Anita möchte die Hoffnung noch nicht aufgeben und hält daran fest, dass ihre Mutter den Krebs besiegt, auch wenn sie bereits das Gegenteil weisS.
Als es ihrer Mutter schlechter geht, schreibt Anita ihr jeden Tag eine Mail, doch da nimmt sie es mir der Wahrheit nicht immer so ganz genau.
Als durch Zufall Arun in ihr Leben tritt, beginnt sie es zu ändern.
Man wird mitten ins Geschehen geworfen. Agnese ist bereits im Endstadium ihrer Krebserkrankung, sodass es keine Hoffnung mehr für sie gibt. Anita beschließt ihre Mutter zu besuchen und ihr noch Hoffnung zu machen, dass es wieder gut wird, auch wenn sie alle wissen, das dem nicht der Fall ist.
Auf dem Rückweg lernt Anita Arun kennen. Am Ende tauschen sie Nummern aus, was Aruns Rettung ist, da er etwas wichtiges im Zug vergisst.
Zu Hause beschließt Anita ihrer Mutter jeden Tag eine Mail zu schreiben, um von ihrem Tag zu berichten, sodass Agnese jeden Tag eine kleide Freude hat. Um ihre Mutter zu schützen, nimmt Anita es in ihren Mails jedoch mit der Wahrheit nicht ganz so genau. Sachen werden beschönigt, anders dargestellt oder sie lügt direkt über die gesamte Zukunft.
Nach dem Treffen mit Arun, wo sie ihm seine vergessene Sache zurück gibt und etwas gravierendes über sein Leben erfährt, beginnt Anita an so manchen zu zweifeln. Vor allem an ihrer Beziehung zu Tancredi.
Arun zeigt Anita immer wieder durch verschiedene Situationen und Gesten, dass ihr Leben so viel besser sein könnte.
Durch eine Kollegin erfährt Anita eine Sache über Arun, die sie komplett an ihn zweifeln lässt, woraufhin sie beschließt den Kontakt zu ihm abzubrechen.
Nachdem Agnese verstorben ist fällt Anita in ein Loch und zieht sich zurück. Sie entfremdet sich weiter von Tancredi, woraufhin sie sich nach 13 Jahren von ihm trennt.
Während dieser schweren Zeit gesteht ihre beste Freundin Alice, dass sie aus der gemeinsamen WG ausziehen wird, um mit ihrem Freund zusammenzuziehen.
Als Anita ihren Fehler bereut, versucht sie Arun zu erreichen, jedoch ohne Erfolg. Als sie erfährt, dass er Italien verlassen hat, reist sie ihm nach Dänemark nach, um dort ein neues Leben mit ihrem zu beginnen.
Anita & Agnese: Ich verstehe, warum Anita ihre Mutter in ihren Mails über ihr Leben belügt. Sie möchte in dieser Zeit nicht noch weiter mit ihren Problemen belasten. Etwas ähnliches hat meine Familie auch schon bei einem anderen Familienmitglieder gemacht, allerdings mit einer positiven Nachricht. Die Person hatte sich an dieses Ereignis geklammert und wollte dadurch nicht gehen, sodass die Notlüge am nächsten Tag Erlösung gebracht hat. Ich kann Anita daher komplett verstehen und würde es vermutlich genauso tun.
Anita & Tancredi: Man merkt, dass sie sich auseinandergelebt haben. Sie haben sich früh kennengelernt und sind zusammen erwachsen geworden. Was mich gewundert hat ist, dass sie nach 13 Jahren Beziehung immer noch getrennt wohnen. Beide haben über Hochzeit und Kinder gesprochen, haben aber keinen gemeinsamen Ort. Jeder lebt sein Leben, aber kein gemeinsames, wodurch ihre Trennung abzusehen war.
Anita & Arun: Durch Arun erkennt Anita, was ihr in ihrer Beziehung mit Tancredi fehlt. Mit Arun ist es das komplette Gegenteil. Sie hören sich gegenseitig zu, unternehmen Dinge zusammen. Mit jedem Tag erkennt sie, dass ihr Leben mit Tancredi nur noch Gewohnheit ist. Vor allem lieb ich Aruns Geständnis mit seinem Notizbuch. 🤭
Ich mochte die Geschichte von Anita wirklich sehr. Sie hat ihren Leben eine 180° Wendung verpasst und das in unter 200 Seiten. Es ist also ein perfektes Buch für zwischendurch.





