Filip Alexanderson Firstborn

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Inhaltsangabe zu „Firstborn“ von Filip Alexanderson

Jonas hat es nicht leicht: Er muss sich um seine kranke Mutter kümmern und nebenbei sein Jurastudium durch harte Arbeit auf Stockholms Baustellen verdienen. Dabei leidet er immer wieder unter heftigen Migräneanfällen. Während einer solchen Attacke hat er eines Tages einen schrecklichen Unfall, den er wie durch ein Wunder überlebt. Bei der schnell eingeleiteten Operation entfernen die Ärzte eine merkwürdige Kapsel in Jonas’ Kopf – und von dem Moment an ist seine Welt nicht mehr die, die sie war. Es gehen seltsame Dinge vor sich, und während Jonas verzweifelt nach Antworten sucht, wird er plötzlich selbst zum Gejagten ...

Abgebrochen, dementsprechend nur die ersten 150 Seiten bewertet

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Spannend, trist und voller Überraschungen

— Annabel
Annabel

Hat mich enttäuscht. Das ist eher ein Sci-Fi-Roman mit Fantasy-Elementen. Aber das ist nicht mal das Schlimmste am Buch.

— MissGoldblatt
MissGoldblatt

Trotz der Anfangsschwierigkeiten packte mich dennoch ab der Hälfte des Buches die Neugier und zu Ende hin auch die Spannung.

— DunklesKapitel
DunklesKapitel

verwirrend, verstörend..schwer zu lesen..nein danke, den zweiten Teil sparre ich mir

— Sternlein
Sternlein

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  • Abgebrochen, dementsprechend nur die ersten 150 Seiten bewertet

    Firstborn
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    11. December 2016 um 21:24

    GANZE REZENSION: http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2016/12/abbruch-bericht-firstborn-der-gejagte.htmlMEINUNGWie bereits geschrieben, wird dies ein Abbruch-Bericht, was auch eine Rezension ist.Ich habe das Buch wirklich dreimal versucht, mit einiger Zeit dazwischen, doch bei ca. S. 150 habe ich es immer weggelegt.Dies lag an folgenden Punkten:1. Die AtmosphäreJa, es spielt in einem sehr kalten Land. Doch darum geht es hier nicht. Normalerweise bei Thrillern ist es auch irgendwie beklemmend, aber auf eine angespannte, spannungsgeladene Weise, die einen mitfiebern lässt.Doch hier wirkt die Geschichte einfach grau und ungemütlich. Ich habe mich überhaupt nicht wohlgefühlt.2. BeschreibungenAch, die Straßennamen. Leider hatte ich das Gefühl, dass sich viel zu sehr auf die Umgebung konzentriert wurde.Und diese vielen Straßennamen... Es interessiert einfach nicht! Klar kann man mal ein paar interessante Sachen über die Stadt einfließen lassen, aber hier hatte es was von einem Routenplaner. Es hat mich einfach genervt.3. CharaktereDer Protagonist kam mir total gefühllos vor. Sein Leben ist so grau und irgendwie 'durchsichtig'. Er kam mir total fade vor. Ich habe schon andere Bücher gelesen, in welchem die Protagonisten auch in armen Verhältnissen leben, doch dort kann man sich dennoch vollkommen auf die Geschichte einlassen, hier wirkte es so: Ich lebe arm, bin praktisch nichts wert und meine Geschichte ist auch nicht so wichtig.Es gab einfach gar keine Emotionen und der Protagonist wirkte selbst, als wäre er ein gefühlloser Zombie oder so.Die ältere Frau, die auch erzählt, war da nicht viel besser. Ihre Parts waren auch sehr langweilig.4. Die HandlungUndurchsichtig. Es passiert das, was irgendwie wie Fantasy wirkte, und dann lief er damit durch die ganze Stadt (mit genauer Nennung der jeweiligen Straßen natürlich). Dann gab's auf einmal noch so einen anderen Typen, und dann U-Bahn Tunnel und dann kein Sinn.Ich konnte der Geschichte nicht wirklich folgen und hatte da ehrlich gesagt auch keinen Bock zu. Es war nicht spannend, da es einen einfach total kalt gelassen hat.Aber zu beachten: Ich habe das Buch wirklich nur zu einem drittel gelesen. Es kann natürlich sein, dass es total gut wurde. Ich persönlich wollte meine Zeit einfach nicht weiter damit verbringen.FAZITMich konnte das, was ich gelesen habe, überhaupt nicht mitreißen. Emotionslose Charaktere, unübersichtliche, verwirrende Story-Entwicklung und die vielen Straßennamen haben mich das Buch abschreiben lassen.- 1 von 5 Feenfaltern für die ersten 150 Seiten  -Dennoch natürlich vielen Dank an den Goldmann Verlag für das Rezensionsexemplar!© Anna Salvatore's Bücherreich

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  • Konnte mich leider nicht überzeugen ...

    Firstborn
    Mikki

    Mikki

    31. July 2016 um 21:03

    Leider muss ich sagen, dass ich dieses Buch abgebrochen habe. Mich hatte der Klappentext des Buches wirklich sehr angesprochen, da ich neugierig war, was die "seltsamen Dinge" sein könnten und was es mit der Kapsel in Jonas Kopf auf sich haben könnte. Als ich dann die ersten paar Kapitel gelesen hatte war ich dann doch schon etwas verwirrt, ich hatte das Gefühl in einer völlig anderen Geschichte zu stecken als in der vom Klappentext versprochenen. Trotzdem habe ich natürlich erstmal weitergelesen, denn ein Buch soll ja auch seine Chance bekommen mich zu überzeugen. Allerdings habe ich so gar nicht in die Geschichte hereingefunden, der Handlungsstrang der nicht aus Jonas Sicht, sondern von "Eldh" erzählt wird blieb mir die ganze Zeit schleierhaft, auch noch 150 Seiten noch. Es fühlte sich ein bisschen an, wie wenn man einen Teil mitten aus einer Reihe liest und ohne jedes Vorwissen ins kalte Wasser geworfen wird. Ich hatte einfach eine völlig andere Handlung erwartet bzw. hatte ich den doch irgendwie etwas skurrilen Einschlag den die Geschichte durch "Eldh" und das was sie tut nicht erwartet und konnte das ganze nicht einordnen. Es hat mich leider so gar nicht gepackt und auch nicht überzeugen können, dass da noch etwas spannendes, für mich faszinierendes kommen könnte.Da ich dann nach mehr als 1/3 des Buches immer noch kein besseres Gefühl für die Story hatte habe ich das Buch schweren Herzens abgebrochen,.

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  • Nicht mein Fall...

    Firstborn
    MissGoldblatt

    MissGoldblatt

    26. July 2016 um 18:05

    Inhalt Jonas leidet an unerträglichen Kopfschmerzen, schon seit er denken kann. Als er wegen Geldmangel auf einer Baustelle anfängt zu arbeiten, passiert ein Unfall. Eigentlich müsste er tot sein. Doch stattdessen wacht er im Krankenhaus auf und in seinem Kopf wird eine Kapsel entdeckt. Nachdem diese entfernt wird, geht es ihm schlagartig besser. Damit kommen auch aber andere Veränderungen, an die er sich anfangs nur schwer gewöhnen mag. Auf der Suche nach Antworten, weckt er schlafende Hunde. Und plötzlich wird er nicht nur von mysteriösen Menschen, sondern auch von der Regierung gejagt. Meinung Ich habe mich unglaublich auf diesen deklarierten Thriller „Firstborn – Der Gejagte“ von Filip Alexanderson gefreut. Der Klappentext klingt super interessant und spannend. Und seht euch das Cover bzw. die Taschenbuchgestaltung an. Das macht was her. Passt schon von den kühlen Farben her in die skandinavischen Breitengrade. Alles worauf ich mich gefreut habe, war eine spannende Geschichte. Etwas Abwechslung zwischen all meiner anderen Lektüre. Und heraus kam eigentlich ziemlich lange viel heiße Luft um Nichts. Das hat angefangen, dass dieses Buch nur so vor Ortsangaben und –namen strotzt. Die stören oftmals den Lesefluss, wenn man, wie ich, zum großen Teil einfach nicht weiß, wie die Sachen ausgesprochen werden, noch eine Ahnung haben, wie diese Örtlichkeiten aussehen. Sie sind zuhauf da, aber überflüssig. Der Part in der Geschichte ist keine Fantasy, was will ich mir also eine zauberhaftes Stockholm zusammen fantasieren? Apropos Fantasie. Das bringt mich zu der Frage, warum man dieses Buch als Thriller deklariert. Denn ich empfinde dieses Buch nicht als Thriller. Es hat ansatzweise Phasen und Elemente davon, aber das war es schon. Allenfalls geht es als Science-Fiction-Roman mit Fantasy-Elementen durch. Die typische Spannung, eine Hetzjagd unter Druck, die man sich durch den Zusatz „Der Gejagte“ erhofft, bleibt aus. Locker 300 von 448 Seiten lang. Die Geschichte ist für mich einfach nur dahin gedröppelt, ohne dass ich eine Spannung oder irgendetwas emotionales verbuchen konnte. Manchmal liegt es auch an den Übersetzungen. Sicher. Aber ich werde jetzt nicht auf die Schnelle Schwedisch lernen können, um das zu überprüfen. Also bleibt mir nur die deutsche Fassung und Umsetzung, und die hat den Zusatz „Thriller“ nicht verdient. Punkt. Wem das als Leser nicht genug Abschreckung ist, der kann dann noch weiterlesen, wird aber mit jeder Seite nicht wirklich schlauer. Denn der Schreib- und Erzählstil von Alexanderson ist fürchterlich schwammig, wirr und durch die gefühlt zigtausend Protagonisten in der Handlung einfach nur chaotisch. Die Kapitel sind zwar kurz und knackig, aber das ist vor allem zu Beginn ein großes Problem. Denn nach jedem Kapitel wechselt Alexanderson die Perspektive entweder zu unserem „Helden“ Jonas oder zu „Sozialarbeiterin“ Eldh. Das mag für ein gewisses Erzähltempo und schnellen Szenenwechsel sprechen, allerdings bleibt damit das Eindringen in die Charaktere aus. Bei beiden, Jonas oder Eldh, kann ich mich kaum entscheiden, wer fürchterlicher skizziert worden ist. Denn beide haben ihr privates Päckchen zu schleppen, welches ihren Charakter, ihre Handlungen und ihre Sprache beeinflussen soll. Aber das kommt nicht durch. Bei beiden habe ich keinen Grundcharakter ausmachen können, der sich nicht wie ein Fähnchen im Wind dreht. Ich vermute, dass es auch daran liegt, dass es zu Beginn schwierig ist eine Verbindung zu den Protagonisten aufzubauen. Die beiden Charaktere wirken auf mich so unstet, so blass, so wenig authentisch, dass es auch Nebenfiguren sein könnten. Manche Gefühlsregung, die wohl angeschlagen werden sollte, hat mich kalt gelassen. Die Nebenfiguren kann ich nicht weiter „degradieren“, deswegen bleiben sie einfach mal Nebenfiguren. Aber deren Persönlichkeiten wirken nicht wesentlich tiefer oder besser umschrieben. Stattdessen wartet der Autor mit einer Unmenge an Nebenfiguren auf, dass es unübersichtlich und schwierig zu verfolgen ist. Und sorry, es wird nicht besser. Von der Struktur der Geschichte möchte ich eigentlich gar nicht anfangen. Denn nackt und nüchtern betrachtet, hat die Grundidee des Autors unfassbares Potential. Es ist an manchen Stellen erschreckend originell und erfrischend. Dass es das nicht schon eher auf dem Markt gab oder mit mehr Aufmerksamkeit umgesetzt wurde… Respekt. Und am Ende wirkt alles recht schlüssig und in sich gebunden. Überraschenderweise. Aber der Weg dorthin ist so holperig und schwer. Diese Parallelgesellschaft, mit all den „Außerhalben“, „Reinblütigen“ und „Verborgenen“ ist eigentlich viel zu komplex, um es in nur in 448 Seiten zu packen. Und doch hat man es hier geschafft, das Unwichtige ausführlich auszuarbeiten, und Wichtiges unter den Teppich zu kehren. Ein Paradoxon per excellence! Ebenso paradox, die Nähe zur Realität, die mit absurd unglaubwürdigen Szenen gespickt ist. Selbst unter Verwendung von Fantasyelementen. Also irgendwo hört der Spaß auf. Deswegen läuft man als Leser mit dem fettesten Fragezeichen ever durch den Roman und wird erst über der Hälfte (bei mir war es nach Zweidrittel des Buches!) langsam mit der Geschichte warm. Aus Erfahrung kann ich sagen, das ist zu lang. Das Tempo kann nicht erst im letzten Drittel angehoben werden. Und was danach kam ist kein Juwel, keine Besonderheit, keine Rechtfertigung und Erklärung für so viel Langatmigkeit und Ödnis! Ich möchte eigentlich von den Dächern schreien, wie sehr ich mir die Lesezeit zurück wünsche, die ich hier investiert habe. So lange hab ich selten zum Lesen eines Buches gebraucht. Das ist schade, weil ich das Besondere in der Geschichte sehe und daran glaube, aber in dieser Umsetzung hat es mich enttäuscht. Allein die Idee der Handlung hat mich davon abgehalten nur einen Stern zu vergeben. Es war absolut nicht das, was ich erwartet und erhofft habe. Und aus diesem Grund mache ich erstmal einen Bogen um skandinavische „Thriller“ bzw. diesem Autoren. Over and out. Fazit Ich habe mich, warum auch immer, mit diesem Buch unglaublich schwer getan. Klar, dass ich nicht warm wurde mit den Charakteren ist eine Sache, dass ich die Geschichte an manchen Stellen zu Beginn so absurd unglaubwürdig fand, hat es selbst später nicht mehr wirklich rausreißen können. Und diese schrecklich lange Entwicklungszeit mag ich mir einfach nicht mehr geben. Wenn ich nach über 200 Seiten keinen Draht zu den Personen oder der Geschichte selbst finde, ist mir das einfach zu sehr eine Zeitverschwendung. Vielleicht war es falsches Timing. Ich weiß es nicht. Aber ich kann das Buch jetzt leider nicht wirklich empfehlen. Außer denjenigen, die häufiger und gerne Sci-Fi lesen, wirre Erzählstile mögen und schon häufiger in den nordischen Breitengraden waren.

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  • Anders als erwartet.

    Firstborn
    mordsbuch

    mordsbuch

    19. July 2016 um 16:17

    BuchinfoFirstborn: Der Gejagte - Filip AlexandersonTaschenbuch - 448 Seiten - ISBN-13: 978-3442484003Verlag: Goldmann Verlag - Erschienen: 16. Mai 2016EUR 9,99KurzbeschreibungJonas hat es nicht leicht: Er muss sich um seine kranke Mutter kümmern und nebenbei sein Jurastudium durch harte Arbeit auf Stockholms Baustellen verdienen. Dabei leidet er immer wieder unter heftigen Migräneanfällen. Während einer solchen Attacke hat er eines Tages einen schrecklichen Unfall, den er wie durch ein Wunder überlebt. Bei der schnell eingeleiteten Operation entfernen die Ärzte eine merkwürdige Kapsel in Jonas’ Kopf – und von dem Moment an ist seine Welt nicht mehr die, die sie war. Es gehen seltsame Dinge vor sich, und während Jonas verzweifelt nach Antworten sucht, wird er plötzlich selbst zum Gejagten ...Bewertung„Firstborn - Der Gejagte“ ist der erste Roman von Filip Alexanderson, Ich finde nur, das Genre Thriller passt nicht wirklich. Science Fiction oder Fantasy würde eher passen. Am Anfang hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte rein zu kommen. Das legte sich aber, da der Autor einen wirklich angenehmen Schreibstil hat und jede Menge Action vorhanden war. Filip Alexanderson baut, wenn auch erst nach der Hälfte des Buches, gekonnt die Spannung auf. Die Ideen des Autoren sind gut, aber leider oft nicht verständlich dargestellt. Auch hatte ich Probleme mit den Charakteren, ich konnte mir nicht wirklich ein Bild von ihnen machen.Fazit: Anders als erwartet. Ich würde das Buch aber eher den Science Fiction- und Action-Lesern empfehlen.

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  • Schwer zugänglich

    Firstborn
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    13. July 2016 um 18:31

    Firstborn - Der Gejagte ist, was den Inhalt betrifft, recht komplex und es ist nicht leicht, alles zusammenzufassen, ohne zu viel zu verraten. Daher vielleicht nur so viel: anfangs werden mehrere Geschichten parallel erzählt, die zunächst nichts miteinander zu tun haben. ein Ritualmord, an einer Überdosis verstorbene Obdachlose und ein junger Student, der mit einer eigentlich tödlichen Kopfwunde ins Krankenhaus eingeliefert wird und wenig später wieder herausspaziert - gesund, aber verändert, und um eine Kapsel in seinem Kopf erleichtert. Auf den ersten Seiten von Firstborn - Der Gejagte fühlte ich mich wie ein kleines Kind, das seine Eltern im Getümmel aus den Augen verloren hat: allein gelassen, verwirrt, überfordert. Dass dieses Gefühl bis weit über die hundertste Seite hinaus anhielt, hat mit den Einstieg in den Roman nicht gerade erleichetert. So geht es beispielsweise direkt am Anfang um eine Reihe von Menschen, die an einer Überdosis "Hochspannung" gestorben sind. Ist das jetzt eine neue Designerdroge oder sind die Menschen in dieser Welt tatsächlich süchtig nach Elektrizität? Oder heißt Überdosis in dem Fall schlicht und einfach "Stromschlag"? Meine Schwierigkeiten mit dem Roman hängen aber nicht nur damit zusammen, dass ich nicht recht verstanden habe, worum es eigentlich geht.  Die Welt, die Filip Alexanderson geschaffen hat, ist nicht nur originell sondern auch sehr komplex. Leider hat er kein Händchen dafür, sein Worldbuilding auch adäquat zu erklären und so ist mir Vieles unklar geblieben. Auch die Spannung lässt extrem lange auf sich warten; so lange, dass ich mehrfach mit dem Gedanke gespielt habe, einfach abzubrechen. Auch die Darstellung der Protagonisten hat seinen Teil zu meiner Verwirrung und meinen Schwierigkeiten mit diesem Buch beigetragen. Weder von Jonas, dem Jungen mit dem Implantat im Kopf, noch der 50-jährigen Edla oder den anderen Figuren habe ich mir ein Bild machen können. Die Figuren wollten in meinem Kopf einfach nicht zum Leben erwachen und so fiel es mir auch schwer, Empathie oder gar Sympathie für sie zu fühlen. Das Schicksal aller Figuren ließ mich völlig kalt. Hinzu kommt, dass das Label "Thriller" sehr verwirrend ist, handelt es sich doch viel eher um einen Sci-Fi / Fantasy Mix mit Splatter- und Action-Elementen.Vielleicht habe ich einfach etwas anderes erwartet und war daher von der Welt der Verborgenen überrascht, vielleicht auch überfordert. Ob sich das Durchbeißen gelohnt hat? Na ja. Die Geschichte wird zwar mit der Zeit spannender, aber überzeugen konnte sie mich nicht. (c) Books and Biscuit

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  • Spannende Tristesse

    Firstborn
    Annabel

    Annabel

    28. June 2016 um 20:28

    Mir gefällt die Idee, dass unter uns unentdeckt fremde Wesen leben, ja sowieso sehr. Und Filip Alexanderson hat diese Wesen, zu denen auch Jonas und Eldh gehören, sehr lebendig gemacht. Es gibt sogar verschiedene „Unterarten“ dieser besonderen Menschen. Unter anderem die Scheuen, die Außerhalben und die Halbblüter. Unter all diesen „Arten“ herrscht eine große Spannung, die sich immer wieder, und auch im Buch, in Kämpfen und sogar Morden entlädt. Was diese Nicht-Menschen so besonders macht ist die Tatsache, dass sie übermenschlich stark sind, ihre Wunden schnell heilen und manche von ihnen sogar ihr Aussehen verändern und neue Orte schaffen können. All das findet in einer tristen und grauen Welt statt, was auch auf die Stimmung schlägt. Ich konnte mich sehr gut in dieses verregnete und farblose Stockholm versetzen, auch wenn ich bisher noch nie da gewesen bin, denn der Autor beschreibt die Orte gerade so detailliert, dass man sich vorstellen kann, wo sich die Handlung gerade abspielt. Allgemein hält sich Filip Alexanderson nicht gerade mit Details auf. Die Ereignisse, die Jonas immer mehr in Konflikte und Gefahren treiben, die ihn offenbar doch mehr betreffen, als er zu Beginn glaubt, passieren nicht gerade eng aufeinander folgend und wickeln sich auch nicht schnell ab. Das sorgt zwar dafür, dass alles eher langsam von statten geht, hat mich aber auch nur noch mehr auf die Folter gespannt. Wirklich aufregend und rasant war das Ganze trotzdem nicht.- Das werte ich jedoch nicht als negativ. Die Geschichte besteht tatsächlich aus einer Hetzjagd und ich war in kürzester Zeit mit den fast 450 Seiten durch, trotzdem kam mir nichts wirklich „schnell“ vor. Erst zum Ende hin rast die Story von einer Sekunde auf die andere los und entfaltet sich zu einem richtig actionreichen Finale, das nochmal einiges an Potenzial ausgeschöpft hat.Die Figuren selbst werden nicht weiter beschrieben. Man lernt sie durch das kennen, was sie tun und wie sie sich geben.Jonas ist Student, finanziert sich die Uni durch Schwarzarbeiten auf verschiedenen Baustellen. Er ist krank, hat regelmäßig schreckliche Migräneanfälle und muss dazu noch seine Mutter versorgen, die etwas eigenartig ist, sehr still und geistig krank wirkt. Er selbst ist eine energische Person, wirkt hin und wieder sehr gereizt und unausgeglichen, was sicher mit seinem Leben zusammenhängt. Nachdem ihm eine Kapsel aus dem Kopf operiert wird, ist er nur noch auf der Flucht, wird verfolgt und entwickelt gewissermaßen Kräfte, die wir wohl eher einem Superhelden aus einem Comic zutrauen würden. Und plötzlichen Appetit auf Putz und Zement, Fensterkit und ähnliches bekommt er auch in manchen Situationen.Eldh, schon einige Jahrzehnte älter, aber immer noch zurecht „Die Walküre“ genannt, ist vollkommen anders. Sie ist nicht direkt Jonas' Gegnerin, doch ist sie eine jener, die ihn jagen. Sie gehört einer zwielichtigen Organisation an, trägt immer einen Schlagring bei sich und scheut sich auch nicht davor, ihn einzusetzen. Andererseits ist sie aber auch eine Art „Beschützerin“ für die Obdachlosen und trauert jedem nach, der stirbt.Was man vielleicht noch erwähnen sollte: Dem Leser kommt es zugute, wenn man bereits ein großes Wortvokabular besitzt, bzw. eine gewisse Allgemeinbildung, denn es werden viele Fachworte verwendet, wenn es um Strom, Schiffe und andere Dinge geht. Außerdem trifft man auf fast jeder zweiten Seite auf mindestens ein schwedisches Wort, meistens Ortsnamen. Das behinderte mich zwar nicht beim Lesen, hat aber manchmal dazu geführt, dass ich ein entsprechendes Wort vier- oder fünfmal lesen musste.

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  • Trotz der Anfangsschwierigkeiten packte mich dennoch ab der Hälfte des Buches die Neugier

    Firstborn
    DunklesKapitel

    DunklesKapitel

    17. June 2016 um 22:52

    Schon in den ersten drei Kapiteln wird jeweils von einem anderen Charakter bzw. einer anderen Perspektive erzählt, was anfangs schon sehr anstrengend war. Einige Kapitel später war mir immer noch unklar worum es eigentlich in dem Buch ging. Als der Unfall geschah, Jonas diese Kapsel entdeckte, las ich mich endlich schön langsam ein. Leider glitt es dann relativ schnell in eine unrealistische Bahn, was mir persönlich nicht so zusagt. Trotzdem bekam die Geschichte immer mehr Persönlichkeit und ein einheitliches Bild. Ebenfalls die vielen Charaktere werden ausführlich und nicht zu übertrieben dargestellt. Verwirrend für mich waren die verschiedenen Gruppen von z.B.: den Scheuen, den Außerhalben, das Tribunal und so weiter, einfach zu viel. Durch die vielen Charaktere, Geschehnisse und Gruppen, war es oftmals nicht leicht zu lesen und zu verstehen. Auch diese andauernden Ortsangaben in Stockholm waren für mich, da ich keine Ahnung habe, mehr als verwirrend, ich konnte mir zu einigen Situationen kein Bild zurechtlegen.

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  • Die Scheuen, die Verborgenen und die Außerhalben

    Firstborn
    MikkaG

    MikkaG

    12. June 2016 um 15:23

    Handlung: Stockholm. Nach einem schweren Unfall wird dem Studenten Jonas eine merkwürdige Kapsel aus dem Gehirn entfernt. Danach entwickelt er rasant unglaubliche Kräfte und macht sich auf die Suche nach einer Erklärung.Zeitgleich werden in der Stadt Obdachlose aufgefunden, die mit milchig trüben Augen in einer Art Koma liegen, und dann geschieht auch noch ein Ritualmord an einem Säugling. Warum? Die Antwort auf dieses Rätsel liegt verborgen in der Parallelwelt der "Verborgenen", und auch Jonas' Suche führt ihn an die Grenzen dieser Welt.Schnell wird er jedoch von beiden Seiten gejagt: von der Polizei der normalen Welt genauso wie von verschiedenen Vertretern der anderen Welt...Meine Meinung: Das Buch ist in meinen Augen kein Thriller, wie es auf dem Klappentext steht, sondern eher eine Mischung aus Science Fiction, Action und Fantasy, mit einer Prise Sozialkritik.Wie bei vielen Fantasyromanen gibt es hier eine komplexe Parallelgesellschaft, von der normale Menschen keine Ahnung haben: die Welt der "Verborgenen". Da gibt es die "Gemeinschaft" und die "Außerhalben", die "Irrlichter" und die "Reinblütigen"... Die Verborgenen wandeln unter uns, unerkannt. Das ist keine schöne Welt, bei der man sich als Leser wünscht, man könnte dazugehören, sondern eine harte, grausame, dreckige Welt, die die eigenen Kinder frisst. Von der Atmosphäre her erinnerte mich "Firstborn" an Sergej Lukianenkos "Wächter der Nacht".Originell, komplex und vielschichtig ist diese Welt auf jeden Fall! Ich möchte hier noch gar nicht so viel darüber verraten, aber es ist definitiv kein Buch, bei dem ich an irgendeinem Punkt das Gefühl gehabt hätte: das habe ich schon mal gelesen. Der Autor hat viele interessante Ideen, alles scheint mir gut durchdacht und schlüssig aufgebaut - wenn auch nicht immer klar und verständlich erzählt.Doch trotz dieser guten Grundlage und enormem Potential konnte mich die Geschichte nicht vollends überzeugen.Lange war ich sehr verwirrt: wer sind diese "Verborgenen", diese "Anderen"? Magische Wesen? Außerirdische? Cyborgs? Das Ergebnis von Gentechnik? Manches davon kann man beim Lesen ausschließen, aber der Autor erklärt es im Grunde niemals wirklich. Überhaupt hatte ich erst nach der Hälfte des Buches wirklich das Gefühl, in der Geschichte angekommen zu sein, davor erschien mir alles sehr chaotisch und verworren.Das Buch ist spannend, ja. Das aber hauptsächlich durch das rasante Tempo und die vielen Actionszenen - richtig mitgefiebert habe ich selten, denn die Geschichte berührte mich emotional kaum. Dabei geht es hier nicht nur darum, dass der junge Student Jonas unverhofft in diese merkwürdige Parallelgesellschaft hineinstolpert und herausfinden muss, wer er ist und was er kann, sondern auch um rituellen Kindsmord und Morde an Obdachlosen!Ich denke, es lag vor allem an den Charakteren, die es mir sehr schwer machten. Ich habe es normal sehr gern, wenn Charaktere vielschichtig sind, nicht nur "gut" oder "böse", aber ihr Verhalten muss für mich in sich stimmig sein. Hier hatte ich oft das Gefühl, dass ich gar nicht richtig erfassen konnte, was einen bestimmten Charakter im Grunde seines Wesens ausmacht. Deswegen habe ich immer noch den Eindruck, Eldh und Jonas nicht wirklich zu kennen, und so konnte ich auch nicht tiefer gehend mit ihnen mitfühlen.Der Schreibstil gefiel mir manchmal richtig gut - dort, wo  er mit düsteren Bildern eine dichte Atmosphäre erschafft und mit genau dem richtigen Takt und Tempo durch die Szenen führt. Manchmal gefiel er mir jedoch überhaupt nicht, denn es gibt auch Szenen, in denen kurze, nüchterne Sätze quasi abarbeiten: was kann ich sehen, was kann ich hören, was kann ich riechen.Fazit:"Thriller" steht drauf, aber drin ist in meinen Augen etwas ganz anderes - auch wenn ich mir nicht ganz sicher bin, was das ist. Science Fiction? Fantasy? Auf jeden Fall jede Menge rasante Action und der ein oder andere Mord. So war das Buch natürlich irgendwie spannend, konnte mich aber dennoch nicht wirklich mitreißen, denn die Charaktere ließen mich leider bis zum Schluss eher kalt.  Der größte Pluspunkt des Buches ist meiner Meinung nach seine Originalität, denn der Autor hat hier eine wirklich ungewöhnliche, einfallsreiche Parallelwelt erschaffen.Im Ganzen ergab das für mich ein Buch, dass sich in der ersten Hälfte sehr schleppend und konfus las. In der zweite hat es mir zwar mehr Spaß gemacht, aber dennoch bleibt es für mich eher ein "kann man lesen" als ein "muss man lesen".

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  • Fantasy-Thriller triffts wohl eher

    Firstborn
    tootsy3000

    tootsy3000

    06. June 2016 um 15:17

    Die Bezeichnung Thriller könnte viele Leser bei diesem Buch in die Irre führen. Zumindest ist es mir so ergangen. Zu Beginn der Geschichte hatte ich nicht die leiseste Ahnung, in welche Richtung sich die Handlung bewegen wird. Nachdem Jonas seinen schrecklichen Unfall überlebte, hatte ich einige Ideen. Ist er ein Unsterblicher oder gehört er zu einer außerirdischen Spezies? waren nur einige Fragen, welche sich in meinem Kopf bildeten. Doch wirklich klug wurde ich aus den Geschehnissen über lange Zeit nicht wirklich. Wirre Dialoge und zu viele Charaktere taten ihr übriges. Erst allmählich blickte ich langsam durch. Jonas entpuppte sich als eine Art Mutant, der einer bestimmten höheren Gesellschaftsschicht zugehört, doch sollte er eigentlich bereits im Babyalter sterben. Durch die Anderen, ebenfalls eine Gruppe Mutanten, doch in der Rangordnung unterhalb von Jonas, entkommt er seinen Häschern und erfährt so nach und nach alles über seine Person. Zeitgleich sucht Elth nach ihm. Diese wiederum gehört einer dritten Klasse von Mutanten an. Wie gesagt, alles etwas verwirrend. Richtige Fans dieses Genres werden aber sicherlich ihre Freude an dem Roman haben. Denn vom Schreibstil her ist er nicht schlecht gemacht. Mit viel Tempo kämpft man sich regelrecht durch die Kapitel. Wie für skandinavische bzw. schwedische Autoren im Speziellen, werden viele Schauplätze mit Namen genannt. Schön wenn man sich in Stockholm auskennt, verwirrend wenn man noch nie dort war! Filip Alexanderson ist Schauspieler und lebt mit seiner Familie in Stockholm. Mit seinem ersten Roman ist ihm ein Genre übergreifendes Debüt gelungen, das Stärken wie auch Schwächen hat. Wer diese Kombination aus Aktion, Fantasy und Thriller mag, findet in dieser Geschichte durchaus Potenzial. So wie das Ende kein wirkliches Ende ist, wird es wohl noch weitere Bände zu First Born geben. Mein Fazit: Auch wenn ich die Geschichte nicht wirklich als Thriller sehe und mir die Handlung Abschnittsweise zu verworren und konfus war, flog ich regelrecht durch die Seiten. Das lag aber eher an meiner Einstellung, dass ich mit dem Roman einfach nur fertig werden wollte. Richtig erfüllend war das Ganze für mich als Leser aber nicht.

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  • Das war nix für mich

    Firstborn
    Sternlein

    Sternlein

    21. May 2016 um 12:39

    Da greift Frau mal zu einem Thriller und erwischt sowas. Ich weiß gerade gar nicht was ich eigentlich gelesen habe. Es war spannend, das ja. Aber es war auch sehr sehr verwirrend.Die vielen schwedischen Namen machten das Lesen auch nicht gerade einfacher.Zur Handlung; Zu Anfang wirkte Jonas für mich wie der normale Junge von nebenan. Auch wenn seine Migräne echt heftig war. Bis dahin war die Geschichte für mich auch okay, ich war geneigt sie zu lesen, und Jonas wirkte interessant auf mich. Aber was dann kam war Verwirrung pur.Ich will jetzt auch gar nicht spoilern, nur soviel..es kamen zahlreiche Phantastische Elemente vor die mich nicht wirklich begeistern konnten.Auch die Charaktere an sich mochte ich nicht. Jonas hatte am Buchbeginn noch einige Sympathiepunkte die dann aber leiser wegfielen. Er war einfach teilweise nur ein Werkzeug. Die anderen Figuren fand ich teilweise eher abstoßend.Ich habe mir aufgrund des Klappentextes echt etwas anderes erwartet. Was ich da bekommen habe, hat mir leider so gar nicht gefallen. Einzig die Spannung konnte der Autor gut vermitteln, der Rest ging an mir vorbei.Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Es gibt davon noch einen Teil der noch erscheinen wird, aber den sparre ich mir. Ich fand das Buch verwirrend, die Charaktere unsympathisch und die Handlung war mir zu verstörend. Schade. Aber für mich war das leider kein Highlight.

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