Fia-Lisa Espen Außerhalb

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Inhaltsangabe zu „Außerhalb“ von Fia-Lisa Espen

'Majas Blick wanderte durch den warm erleuchteten Wohnflur voller Musik, voller Ekstase und voller Menschen, die trunken waren vom Leben. In dieser Nacht sah sie Rebecca funkeln und tanzen, sie sah Charlotte lachen und erstrahlen. Sie sah das leuchtende Glück in Julies Augen und die aufgeregte Begeisterung in Miras. Sie sah, wie Sympathie ein freundschaftliches Band zwischen Mirjam und Andrea flocht. Sie sah, dass alle einander und den Augenblick feierten. Weil es das war, was sie hatten. Und weil das der beste Weg war, mit dem umzugehen, was sie nicht hatten.' Nach der Zeit in der psychotherapeutischen Klinik stehen Maja und Julie im therapielosen Leben außerhalb. Julie balanciert zwischen Magersucht, Schule und einer Familie, die so tut, als hätte es die Klinikzeit nie gegeben. Maja sieht sich nach dem Umzug mit Blackouts und inneren Stimmen konfrontiert, die sie zurück  in eine Vergangenheit voll von extremer Gewalt führen. Zwischen Uni-Alltag, alten und neuen Freunden, zwischen Marihuana, dem Versuch der Liebe und Psychiaterterminen eskaliert die Situation immer mehr. Schließlich müssen einige drastische Entscheidungen getroffen werden.  ›Außerhalb‹ stellt die Fortsetzung des Erfolgsromans ›Stationär‹ dar, kann aber auch unabhängig von ›Stationär‹ gelesen werden.

Interessant und tiefgründig, aber anders, als erwartet

— Mina1705
Mina1705

2. Band: Umwege ins Leben, Hauptpersonen: Bine und Julie. Wie geht es nach der Klinik "außerhalb" weiter...

— Ares
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Der einfache und schlichte Schreibstil steht im Kontrast zum ausgefallen Handlungsgeschehen bzw. zu den Gedankengängen der Figuren.

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    Außerhalb
    Mina1705

    Mina1705

    27. August 2015 um 11:40

    Inhalt: Nach der Zeit in der psychotherapeutischen Klinik stehen Maja und Julie im therapielosen Leben außerhalb. Julie balanciert zwischen Magersucht, Schule und einer Familie, die so tut, als hätte es die Klinikzeit nie gegeben. Maja sieht sich nach dem Umzug mit Blackouts und inneren Stimmen konfrontiert, die sie zurück in eine Vergangenheit voll von extremer Gewalt führen. Zwischen Uni-Alltag, alten und neuen Freunden, zwischen Marihuana, dem Versuch der Liebe und Psychiaterterminen eskaliert die Situation immer mehr. Schließlich müssen einige drastische Entscheidungen getroffen werden. ›Außerhalb‹ stellt die Fortsetzung des Erfolgsromans ›Stationär‹ dar, kann aber auch unabhängig von ›Stationär‹ gelesen werden. Meine Meinung: Wie oben schon steht, ist dies der zweite Teil einer Diologie, den man aber unabhängig vom ersten Teil lesen kann. Das habe ich auch gemacht, allerdings vermute ich, dass es im ersten Teil vielleicht doch ein paar Infos gegeben hätte, die mir das Lesen im zweiten Teil erleichtert hätten. Ich kam auf den ersten Seiten total durcheinander mit den ganzen Namen, die genannt wurden. Innerhalb eines Kapitels wechselte andauernd die Sichtweise, was mich etwas irritierte. Das Thema, dass hier aufgegriffen wird, ist hier sehr tiefgründig und wurde von der Autorin gut recherchiert. Es geht schon fast in die fachspezifische Richtung, da viele Fremdworte bzw. Fachbegriffe benutzt werden, Das Buch geht besonders auf zwei Krankheiten ein, einmal Magersucht , zum anderen Schizophrenie. Die Magersucht wird hier eher oberflächlich aufgegriffen, über die Krankheit selbst erfährt man nicht sehr viel (vielleicht im ersten Teil?). Hier wird eher auf die Schizophrenie eingegangen und es ist wirklich super interessant, wenn man sich für solche Themen interessiert. Ich habe durch dieses Buch zum ersten mal eine ungefähre Vorstellung davon bekommen, wie es ist, mit Schizophrenie zu leben und was die Ursachen dafür sein könnten. Fazit: Interessantes Buch mit interessantem Thema. Allerdings etwas zu fachspezifisch und meiner Meinung nach, passt der Titel nicht zur Story, die man dahinter erwarten würde. "Außerhalb" soll das Leben außerhalb der Klinik beschreiben und zeigen, wie sich Menschen mit gewissen Krankheiten im Alltag schlagen. Aber alle Charaktere des Buches waren Patienten in der Klinik gewesen und haben sich auch "außerhalb" der Klinik nur miteinander beschäftigt. Natürlich hatte da dann jeder Verständnis für gewissen Macken oder Angewohnheiten, so dass man meiner Meinung nach eben keinen Einblick bekommt, wie es außerhalb der Klinik ist. Wie andere Menschen, die diese Krankheiten nicht kennen, darauf reagieren, oder wie sich kranke Menschen in einem normalen Alltag schlagen. Schade. Aber wenn man sich mit diesen Themen auseinandersetzt und sich dafür interessiert, kann man das Buch trotzdem gut lesen.

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