Finn-Ole Heinrich Räuberhände

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Inhaltsangabe zu „Räuberhände“ von Finn-Ole Heinrich

In seinem Debütroman »Räuberhände« erzählt Finn-Ole Heinrich die Geschichte von Janik und Samuel, deren Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird. Alles, was sie bisher verbunden hat, scheint durch wenige Minuten in Frage gestellt zu sein. Zusammen wollten sie sich in Istanbul auf die Suche nach einem freien und selbstbestimmten Leben begeben. Dabei lässt ihre Herkunft sie auch in der Ferne nie ganz los: Janiks liberal-bürgerliches Elternhaus und Samuels alleinerziehende Mutter, die am Rand der Gesellschaft lebt. In Istanbul hofft Samuel, seinen unbekannten Vater zu finden. Doch ist das nach allem, was geschehen ist, überhaupt noch möglich?

Geschichte naja, zu viele Sprünge so dass man sich nicht auf die Geschehnisse einstellen kann. Typische Schullektüre

— Buecher_Blume
Buecher_Blume

Die zweite Hälfte war besser^^

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Gespickt mit Fehlern und seltsamem Satzbau. Dazu unsympathische Personen und der Versuch jugendliche Sprache nachzuahmen misslingt.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Männerseelen – Mädels, ran an das Buch, wenn ihr eure Männer auch so liebt!

— Lienz
Lienz

Mittelfeld, nicht ganz mein Ding.

— Zaphyria
Zaphyria

Dieses Buch ist der größte Müll!! Es ist langweilg un Samuel fickt mit der Obdachlosen

— ChristopherHahn
ChristopherHahn

Grundidee ist ganz gut, allerdings ist die Umsetzung nicht gelungen. Dem Buch fehlt das gewisse etwas.

— Illumie
Illumie

Diesem Buch fehlt etwas, um ein ganz großer Roman zu sein...

— Famina
Famina

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  • Räuberhände

    Räuberhände
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. February 2016 um 14:39

    Inhalt: In seinem Debütroman 'Räuberhände' erzählt Finn-Ole Heinrich die Geschichte von Janik und Samuel, deren Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird. Alles, was sie bisher verbunden hat, scheint durch wenige Minuten in Frage gestellt zu sein. Zusammen wollten sie sich in Istanbul auf die Suche nach einem freien und selbstbestimmten Leben begeben. Dabei lässt ihre Herkunft sie auch in der Ferne nie ganz los: Janiks liberal-bürgerliches Elternhaus und Samuels alleinerziehende Mutter, die am Rand der Gesellschaft lebt. In Istanbul hofft Samuel, seinen unbekannten Vater zu finden. Doch ist das nach allem, was geschehen ist, überhaupt noch möglich? Meine Meinung: Dieses Buch habe ich mir nicht selbst gekauft, ich musste es ihm Rahmen unseres Deutschunterrichts lesen. Und es ist schade um das ausgegebene Geld. Manchmal frage ich mich, warum man so etwas in der Schule liest. Damit ermuntern sie doch niemanden, mehr zu lesen, sondern schrecken eher noch davon ab. Als ich anfing damit zu lesen, verwirrte mich schon einmal, dass der Ich-Erzähler immer zwischen verschiedenen Zeiten hin und hersprang ohne dies in irgend einer Weise zu markieren. Na gut, dachte ich mir, das ist bei manchem Büchern eben so. Mit der Zeit ist man aber damit klar gekommen. Was mich noch störte, war dieser extrem sperrige Schreibstil. Das Buch hat nur zweihundert Seiten. So etwas lese ich normalerweise mal an einem Mittag. Doch hier musste ich mich durchquälen und habe für jede Seite ungefaähr dreimal so lange gebraucht. Dass dann auch noch immer wieder Fehler darin zu finden waren, die vermutlich absichtlich gemacht wurden, war noch verwirrender. Ich finde das dass überhaupt nicht geht, vor allem wenn es auch noch ein Buch ist, welches man in der Schule liest. Außerdem waren die Personen extrem unsympathisch. Manchmal wollte ich nicht weiterlesen, da es mir so zuwider war, zu lesen was Janik dachte beziehungsweise tat. Des Weiteren war die Sprache gezwungen "cool" gemacht. So als wollte der Autor auch extra zeigen, dass die beiden auch wirklich jung sind. Das Ende war genauso wie das ganze Buch. Es war verschwendete Zeit es lesen zu müssen. Fazit: Ich würde es nicht mehr lesen und es schadet niemandem wenn man dieses Buch weder gesehen, noch gelesen hat.

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  • Harte Schale, harter Kern

    Räuberhände
    Lienz

    Lienz

    Wer bin ich? (Nein – jetzt folgt nicht: „und wenn ja, wie viele?“) Der Frage geht das Buch ernsthaft nach, mit allen Ups und Downs, die einem die ausklingende Pubertät so hinknallt. Janik und Samuel sind beste Freunde. Das geht so weit, dass Janiks perfekte Lehrereltern Samuel quasi adoptiert haben, Janik sein Leben mit Samuel wie mit einem leiblichen Bruder teilt. Nur inniger, denn im Gegensatz zu einem echten Bruder hat er sich Samuel ja ausgesucht. Samuel kommt aus sehr schlechten Familienverhältnisse: Kein Vater und die Mutter alkoholkrank. Dann, nach dem Abi, erfüllt sich Samuel seinen sehnlichsten Wunsch. In der Annahme, dass sein Vater Türke ist, fliegt er zusammen mit Janik nach Istanbul und sucht den unbekannten Vater. Ist die Suche aufgrund der nur vagen Ahnung vom Vater zum Scheitern verurteilt? Oder steht eine Familienzusammenführung an deren Ende?   Finn-Ole Heinrich war 25 Jahre alt, als er diesen Debütroman veröffentlichte, das heißt, er war noch jünger, als er ihn schrieb. Und er hat’s drauf, echt!   Der Roman ist in zwei Ebenen aufgebaut: Die Reise in die Türkei einerseits und die schreckliche Tat, die der brave, angepasste, aus dem perfekten Elternhaus stammende Janik begangen hat, andererseits. Die Rahmenhandlung um Janiks Tabubruch umfasst den Roman in eckigen Klammern – ja, echte []. Um diese eine furchtbare Sache geht es, sie ist der rote Faden, der den Leser nicht loslässt.   Obwohl nicht als Spannungsroman konzipiert, baut Finn-Ole Heinrich eine nahezu soghafte Spannung auf. Im letzten Drittel des Buchs konnte ich nicht aufhören zu lesen, ich MUSSTE einfach umblättern (und eine Nacht mit nur drei Stunden Schlaf hinnehmen…)   Der Roman ist Schullektüre, wie ich gesehen habe. Und das erste Mal verstehe ich, warum. Die Dramaturgie dieses Coming-of-Age-Romans ist grandios! Unbedingt lesenswert! Reiht sich auf demselben erhabenen Niveau ein wie „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf.

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    • 3
  • Mittelfeld!

    Räuberhände
    Zaphyria

    Zaphyria

    27. May 2015 um 17:25

    Puh, Schullektüre in den Osterferien... das kann ja was werden. Dachte ich. Bevor ich angefangen habe. Gut, meine anfänglichen Schwierigkeiten mit diesem Buch verflogen mit jeder weiteren Seite. Janik und Samuel, beste Freunde oder doch nicht? Diese Frage stellte sich mir im Verlauf dieser Lektüre. Für mich ist dies ein Buch zum Thema Freundschaft, Identitätsfindung, Wille. Mutter Irene spielte auch immer öfter eine Rolle, die Wendung am Ende hat mich wirklich geschockt, Samuels Reaktion dazu auch. Nicht gefallen haben mir die ständigen Zeitsprünge von Jetzt zu Damals, zu Gestern, zu Heute, zu vor 3 Jahren, zu vor 5 Jahren, zu heute und so weiter.. Schwierig und anstregend zu lesen, auch wenn es durch den Schreibstilwechsel deutlich wird. Viel kann und will ich garnicht schreiben, denn diese angebliche "langeweilige" Schullektüre entpuppte sich als äußerst spannende, abwechslungsreiche Geschichte über die Identitätsfindung während der Pubertät.

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  • Ich mag das Buch nicht

    Räuberhände
    ChristopherHahn

    ChristopherHahn

    14. September 2014 um 15:34

    Meine Fresse

  • Rezension -Räuberhände

    Räuberhände
    Monamis

    Monamis

    27. April 2013 um 16:25

    WORUM GEHT ES ?  Janik und Samuel sind Freunde. Sie haben schon viel gemeinsam durchgemacht, doch dann passiert etwas Unverzeihliches, was die Freundschaft der Beiden auf eine harte Probe stellt. Trotz allem, machen sich die beiden nach Istanbul auf, um Samuels unbekannten Vater zu suchen. Es beginnt eine Reise voller Zweifel und Konflikte. MEINE MEINUNG:  Das Buch wird aus der Sicht von Janik erzählt. Janik ist Lehrersohn und die übertriebene Perfektion und Fürsorge seiner Eltern leid. Ich muss sagen, ich hatte so meine Probleme mit Janik. Er ist unsympathisch und arrogant und konnte mich somit überhaupt nicht für sich einnehmen. Was vielleicht auch daran lag, dass ich seine "Probleme " überhaupt nicht verstanden habe. Er stammt aus gutem Haus, hat Eltern die ihn lieben und sich um ihn kümmern. Er hat eigentlich gar keine richtigen Probleme. Da hat es Samuel bei weitem schlechter getroffen. Samuel ist das genaue Gegenteil zu Janik. Seine Mutter ist Alkoholikerin, seinen vermutlich türkischen Vater kennt er nicht. Janiks Eltern nehmen Samuel bei sich auf und geben ihm das Leben, was seine Mutter ihm nicht bieten kann. Ganz anders als Janik, fand ich Samuel sympathisch. Er ist eher verschlossen und sorgt sich um seine Mutter. Um Samuels Vater und einen Teil seiner Identität zu finden, machen sich die Beiden auf den Weg nach Isanbul. Es ist eine konfliktreiche Reise durch ein fremdes Land. Finn-Ole Heinrichs Schreibstil ist sehr speziell. Die Dialoge zwischen den einzelnen Protagonisten sind sehr umgangssprachlich, was mir  nach anfänglichen Problemen sehr gut gefallen hat. Dadurch wirkte die Geschichte sehr viel glaubwürdiger, denn Jugendliche reden genauso. Anders an Heinrichs Roman sind vor allem die häufigen Perspektiv-Wechsel. Er springt häufig vom "Jetzt" in die " Vergangenheit" oder von einer Person zur Nächsten. Zeitweise war ich davon wirklich irritiert, doch dadurch wird Spannung erzeugt und der Leser möchte immer weiter lesen und wissen was als Nächstes passiert. Während des Lesens war ich häufig sehr verwirrt oder frustriert. Aber ganz besonders hat mich diese Geschichte sehr nachdenklich und betroffen gemacht. FAZIT:  " Räuberhände" , ist ein Buch, das einige Durststrecken hat und oftmals Verwirrung auslöst. Zudem ist einer der Hauptprotagonisten alles andere als sympathisch. Jedoch denkt man nach dem Lesen noch oft über das Buch nach und kann viel daraus mitnehmen.

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  • Rezension zu "Räuberhände" von Finn-Ole Heinrich

    Räuberhände
    thorstendoerp

    thorstendoerp

    14. April 2012 um 15:27

    Es ist schon sehr speziell, wie Finn-Ole Heinrich schreibt. Beeindruckend allemal! Räuberhände erzählt die Geschichten zweier Freunde, derer Schicksale das Leben eng miteinander verknüpft hat. Gerade mit der Schule fertig, begeben sich Janik und Samuel nach Istanbul, um Samuels Vater zu suchen. Oder die Zukunft, die eigene Persönlichkeit, einen Ausweg aus dem bisherigen Leben oder was es sonst noch zu suchen und zu finden gibt, wenn man mitten im "Aufbruchalter" steckt. Der Roman schildert in einer sehr bildlichen Weise eine konfliktgespickte Reise durch ein fremdes Land und die Freundschaft zweier jungen Menschen, derer Herkunft kaum gegensätzlicher sein kann. Es ist ein in "Moll"-geschriebener Roman. Ein Roman der traurig macht und manchmal auch wütend. Aber vor allem nachdenklich und betroffen. Ich empfinde "Räuberhände" als ein äußerst tiefsinniges Buch mit vielen Perspektivwechseln, das einem großen Lesegenuss darbietet. Einzig und allein die sehr umgangssprachlich gehalteten Dialoge haben oftmals genervt. Ich danke für diesen Roman und empfehle ihn gerne weiter.

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  • Rezension zu "Räuberhände" von Finn-Ole Heinrich

    Räuberhände
    gina_mayer

    gina_mayer

    22. April 2011 um 15:40

    Puh, 200 Seiten können ganz schön lang werden. Wenn man einem verwöhnten, altklugen Mittelschichtschnösel lauscht, dessen Hauptproblem darin besteht, dass er keins hat. Ich-Erzähler Janik ist neunzehn und flieht mit seinem Adoptivbruder Samuel aus der deutschen Spießigkeit in die Türkei. Daniel ist auf der Suche nach seinem unbekannten Vater, Janik ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens oder sich selbst oder was auch immer. "Du hast´n schweres Leben. Ganz wundgestreichelt", sagt Samuel einmal zu ihm und ich stimme zu. Vielleicht bin ich aber auch einfach zu alt und zu abgeklärt für die Coming-off-age-Thematik und die coole Jugendsprache.

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  • Rezension zu "Räuberhände" von Finn-Ole Heinrich

    Räuberhände
    bubu

    bubu

    06. March 2009 um 14:44

    Klappentext Nach seinem hochgelobten Erzählband "die taschen voll wasser" erscheint mit "Räuberhände" nun der erste Roman von Finn-Ole Heinrich. Darin erzählt der vielfach ausgezeichnete 24jährige Autor die Geschichte von Janik und Samuel, deren intensive Freundschaft durch ein einschneidendes Erlebnis auf eine harte Probe gestellt wird. Alles, was sie bisher verbunden hat, scheint durch wenige Minuten außer Kraft gesetzt zu sein. In seiner klaren, sehr eigenen Sprache beschreibt Heinrich die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens als die Geschichte einer großen Suche: nach der eigenen Identität und dem, was Freundschaft ausmacht. Der Erzähler nimmt uns mit auf eine Reise, die manchmal schmerzt, immer berührt und bis zum letzten Satz spannend bleibt.

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  • Rezension zu "Räuberhände" von Finn-Ole Heinrich

    Räuberhände
    steff

    steff

    14. September 2008 um 17:24

    Vielleicht was für Teenager. Mir scheint der Autor noch etwas unreif.