Finn-Ole Heinrich

 4.1 Sterne bei 159 Bewertungen
Autor von Räuberhände, Die taschen voll wasser und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes

 (1)
Neu erschienen am 17.09.2018 als Hardcover bei mairisch Verlag.

Alle Bücher von Finn-Ole Heinrich

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Räuberhände

Räuberhände

 (52)
Erschienen am 09.11.2010
Die taschen voll wasser

Die taschen voll wasser

 (25)
Erschienen am 18.04.2005
Gestern war auch schon ein Tag

Gestern war auch schon ein Tag

 (16)
Erschienen am 11.01.2016
¿Y entonces? / Und nun?

¿Y entonces? / Und nun?

 (8)
Erschienen am 04.10.2013
Frerk, du Zwerg!

Frerk, du Zwerg!

 (9)
Erschienen am 08.09.2011

Neue Rezensionen zu Finn-Ole Heinrich

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AndreasKuecks avatar

Rezension zu "Frerk, du Zwerg!" von Finn-Ole Heinrich

"Lach doch mal, lach doch einfach mal..."
AndreasKueckvor 2 Monaten

„Frerk, du Zwerg!“ rufen die Kinder auf dem Schulhof hinter ihm her. Dabei ist er gar nicht besonders klein – auch nicht besonders groß. Aber es reimt sich,…

…und außerdem ärgern die Kinder ihn gerne – besonders Andi Kolumpeck: Nur weil er aussieht wie sein Vater und gekleidet ist wie sein Vater – dafür sorgt schon seine Mutter. Hätte er einen Hund – einen großen, einen riesengroßen – dann würden die Kinder und besonders der Andi nicht so mit ihm umspringen. Aber einen Hund darf er nicht haben – auch dafür sorgt schon seine Mutter, die hat Allergie und Migräne und auch sonst so allerlei. Das Leben könnte so richtig doof sein, hätte er nicht dieses pelzige Ei gefunden, aus dem bald 5 wunderliche Zwerge schlüpfen…!

…mit Hilfe dieser Zwerge strampelt Frerk sich frei: Er ist nicht mehr das Opfer auf dem Schulhof! Er ist nicht nur die kleinere Kopie seines Vaters! Er muss nicht verhätschelt werden von seiner Helikopter-Mutter. Er ist eine eigenständige Persönlichkeit.

Bunte Bilder, niedliche Illustrationen, possierliche Texte und sonstigen Kinderbuch-Mainstream sucht man bei Finn-Ole Heinrich vergeblich. Sein erstes Kinderbuch ist kantig, es darf kantig sein – das Leben ist eben kantig – auch das Leben eines Kindes – kantig aber nicht hoffnungslos,…

…denn Kinder sind stark, Kinder haben Fantasie.

Fantasie hat auch Rán Flygenring, die schnörkellose und doch detailreiche Illustrationen kreiert.

Fantasie hat natürlich auch Finn-Ole Heinrich, der wunderbar mit Worten spielt, mit seinen Formulierungen Bilder im Geiste des Lesers erschafft und neue Wort-Kreationen erfindet:

„Lach doch mal, lach doch einfach mal, krach drupf murl, im bruzzten rächtäch lurlt brunt wirlt! – Brät! Brät!“

Ein Plädoyer für starke, selbstbewusste und selbstbestimmte Kinder!!!

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killmonotonys avatar

Rezension zu "Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes" von Finn-Ole Heinrich

Rezension: Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes
killmonotonyvor 2 Monaten

Finn-Ole Heinrich und Illustratorin Rán Flygenringnehmen sich mit „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“ ein durchaus knackiges Thema zur Brust: Vaterschaft. Was, wenn der kleine Spross schon unterwegs ist und du, ein Schriftsteller mit zwei linken Händen und einer Vorliebe für Gummibärchen, es so richtig mit der Angst zu tun bekommt? Wenn nichts, was du in deinem bisherigen Leben gelernt hast, dir geeignet zu sein scheint, für deinen Nachwuchs zu sorgen? Unser namenloser Protagonist packt ein paar Sachen (unter anderem mehrere Tüten Gummizeug) zusammen und macht sich, von blanker Panik getrieben, auf den Weg zum Wald. Und zwar nicht nur irgendein Wald, sondern der Wald, in dem der Reuber leben soll. Viele Touristen sind nie wieder aufgetaucht, nachdem sie diesen Wald betreten haben und man hört nur gruselige Lagerfeuergeschichten über den Reuber. Dennoch ist unser Protagonist tief entschlossen, nur beim Besten zu lernen, wie man lebt und überlebt. Und so betritt der Vater in spe den Wald und macht sich auf die Suche nach seinem Yoda, seinem Muten-Roshi, seinem Meister. Als er nach seiner ersten Nacht im Wald schließlich vom Reuber aufgegabelt wird, spürt unser Protagonist keine Furcht, sondern nur wilde Entschlossenheit, diese Gelegenheit beim Schopfe zu packen und Unterweisung in die Künste des Survivals zu erbitten.

»Ich bins Reuber. Hatterschon als Kind jeen Tag ein Mensch gefress. Unheute isser größer noch, stärker noch, unhat mehr Hungernoch. Bewegsu dich, schlachter dich. Kommsu auffes Feuer rauf, aufgespieß. Reuber dreh dich, würz dich, friss dich auf. Jetz gibsu, wassu has und machs keinton, sons stirbsu hierundjetz. Machsu, was Reuber sag, kommsu mit dein Leben von. Vielleicht. Wenn Reuber will.«

Mit diesen Worten begrüßt der Reuber den Eindringling. Ein nettes Hallo gibt’s nicht, denn unser Protagonist wollte immerhin gerade an den Lieblingsbaum des Reubers pinkeln und hätte sich es so beinah verscherzt. Doch jetzt ist nicht die Zeit für Angst, und unser Protagonist überzeugt den Reuber, ihn zu unterrichten, und so lernt er schließlich alles, was er zum Überleben braucht: Wie man einen Unterschlupf errichtet, was man im Wald essen kann und was nicht, wie man Feuer macht und letztendlich auch, wie man Kaninchen erlegt. Doch die Lehren des Reubers hören nicht bei Dingen, die durchaus Standard im Survival-Gebiet sind, auf, sondern fängt da erst an: Durch die Ausbildung beim Reuber lernt der Vater in spe, wie man richtig atmet, wie man „luffuddert“ (Luft futtert) und so zu einer meditativen Ruhe findet, und auch, wie man über seinen eigenen Schatten springt. Und so gut es unserem Protagonisten auch nachher beim Reuber gefällt, umso wichtiger ist es, dass er stark genug ist, den Wald mit seinem neu gewonnenen Wissen wieder zu verlassen und sich seinem Leben zu stellen.

Weiterlesen: https://killmonotony.de/rezension/wo-die-wilden-reuber-wohnen

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W

Rezension zu "Räuberhände" von Finn-Ole Heinrich

Meine Meinung zu Räuberhände
Wanyingvor 2 Monaten

Räuberhände, dieses Buch habe ich in der Schule als Schullektüre gelesen und ich muss zugeben, dass das Buch sowohl positive als auch negative Sachen in sich hat. Zugegebenermaßen hat mich das Buch nicht sonderlich überzeugt. Die Geschichte hat sehr viele Sprünge, so dass man sich nicht auf die Geschehnisse einstellen kann und wenn ist es sehr schwer. Bei Räuberhände handelt es für mich persönlich einfach um eine typische Schullektüre ohne Sinn und Humor.


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Gespräche aus der Community

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Liebe Freunde der Jugendbuchliteratur,

wir freuen uns sehr, Sie mit einer kommenden Neuerscheinung vertraut zu machen, auf die wir besonders stolz sind.

Als unabhängiger Verlag aus Hamburg publizieren wir seit Jahren Kinder- und Jugendbücher, die sich um den Austausch unterschiedlicher Kulturen verdient machen. Unser Augenmerk liegt dabei auf einer altersgerechten und erzählorientierten Vermittlung von Sprachen, den Schwerpunkt bildet das Deutsche und Spanische, doch auch die Vermittlung anderer Sprachen findet ihren Ausdruck in unserem Programm. Daher werden unsere Bücher im Sprachunterricht besonders geschätzt.

Im Oktober erscheint mit Und nun? ein Titel, der auch jenseits des Lernfeldes Sprachen und Kulturen große Aufmerksamkeit erfahren dürfte. Denn wir konnten zwei tolle und vielbeachtete Autoren für das Buch gewinnen: Finn-Ole Heinrich, der junge Schriftsteller aus dem hohen Norden, der im vergangenen Jahr mit dem Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde und Carlos Rodrigues Gesualdi, der als Argentinier seit einigen Jahren in Deutschland lebt und in Südamerika mit seinen vielen (Jugend-)Büchern zu den Bestsellerautoren zählt.

Die besondere Konstellation des Buches: Wir stellen zwei Kurzgeschichten dieser Autoren zu einem Thema einander gegenüber. Das schwierige und umso wichtigere Thema ist der Umgang mit der Lebenssituation, die sich durch die Trennung der Eltern ergibt und das Leben in der neuen Familienkonstellation.
Einmal beleuchtet aus argentinischer, einmal aus deutscher Perspektive, von einem jungen Stern am Himmel der Jugendbuchliteratur und einem erfahrenen Bestsellerautor. Beide Geschichten erscheinen in deutscher und spanischer Sprache und richten sich an Leser ab 12 Jahren.

Wer sich über Hintergründe zum Thema und dem Buch informieren möchte, dem sei gern das Autorengespräch mit dem Kulturportal stagecat.de empfohlen, das Sie hier finden:
http://stagecat.de/interview.php

Natürlich freuen sich auch die Autoren über Ihren Besuch:
http://www.finnoleheinrich.de/
http://www.gesualdi.eu/

Wir verlosen unter allen Teilnehmern 10 Exemplare des Buches, die die Gewinner exklusiv vor dem offiziellen Erscheinungstermin erhalten!
Als Kleinverlag sind wir auf Empfehlungen und Mundpropaganda besonders angewiesen. Wir freuen uns daher besonders, wenn die Gewinner unsere Neuheit hier und anderswo bewerten oder rezensieren wollen.

Für alle, die leer ausgehen, noch ein kleiner Hinweis: Bis zur offiziellen Veröffentlichung kann das Buch beim Verlag zum ermäßigten Subskriptionspreis erstanden werden. Unseren Shop finden Sie hier.

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