Fernando Rode

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Was Lehrer nicht dürfen

Was Lehrer nicht dürfen

 (3)
Erschienen am 12.08.2016

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Rezension zu "Was Lehrer nicht dürfen" von Fernando Rode

Rezension zu "Was Lehrer nicht dürfen"
Tiana_Loreenvor 2 Jahren

Interessantes Fragen-Antwort Buch, welches die scheinbar größten Schülerfragen beantwortet. Es war informativ, aber der Inhalt war mir nicht unbedingt neu.

Inhalt:
Darf mich mein Lehrer anschreien? Darf er mir mein Smartphone wegnehmen und dann sogar darin herumsuchen? Kriege ich Schmerzensgeld, wenn ich mich im Sportunterricht verletze? Wie viele Klassenarbeiten dürfen pro Woche überhaupt geschrieben werden? Dieses Buch bietet leichtverständliche, fachkundige Antworten auf typische Fragen rund ums Schulrecht. Mit vielen anschaulichen Beispielen und wichtigen Informationen zur Gesetzeslage — rechtzeitig zum Start ins neue Schuljahr

meine Meinung:
Ein Buch, welches die größten Schülerfragen aufklärt – Interessant.
Ich wusste zwar, dass es die deutschen Regelungen beinhalten wird, aber bis auf das Schulsystem zwischen Deutschland und Österreich sind die Schulregelungen ziemlich ähnlich.
Nichtsdestotrotz: Die Antworten schockierten und das meine ich nicht, weil ich mich von meinen damaligen Lehrern hintergangen fühlte, sondern weil ich mitleid hatte. Mit Lehrern.
Nach dem Buch weiß ich eines ganz genau:
Meine Achtung vor der Lehrkraft ist noch mehr gewachsen. Sie dürfen nichts und müssen trotzdem das Unmögliche schaffen:
Trotzigen Kindern etwas beibringen.

Eines muss man dem Autorenteam lassen:
Die Fragen wurden verständlich erklärt, mit interessanten Beispielen, die mich oft zum Lachen brachten.
Ein LKW, der ein Kind anfährt und das Kind ist „nur“ schwer Verletzt...war ein PKW für dieses Beispiel zu normal?

Ein schwergewichtiger, unsportlicher Schüler darf Schmerzensgeld verlangen, wenn er sich im Sportunterricht – trotz Feststellung, dass die Übung zu schwer ist – verletzt. Ich weiß nicht, wie es „heutzutage“ ist, aber in meiner Unterstufe war der Sport genau für das da:
Grenzen überwinden und über sich HINAUSWACHSEN ohne gleich jemanden verklagen zu können!

Die Fragen zu den Antworten brachten mich teilweise schon aus dem Konzept. Das fragen sich Schüler wirklich? Das sagt doch schon der Hausverstand! Anscheinend nicht...

Das Schlusswort des Buches gab mir dann den Rest:
Darin steht, frei übersetzt, dass wir uns nicht grämen sollen, dass wir die Antworten zu den Fragen zu unserer Schulzeit nicht wussten, denn ihnen ging es auch so.
Entweder A) die Schule und die Lehrer sind bei euch in Deutschland so viel schlimmer als bei mir in Österreich oder B) die Autoren wollten die ohnehin schon geringe Autorität der Lehrer noch weiter untergraben.
Am Ende dachte ich daher nicht, dass ich mir leid tue, da ich die Antworten nicht gekannt habe, sondern mir taten die LEHRER leid, da ihr Job so schon nicht einfach ist und dank diesen ganzen Paragraphen wird sich dieser Umstand nicht ändern.
Mein Respekt gehört den Lehrern mit der heutigen Generation (meine Oberstufe war neben einer Volkschule und DIESE Kinder hatten wirklich kein benehmen und das sag ich, wo ich damals gerade mal 15 Jahre aufwärts war O.o).

Fazit:
Ein interessantes Buch, welches die scheinbar größten Schülerfragen beantwortet. Manche Fragen hätte ich im Buch nicht erwartet, da der eigene Hausverstand weiterhelfen könnte, aber jeder wie er eben will.

Die Antworten waren zwar gut und verständlich erklärt, aber teilweise auch zu extrem dargestellt. Diese Beispiele merkt man sich dafür sicher!
Ich hab zwar nie mit dem Gedanken gespielt Lehrer zu werden, aber jetzt, wo ich bisschen Rechtssystem-Luft geschnuppert habe, weiß ich, dass ich definitiv richtig entschieden habe.
Mein Respekt gehört all den Lehrern, zukünftigen Lehrern und all die, die mit dem Gedanken spielen es zu werden, ich gehöre aber nicht dazu (Die Schülergeneration wird es mir danken ;P).

Das Buch „Was Lehrer nicht dürfen“ hat bei mir – scheinbar – denn Zweck verfehlt, immerhin sollte ich Mitleid mit mir haben und nicht mit den Lehrern. Es war informativ, aber großteils nicht neu. Es bekommt von mir 3 von 5 Federn.

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Tanzmauss avatar

Rezension zu "Was Lehrer nicht dürfen" von Fernando Rode

Mit Vorsicht zu genießen
Tanzmausvor 2 Jahren

Was dürfen Schüler? Was darf ein Lehrer? Diese Frage stellen sich vermutlich viele, so dass sich die drei Autoren die Beantwortung einiger dieser Fragen zur Aufgabe gemacht haben. Sie haben sich 50 Fragen ausgesucht und diese thematisch geordnet in 7 Kapitel:

1.       Handys und Smartphones

2.       Strafen und Anordnungen

3.       Psychische Gewalt, Willkür und Übergriffe

4.       Schulausfall und – ausschluss

5.       Gewalt und Schmerzensgeld

6.       Darf der Lehrer mir das verbieten?

7.       Arbeit und Noten

 

Grundsätzlich sind solche Bücher immer mit Vorsicht zu genießen. Sicherlich kann man sagen, dass sie den Schülern eine kleine Hilfestellung geben, ob und was man als Schüler oder Lehrer darf und was nicht. Im Einzelfall jedoch muss man vorsichtig sein und hier auf die Schulordnung bzw. die Justiz Rücksicht nehmen.

 

Fazit:

Als neutraler Leser (weder Schüler noch Lehrer) fand ich es interessant, mal zu lesen, was die Schüler heutzutage an Fragen umtreibt und wie die drei Autoren damit umgegangen sind.

Für die Praxis aber, rate ich dann doch den gesunden Menschenverstand zu nutzen und sich mit einem Juristen im Dienst zu beraten.

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