Fia-Lisa Espen Stationär

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Inhaltsangabe zu „Stationär“ von Fia-Lisa Espen

"Dass Rebecca den Zug verpasst hatte, wäre für Freud kein Zufall gewesen. Und wie sie vermutete, hätte er ihr auch keine Chance gelassen, ihn vom Gegenteil zu überzeugen. Zum Glück war Freud tot und im Augenblick fragte auch sonst keiner nach den Umständen, die dazu führten, dass dieser Zug ohne sie den Bahnhof verließ." Die sexuell schwer traumatisierte Studentin Rebecca ist wieder einmal auf dem Weg in eine psychotherapeutische Klinik. Dort begegnet sie Charlotte, der Abiturientin, die wegen ihrer Magersucht behandelt wird. Die beiden Patientinnen sind voneinander fasziniert. Langsam und zögerlich entwickeln sie eine für beide völlig neue Art der Beziehung zueinander. Schon bald jedoch droht diese, an den inneren Widersprüchen und traumatischen Erfahrungen Rebeccas zu scheitern. Mit großer Lebendigkeit und viel Galgenhumor erzählen Rebecca und Charlotte vom Alltag in der Klinik, von Mitpatienten und Therapien, von Hoffnungen und Rückschlägen, von Freundschaft und Liebe und von der großen Herausforderung trotz allem zu leben. "Stationär" ist der erste Band der Reihe "Umwege ins Leben", kann aber auch unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. (Quelle:'Flexibler Einband/02.01.2015')

sehr interessant und informativ

— Synapse11
Synapse11

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    Stationär
    KarinFranke

    KarinFranke

    02. June 2017 um 19:43

    Für mich dauerte es eine Weile, bis ich mit den Charakteren warm wurde. Aber dann hatte mich die Geschichte so gepackt, dass ich sie in einem Rutsch durchlas.Rebecca und Charlotte, die beiden Hauptpersonen, treffen in einer Klinik aufeinander. Beide sind psychisch krank, die eine leidet am Borderline-Syndrom, die andere an Magersucht. Nach und nach erfährt der Leser mehr über ihren Hintergrund, der ursächlich für ihre Krankheit verantwortlich ist. Und spätestens ab diesem Moment ist man erschüttert über das Leid, das sie krank gemacht hat (man erfährt auch etwas über Mitpatienten).Für mich eine Mahnung, achtsamer mit unseren Kindern umzugehen, gleichzeitig aber auch ein guter Einblick in diese Krankheitsbilder.Mich lässt das Buch regelrecht erschüttert zurück. Eine Geschichte, die noch lange in mir nachhallen wird.

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