Fina Sturm

 3.9 Sterne bei 41 Bewertungen

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Das Mädchen aus den Wäldern

Das Mädchen aus den Wäldern

 (41)
Erschienen am 15.05.2013

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Rezension zu "Das Mädchen aus den Wäldern" von Fina Sturm

Leichtes Lesevergnügen mit überraschendem Ende
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Sie kam mit einer Behinderung auf die Welt und wurde von der Welt ausgestoßen, nachdem man ihr die Mutter nahm. Sie wuchs im Stall einer Bauernfamilie auf und wurde jahrelang von ihrem Umfeld missbilligt und missachtet. Als ein tragischer Unfall passiert, beschuldigt man Reeva dafür, diese Tat begangen zu haben. Aufgehetzt und aus dem Dorf verjagt begegnet Reeva der alten Enva, die sie unter ihre Fittiche nimmt und ihr alles beibringt, was sie je im Leben benutzen würde. Reeva wächst zu einem jungen Mädchen heran und zieht seit jeher mit Enva durch das Land um den Menschen gutmöglichst zu helfen. Mittlerweile erlernt sie das Handwerk einer Heilerin, die man zu jenen Zeiten noch viel mehr missachtet und der Hexerei bezichtigt. Doch irgendwann spürt sie, dass auch gute Zeiten kommen und die Menschen langsam vertrauen fassen, was auch ihr stetig hilft, sich besser zu fühlen.
Als Enva wenig später tragisch ums Leben kommt, ist Reeva auf sich allein gestellt. Doch sie gibt sich stark und macht sich auf die Suche nach Menschen, die sie brauchen. 
Als sie glaubt, es würde langsam aufwärts gehen, gewährt man ihr einen Besuch beim Prinzen des Landes. Jener Vertraute des Prinzen, in dem Reeva bereits einen guten Freund gefunden hat, glaubt an ihre Fähigkeit Menschen zu heilen. Die Hoffnung scheint ohnehin bereits verloren, als Reeva sich dem annimmt und alles daran setzt, den Prinzen gesund zu machen. Doch ahnt sie nicht, welche Welle das breit treten wird und was für Gefahren noch alle dahinter stecken und visuell auf sie eindämmern.

Ein schöner fantasievoller Kurzroman für zwischendurch mit einer Protagonistin, die in Selbstzweifeln badet, aber nie die Hoffnung verliert. Stellenweise fand ich es zwar kurzweilig nervig, dass sie so wenig an sich selbst glaubte. Doch insgeheim erkennt man, dass sie aufgrund jener Erfahrungen trotzdem alles daran setzt, sich vor anderen und vor allem vor sich selbst zu beweisen. Sie gewinnt mit der Zeit an Intuition, Reife und Stärke und beweist damit was es heißt sich durchzuboxen, egal wie schwer es auch sein mag. Ein guter Roman zum Thema "Das Leben geht weiter!" 

Ich fand es leicht zu lesen. Mir hat es jedenfalls gefallen. Vom Ende war ich jedoch sehr überrascht. Aber .... lest selbst. Würde es jedenfalls weiter empfehlen. 

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Rezension zu "Das Mädchen aus den Wäldern" von Fina Sturm

Das Mädchen überall.
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Ich wusste schon nicht genau, was ich für eine Zusammenfassung schreiben soll. Diese Geschichte war nämlich ziemlich überall mal ohne so genau einer Linie zu folgen. Mal geht es darum, wie Reeva den Winter allein mit einem Fuchs im Wald verbringt, dann, wie sie im Schloss lebt und anschließend, wie sie ins Nachbarskönigreich reist. Doch nichts hing irgendwie zusammen. Ausserdem gab es keinerlei Charakterentwicklungen. Ich habe das ganze Buch gelesen und weiß immer noch nicht, wer Reeva eigentlich ist, was sie mag und wie sie denkt. Die anderen Charaktere sind ähnlich blass, es wird zwar erzählt, dass der Prinz verwöhnt ist, dass er sich nicht mit seinem Vater versteht, dass er mit Reeva befreundet ist, aber es bleibt erzählt, man merkt es nicht. Es wird erwähnt, wie eine Hexenverbrennung Reeva verändert, man erlebt es jedoch nicht. Keinen Charakter des Buches habe ich in irgendeiner Weise kennen gelernt. Positiv zu erwähnen ist das Sprachbild, dass sich sehr leicht lesen lässt und einen bei der Stange hält. Ohne große Spannung plätschert das Buch vom Anfang bis zum Ende hin und ist in kurzer Zeit gelesen. Der Geschichte kann man gut folgen und die Idee ist gut, wenn auch ausbaufähig.

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weinlachgummis avatar

Rezension zu "Das Mädchen aus den Wäldern" von Fina Sturm

Das Mädchen aus den Wäldern
weinlachgummivor 4 Jahren

Mich hat das Cover sofort angesprochen. Durch seine schwarz weiß Optik wirkt es sehr schlicht, aber auch geheimnisvoll. Auch der Klappentext klang gut. Reeva hat das zweite Gesicht - eine gefährliche Eigenschaft in der Zeit der Hexenverbrennung. Als die junge Heilerin dem Thronfolger das Leben rettet, ernennt er sie aus einer Laune heraus zu seiner Gesellschafterin. Zwischen den beiden entwickelt sich eine besondere Freundschaft, und zunächst gelingt es Reeva, ihre Gabe geheim zu halten. Doch dann wird sie durch eine Unheil verkündende Vision von ihrer Vergangenheit eingeholt. Ihr bleibt nichts anderes übrig, als sich dem Prinzen anzuvertrauen und ihre neu gewonnene Sicherheit zu riskieren

Meiner Meinung nach ist der Roman eine Mischung aus, Fantasy, Märchen, historischer Erzählung und dadurch schwer einzuordnen. Nachdem Klappentext habe ich eine eher Märchenhafte Erzählung erwartet, war dann aber auch nicht enttäuscht, weil dies nicht der Fall war. Ich fand es interessant zu lesen, wie schwer es damals war, wenn man etwas besonderes war und will schnell es gehen konnte, dass man sich auf einem Scheiterhaufen wiederfindet. Das Buch beschäftigt sich auch damit, anzunehmen wer man ist und das beste daraus zu machen. Besonders schön fand ich die Szenen im Wald, dort Reeva eine Weile ganz alleine. Hierzu passt der Titel dann auch gut. Und man hat als Leser gleich das Verlangen nach draußen, in den Wald zu gehen und die Natur zu genießen. Das Ende habe ich mir zu Beginn anders Vorgestellt, war dann aber doch damit zufrieden, es lässt lut für einen Zweiten Teil.

Mein Fazit, eine gelungen Mischung aus verschiedenen Elementen, die  zu verzaubern vermag. Es liefert aber auch gute Eindrücke, von der damaligen Zeit und weckt den Wunsch, die Natur zu besuchen. Noch dazu vermittelt es die Lehre, dass man nie aufgeben soll und sich so akzeptieren soll, wie man ist. Und sich durch einen Unterschied zu anderen nicht schlechter, sondern als etwas besonderes ansehen sollte.

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