Fianna Cessair Shirin II

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Inhaltsangabe zu „Shirin II“ von Fianna Cessair

Shirin ist zu einer jungen Frau herangewachsen. Immer mehr leidet sie unter den Erwartungen, die auf ihr ruhen. Nach dem Streit mit Zoran macht sie sich alleine auf den Weg, nicht wissend, welches Geheimnis er hütet. Sie ahnt nicht, was die Prophezeiung ihr und allen Menschen, die sie liebt, noch abverlangen wird.

passende Fortsetzung zu Band 1 mit einigen Wendungen.

— Silvermoonnight

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    Shirin II

    Silvermoonnight

    06. January 2016 um 10:36

    Shirin - Die macht der Eule von Fianna Cessair. Cover: Das Cover gefällt mir in seiner Erscheinung wirklich gut, da die Geschichte eben auch im Zeichen der Eule steht wurde hier etwas als Cover gewählt, was mit der Handlung in Zusammehang steht. Der Schwarz/weiße Hingergrund mit der Weißen Eule an sich ist eher schlicht gehalten, aber durch den Lichteinfall, der hier zum Fenster herein kommt, wird die ohnehin schon faszinierende Art der Schneeeule noch ein bisschen geheimnisvoller. Die Wahl den roten und gelben Farbakzente, durch einen Teil des Buchtitels finde ich passt sehr gut zum Erscheinungsbild und wirkt auf mich sehr ansprechend.  Meine Meinung zum Buch:   Das Buch wurde in einem sehr einfachen Schreibstil gehalten, mit vielen kurzen Sätzen und vielen Absätzen. Ich muss gestehen ich habe mir anfangs damit auch echt schwer getan, da es von der Schreibweise wirklich sehr an ein Kinderbuch erinnert hat. Der Vorteil war, dass es wirklich ein sehr schnell zu lesendes Buch ist und man es super einfach zwischendrin lesen kann ohne große Anstrengungen.Dennoch hätte ich persönlich mir hier etwas mehr Anspruch gewünscht. Ich habe doch des öfteren mit einem Stirnrunzeln über dem Buch gesessen, da ich mir bestimmte Aussagen und Unterhaltungen so einfach nicht vorstellen konnte, die Geschichte soll 1300 n. Ch.  spielen aber mir fehlte hierzu etwas von dem mittelalterlichen Flair. Sehr erstaunt war ich vor allem über den eher persönlichen Umgang der Leute in dem Buch, wie z.B. dass sich hier doch immer wieder "geduzt" wurde, für die damalige Zeit fand ich das doch eher überraschend. Auch wenn die Handlung des Buches darauf schließen lies, dass die Gruppe/Familie eher "modern" orientiert waren, gab es einige Ausdrücke, welche ich mir so in dieser Zeit kaum vorstellen konnte/wollte. Es ist eine wirklich schöne und absolut lesenswerte Geschichte. Sie ist erfrischend anders, sehr gefühlvoll und hat mir an einigen Stellen richtig Tränen in die Augen schießen lassen. Wenn man es schafft sich auf die Geschichte einzulassen und auf ihre Charaktere erlebt man wirklich ein Wechselbad der Gefühle. Es ist alles vorhanden Liebe, Hass, Vertrauen, Eifersucht und natürliche ganz viel magische Fantasie. Die Geschichte rund um Shirin ist einfach einzigartig schön. Sehr gut gefallen hat mir wirklich, dass man Shirin von der Geburt an begleiten und erleben durfte. Oft lieferte die Autorin hilfreiche Rückblicke auf die Vorgeschichte in Form von Erinnerungen welche ich zwar anfangs nicht ganz so verstand, aber mit der Zeit ist man dann doch über die Rückblicke sehr erfreut.  Die Ausarbeitung der Persönlichkeiten in der Geschichte sind toll gelungen. Die Autorin hat es geschafft die Emotionen welche jeder einzelne Charakter in diesem Buch erlebt an mich heranzutransportieren. Die Umgebung und die Landschaften hätten aber meines Erachtens durchaus etwas detailierter stattfinden können, denn im Gegensatz zu den Persönlichkeiten sind diese doch leider etwas auf der Strecke geblieben. Ein bisschen mehr Details hätten hier durchaus noch Platz gehabt. Die Reiseziele der einzelnen Satras hätte ich gerne noch etwas näher erleben wollen. Ebenso hätten ein paar mehr Einzelheiten über die Satras an sich nicht geschadet, gerade für so fahrende Völker gab es doch auch sicherlich mehr Gefahren und mehr Rückschläge als nur der Christentum, (z.B. Hungersnot, Krankheiten, Tierübergriffe etc. diese Themen fand leider nur in den Rückblicken) es erschien mir viel mehr so, wie wenn bei diesem Volk außer die Prophezeihung, immer alles Rund läuft. Das hat mir in diesem Buch leider ganz gefehlt, es machte für mich daher die Darstellung der Gruppen nicht wirklich realistisch. Außerdem fand ich es traurig so wenig über den Aufbau der Satra erfahren zu haben, es war toll zu sehen wie sie zusammenhalten und all das, aber leider erfuhr ich nix über die Berufe der Bewohner, Ihre Handwerke, ihre Begabungen und wie sie letztendlich ihre Existens sicherten. Meiner Meinung nach hätte es hier nicht geschadet auch ein bisschen mehr Liebe zum Detail zu zeigen. Denn gerade zu dieser Zeit waren diese Dinge doch sehr wichtig um eine gewisse Sicherheit und das überleben der Sippe zu sichern. Sehr schön eingearbeitet wurden allerdings von Fianna hier andere Themen wie Beispielsweise Unterdrückung der Frauen, Meinungsfreiheit, Misshandlungen, Konfliktlösungen und Rassenverfolgungen. Über Shirin die Hauptprotagonistin erfährt man hier in diesem Buch wirklich viel und es ist auch soweit alles sehr gut nachvollziehbar und lässt keine Fragen offen. Shirin wird im ersten Buch durch ihre Kindheit begleitet, beginnend von der Geburt bis kurz vor dem Teenageralter, daher ist ihre Art gut nachvollziehbar, glaubhaft und lebendig bei mir angekommen und mir ging es wohl wie vielen in dem Buch auch, und ich wurde von ihrem Zauber eingenommen. Allerdings hätte ich mir doch auch etwas mehr Details über den Wolf im ersten Buch gewünscht. Dieser hat allerdings im zweiten Buch seinen Spielraum gefunden.  Shirin macht in zweiten Teil der Geschichte mehrere Wandel durch, welche aber durchaus verständlich sind, da sie jetzt in dem Alter ist wo sie vom Kind zu einer jungen Frau wird und somit wie alle Menschen auch ihre Erfahrungen macht, welche ihre Entwicklung prägen und auch das ist wieder absolut gut rüber gebracht worden. Sie hat das schwere Los zu wissen dass sie besonders ist und merkt die Hoffnung welche in sie gesetzt werden enorm. Ihre Bestimmung und die damit verbundenen Ereignisse machen ihre Situation nicht besser. Shirin und auch alle anderen Personen, welche hier eine tragende oder auch nebensächliche Rolle spielen, finden bei mir wieder großen Anklang. Sie sind noch genauso glaubwürdig, wie auch schon im ersten Buch. Die Emotionen sind wieder klar und absolut authentisch. An einigen Stellen fand ich die Gechichte leider etwas zu vorhersehbar, daher blieb leider oft bei mir die erhoffte Spannung aus. Fesselnd fand ich allerdings die Bindungen zwischen den einzelnen Personen und die Entwicklung der Beziehung von Shirin zu ihrem Wolf und ihrer Familie. Durch die schöne und empathische Darstellung der Shirin reißen einem die vielen Wendungen, welche mit und wegen Shirin passieren, immer wieder mit.  Fazit: Eine schöne und fantastische Geschichte mit Cliffhanger im ersten Teil, der Neugierig auf die weitere Geschichte macht, aber leider ist der Schreibstil hier wirklich ein großes Manko für mich :( es heißt zwar immer weniger ist mehr... aber diese kurzen Sätze und auch die vielen Absätze fand ich hier einfach echt störend... Ich würde dieses Buch in der Fantasyabteilung für Jugendliche einstufen. Und besonders geeignet für eher Wenigleser. Die Bücher bieten sich so ab einem Alter ab ca. 15 Jahre an, aufgrund dessen dass es ein einfacher Schreibstil und auch die Wortwahl sehr schlicht gehalten ist. Natürlich kann auch jeder Erwachsene die Geschichte lesen, wenn man wirklich was schlichtes und einfaches mit wenig Anspruch sucht. Die Themen welche angesprochen werden, sind nicht immer ganz einfach, aber durchaus für einen Jugendlichen nachvollziehbar und einleuchtend verarbeitet.So schön ich die Geschichte auch finde leider reicht es bei mir nur für 3 von 5 Sterne. Weil hier noch viel Freiraum ungenutzt geblieben ist. Ein paar weniger Absätze und mehr Wörter hätten mir schon gefallen, evtl. auch einfach den Schreibstil dem Zeitalter etwas mehr angepasst hätte sicherlich zu mehr Charisma geführt.

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