörter fliegen nur so dahin. Hin und wieder fiel es mir dennoch schwer, den Erzählungen zu folgen. Ortswechsel oder Themenwechsel ohne Absatz erschweren das Verstehen ein wenig. Wer die Biografie gelesen hat, versteht die von Paulo Coelho geschriebenen Bücher besser und kennt seine Intention. Neben dem Porträt von Coelho selbst lernt der Leser zusätzlich viel über die Zeit, in der Paulo Coelho aufgewachsen ist. Deshalb lege ich jedem Fan von „Elf Minuten“, „Brida“, „Die Hexe von Portobello“, „Der Alchimist“ etc. diese Biografie ans Herz. © Corinna Müller

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    Bri

    08. December 2010 um 20:49

    Vorab: ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut und noch mehr, als ich es zum Testlesen bekam. Lange ist das her. Zu lange vielleicht, dass ich mit dem Buch begonnen habe? Zu lange Pausen in der Lektüre vielleicht? Ich weiß nicht woran es lag, aber ich strecke bei Seite 155 endgültig die Waffen. Ich werde es nicht zu Ende lesen. Warum? Dafür gibt es viele Gründe, der ausschlaggebende aber ist: dieses Buch ist mir zu detailgetreu und zu intim. Ich will nicht wirklich wissen, was Paolo Coelho zum Frühstück isst, oder wen genau er während welcher Lesereise wo trifft und was diese Person genau gesagt hat. Vielleicht interessiert das manche Leser, mich tut es das nicht. Ich möchte mich nicht durch ein Buch qualen, das mir den Eindruck vermittelt, Dinge aufzuzählen und trotzdem wirr zu sein. Ich möchte auch nicht Zeit "gezwungenermaßen" mit der Lektüre eines Buches verbringen. Es tut mir Leid darum, aber es ist so. Vielleicht werde ich es irgendwann einmal doch wieder zur Hand nehmen und das darin entdecken, was andere Leser darin entdeckt haben. Jetzt ist allerdings nicht die Zeit dazu. Eines kann man allerdings auch von dem Buch sagen: es schönt nichts und es ist mutig von Coelho diese Biographie zu autorisieren und dafür hat er meine Achtung. Genauso wie der Diogenes Verlag, der sich daran gewagt hat, diese so schön gestaltete Biographie herauszugeben. Denn ob sie positive Auswirkungen auf die Leserzahlen der anderen Coelho Bücher haben wird, wage ich zu bezweifeln. Aber Paolo Coelho wird das verfolgen, das zumindest weiß ich jetzt ... auch schon nach nur 155 Seiten.

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    BeautyBooks

    03. December 2010 um 21:18

    Ich kann glaub wirklich behaupten, dass jeder Paulo Coelho kennt .. Und alle die seine Bücher lieben sind sicher toootal neugierig auf seine Biographie.. So war es jedenfalls bei mir ;) Ich lese seine Bücher wahnsinnig gerne, und nun wollte ich natürlich wissen, was für ein Mensch bzw. wer Paulo Coelho wirklich ist.. Jetzt, wo ich die Biographie zu Ende gelesen habe denke ich mir "zum Glück hab ich mir dieses Buch nur ausgeliehen, u keine 28€ dafür ausgegeben" .. =/ Ich bin eher enttäuscht von diesem Buch.. Ich habe fast 2 Wochen an diesem Buch gelesen, da ich nie mehr als 40s an einem Stück gelesen habe.. Mich hat das ganze Buch nicht wirklich gepackt.. Ein paar Kapiteln fand ich richtig interessant u habe sie regelrecht verschlungen, und dann gings wieder richtig bergab.. Alles viel zu langatmig und zum Teil einfach viel zu viele Fakten u Daten, die eigentlich unnütz sind.. Ich hab mir wohl zu viel erhofft von diesem Buch.. aaaber mich wirds weiterhin NICHT abhalten, Paulo Coelhos Bücher zu lesen u zu lieben ;)

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    Nil

    18. November 2010 um 22:04

    Die Biographie des Paulo Coelho hat mich wahnsinnig gereizt. Ich wollte mehr erfahren über diesen Mann, der so wunderbare Romane schreibt und geschrieben hat. Doch dann kam dieser über 600-seitige Wälzer mit viel zu vielen Details daher und hat mich schier erschlagen. Ich lass mehr als 500 davon, aber den Reiz es zu beenden hatte es nicht. Seine Jugend, seine Jahre des Erwachsenwerdens und vor allem die spirituellen Erlebnisse werden wortreich beleuchtet. Was man dieser Biographie lassen muss, sind die originalen Texte von Paulo, die sehr interessant in den Text eingebettet sind. Ich war leider recht enttäuscht und habe, wie gesagt, es nicht bis zum bitteren Ende durchgehalten. Daher kann ich mir kein abschließendes Urteil erlauben.

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    schnecke

    08. November 2010 um 00:01

    "Mit jeder Minute, die ich die Welt vergesse, lerne ich sie besser zu verstehen." Einzelne Passagen oder nur kleine Zitate von Paulo Coelho selbst, sind eine Wohltat in diesem Buch. So sehr ich seine Werke - von Brida, Veronika beschließt zu sterben, Der Zahir, Elf Minuten, bis zur Hexe von Portobello,.... - verehre, genauso enttäuschend ist nun die Biografie. Leider! Fernando Morais hatte die große Ehre, Coelhos Leben in all seinen Facetten zu beschreiben. Das Ergebnis ist nach meinem Geschmack langweilig, wenn nicht sogar niederschmetternd. Dass Coelho mehr als eine Frau in seinem Leben hatte, darauf war ich gefasst. Dass er schlechte Schulnoten hatte, beruhigt mich. Dass er seinen Traum, Schriftsteller zu werden, niemals aufgab, und jede Niederlage ihn in eine Depression stürzte, macht ihn zu einem Mythos. Vielleicht war Coelhos Leben mit all den Drogen, seinem Hang zur Hippiebewegung und der Faszination der dunklen Seite doch nicht so spannend wie ich es mir vorgestellt hätte. Morais jedenfalls zieht seinen eigenen Schreibstil konsequent distanziert auf 672 Seiten durch. Nüchtern und frei von Spannung. Mein ureigenes Bild von Paulo Coelho hätte ich lieber behalten. Nach dieser Biografie hat es einiges an Romantik verloren. Auf das Wissen, dass "Der Magier" Stierkämpfe mag und seine Leidenschaft ins Flippern steckt, hätte ich nämlich lieber verzichtet. Auch dass er seinen Begleiter auf dem Jakobsweg "Sklave" nennt, zeichnet keinen besonders sympathischen Charakter. Trotzdem: Für mich zählen allein Coelho's Bücher.... Und die geben mir sooooo viel! Fernando Morais' Biografie zu meinem Lieblingsautor kann mich darin nicht erschüttern.... Liebe kennt keinen Hass, nur Missverständnisse

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    Corinna_83

    Enttäuscht über den Menschen, der hinter all den tollen Büchern steckt!!! In der Magier wird anhand von Tagbüchern, Tonbandaufzeichnungen und einer 3-jährigen Begleitung das Leben des Paulo Coelho beschrieben. Ich bin kein riesiger Fan von Coelho, aber ich habe einige seiner Bücher wirklich gerne gelesen. Ich war sehr gespannt, auf den Menschen, der hinter den Büchern steckt. Gleich auf den ersten Seiten war ich völlig bestürzt. Ich hatte ein völlig falsches Bild von Coelho. So wie Morais ihn beschreibt, ist er ein alter, unsympathischer, rauchender „Grießkram“. Er ist beleidigt, weil ihn am Budapester Flughafen kein Empfangskomitee erwartet, er sagt immer wieder Termine kurzfristig ab und kontrolliert ständig die Verkaufszahlen seiner Bücher. Im Lauf der Biografie erklärt sich vielleicht ein wenig, warum er so ist wie er ist. Coelho ist fast erschreckend ehrlich, berichtet über seine Einweisung in die Psychiatrie und die Probleme mit seinen Eltern. Leider kann Coelho meinen Eindruck auch im Laufe des Buches nicht wett machen. Er bleibt mir ein Unsymphat. Er scheint rücksichtslos, kaltherzig und geldgierig. Fazit: Morais hat eine wirklich gut recherchierte Biografie geschrieben, ein tolles Buch mit edlem Leineneinband. Grundsätzlich fühlte ich mich gut unterhalten, zwischenzeitlich zog es sich aber ein wenig in die Länge. Von Coelho persönlich bin ich enttäuscht, ich denke, dass ich seine Bücher nun anders betrachte.

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. October 2010 um 12:24

    In "Der Magier" erzählt Fernando Morais die Lebensgeschichte des Autors Paulo Coelho. Dafür begleitete er Coelho ganze drei Jahre lang, hatte Zugriff auf seine persönlichen Tagenbücher und Tonbandaufzeichnungen und interviewte viele Menschen aus Coelhos Umfeld. Das merkt man dem Roman auch deutlich an. Teilweise mit Zitaten aus Coelhos Tagenbüchern wird hier sein Leben erzählt. Wir erfahren beinahe alles über ihn, seine Gefühle, seine Frauen und seine spirituelle Reise. Dabei wird auch nichts geschönt oder verharmlost, wie z.B. die Einweisung des Autors in die Psychiatrie und wie er dort behandelt wurde, was ich persönlich sehr schockierend fand. In der Mitte des Buches gibt es dazu noch jede Menge Fotos, so dass man zu vielen Personen ein Gesicht geliefert bekommt. Im Großen und Ganzen hat mich der Roman auch durchaus gut unterhalten - Coelho hatte ein wirklich interessantes Leben - nur zum Ende hin zog es sich leider ein wenig. Ich kann das Buch also durchaus jedem empfehlen, der gerne die Bücher von Paulo Coelho liest, ich kann jetzt Vieles besser nachvollziehen, was er geschrieben hat.

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  • Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Magier

    Mendelssohn

    22. October 2010 um 13:39

    Über 100 Millionen Menschen haben seine Bücher gelesen: Paulo Coelho ist zweifellos einer der erfolgreichsten Schriftsteller der letzten Jahrzehnte. Über den Mann hinter großartigen Werken wie „Der Alchimist“ und „Veronika beschließt zu sterben“ schrieb nun Fernando Morais die erste autorisierte Biographie – angesichts der 700 Seiten wird schnell klar, dass es viel zu erzählen gibt. Das Buch beginnt im Jahr 2005 und schildert den für Coelho mittlerweile normal gewordenen Wahnsinn aus sich aneinanderreihenden Autogrammstunden, Interviews und Empfängen. Schon nach den ersten Seiten ist man beeindruckt, wie locker und freundlich er trotz dieses Trubels bleibt. Im zweiten Kapitel steigt der Autor nun in die Kindheitsphase ein und lässt bereits dort den Leser schmunzeln, wenn er Originalbriefe des neunjährigen Jungen an seine Mutter zitiert: „Deine Liebe, die so dehnbar wie ein Kaugummi ist, aber nie zerplatzt… Möge Gott dich behüten, liebe Mama, und verzeih mir meine Fehler, denn ich bin noch so klein und verspreche, mich so bald wie möglich zu bessern.“ Paulinho, wie er genannt wird, besucht eine Jesuitenschule und entdeckt dort die Liebe zum Schreiben, als er seinen ersten Lyrikwettbewerb gewinnt. Entgegen dem Willen seiner Eltern studiert er Rechtswissenschaften, bricht ab, zieht als Hippie durch Südamerika und Europa, arbeit als Drehbuchschreiber am Theater und nimmt Drogen – Grund genug für die strengen Eltern, ihn dreimal in eine Psychiatrie einzuweisen, wo man konstatiert, dass er „aggressiv, reizbar, feindselig und politisch anderer Meinung ist.“ Elektroschocks und zahlreiche Psychopharmaka werden ihm verabreicht, bald fleht er die Eltern weinend an, ihn aus der Klinik zu holen. Der Autor beleuchtet Coelhos politisches Engagement, seine Phase als Rockmusiker, die Experimente mit Schwarzer Magie, das Scheitern seiner ersten Ehe und die ersten Versuche einer Karriere als Schriftsteller bis schließlich zu dem Moment, wo Coelho den Autor an seinem 60. Geburtstag bittet, eine Biographie über ihn zu schreiben. Denn, so betont er, es sei doch unmöglich, in einer Autobiographie nicht automatisch die eigenen Fehler zu entschuldigen und alles, was gut war, zu überhöhen. Er wolle die Wahrheit über sich selbst erfahren, damit sie ihn befreien und verdeckte Seiten aufdecken könne. Ein hoher Anspruch an eine Biographie, setzt er doch voraus, dass man auch mit mehr oder weniger deutlich formulierter Kritik leben muss. Natürlich hätte Morais ebenso einfach Fakten schreiben können, kühl und sachlich, ohne Wertung. Dass er es nicht tat, macht die Besonderheit dieses Buches aus – es ist nicht nur unglaublich detailliert und hervorragend recherchiert, sondern auch ehrlich. Aus über 200 Tagebüchern und 100 Tonbändern, die Coelho jahrelang in einer verschlossenen Truhe aufbewahrte, entstand so ein faszinierendes Portrait, das auch die Entstehungsgeschichte der Romane beleuchtet. So basiert beispielsweise „Veronika beschließt zu sterben“ auf den Erfahrungen, die der Brasilianer in der Psychiatrie machen musste. Ein unbedingt lesenswertes Buch, besonders, aber nicht nur für Fans von Coelhos Werken. Ein Zeugnis für die ständige Suche dieses Mannes nach einem tieferen Sinn in seinem Leben, spannend, schockierend, wunderschön und mit der deutlichen Botschaft, dass Coelho neben all seinen unglaublichen Erfolgen oft scheiterte und große Fehler beging. Das alles macht dieses Buch so interessant, das Äußere verleiht dem Ganzen noch zusätzlichen Glanz: Ein heller Leineneinband mit Lesebändchen und edlen, dünnen Seiten. Außerdem enthält es hinten einen sehr informativen Anhang mit Namensregister, Preisauszeichnungen usw. Mit 27,90 Euro wirklich nicht billig, aber es lohnt sich absolut.

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