Fioly Bocca Das Glück der fast perfekten Tage

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Inhaltsangabe zu „Das Glück der fast perfekten Tage“ von Fioly Bocca

Wenn ein Augenblick dir zeigt, dass nichts im Leben Zufall ist. Seit ihre Mutter an einem Tumor erkrankt ist, schreibt Anita ihr jeden Abend eine E-Mail. Sie erzählt von ihrem erfüllenden Job, ihrer geplanten Hochzeit und den Kindern, die sie bald haben wird. Nichts davon ist wahr. Im Job wird Anita ausgenutzt, in ihrer Beziehung ist sie unglücklich. Aber sie will ihre todkranke Mutter nicht belasten. Alles ändert sich, als Anita während einer Zugfahrt einem geheimnisvollen Mann begegnet. Er macht ihr Mut, sich ganz und gar auf das Leben einzulassen. Doch welches Geheimnis umgibt diesen Fremden, der so magisch in ihr Leben gestolpert ist? Und wird es Anita mit seiner Hilfe gelingen, das Leben zu führen, das ihre Mutter sich immer für sie gewünscht hat?

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  • Poetische Sprache, aber sehr reduzierte Handlung und mir deshalb nicht tiefgründig genug

    Das Glück der fast perfekten Tage

    schnaeppchenjaegerin

    20. May 2017 um 12:11

    Anita ist Anfang 30 und lebt zusammen mit einer Bekannten in einer WG in Turin. Ihren Lebensgefährten Tancredi, mit dem sie seit einigen Jahren zusammen ist, der Gedanke einer Hochzeit aber doch nie weiter verfolgt wird, sieht sie selten. Für ihn scheint sein Beruf höhere Priorität zu haben als seine Beziehung zu Anita. Anita selbst ist unglücklich bei ihrer Arbeit in einer Literaturagentur. Viel lieber würde sie neue Autoren entdecken und ihnen zu einem literarischen Durchbruch verhelfen. Ihre Mutter, zu der sie ein ganz inniges Verhältnis hat, ist an einem Gehirntumor erkrankt, der Körper voller Metastasen und ohne Chance auf Heilung. Anita gibt die Hoffnung dennoch nicht auf, kann ihre Mutter nicht loslassen und schreibt ihr jeden Abend eine betont fröhliche E-Mail, in der sie von ihrem Tag berichtet: ihrem aufregenden Job und der bevorstehenden Hochzeit mit Tancredi, sogar Enkel stellt sie ihrer Mutter in Aussicht. Sie möchte  ihrer Mutter einerseits glaubhaft machen, dass sie glücklich ist, andererseits möchte Anita ihr neue Perspektiven aufzeigen, sie motivieren, neuen Lebensmut zu schöpfen. Bei einer der Zugfahrten zu ihrer Mutter lernt Anita den Kinderbuchautor Arun kennen, dem sie sich bald näher fühlt als ihrem langjährigen Freund Tancredi. "Das Glück der fast perfekten Tage" ist ein schmales Büchlein, das wie das Cover liebevoll gestaltet ist, aber eben auch nur eine reduzierte Handlung darbietet. Viel wesentlicher als die Geschichte ist die schöne, bildhafte Sprache, weshalb der Roman zurecht als poetisch bzw. märchenhaft beschrieben wird. Mir war der Roman - auch bedingt durch die Kürze - nicht tiefgehend genug. Anita, die sich mehr selbst bedauert, als sie mir der Erkrankung ihrer Mutter realistisch auseinanderzusetzen und ihr über beschönigende E-Mails hinaus keine Stütze ist, blieb mir lange zu passiv. Sie hat einen Freund, mit dem sie nur aus Gewohnheit zusammen ist, sich mit ihm nach all den Jahren nicht einmal eine Wohnung teilt und einen Job, der sie nicht erfüllt und sie gerade einmal die Miete ihres WG-Zimmers bezahlen lässt. Erst die Begegnung mit Arun und die daran anschließenden Treffen führten zu einem Umdenken und Anita begann, ihr Leben selbst in de Hand zu nehmen. Aber auch hier blieb mir der Auslöser für ihre Verhaltensänderung zu wage und letztlich nicht schlüssig nachvollziehbar. Vielleicht gehört "Das Glück der fast perfekten Tage" zu den Büchern, die man unbedingt ein zweites Mal lesen sollte, um nicht nur alle sprachlichen Feinheiten zu erfassen, sondern auch die Beweggründe der Protagonisten zu begreifen. 

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  • Folge dem Weg Deines Herzens

    Das Glück der fast perfekten Tage

    klaraelisa

    17. March 2017 um 17:33

    "Das Glück der fast perfekten Tage“ ist der überaus erfolgreiche Debütroman der Italienerin Fioly Bocca. Seine Protagonistin Anita befindet sich in einer Lebenskrise. Ihre Mutter hat Krebs im Endstadium. Um sie nicht zu belasten, schickt sie ihr täglich eine E-Mail mit einer stark geschönten Version ihres Lebens. Sie hat einen tollen Job mit immer neuen interessanten Projekten und spricht mit ihrem langjährigen Freund Tancredi angeblich über die Hochzeit und Kinder. In Wirklichkeit erledigt sie langweilige Korrekturarbeiten und ist unterbezahlt. Auch ihre Beziehung ist schon lange nicht mehr glücklich.Dann begegnet Anita eines Tages im Zug dem attraktiven Arun. Er blickt ihr tief in die Augen und scheint direkt in ihre Seele zu schauen. Sie treffen sich und fühlen sich zueinander hingezogen. Anita kann sich jedoch eine Trennung von ihrem Freund zunächst nicht vorstellen. Es wird eine Weile dauern, bis sie erkennt, dass Arun und sie füreinander geschaffen sind.Fioly Bocca hat eine sehr berührende, aber nicht kitschige Geschichte geschrieben, ein modernes Märchen, das eine durchaus bedenkenswerte Botschaft enthält. Wir sollen den Mut haben, Entscheidungen zu treffen und die Dinge in unserem Leben zu ändern, die uns darin hindern, glücklich zu sein. Das erfordert Spontaneität und Risikobereitschaft. Es ist oft besser, nicht endlos Vernunftgründe abzuwägen, sondern auf die Stimme des Herzens zu hören. Im Roman meldet sich immer wieder das Schicksal mit deutlichen Zeichen, denn Zufälle gibt es nicht. Wenn wir die Zeichen richtig deuten, haben wir die Chance glücklich zu werden. Eine warmherzige Geschichte, die Hoffnung und Lebensmut vermittelt.

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  • Das Glück der fast perfekten Tage

    Das Glück der fast perfekten Tage

    Pixibuch

    14. February 2017 um 14:12

    Schon das Äußere dieses kleinen Büchleins mit seiner zartgrünen Farbe macht auf sich aufmerksam. Und auch innen wird jedes neue Kapitel mit einer schönen Zeichnung versehen und die Überschrift ist in Schreibschrift gestaltet. Wunderhübsch. Der Inhalt ist sehr melancholisch, teilweise auch sehr traurig. Anita ist Mitte 30, hat einen Beruf, der sie zwar ernährt, aber nicht ausfüllt und ist seit 15 Jahren mit einem Mann zusammen. In die Beziehung hat sich schon lange der Alltagstrott eingeschlichen. Da erkrankt ihre Mutter unheilbar an Krebs. Um der Mutter Mut zu machen, schreibt sie ihr jeden Tag eine email, wo sie ihr Leben in den buntesten Farben beschreibt und von einer baldigen Hochzeit spricht. Dann stirbt die Mutter und Anita verfällt in die tiefsten Depressionen. Da lernt sie auf der Zugfahrt einen Mann kennen, der sein Notizbuch um Zug liegen gelassen hat. Wird dies ihr Leben ändern? Die Autorin geht dem Leser bis in die Seele, sie zeigt auf, wie kostbar das Leben ist und wie unachtsam man damit umgeht. Sie beschreibt die Anita so, dass man beim Lesen teilweise seinen eigenen Stil bei ihr wiederfindet. Die kurzen Kapitel lassen einen Nachhall zurück. Sehr traurig zu lesen, man besinnt sich wieder auf das Wesentliche.

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  • Schön und traurig zugleich

    Das Glück der fast perfekten Tage

    Raubkatze

    10. February 2017 um 08:32

    Fioly Bocca – Das Glück der fast perfekten Tages ...eine kleine aber feine gefühlvolle Geschichte, welche traurig stimmt, aber auch die Lust auf Leben und darauf sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen weckt… Die Geschichte über Anita eine junge Frau, die gerade dabei ist ihre Mutter zu verlieren, die an Krebs leidet. Sie will das nicht hinnehmen, aber all das Hoffen und Bangen ist leider umsonst und ihr Herz ist vorm zerreißen. Alles erscheint endgültig – das gilt auch für ihr Leben, welches sie nicht glücklich macht...ihre Beziehung und ihre Arbeit erfüllen sie nicht mehr. Durch eine schicksalhafte Begegnung ergibt sich die Chance auf einen Neuanfang für Anita, sie braucht aber eine Zeit um diese Chance zu erkennen, da sie Kurzentschlossenheit nicht zu der besonnen Frau passt. Dennoch setzt sie eines Tages alles auf eine Karte und nimmt ihr Leben in die Hand. Eine wirklich schön traurige, gefühlvolle, poetische und zauberhafte Geschichte über magische Begegnungen und über die Macht des Schicksals und der Liebe. Ich freue mich nach diesem gelungenen Erstroman auf weitere Bücher der Autorin.

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  • Ein tolles Buch über Umwege

    Das Glück der fast perfekten Tage

    Benni_Cullen

    12. January 2017 um 20:44

    Meine Meinung:Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt - dafür ein recht herzliches Dankeschön!"Das Glück der fast perfekten Tage" - das ist doch mal ein Titel, der einen wirklich richtig neugierig macht, oder? So erging es mir zumindest als ich den Titel und das dazugehörige Cover sah. Als das Buch dann bei mir zuhause ankam war ich wirklich total entzückt von der Gestaltung. Der Schutzumschlag ist wirklich total schön verziert und das Buch weißt eine sehr hohe Qualität auf. Ich konnte es kaum abwarten, die Geschichte rund um Anita und ihre Mutter auf den Grund zu gehen.Anita schreibt ihrer Mutter so gut wie jeden Tag einen Brief. In diesen erzählt sie ihr von ihrem großartigen Leben: Der Job im Verlag, welcher nicht erfolgreicher laufen könnte, ihre großartige Beziehung zu ihrem Freund und die fast bevorstehende Hochzeit mit Aussicht auf Nachwuchs. Alles ist so, wie sich es ihre Mutter schon immer für ihre Tochter gewünscht hat. Doch das alles stimmt gar nicht, im Gegenteil: Anita fühlt sich in ihrem Job eingeengt und sie und ihr Freund leben eigentlich nur nebeneinander her. Doch dann kommt Arun in ihr Leben und Anita merkt: Wenn sie nicht unglücklich und allein enden möchte, muss sie ihr Leben von Grund auf ändern. Ob sie den Mut hat, das zu tun?Der Klappentext klang total interessant und nach einem Buch, welches reichlich Gefühle beim Lesen auslöst. Das tut es auch, aber auf eine andere Weise, wie ich es erwartet hatte. Eigentlich hätte ich nämlich so große Gefühle erwartet, dass ich vor lauter Tränen gar nicht mehr weiter lesen kann. Doch was folgte waren knapp 200 Seiten sehr subtile Beschreibung von Anita's Leben, die vornehmlich sehr farblos und trüb daher kamen. Dies klingt zunächst negativ, doch je mehr die Geschichte Fahrt aufnahm, desto beeindruckter war ich und desto emotionaler reagierte ich auch auf die Geschichte - und zwar nicht zu den Stellen, bei denen man es erwarten würde.Die größte Wandlung vollzieht hierbei wirklich Anita. Dieses kleine, zerbrechliche und auch verzweifelte Person, die am Anfang des Buches ihr Leben beschreibt, als sei es schon längst vorbei hat gar nichts mehr zu tun mit der Figur, die man am Ende des Buches zurücklässt - und damit verrate ich wirklich nicht zu viel, denn es kommt wirklich anders als man denkt. Diese Entwicklung wird wirklich sehr schön mit Hilfe des Schreibstils der Autorin deutlich gemacht: Anfangs scheint alles sehr wortkarg und schlicht, wenig auffällig und überhaupt nicht ansprechend, je weiter man aber in die Geschichte hineingeht, desto deutlicher werden Beschreibungen, desto klarer werden Handlungen skizziert und desto emotionaler werden auch die Geschehnisse wahrgenommen. Diese sehr graduelle Veränderung muss man erstmal wahrnehmen, um sie wirklich wertschätzen zu können.Mein Fazit:Es ist schwierig mir ein Fazit zu bilden. Denn einerseits war das Buch überhaupt nicht so, wie erwartet, weshalb ich einen wirklich schweren Einstieg hatte und wirklich lange Zeit gebraucht habe, um den Aufbau des Buches zu verstehen. Als ich das jedoch tat und nachdem ich es dann beendet hatte, war ich wirklich beeindruckt, was dazu führte, dass ich Tage später immer noch an Anita und ihren weiteren Werdegang denken musste. Sagen wir es also so: Erwartet nichts von dem Buch und lasst euch einfach auf die etwas andere Darstellung des Lebens einer Frau ein, deren Entwicklung wirklich beeindruckend sein und euch überraschen wird. "Das Glück der fast perfekten Tage" ist für all jene etwas, die auf anspruchsvolle Literatur stehen, die ganz subtil beeindruckt und eine ganz eigene Weise hat, seine Geschichte zu erzählen. Wer also auf ein Experiment aus ist oder auf diese Art Bücher steht, dem sei der Roman wärmstens ans Herz gelegt. Von mir gibt es deshalb, wenn auch über Umwegen, 4 von 5 Punkte.

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  • Poetisch geschrieben, lädt zum Nachdenken ein

    Das Glück der fast perfekten Tage

    scarlett59

    10. January 2017 um 23:53

    Zum Inhalt:Anita lebt ihr Leben in eingefahrenen Wegen: Ihr Job dient nur zum Geldverdienen und ist weit von dem entfernt, was sie sich mal erträumt hat. Ihre Beziehung zu Tancredi hat sich im Laufe der Jahre zur Gewohnheit entwickelt und aktuell deutet nichts auf die ursprünglich mal geplante Hochzeit und Familie hin.Doch ihrer schwer kranken Mutter gegenüber schildert Anita ihr Leben so, wie sie es sich erträumt hatte. Als sie auf dem Weg zu einem längeren Besuch bei ihrer Mutter ist, trifft sie im Zug auf Arun, der etwas in ihr „zum Klingen bringt“.Dann stirbt Anitas Mutter …Meine Meinung: Als ich das Buch erhielt, war ich zunächst erstaunt, wie dünn es ist. Aber es ist optisch sehr schön gestaltet. Der Schutzumschlag ist in harmonischen Grüntönen gehalten. Der Name der Autorin (in kräftigerem Grün) sowie der Titel (in pink) sind in einer schönen Schreibschrift leicht erhaben aufgedruckt, so dass schon der haptische Eindruck sehr ansprechend ist. Außerdem enthält das Buch ein Lesebändchen in dem gleichen Pink wie der Titeldruck. (Ich liebe es, wenn Bücher Lesebändchen haben!) Dazu kommt noch, dass sich das Papier im Inneren überaus glatt anfühlt.Der poetische Schreibstil ist trotz kleinerer „Schnörkel“ klar und hat mich durch etliche zitierenswerte Stellen begeistert. Erzählt wird fast ausschließlich aus der Sicht und der Gedankenwelt von Anita. Und obwohl die Geschichte demzufolge manchmal ein wenig „hin und her springt“, hatte ich keine Mühe dem roten Faden zu folgen.Das Hauptaugenmerk liegt hier nicht auf viel Handlung, sondern auf der Entwicklung von Anita. Und dies regt zum Nachdenken über das eigene Leben sowie Ziele, Wünsche und Träume an!Von all den vielen Stellen im Buch, die ich mir markiert bzw. rausgeschrieben habe, fiel es mir schwer eine hier als Zitat auszuwählen. Schlussendlich habe ich mich aber entschieden für:"Sich etwas vorzustellen heißt zwar noch nicht, dass es auch tatsächlich passiert, aber es kann ein Impuls sein, das Leben selbst in die Hand zu nehmen."

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    • 2
  • "Ein Roman wie pure Poesie"

    Das Glück der fast perfekten Tage

    thebooklettes

    22. December 2016 um 16:53

    Möchtet ihr ein Buch lesen, das nicht viel Zeit in Anspruch nimmt euch dabei aber tief berührt? Dann ist "Das Glück der fast perfekten Tage" das richtige Buch für euch. Es geht um Anita. Sie ist Anfang dreißig, ist bereits seit etlichen Jahren mit ihrem Freund zusammen und lebt in einer WG in Turin wo sie in einer Agentur arbeitet, die auf der Suche nach neuen Autoren-Talenten sind. Man kann meinen, dass sie alles hat, was man sich wünscht. Doch leider ist dem nicht so. Mit ihrem Freund läuft es schon eine ganze Weile nicht mehr, ihr Job macht ihr keinen Spaß und ist dazu auch noch schlecht bezahlt und ewig in einer Mädchen WG möchte sie auch nicht leben. Als dann auch noch ihre Mutter den Kampf gegen den Krebs verliert, scheint sie am Abgrund zu stehen. Doch während einer ihrer letzten Besuche bei ihrer schwerkranken Mutter lernt sie Arun kennen. Einen junger Kinderbuch-Autor der sich nach einer kurzen Begegnung tief in ihr Herz gebohrt hat. Doch mit all dem Schmerz um ihre Mutter und die unglückliche Situation in der sie sich gerade befindet stößt sie ihn von sich. Doch dann liest sie eine Kindergeschichte, die ihr ganzes Leben verändern soll. Der Debütroman von Fioly Bocca ist etwas ganz Besonderes. Auf der Rückseite wird die italienische Zeitung "La Vocke di Venezia" zitiert die schrieb: "Ein Roman wie pure Poesie" und dem kann ich nur zu 100% zustimme. Fioly Boccca schafft es Worte so wunderschön zu verwenden, dass man sich wie von einer Feder gestreichelt fühlt. Die knapp 190 Seiten sind gespickt mit Bildern die sie mit Worten malt. So etwas habe ich noch nicht gelesen. Da das Buch sehr dünn ist kommt auch überhaupt kein Moment auf in dem man denkt, dass es sich etwas zieht. Der Roman hat genau die richtige länge und beschreibt alles was man erfahren sollte. Ich hoffe dass Fioly Bocca noch weitere Romane schreiben wird, in deren Welt man sich einfach fallen lassen kann und von den schönen Worten sanft umschmeichelt wird. Sehr schön!

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  • Das Glück der fast perfekten Tage

    Das Glück der fast perfekten Tage

    Sweetybeanie

    18. December 2016 um 07:39

    Zum Inhalt: Anita hat es nicht leicht zur Zeit: ihre Mutter ist an Krebs erkrankt. Als sie erfährt, dass ihr nur noch wenig gemeinsame Zeit bleibt, beginnt sie, ihrer Mutter jeden Abend eine Email zu schreiben, in der sie ihr von ihrem glücklichen Leben erzählt. Doch das ist gelogen: ihre Karriere stagniert, ihre Beziehung zu ihrem langjährigen Freund ist merklich abgekühlt. Doch Anita möchte ihrer Mutter den Abschied leichter machen. Auf der Rückfahrt nach einem Besuch bei ihrer Mutter trifft sie im Zug auf den Geschichtenerzähler Arun, einem jungen Mann, der ihr zuhört und der ihr zeigt, dass das Leben trotz aller Traurigkeit doch noch Wunderbares für sie bereithalten kann… Meine Meinung: Der relativ kurze Roman (183 Seiten) besticht schon auf dem ersten Blick mit seinem wunderschönen filigranen Buchcover und der wunderbar lyrischen Sprache. Die einzelnen Kapitel sind mit wunderschönen Bildern versehen, ein richtiger Blickfang. Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und man findet sehr schnell in die Geschichte hinein. Es besteht vom ersten Moment an eine tiefe Faszination zwischen Arun und Anita. Arun geht so liebevoll mit Anita um, seine Zuneigung für sie ist auf jeder Seite spürbar. Doch nach dem Tod ihrer Mutter hat Anita das Gefühl, Arun hat sie angelogen und zieht sich zurück. In diesem Moment hat sie das Gefühl, ihr komplettes Leben verloren zu haben. Als sie die schlimmste Trauer überwunden hat, nimmt sie sich ein Herz und fragt endlich nach, was an der Information, die ihr zugetragen wurde überhaupt dran ist und erfährt, es war alles nur ein Irrtum. Jetzt muss sie ihr Glück selber in die Hand nehmen und das tut sie schließlich auch. Dank Arun gelingt es Anita letztendlich, ihr Leben zu verändern und trotz des Verlustes ihrer Mutter wieder Glück zu empfinden und zuzulassen. Ich habe mich beim Lesen gefragt, wie Anitas Leben verlaufen wäre, wenn sie Arun nicht begegnet wäre und ob sie ihm dann nicht doch irgendwann begegnet wäre. Denn ich persönlich glaube nicht an Zufall, sondern an Schicksal. Für mich war die Geschichte einfach ein wenig zu kurz, ich hätte Anita und Arun gerne noch etwas näher kennengelernt und sie ein Stück begleitet. Ein wunderbares Buch für Leser, die Märchen, Geschichten und die Liebe lieben.

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