Der Magier

von Fernando Morais 
3,4 Sterne bei46 Bewertungen
Der Magier
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Meines Erachtens sollte jeder Fan dieses Autors auch die Biografie von Fernando Morais lesen!

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Inhaltsangabe zu "Der Magier"

Die erste, autorisierte Biographie eines der bekanntesten und zugleich rätselhaftesten Menschen unserer Zeit: Paulo Coelho. Eine ebenso faszinierende wie auch streckenweise schockierende Lektüre, denn ›Der Magier‹ basiert auf mehr als 200 Tagebüchern und 100 Tonbändern, die Coelho jahrelang in einer Truhe unter Verschluss gehalten hatte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783257067521
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:800 Seiten
Verlag:Diogenes
Erscheinungsdatum:24.08.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    dominonas avatar
    dominonavor 4 Jahren
    Falsche Schreibweise

    Bis zu einem gewissen Punkt mag ich die Art und Weise wie die Biographie aufgebaut und verfasst wurde, aber sie hat einen pathetischen Charakter, der mir nicht zusagt. Coelhos Jugendjahre sind interessant, verworren und teils voller Zufälle. Für mich wurde es ab dem einsetzenden Erfolg uninteressant, abgesehen von der Bildung von zwischenmenschlichen Beziehungen, denn da hat Coelho so eine Art und auch der Umgang mit Kritik gefällt mir. Das Buch hat an sich gut begonnen, bekommt aber ein schales, abgeschmacktes Ende, schade.

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    romina_walchers avatar
    romina_walchervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Faszinierend, wer Paulo Coelho kennen lernen möchte muss es lesen.
    Ich bin von ihm beeindruckt was er erlebt hat. In vielen Lebensabschnitte erkenne ich mich wider.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren
    Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Ein Tag mit Paulo Coelho und seine Lebensabschnitte in seinem Leben mit Höhen und Tiefen. Gute Recherchen vom Autor. Interessantes Buch. Besonders der Tag mit Coelho am Anfang des Buches war gut. Viele Details aus Paulo Coelho´s Leben.

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    Schumi_HBs avatar
    Schumi_HBvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der Autor Fernando Morais lässt uns auf nahezu 700 Seiten inklusive Abbildungen tief und detailliert in das Leben des "Magiers" Paulo Coelho einblicken. Dank des durch Coelho ermöglichten Einblickes in Tagebücher und Tondokumenten entsteht vor unserem Auge ein Lebensweg, der im Grunde der Weg vieler gescheiterten Existenzen sein könnte.

    Nach dem Lesen von "Veronica beschließt zu sterben" war ich von der schlichten und doch tiefgründigen Art des Schreibens angetan mit der es Paulo Coelho gelingt, den Menschen die in seinen Werken eingeflochtenen spirituellen und biblischen Elemente nahezubringen. Die Anerkennung als Autor in seiner Heimat konnte zuerst nicht annähernd mit dem Erfolg bei seinen Lesern in Europa mithalten. Der Aufstieg Coelhos im Ausland ließ viele seiner Landsleute mit einer Mischung aus Verachtung und Neid auf ihn herabschauen.

    Der Weg zu dem was Coelho heute darstellt und was er den Menschen in seinen Büchern vermittelt, war ein dorniger und steiniger Weg mit vielen extremen Erfahrungen. Von seinem Vater wurde er auf die Ingenieurs-Laufbahn vorbereitet. Alles schien in gutbürgerliche Bahnen gelenkt zu werden, nur derjenige der nicht mitspielte, war Paolo selbst. Seinen künstlerischen Ambitionen folgend wollte er schon in jungen Jahren Schriftsteller werden. Der daraufhin programmierte Konflikt mit seinem Vater eskalierte darin, dass Paulo mehrfach für unzurechnungsfähig erklärt wurde und in eine Nervenheilanstalt behandelt wurde.

    Die Biografie führt uns über ein wechselvolles Leben. Immer nach Anerkennung seines Vaters suchend, versuchte Coelho sich als Theater und Drehbuchautor. Als Musiker und Autor provokanter Songtexte kam er in Brasilien zu erstem Ruhm. Sein politisches Engagement wurde ihm in der Zeit der Militärdiktatur zum Verhängnis. Seine Erfahrungen mit der Diktatur und den paramilitärischen Organisationen Brasiliens werden detailliert geschildert.

    Eine Reise durch Europa und der Besuch des KZ Dachau sollten für einen Wendepunkt in Coelhos Karriere sorgen. Einer Vision folgend erschien ihm ein Mann, der ihn davon überzeugte, zum katholischen Glauben zurückzufinden und sich auf dem Pilgerweg nach Santiago de Compostella zu begeben. In Spanien studierte er in einem Orden die christliche Symbolsprache. Die Erfahrungen des Jacobsweges und die Erkenntnisse aus seinem Studium der christlichen Symbolsprache verarbeitete er in dem Buch "Auf dem Jacobsweg". Somit trug er einen erheblichen Beitrag zur Popularität des Pilgerweges bei.

    Nach Coelhos Worten sind Beharrlichkeit und Spontaneität die paradoxen Voraussetzungen für die Verwirklichung eines Lebenstraumes. Alles, was man aus Liebe macht, ist es wert, getan zu werden. Die Liebe zu den Dingen genügt als Rechtfertigung für das, was wir tun.

    Es gelingt Fernando Morais die Leser mit dem angehenden Künstler mitleiden zu lassen und sich mit den erst spät einsetzenden Erfolgen mitzufreuen. Das in Kapiteln gegliederte Leben des Magiers Coelho wurde zu einer spannenden Geschichte verfasst.

    Fazit: Eine klare Empfehlung für die Leser, die das Geheimnis verstehen wollen, warum ein Schriftsteller wie ein Magier die Menschen verzaubern kann.

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    Binea_Literatwos avatar
    Binea_Literatwovor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Coelhomania

    Eine Biografie lesen? Nicht mit mir.

    Stopp und genau das ist falsch. Coelhos Biografie liest sich wie ein Roman. Meine Vorstellung war, dass ich über sein Leben lese, aber in einer trocken geschriebenen Form, langweilig und voller Fakten. Fernando Morais erzählt frisch und in 30 Kapiteln über Coelhos aufregendes Leben, nichts Langweiliges ist darin zu finden, eher ein neues Buch, zwar nicht von, aber mit Coelho, sozusagen.
    Als Fan seiner Bücher ein Muss für mich, absolut. Ich wollte wissen, wer Paulo Coelho ist, wer hinter diesen Werken steckt, wer der berühmte Mensch ist und vor allem, wie er zu dem heutigen Paulo Coelho geworden ist.
    Seite um Seiten gingen mir die Augen auf, das Buch spricht zu mir und auch mit und durch Coelhos Werke, und zwar eine sehr eindeutige Sprache. Es entschlüsseln sich Hintergründe und Beweggründe, die ihn zu Büchern wie „Veronika beschließt zu sterben“ oder „Der Alchimist“ bewegt haben. War seine Kindheit mehr als sehr schwer, seine Jugend turbulent und sein Lebenstraum, später Autor zu sein, war oft durch ihn selbst in Gefahr.

    „Ich möchte ein Schriftsteller werden, den man in der ganzen Welt liest und achtet.“

    Diese Biografie hat viel in mir bewegt. Vor allem das erste Kapitel hat bei mir meine Coelho-Vorstellung komplett zerstört. Arrogant, egoistisch, unsympathisch kommt er mir vor. Ein ganz anderes Bild wird mir anfangs gezeichnet, was ich nie erwartet hätte. Meinen Lieblingsautor habe ich mir in ganz anderen Farben ausgemalt. Das ist Coelho heute, doch dann kommt die Rückblende, die Biografie beginnt in Kapitel zwei mit seiner Kindheit.

    „Wenn es schmerzhaft wird, tritt die Flucht nach vorn an, dann ist der Schmerz schnell vorbei.“

    Mein Bild von Coelho kommt langsam wieder hervor, ich streife alle Vorstellungen ab und lese mich durch sein Leben. Erfahre über seine Beziehung zu seinen Eltern, seine Verhaltensweisen, seine Buchsucht, seine Leidenschaft täglich zu schreiben, auch wenn es nur der Tagebuchbeintrag ist. Seine Aussehen, seine Sicht über sich selbst, seine Gefühle und Empfindungen, seine Einsamkeit, seine anfängliche, andauernde Erfolgslosigkeit. Seine sexuellen Begierden, der Umgang mit seinen Frauen und Liebschaften, seine Krankheit, seine Religion und über seine dunklen Seiten. Seine Wünsche und Träume und seine Unruhe und Unzufriedenheit in sich selbst. Drogen, Magie und Sünde. Paulo Coelho hat in seinem Leben nichts ausgelassen, eher alles bis an die Grenzen ausgelebt.

    „Ich bin wie ein Krieger, der auf den entscheidenden Moment wartet, die Szene zu betreten und der Erfolg ist mir vom Schicksal bestimmt. Mein großes Talent besteht darin, dafür zu kämpfen.“

    Paulo Coelho ist für mich ein wandelnder Roman und trotz der unschönen Seiten dieses Menschen, bleibt er für mich so, wie ich ihn mir vorgestellt habe, zumindest etwas. Auch bildlich wird im Roman, anhand von 95 Fotos, Einblick gegeben. „Der Magier“ hat mich selten innehalten lassen, aber es gab ein paar Stellen im Buch, die es mir einfach gemacht haben, es wegzulegen. Im Nachhinhein war das falsch, dies hat der Roman aus meiner Sicht nicht verdient und ohne längere Lesepause hätte er mich noch mehr an sich gebunden.

    „Niemand ist eine Insel, in sich selbst vollständig…“ „Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die wird euch frei machen…“

    Für mich ein außergewöhnliches Buch über einen außergewöhnlichen, erfolgreichen und heute sehr angesehenen Autor. Bildhaft und sprachlich wunderbar geschrieben, vor allem haben mich viele Zitate sehr berührt.
    Wer Paulo Coelhos Bücher kennt, widr in seiner Biografie einige vielleicht noch fehlende Puzzleteile finden, wer Coelhos Bücher nicht kennt, wird sie in Ausschnitten kennen lernen und wird dann in seinen Büchern noch mehr berührt.

    „Manchmal geschehen in unserem Leben Dinge, damit wir auf den wahren Weg unseres Lebenstraums zurückfinden. Andere tauchen auf, damit wir all das anwenden können, was wir gelernt haben. Und schließlich kommen welche, um uns etwas beizubringen.“

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    Linda-Odds avatar
    Linda-Oddvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Paulo Coelho. Was kann über diesen Mann nur sagen?
    Entweder man kennt ihn oder nicht (in letzterem Fall stirbt man wohl ungebildet).

    Ich habe bisher einige Bücher von ihm gelesen, wie z. B. "Veronika" oder "11 Minuten".

    Er hat mich mit seinem Schreibstil und seinem Denken berührt wie kein anderer Autor bisher.
    Deshalb fand ich es auch so spannend die 1. Biografie über ihn zu lesen.

    Zu Beginn wird etwas aus dem damals (2007) aktuellen Geschehen in seinem Leben erzählt, in dem man schon einen guten Eindruck von seinem Leben bekommt.

    Danach wird sein Leben chronologisch erzählt.
    Seine schwierige Kindheit, wilde Jugend, Verbrechen, Träume, Reisen etc.

    Es sind auch sehr viele s/w Fotos im Mittelteil des Buches vorzufinden.

    Der Schreibstil des Biografen ist sehr leicht zu verstehen.

    Da es unmöglich ist den Inhalt hier komplett wiederzugeben [ist halt ne Biografie ;-) ] kann ich nur sagen; wer das Genie hinter den Büchern kennenlernen will ist hiermit sehr geholfen.

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    cörchens avatar
    cörchenvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Rezension „Der Magier“ von Fernando Morais

    „[…] alles, was man mit Liebe macht, ist es wert, getan zu werden.“ (Seite 201)
    „Beharrlichkeit und Spontaneität sind die paradoxen Voraussetzungen für die Verwirklichung des Lebenstraums.“
    So manches Mal beim Lesen habe ich mich gefragt, ob diese Sätze auch auf Paulo Coelho zutreffen. Denn oft kam es mir so vor, als würde er seine Ziele nicht mit Beharrlichkeit und Liebe verfolgen, sondern darauf warten, dass die Wünsche sich von selbst erfüllen.

    Diese erste große Biografie über einen der umstrittensten Autoren der Welt gibt einen umfangreichen Eindruck über dessen Leben. Im ersten Kapitel bekommt der Leser eine erste Idee von dem Autor heute. Im Anschluss erklärt Fernando Morais – der Autor der Biografie - wie es dazu kam, dass Coelho eben dieser Mensch geworden ist. Von der Kindheit, über die Schulzeit bis hin zu dem heutigen Erfolg erfährt der Leser alle Details. 673 Seiten ohne Anhang bedeuten viel Inhalt.

    Ich persönlich bin ein großer Liebhaber der Bücher, die Coelho geschrieben hat: u.a. Der Alchimist, Der Zahir, Der Jakobsweg, Brida, Veronika beschließt zu sterben und Elf Minuten. Aber ich bin kein Liebhaber von dem Autor selbst. Es erschüttert mich wie Coelho seine Leser und Freunde anfangs hinters Licht führte. Er verdrehte beispielsweise die Wahrheit in einem Zeitungsartikel, damit er sich besser verkaufte, er machte falsche Angaben bei dem Buch Arquivos do Inferno und er behandelte Toninho – einen Freund- extrem schlecht.

    Beim Lesen haben mich zwischendurch Rechtschreibfehler gestört. Der Ausdruck von Fernando Morais ist angenehm. Die Wörter fliegen nur so dahin. Hin und wieder fiel es mir dennoch schwer, den Erzählungen zu folgen. Ortswechsel oder Themenwechsel ohne Absatz erschweren das Verstehen ein wenig.

    Wer die Biografie gelesen hat, versteht die von Paulo Coelho geschriebenen Bücher besser und kennt seine Intention. Neben dem Porträt von Coelho selbst lernt der Leser zusätzlich viel über die Zeit, in der Paulo Coelho aufgewachsen ist. Deshalb lege ich jedem Fan von „Elf Minuten“, „Brida“, „Die Hexe von Portobello“, „Der Alchimist“ etc. diese Biografie ans Herz.

    © Corinna Müller

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    esmerabelles avatar
    esmerabellevor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Der entzauberte Magier

    708 Seiten psychologische Fleischbeschauung, anders lässt sich diese Biografie, die Fernando Morais aus 200 Tagebüchern, 100 Tonbändern und unendlichen Interviews zusammen gebastelt hat, kaum beschreiben. Eine gute Lektüre? Kaum, auch wenn der Inhalt brisant genug ist, um sich zu wundern, was Coelho dazu bewegt haben könnte, diesen Stoff frei zu geben, der durchaus in der Lage ist, ihm die Sympathien vieler seiner Leser zu nehmen.

    Was auch immer seine Gründe gewesen sein mögen, ein wirklich fesselndes Buch ist dabei nicht herausgekommen. Morais verliert sich in Details, die kaum jemanden interessieren dürften, während er im Gegenzug Geschichtsstränge, die durchaus interessant wären, plötzlich im Nichts verlaufen lässt. Er wiederholt sich, verwirrt den Ablauf, verliert den Leser, um ihn irgendwann wieder aufzusammeln und weiter zu ziehen.

    Coelho selber wird dabei erfreulich und gleichzeitig beunruhigend gnadenlos behandelt. Nicht nur seine psychischen Probleme, auch seine charakterlichen Schwächen und Fehler werden ohne Weichzeichner frei gelegt und der Öffentlichkeit vor die Füße geworfen.

    Was am Ende bleibt, ist ein schales Gefühl von Unglaubwürdigkeit und die offen bleibende Frage nach Wahrheit und Lüge vor dem Hintergrund eines so stark ausgeprägten Geltungsbedürfnisses. Jeder, dem Coelhos Bücher mehr bedeuten, als eine nette Lektüre, sollte sich gut überlegen, ob er sich nicht lieber den Zauber erhalten und die Biografie ignorieren möchte.

    Zwei Anerkennungssterne, einen für Fernando Morais' umfangreiche Recherchearbeit und einen für Coelhos Mut, sich vor seinen Lesern komplett bloß zu stellen.

    Kommentare: 3
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    Bris avatar
    Brivor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Vorab: ich habe mich auf dieses Buch sehr gefreut und noch mehr, als ich es zum Testlesen bekam. Lange ist das her. Zu lange vielleicht, dass ich mit dem Buch begonnen habe? Zu lange Pausen in der Lektüre vielleicht? Ich weiß nicht woran es lag, aber ich strecke bei Seite 155 endgültig die Waffen. Ich werde es nicht zu Ende lesen.
    Warum? Dafür gibt es viele Gründe, der ausschlaggebende aber ist: dieses Buch ist mir zu detailgetreu und zu intim. Ich will nicht wirklich wissen, was Paolo Coelho zum Frühstück isst, oder wen genau er während welcher Lesereise wo trifft und was diese Person genau gesagt hat. Vielleicht interessiert das manche Leser, mich tut es das nicht.
    Ich möchte mich nicht durch ein Buch qualen, das mir den Eindruck vermittelt, Dinge aufzuzählen und trotzdem wirr zu sein. Ich möchte auch nicht Zeit "gezwungenermaßen" mit der Lektüre eines Buches verbringen. Es tut mir Leid darum, aber es ist so.
    Vielleicht werde ich es irgendwann einmal doch wieder zur Hand nehmen und das darin entdecken, was andere Leser darin entdeckt haben. Jetzt ist allerdings nicht die Zeit dazu.
    Eines kann man allerdings auch von dem Buch sagen: es schönt nichts und es ist mutig von Coelho diese Biographie zu autorisieren und dafür hat er meine Achtung.
    Genauso wie der Diogenes Verlag, der sich daran gewagt hat, diese so schön gestaltete Biographie herauszugeben. Denn ob sie positive Auswirkungen auf die Leserzahlen der anderen Coelho Bücher haben wird, wage ich zu bezweifeln. Aber Paolo Coelho wird das verfolgen, das zumindest weiß ich jetzt ... auch schon nach nur 155 Seiten.

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    BeautyBookss avatar
    BeautyBooksvor 8 Jahren
    Rezension zu "Der Magier" von Fernando Morais

    Ich kann glaub wirklich behaupten, dass jeder Paulo Coelho kennt .. Und alle die seine Bücher lieben sind sicher toootal neugierig auf seine Biographie.. So war es jedenfalls bei mir ;) Ich lese seine Bücher wahnsinnig gerne, und nun wollte ich natürlich wissen, was für ein Mensch bzw. wer Paulo Coelho wirklich ist.. Jetzt, wo ich die Biographie zu Ende gelesen habe denke ich mir "zum Glück hab ich mir dieses Buch nur ausgeliehen, u keine 28€ dafür ausgegeben" .. =/ Ich bin eher enttäuscht von diesem Buch.. Ich habe fast 2 Wochen an diesem Buch gelesen, da ich nie mehr als 40s an einem Stück gelesen habe.. Mich hat das ganze Buch nicht wirklich gepackt.. Ein paar Kapiteln fand ich richtig interessant u habe sie regelrecht verschlungen, und dann gings wieder richtig bergab.. Alles viel zu langatmig und zum Teil einfach viel zu viele Fakten u Daten, die eigentlich unnütz sind.. Ich hab mir wohl zu viel erhofft von diesem Buch.. aaaber mich wirds weiterhin NICHT abhalten, Paulo Coelhos Bücher zu lesen u zu lieben ;)

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