Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares

von Fernando Pessoa 
4,6 Sterne bei81 Bewertungen
Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares
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Edith_Hornauers avatar

Bildhaft sind seine Worte, sichtbar vor dem inneren Auge...

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Besser kann man die Befindlichkeit der Seele nicht darstellen.

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Inhaltsangabe zu "Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares"

Lissabon ist die weiße Stadt am Meer, in der sich Traum und Sehnsucht treffen. Keiner konnte ihre Melancholie und Einsamkeit besser ermessen als Fernando Pessoa. Hinter immer neuen Masken schlüpft er durch die engen Gassen, um mit jedem Blick eine neue Szene des kleinen Welttheaters zu erhaschen.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596903092
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:640 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:09.12.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.09.2015 bei Der Audio Verlag erschienen.

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    Edith_Hornauers avatar
    Edith_Hornauervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Bildhaft sind seine Worte, sichtbar vor dem inneren Auge...
    Daumen hoch...

    Pessoa, ein Verwandlungskünstler. Drei gleich er! Doch seine Sprache ist immer atemberaubend - fünf Sterne unbedingt auch für dieses Buch!

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    Duffyvor 3 Jahren
    Die Macht des Denkens

    Fernando Pessoa (1888 - 1935) ist eine der Personen der Weltliteratur, deren Name nicht so geläufig ist. Im Portugal allerdings hat er einen Stellenwert wie vergleichsweise bei uns Goethe. Das mag vielleicht daran liegen, dass er zu seinen Lebeziten nur wenig veröffentlicht hat, aber schon das Wenige reichte, um ihn zum führenden Dichter der portugiesischen Moderne zu machen. Die Sensation war allerdings sein literarischer Nachlass, der über 27.500 Manuskripte umfasste und dessen Archivierung bis heute noch nicht ganz abgeschlossen ist. Pessoa war ein zwanghafter Schreiber. Nicht zum Zwecke des literarischen Ruhms oder Gelderwerbs, es war einfach sein Naturell, die einzige Möglichkeit, in dieser Welt zu überleben. Seine Kreativität war auch nicht die eines Einzelnen, denn schon früh erschuf er Heteronyme, er erfand vollkommen andere Personen und Lebensläufe und ließ die dann schreiben. Die berühmtesten sind Alberto Caeiro, Ricardo Reis und, wie in diesem Buch, der Hilfsbuchhalter Bernardo Soares, der der Person Pessoa am nächsten kommt. 20 Jahre sammelte er Beiträge für dieses umfangreiche Buch, eine Kollektion von Beobachtungen, Gedanken und Refelxionen, die einen weiten inhaltlichen Bogen um die Existenz des Menschen spannen. Dieses Buch folgt keiner Handlung, es besteht aus durchnummerierten Absätzen, die der freien Assoziation folgen.
    Das ist hilfreich für den Leser, denn das Buch kann man unmöglich in einem Zug durchlesen. Wer sich auf Pessoa einlassen will, muss Geduld, Ruhe und Konzentration aufbringen, denn um das Gelesene auch wirklich verstehen und nachvollziehen zu können, muss man bereit sein, es gründlich zu verarbeiten. Der Klappentext verweist in einem Vergleich auf die Bibel und das ist gut gewählt, denn die intensive Beschäftigung mit Pessoas Gedanken sollte am besten in kleinen Schritten mit vielen Pausen erfolgen. Dann wird man auch belohnt, denn wenn man in seine Welt mit ihrer Zerissenheit auf der einen und ihrer verblüffenden Logik auf der anderen Seite Zugang findet, kann man sich der Faszination nicht entziehen, auch wenn man nicht immer einer Meinung mit dem Autor sein kann. Doch genau das ist gewollt, denn Pessoa war beileibe kein Philosoph, er war ein Denker.
    "Das Buch der Unruhe" gilt als sein Hauptwerk und ganz sicher steckt sehr viel seiner Persönlichkeit darin. Der Amman-Verlag hat sich im Laufe der Jahre sehr um das Gesamtwerk dieses außergewöhnlichen Literaten verdient gemacht und immer wieder die besten Übersetzungen herausgegeben. Man kann, wenn man sich auf Pessoa bedingungslos einlassen will, auch mit diesem Buch beginnen. Wer erst einmal nur interessiert ist, dem empfehle ich als Einstieg das Diogenes-Buch "Denken mit Fernando Pessoa". Wem das zusagt, wer sich die Zeit und die Gduld nimmt, der kann dann in die Welt des Portugiesen eintauchen, sich infizieren lassen und hat vielleicht einen ständigen literarischen Begleiter gewonnen, denn wie erwähnt, Pessoas Werk ist umfangreich, vielschichtig und sehr gut aufgearbeitet. Das auf dem Titel dieser Ausgabe vermerkte Zitat "Ein Jahrhundertbuch" ist in jedem Fall zutreffend.

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    TheRavenkings avatar
    TheRavenkingvor 7 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares" von Fernando Pessoa

    "Ich habe immer nur geträumt. Dies und nur dies ist der Sinn meines Lebens gewesen. Von wirklichem Belang war für mich nur mein inneres Leben. Meine größten Kümmernisse verflogen, wenn ich das Fenster auf die Straße meiner Träume öffnend mich selbst vergaß bei dem, was ich sah."

    Das Buch der Unruhe ist eine Art Tagebuch, dass Fernando Pessoa zwischen 1913 und 1934 verfasst hat.
    Doch erst 1982, 47 Jahre nach seinem Tod erschien die erste Ausgabe des Werkes.
    Der Autor starb bereits 1937, und hinterließ 25000 Fragmente, die erst in mühsamer Kleinarbeit geordnet werden mussten.

    Es ist als hätte Pessoa versucht jeden einzelnen Gedanken, der ihm in den Sinn gekommen ist schriftlich festzuhalten.
    Das Ergebnis ist ein wüster Dschungel von oft widersprüchlichen Gedanken, in sehr lange, verschlungene Sätze gekleidet, die einem einiges an Konzentration abverlangen.
    An einem Stück ist dieses Buch unmöglich zu bewältigen. Ich konnte jeweils nur zwei-drei Seiten pro Tag daraus lesen.
    Es war ein ziemlich anstrengendes geistiges Workout.

    Wenn ich versuchen würde auf alle Inhalte einzugehen, würde die Rezension wahrscheinlich tausende Seiten lang werden, deshalb hier lieber ein paar Zitate:

    "Angesichts der Erniedrigung anderer verspüre ich keinen Schmerz, sondern ein ästhetisches Unbehagen, eine versteckte Empörung. Und dies nicht, weil ich etwa mitfühlend wäre, sondern weil wer sich lächerlich macht, sich nicht nur mir gegenüber lächerlich macht, sondern auch gegenüber anderen, und es ärgert mich, wenn jemand für andere lächerlich ist, es schmerzt mich, dass irgendein menschliches Wesen auf Kosten eines anderen lacht, hat es doch kein Recht dazu."

    "Ich staune stets, wenn ich etwas zu Ende bringe. Ich staune und bin deprimiert. Mein Sinn für Vollkommenheit müsste mir jedes Zuendebringen verbieten; er müsste mir sogar verbieten, etwas in Angriff zu nehmen. Doch dann denke ich nicht daran und mache mich ans Werk. Was ich zustande bringe, ist nicht das Ergebnis eines Willensaktes, sondern einer Willensschwäche. Ich beginne, weil mir die Kraft zum Denken fehlt; ich führe zu Ende, weil mir der Mut zum Aufhören fehlt."

    "Alles, was uns im Leben an Unangenehmem widerfährt, wenn wir uns lächerlich machen, gedankenlos handeln oder aus der Rolle fallen, sollte man als rein äußerliches Missgeschick betrachten, das der Substanz unserer Seele nichts anhaben kann. Nehmen wir es wie Zahnschmerzen oder Hühneraugen des Lebens hin, Dinge, die uns stören und, obgleich uns eigen, äußerlicher Natur, sind nur für unsere organische Existenz von Belang oder unsere Körperfunktionen."

    "Die Kunst befreit uns illusorisch vom Schmutz des Seins. Solange wir die Leiden und die Schmach Hamlets, des Prinzen von Dänemark, fühlen, fühlen wir die unseren nicht - abscheulich, weil sie die unseren, und abscheulich, weil sie abscheulich sind.
    Liebe, Schlaf, Drogen und Rauschmittel sind Elementarformen der Kunst, oder besser gesagt, sie bewirken das gleiche. Doch kennen Liebe, Schlaf und Drogen die Desillusion. Die Liebe wird man leid, oder sie enttäuscht. Aus dem Schlaf erwacht man, und hat man geschlafen, hat man nicht gelebt. Die Drogen bezahlt man mit dem Ruin genau des Körpers, dem sie als Stimulanz dienen. Die Kunst aber kennt keine Desillusion, denn die Illusion ist von vornherein einkalkuliert. Aus der Kunst gibt es kein Erwachen, denn in ihr schlafen wir nicht, auch wenn wir in ihr träumen. Die Kunst fordert von uns für ihren Genuss weder einen Preis noch eine Strafe.
    Den Genuss, den Kunst uns bietet, da er in gewisser Weise nicht der unsere ist, weder bezahlen noch bereuen.
    Unter Kunst verstehen wir alles, was uns entzückt, ohne dass es uns gehört - eine hinterlassene Spur, ein einem anderen gewährtes Lächeln, ein Sonnenuntergang, ein Gedicht, das objektive Universum.
    Besitzen ist verlieren. Fühlen ohne zu besitzen ist bewahren, denn es bedeutet, die Essenz einer Sache zu erfassen."

    "Wenn unser Leben ein ewiges Stehen am Fenster wäre und wir so bleiben könnten, wie stehender Rauch, für immer, mit dem immerselben Augenblick der Dämmerung, wie ein Schmerz auf der Linie der Hügel. "

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    Sokratesvor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares" von Fernando Pessoa

    Pessoa, einer der bekanntesten portugiesischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts, hat mit dem „Buch der Unruhe“ eine Sammlung von Ideenfetzen und Erinnerungen des fiktiven Hilfsbuchhalters Bernardo Soares zusammengestellt. Dem Buch liegt keine Handlung zugrunde, es besteht vielmehr aus Bruchstücken von Gedanken, von Ideen. Soares sinniert über die Welt, das eigene Leben, die eigenen Träume und Beobachtungen. Der Grundton ist negativ, resignativ, ernüchtert, frei aller Illusionen. Das einzige, was er sein Leben lang getan hätte, wäre Träumen.
    Entstehungsgeschichtlich muss das „Buch der Unruhe“ in zwei Phasen eingeteilt werden. Die ersten Aufzeichnungen datieren, so der Übersetzer meiner Ausgabe Georg Rudolf Lind, aus dem Jahr 1913, die letzten Aufzeichnungen sind aus dem Jahr 1934. Stilistisch sind die ersten Aufzeichnungen noch stark vom Symbolismus geprägt – was ein Verstehen derselben für den Leser äußerst schwierig macht, Sätze bleiben einem meist verschlossen, enden ohne konkrete Aussage. Die späteren Notizen werden klarer, setzen sich konkreter mit den Träumen und Beobachtungen des Bernardo Soares auseinander. In der mir vorliegenden Ausgabe sind nicht alle Fragmente der Originalausgabe enthalten; Lind (Übersetzer) hat sich – der Verständlichkeit wegen – bei der Zusammenstellung vorwiegend auf die älteren Fragmente beschränkt, von jüngeren ist nur Anfangs ein Teil zu lesen. Wer also eine komplette Fassung des „Buches der Unruhe“ lesen will, der sei auf die Originalausgabe aus dem Ammann-Verlag verwiesen.
    Grundton aller Notizen ist Traurigkeit, Resignation, Abkehr von allem Lebensmut und aller Neugier auf Neues. Mich persönlich hat spätestens nach 200 Seiten dieser traurig-pessimistische Grundton mürbe gemacht. Pessoa sollte man nicht „am Stück“ lesen; stattdessen häppchenweise, wenn einem „danach ist“. Denn es finden sich keine Lösungen. Der Autor – der fiktive Bernardo Soares – will weder leben, noch sucht er wirklich den Sinn des Lebens. Er stochert vielmehr vor sich hin, wirft Gedanken auf, dreht sie um sich selbst, ohne jeden Grundoptimismus, ohne den Anspruch, wenigstens noch etwas Positives retten zu wollen. Denn ein Leben ohne jedweden Optimismus, ein Leben fern allen nachvollziehbaren Sinnes ist irgendwann völlig sinnentleert und nur noch die Hülle seiner selbst. Aber selbst hiermit hat Soares kein Problem. Es entschwindet in der Monotonie des Alltags.
    Identifizieren konnte ich mich mit diesem Buch – so wie es einigen Vorrezensenten ergangen ist – jedoch nicht. Diese völlig Lebens- und Sinnaufgabe konnte ich nur bis zu einem gewissen Niveau nachvollziehen. Sich selbst dermaßen allen Sinn, alle Lebensbegeisterung absprechen ist selbstzerstörerisch. Literatur, die allein diese Aussage enthält, sollte man deshalb mit Vorsicht genießen, sie zuweilen kritisch hinterfragen. Also nichts für depressive Leser oder solche, die sich gerade in einem schwierigen Moment ihres Lebens befinden und auf Antwort-Suche sind. All den Sinn-Suchenden sollte man das Buch auch nicht empfehlen, denn es wird ihnen bleischwer im Magen liegen.

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    The iron butterflyvor 8 Jahren
    Rezension zu "Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares" von Fernando Pessoa

    Wie beschreibt man dieses einzigartige Buch? Meine Ausgabe ist abgegriffen und angegraut, hat zahlreiche Kennzeichnungen und Anmerkungen, leider auch den einen oder anderen mittlerweile undefinierbaren Fleck – alles Zeichen intensiver und immer wiederkehrender Lektüre. Es ist immer ein wohliges Gefühl von Zuhause, aber es gibt noch diesen Aha-Effekt zuvor nicht entdeckter Nuancen im Sinn und Unsinn der Bedeutung von Existenz. Die Bedeutung dieses Werks und die Emotionen, die es in mir auslöst sind für mich kaum in angemessene Worte zu fassen. Es wurde einmal als „das traurigste Buch Portugals“ bezeichnet. Für mich ist „Das Buch der Unruhe“ stellenweise tröstlich, weil es mir Gewissheit gibt. Teilweise stellt es sogar einen Ruhepol für mich dar, da Pessoa Bernardo Soares den Hilfsbuchhalter, diesen bescheidenen, unscheinbar anmutenden Mann die Abgründe seiner tieftraurigen Seele so intensiv modulieren lässt. Und was mir abstrakt erschien, erhält plötzlich eine Gestalt…“Sonnenuntergang aller Gefühle“…oder die „Wahrheit, die keine Blumen nötig hat, damit einem klar wird, dass sie verstorben ist“, nur zwei Beispiele für Pessoas allmächtige Sprache. Dieses Buch muss man gelesen haben, um nachvollziehen zu können, welchen Wandel es in einer hungrigen Seele vollziehen kann. Tieftraurig und doch aufrüttelnd, liest man es nicht einfach so. Manchmal muss man still innehalten, damit es seine Wirkung entfalten kann. Ein anderes Mal klopft das Herz gegen den Brustkorb, als wollte es befreit werden. Eine Bibel für Melancholiker, ein ständiger Begleiter für mich!

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren
    Rezension zu "Pessoa - Werkausgabe Neu / Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares" von Fernando Pessoa

    Den Inhalt kann man nicht beschreiben, man muss das Buch lesen. Pessoa ist einfach lesenswert. Weil er anregt auf jede einzelne Seite, egal wo man beginnt. Denn ist es nicht egal, wo der Mensch beginnt, wenn er sich erneuert? Wenn meine Bibliothek brennen würde, dieses Buch würde ich retten.

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    finns avatar
    finnvor 9 Jahren
    Rezension zu "Pessoa - Werkausgabe Neu / Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares" von Fernando Pessoa

    ein traum, ein schock, eine welt, eine liebe, dramatik und ergänzende verzweiflung
    ein wort, ein gedanke und alle zusammen kein nichts

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    Boriss avatar
    Borisvor 11 Jahren
    Rezension zu "Pessoa - Werkausgabe Neu / Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares" von Fernando Pessoa

    Das Buch für den Nachttisch - wenn dieser existiert - jeden Abend aufschlagen - ein Universum!

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    Maldorors avatar
    Maldororvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Besser kann man die Befindlichkeit der Seele nicht darstellen.
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    MelParadiss avatar
    MelParadisvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Niemand schreibt wie Pessoa. Dieses Buch ist episch.

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