Fil Tägert Mitarbeiter des Monats

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Inhaltsangabe zu „Mitarbeiter des Monats“ von Fil Tägert

Ein sagenhaft komischer Roman über eine Berliner Jugend in den Achtziger Jahren. Westberlin, graue Insel im DDR-Meer: Nick hat einen schrottigen Job bei einer bekannten Hamburger-Braterei. Daneben spielt er in der Punkband "Adolf and the Peopels“, deren Musik nicht viel besser klingt als ihr Name. Endzeitstimmung ist immer noch sehr en vogue; trotzdem sucht Nick irgendwie nach einem Sinn in seinem Leben. Daneben bleibt ihm genug Zeit, sich so generell seine Gedanken zu machen. Und er verliebt sich. Okay. Das geht aber nicht gut aus. Und wird zudem überschattet von einem blutigen Ereignis … In diesem Roman geht es einmal nicht um die Abenteuer eines sympathischen Jungen aus der Provinz, der auf der Flucht vor der Bundeswehr in die Mauerstadt kommt, verrückte Nachtgestalten trifft und sich verliebt. Hier wird in keinen Trümmern Romantik gesucht, niemand lernt irgendwen Wichtigen kennen, als der noch völlig unbekannt war. Am Ende bricht weder die Wende über die Stadt herein noch die Loveparade. Hier geht es nicht um die Bohème – obwohl die Figuren in dem Buch auch ziemlich ungern arbeiten. Aber es sind alles normale Berliner, die normal Miete zahlen und ganz normale Leben führen. Love and Pain included.

"Mitarbeiter des Monats" ist ein völlig durchgeknallter Roman zwischen Punk und Proll, der launig ist und den Leser zu unterhalten weiß.

— Buecherherbst
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  • Die groteske Welt eines Teenagers

    Mitarbeiter des Monats
    Buecherherbst

    Buecherherbst

    21. September 2016 um 18:52

    Die vollständige Rezension unter https://buecherherbst.wordpress.com/2016/09/21/rezension-fil-taegert-mitarbeiter-des-monats/ Schon früh in der Geschichte wird deutlich, wohin die Reise gehen soll: Hauptprotagonist Nick ist zum Zeitpunkt der Erzählung (1970er und 1980er Jahre) ein gerade der Pubertät entsprungener 19-jähriger Punk, der nach seinem Schulabschluss nicht viel auf die Kette bekommt und bei McDonalds jobbt. Er hat wenig Lust auf seine Arbeit, bei den Frauen kommt er eher mittelmäßig an und selbst nach fünf Jahren kann er noch nicht Skateboard fahren. Am liebsten hängt er mit seinen Freunden herum, Burner, Milbe, Rocky und La Boum – letzterer Name übrigens eine Reminiszenz an die französische Teenager-Komödie La Boum (1980), die von Freundschaft und den Gefühlswelten von Jugendlichen handelt.[...]Es ist ein durchaus amüsanter, teils absurder Ritt durch den Alltag eines jungen Erwachsenen, der die Welt aus seinem Blickwinkel schildert – und das auch in einer entsprechenden Jugendsprache, die zwischen unterhaltsam und vulgär pendelt. Auch wenn der Autor an mancher Stelle sprachlich überdreht, verleiht die rüde Jugendspreche sowie die teils direkte Ansprache des Lesers dem Roman Authentizität. Wenn Dialoge allerdings aus einem abwechselnden „Hehe“ – „Hehehe“ – „Hehe“ – „Hehehehehe“ bestehen, geht es schon an die Grenze des ertragbaren Sinnfreien. Genauso wie Fil Tägert als Entertainer auf der Bühne sicher regelmäßig mit Sprache spielt, versucht er es im Geschriebenen gleichfalls – das kann gefallen, aber auch abstoßen. "Mitarbeiter des Monats" ist ein völlig durchgeknallter Roman zwischen Punk und Proll, der launig ist und den Leser zu unterhalten weiß.

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