Finn Mayer-Kuckuk Tokio Total

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Inhaltsangabe zu „Tokio Total “ von Finn Mayer-Kuckuk

Weintrauben schälen und Altpapier bügeln? Ein deutscher Einwanderer erklärt Japan Japan – das ist Sushi, Karaoke und Kirschbaumblüte, Mangas und überfüllte U-Bahn-Waggons. Die Japaner – das sind fleißige, ulkige, freundliche Menschen, die ungewöhnlich alt werden und die wir nicht ohne laufende Minikamera in der Hand kennen. So weit unsere westeuropäischen Klischeevorstellungen. Nur: Wie ist es wirklich, als Deutscher in Japan zu leben? Nach der Lektüre dieses Buches wundert sich niemand mehr, dass Altpapier gebügelt wird, dass man zum Abendessen in einer Gefängniszelle sitzt und dass man sich anstatt „Viel Spaß“ zum Abschied „Streng Dich an“ wünscht.

Ich empfehle das Buch jeden, der einen Einstieg in die japanische Kultur sucht.

— emilayana
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    Tokio Total
    emilayana

    emilayana

    30. October 2016 um 15:04

    Tokio Total – Mein Leben als Langnase   Genre: Reisebericht / Sachbuch Autor: Finn Mayer-Kuckuk Verlag: Goldmann Preis: 9 € Seiten: ca. 220 ISBN: 978-3442312115   1.     Handlung: In dem Buch Tokio Total schreibt der Autor über seine Erfahrungen die er während seiner Zeit in Japan gesammelt. Er beschreibt viele verschiedene Situationen und Erlebnisse die Japan von der europäischen Kultur unterscheiden. Beispiele dafür sind die immer wieder erwähnten Erstaunenslaute, oder aber die abenteuerlichen Restaurants in Form von halben Rollenspielen. Jedoch bekommt man nicht nur Einblick einer Stadt wie Tokio, sondern auch in kleinere und ländliche Gegenden. 2.     Schreibstil: Der Schreibstil des Autoren ist vor allem zu Begin sehr lustig und ködernd. Allerdings wandelt sich das etwas im Verlauf des Buches. Das Lustige wird vermindert und das informieren rückt in den Vordergrund. Allerdings muss ich sagen, dass mir das nicht als sonderlich schlecht aufgestoßen ist. Ich wollte auch an einem bestimmten Punkt des Buches weiter informiert werden.   3.     Informierender Aspekt: Das Buch weiß durchaus zu unterhalten und gleichzeitig zu informieren. Wer nun allerdings eine Art Reiseführer erwartet wird enttäuscht sein. Es geht dem Autor mehr darum die besondere Kultur der Menschen und deren besondere Umgangsformen hervorzuheben. Er spricht Themen wie die unglaubliche Höflichkeit oder aber die geringe Kriminalität an, aufgrund derer Menschen einfach ihre Habseligkeiten liegenlassen (auch in Großstädten) und in diesem Fall auf eine der angebotenen Attraktionen gehen. Allerdings geht es nicht nur um die kulturellen Aspekte, sondern auch um schon bekannte Besonderheiten. Wie zum Beispiel die hohe Selbstmordrate, die Umweltverschmutzung und die Technisierung. Diese Punkte sind leider einigermaßen kalt und uninteressant aneinandergereiht und oberflächlich behandelt. Im Gegensatz dazu stehen die persönlichen Erfahrungen, die im Grunde immer eine Information über das alltägliche Leben in Japan geben. Manche sind vielleicht ein wenig überflüssig, doch diese Fallen nicht in Gewicht. 4.     Umsetzung: Die Umsetzung ist in Form eines einigermaßen chronologisch Angeordneten Reiseberichtes. Der Autor hat verschiedene Kapitel, die verschiedene Besonderheiten anhand von Erfahrungen zusammenfassen. Der Spannungsbogen ist zu Begin noch deutlich höher als am Ende und flacht während des Buches aufgrund des informierenden Charakters ab. 5.     Cover: Das Cover ist nett gestaltet und auch passend, auch wenn man nur vom Cover und von Untertitel aus gesehen vielleicht ein etwas unterhaltendes Buch noch erwarteten könnte, wie es am Anfang auch ist. 6.     Bewertung:   1.     Handlung:          30  / 40 2.     Schreibstil:        12  / 15 3.     Information:      20  / 30 4.     Umsetzung:        6   / 10 5.     Cover:                   4  / 5                                                          72  / 100   Gesamtwertung:   7.2 P Genrewertung:      7 P   Ich empfehle das Buch jeden, der einen Einstieg in die japanische Kultur sucht. Mein Blog: Bücherfieber  

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  • Rezension zu "Tokio Total" von Finn Mayer-Kuckuk

    Tokio Total
    akoya

    akoya

    15. April 2012 um 17:33

    Meine Meinung: Seit einigen Jahren interessiere ich mich sehr für Japan und die Kultur. Da war für mich sofort klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Das Vorwort zu der aktualisierten Taschenbuchausgabe hat mich sofort in den Bann gezogen. Und dass hier auch das Atomunglück angesprochen wird finde ich sehr passend. Natürlich wird dies nur kurz angesprochen, da das Buch vor dem Atomunglück geschrieben wurde. Das Cover ist einfach super lecker gestaltet. Jeder der Sushi genau so sehr mag wie ich, wird bei dem Anblick wahrscheinlich das Wasser im Mund zusammenlaufen. Aber es ist nicht nur wegen dem Essen der Japaner passend gestaltet. Die Sushi-Box hat auch noch eine andere Bedeutung, die man im Buch nebenbei erfährt. Es passt einfach perfekt zum Inhalt des Buches. Der Schreibstil ist einfach zu lesen und immer mit einer Portion Humor versehen. Um das Buch zu lesen, muss man auch kein Japanisch sprechen können, denn die japanischen Begriffe werden immer erklärt. Das Buch ist natürlich anders zu bewerten als ein Roman, da „Tokio Total“ ein Einblick geben soll und manchmal wie ein Reisebericht geschrieben ist. Ich finde das Buch sehr interessant, auch wenn ich mir noch viele Seiten mehr gewünscht hätte. Für einen kleinen Einblick reicht es aber auf alle Fälle. Mein Wunsch irgendwann einmal nach Japan zu fliegen, hat sich wieder sehr bestärkt. Auch wenn das Unglück in Fukushima einem immer noch sehr viel zum Nachdenken gibt. Im Nachwort ist eine Internetseite des Autors angegeben, die ich sofort besucht habe, als ich das Buch beendet habe. Momentan ist er in China und schreibt darüber seine Berichte. Da ich euch die Seite nicht vorenthalten möchte, zumal man dort auch sehr schön, seine Art zu schreiben entdecken kann, ist unten ein Link mit angegeben. Fazit: Ein kleiner Einblick in das große Japan!

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