Fiona Barton Die Witwe

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Inhaltsangabe zu „Die Witwe“ von Fiona Barton

Der Bestseller aus Großbritannien und den USA Wie viel wisst du wirklich wissen? Die Frau. Jean Taylor führt ein ganz normales Leben in einer englischen Kleinstadt: Sie hat ein hübsches Haus und einen netten Ehemann. Glen und sie führen eine gute Ehe. Der Mann. Dann kommt der Tag, der alles ändert: Sie nennen Glen jetzt das Monster. Er soll etwas Unsagbares getan haben. Und Jeans heile Welt zerbricht. Die Witwe. Jetzt liegt Glen auf dem Friedhof, und Jean ist frei. Frei, das Spiel endlich nach eigenen Regeln zu spielen. Jean Taylor wird uns sagen, was sie weiß.

Abgründiger Thriller mit unvorhergesehenen Wendungen.

— Alanda_Vera
Alanda_Vera

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Fiona

Ein spannender Krimi mit einer interessanten Ermittlerin, die für viele Überraschungen sorgt.

twentytwo

Wildfutter

Handlung geprägt von zu vielen Nebensächlichkeiten, was schnell in Langatmigkeit ausartet

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Durst, das klingt nach Blut trinken Durst nach Blut, oder Durst nach mehr Morde, oder Durst nach mehr Polizeitarbeit.

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Todesreigen

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Guter Plot, schwaches Ende, Übersetzungsfehler.

Juliane84

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  • Die Witwe ... der Titel ist irreführend

    Die Witwe
    EmiliaSabbat

    EmiliaSabbat

    28. June 2017 um 21:15

    Aufgrund einer Leseprobe habe ich mir das Buch "Die Witwe" gekauft. Also ... das Buch ist nicht schlecht, lässt sich gut lesen, nur die besten Stellen standen bereits in der Leseprobe ;-)Man wird aus verschiedenen Sichten (Polizist, Jornalist, Witwe u.a. Protagonisten) an den Fall herangeführt.Was mich am meisten verwirrt hat war, das der Titel irgendwie nicht zum Buch passt... ja, ich nehm das jetzt mal vorweg, weil es meiner Meinung nach keine Rolle spielt, der Mann stirbt und die Protagonistin ist dann natürlich im Klassischen Sinne eine Witwe. Doch letztendlich spielt es eben keine große Rolle.Zeitweise ist es etwas langatmig da immer wieder die gleichen Szenen aus den verschiedenen Sichtweisen erörtert werden. Manche Fragen, die sich einem als Leser auftun, bleiben vollkommen ungeklärt. Das Ende erwartet man so ... nicht ganz.Alles in allem ein guter Krimi wenn man ihn z.B. bei Rebuy günstig kauft auch sehr lesenswert. 4 von 5 Sternen

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  • Was weiß die Witwe?

    Die Witwe
    KristinaTiemann

    KristinaTiemann

    22. June 2017 um 09:04

    Die 2-jährige Bella verschwindet spurlos, als sie unbeobachtet im Garten spielt. Was ist passiert, war es eine spontane oder doch eine geplante Entführung und wer wusste was?Der Verdacht fällt auf den liebenden Ehemann Glen Taylor. Er und seine Frau Jean scheinen eine glückliche Ehe zu führen. Oder doch nicht? Die Ehe ist kinderlos geblieben und Jean daran zerbrochen. Hat sie vielleicht sogar selbst etwas mit der Entführung zu tun? Und  was treibt der Ehemann eigentlich die ganze Zeit an seinem Computer oder wenn er mal "kurz unterwegs" ist?Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, der Ehemann, die Witwe, die Mutter, der Polizist und die Journalistin. Wenn ich es richtig verstanden habe, lautet die These des Buches, dass extreme Pornographie irgendwann zur Sucht wird und immer schlimmere Auswüchse entwickelt, die am Ende bis zur Pädophilie ausufern können.Obwohl nicht alles explizit geschildert wird, fand ich allein die Annäherung an solch ein Pädophilengedankengerüst widerlich. Es gibt weitere befremdliche und doch so realistische Handlungsmuster, wie das Jagen nach der großen Story und welche Mittel dafür eingesetzt werden. Dabei wird deutlich, dass das Kind überhaupt keine Rolle mehr spielt, sondern nur die Tagesauflage und der Umsatz. Das Verhalten der Mutter wirft auch so einige Fragen auf. Versucht sie mit dem ganzen Tamtam ihre Schuldgefühle zu verdrängen? Hat sie am Ende vielleicht sogar etwas zu verbergen? Irgendwie macht das Buch einem Angst, weil es so deutlich aufzeigt, wie schnell und unvorhersehbar ein solches Ereignis wie die Entführung oder Ermordung eines Kleinkindes jede Mutter oder Vater treffen kann. Die Themen Pädophilie und Voyerismus sind klar herausgearbeitet und das Buch gut geschrieben. Ziemlich nah dran an der Wirklichkeit.

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    • 2
  • Packend und spannend bis zur letzten Seite

    Die Witwe
    Streiflicht

    Streiflicht

    21. May 2017 um 11:53

    Dieses Buch hat mich ziemlich schnell gepackt und in seinen Bann gezogen. Es ist spannend und man hofft bis zum Ende. Der Leser bleibt bis ganz zum Schluss im Unklaren, was wirklich passiert ist und wo das kleine Mädchen ist. Besonders gut gefallen hat mir die ungewöhnliche Erzählweise aus verschiedenen, wechselnden Perspektiven. Das Geschehen wird aus der Sicht der verschiedenen Personen erzählt, vor allem aus Sicht der Witwe und des ermittelnden Polizisten, aber auch aus Sicht der Mutter des verschwundenen Kindes, einer Journalistin und des (vermeintlichen) Täters. Das hat da Buch für mich noch viel spannnder gemacht, da man genauere Einblicke in das Innenleben der handelnden Personen bekommt. Man blickt durch ihre Augen auf das Geschehen und fühlt mit ihnen mit. Man spürt die Verzweiflung der Mutter, die Angst und Beklemmung und Hilflosigkeit der Witwe, die Wut des Polizisten, das Bemühen der Journalistin usw. Durch die Erzählung aus der Sicht der verschiedenen Personen wird der Blick des Leser auch erst nach und nach immer klarer. Ein Puzzleteil nach dem anderen fügt sich in das Gesamte und macht das Geschehen immer deutlicher. Gut fand ich auch die zeitlichen Sprünge zwischen den einzelnen Abschnitten. Ausgehen von der Gegenwart berichtet das Buch in Rüclkblenden zu verschienden Zeitpunkten über alles, was seit dem Verschwinden des Mädchens passiert ist. Ein spannedes Buch, das Lust auf mehr macht!

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  • Die Idee ist speziell, der Rest gewöhnlich

    Die Witwe
    dominona

    dominona

    10. May 2017 um 13:14

    Wie geht man damit um, wenn der Ehemann verdächtigt wird, ein Kind entführt und eventuell getötet zu haben? Wenn der Mann dann auch noch stirbt, ist freie Bahn für die Wahrheit.Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen, aber die Umsetzung fand ich dürftig. Das ganze hätte sich für mich schneller entwickeln können und all das, was ein Buch normalerweise flüssig lesbar macht, wirkte hier aufgesetzt. Bei der glaubwürdigen Beschreibung muss die Autorin nächstes Mal eins drauflegen.Insgesamt ist das Buch, aber nicht schlechter als ein üblicher Krimi. Die Spannung ist da, aber eben leider auch Faktoren, die sie schmälern.  

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  • Leserunde zu "Wünsch dich ins Märchen-Wunderland" von Mahandra Uwe Schmitt (Hrsg.)

    Wünsch dich ins Märchen-Wunderland
    stebec

    stebec

    ~~~~~~~~ Hier gibt es KEINE Bücher zu gewinnen~~~~~~~~~~~~~~~Dies ist der Lesemarathon unserer „Zukunft vs Vergangenheits“-Gruppe und unserer Werwolfrunde ~~~~~~~~ Lesemarathon zum Thema „Märchen“ - 03.3.-05.03.2017 Um dabei zu sein, braucht ihr keine Märchenkenner zu sein oder Märchen zu mögen. Zu unserer Werwolfrunde hier auf Lovleybooks veranstalten wir immer einen Lesemarathon. Um dieser Tradition treu zu bleiben, findet auch dieses Mal wieder so ein Marathon statt. Größtenteils wird es sich thematisch um "Märchen" gehen, weil dies das Thema unserer aktuellen Werwolfrunde ist. Welche Bücher ihr euch dazu aussucht ist vollkommen egal.  Wir wollen zusammen lesen und gemütliche Stunden zusammen verbringen. ♦ZIELE:♦ Setzt euch welche! Wie viele Seiten wollt ihr an diesen drei Tagen schaffen? ♦DIE REGELN:♦ Und auch diesmal gibt es wieder eine kleine Neuerung, die euch zum lesen motivieren soll. Und zwar: Durch einen ganz blöden Zufall habt ihr die Märchengeschichten durcheinander gebracht. Nun müsst ihr versuchen alles wieder in Ordnung zu bringen. Hierzu stellen wir euch in regelmäßigen Abständen Fragen und Aufgaben, die ihr erfüllen könnt, um den Märchenfiguren zu helfen. Um die Aufgaben zu bestehen, müsst ihr euren Charakter entwickeln, damit dieser immer besser wird, solltet ihr regelmäßig in unserem Shop vorbeischauen und euch mit allerlei nützlichen Items eindecken. Hierzu könnt eure bereits gelesenen Seiten in Knöpfe umtauschen. Die offizelle Währung des Märchenlandes. Natürlich bekomtm ihr für die erfüllten Aufgaben auch Knöpfe als Belohnung. ♦DAS ENDE♦ Um ein Märchen-Happy End zu erreichen, müsst ihr eure Ziele schaffen. Je mehr Seiten ihr schafft, desto besser wird das Ende für euch. ♦DER SHOP:♦ Im Shop könnt ihr wieder fleißig zuschlagen und eure Knöpfe ausgeben. Aber wartet nicht zu lange! Einige Items sind nur in geringer Stückzahl auf Lager. ♦MITMACHEN:♦ Schreibt bitte einfach kurz einen kleinen Beitrag mit "Hallo ich bin dabei und ich nehme mir vor..." und erstellt einen Sammelbeitrag. Wir bitten euch zudem Sammelbeiträge zu erstellen, in denen Ihr eure gelesenen Seiten, eure Knopfanzahl und eure Sammelaufgaben postet. Damit alles etwas übersichtlicher ist für die Auswertung. ******************************************** WICHTIG: Unsere gestellten Fragen werden so weit wie möglich einen Bezug zu Märchen haben. Dies muss nicht für eure ausgewählten Bücher gelten. Es darf gelesen werden, was Spaß macht. Zudem sind zu diesem Marathon nicht nur Teilnehmer unser " Zukunft vs. Vergangenheitschallenge" und " Werwolfrunde" eingeladen. Jeder Leser ist willkommen. WANN STARTEN WIR? Der Marathon startet am Freitag, den 03.0.2017 um 15 Uhr und endet am 05.03.2017 um Mitternacht. Der Spaß bei unserem Lesemarathon ist natürlich an erster Stelle. Und frei nach dem Motto "Alles kann, nichts muss" könnt ihr euch eure Zeit einteilen, wir ihr mögt. Wir streuen in regelmäßigen Abständen Aufgaben und Rätsel ein und setzten uns gerne Ziele, um den Spaßfaktor ein wenig zu erhöhen, beides ist aber nicht verpflichtend. ******************************************************** Habt ihr Fragen, Anregung oder Rätsel, die ihr uns für den Marathon zukommen lassen mögt? Gerne nehmen wir jede Hilfe an. Schreibt einfach eine kurze PN an: gut:AnnikaLeu => Der eiserne HeinrichMitchel06  => Peter Panböse:stebec => Die MeerhexeBlueSunset => Die Schneekönigin ******************************************************* 👫Teilnehmerliste:  ✽ Nelebooks  ✽ katha_strophe ✽ Henny ✽ mysticcat ✽ Jezebelle ✽ papaverorosso ✽ pinucchia ✽ MissSnorkfraeulein ✽ Pippo ✽ Sanjewel ✽ Vucha✽ Tatsu✽ kattii✽ KnorkeVergangene Runden: Vampire Diaries (03.02-05.02 Wunderschöne Winterzeit (27.12-30.12.) Supernatural (11.11.-13.11) Games of Thrones (14.10-16.10) Asterix - Der Gallier (09.09-11.09) Alice im Wunderland (Mitte Juni)

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    • 803
  • Die Witwe

    Die Witwe
    MrsFoxx

    MrsFoxx

    12. February 2017 um 17:23

    Die Frau. Jean Taylor führt ein ganz normales Leben in einer englischen Kleinstadt: Sie hat ein hübsches Haus und einen netten Ehemann. Glen und sie führen eine gute Ehe. Der Mann. Dann kommt der Tag, der alles ändert: Sie nennen Glen jetzt das Monster. Er soll etwas Unsagbares getan haben. Und Jeans heile Welt zerbricht. Die Witwe. Jetzt liegt Glen auf dem Friedhof, und Jean ist zum ersten Mal allein. Allein und frei. Frei ihre Geschichte zu erzählen. Jean Taylor wird uns sagen, was sie weiß. Zuallererst: Dieses Buch ist anders als alles, das ich bisher gelesen habe. Jeans Geschichte wird in Rückblenden erzählt, die nicht unbedingt chronologisch geordnet sind. Zwischen ihren Gedanken kommen auch Detective Bob Sparkes, der gegen Glen ermittelt, sowie eine Journalistin zu Wort. „Die Witwe“ hält ihre Leser in Atem, indem man immer nur mit Andeutungen, kleinen Schnipseln und ganz selten handfesten Beweisen konfrontiert wird. Genau das macht die Paarung mit den Sprüngen in der Zeitschiene unterschwellig richtig spannend und lässt die Geschichte nicht konfus wirken. Der Schreibstil ist flüssig, angenehm zu lesen und teilweise auch emotional. Manchmal hätte ich den verschiedenen Protagonisten am Liebsten gehörig die Leviten gelesen. Wer sympathische Darsteller sucht, wird in diesem Buch keine finden, aber das hat das Buch auch gar nicht nötig. Für fünf Sterne reicht es nicht ganz, da mir die Witwe manchmal zu überspitzt naiv dargestellt wurde. Das war immer haarscharf an der Grenze zur Unglaubwürdigkeit. Fazit: Für volle Punktzahl reichts leider nicht ganz, aber wer mal einen unblutigen Krimi lesen will, sollte auf jeden Fall hier vorbeischauen!

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    • 4
  • Konnte mich nicht ganz überzeugen

    Die Witwe
    _Sahara_

    _Sahara_

    06. February 2017 um 18:20

    Inhalt: Die 2-jährige Bella verschwindet spurlos als sie unbeobachtet im Garten spielt. Der Verdacht fällt auf den Speditionsfahrer Glen Taylor, da er an diesem Tag in der Gegend eine Tour gefahren ist. Er streitet dies vehement ab und auch seine Frau Jean glaubt an seine Unschuld. Doch die Polizei ist von seiner Schuld überzeugt und so kommt es schließlich zur Anklage. Doch hat Glen Taylor Bella wirklich entführt? Meinung: Zu Beginn habe ich mich mit dem Schreibstil sehr schwer getan. Die Geschichte besteht aus vielen Zeitsprüngen und Perspektivwechseln. Gerade zu Anfang häufen sich die Zeitsprünge, was mich irritiert hat. Doch nach dem ungefähr ersten Drittel hat sich das für mich gebessert. Da wird dann auch deutlich wohin die Reise geht und auf was die Geschichte abzielt. Spannung war das ganze Buch über gegeben, aber sehr unterschwellig. Es stellen sich einem so viele Fragen, dass man unbedingt die Antworten erfahren will. Und so wurde ich immer zum Weiterlesen animiert. Ich wollte wissen, ob ich mit meinen Vermutungen richtig lag. Das Ende kam für mich nicht wirklich überraschend und hat mich nur in meinem Verdacht bestätigt. Die Charaktere waren mir allesamt nicht sehr sympathisch. Den ersten Platz im Unbeliebtheitsranking hat da Journalistin Kate belegt. Die konnte ich von Beginn an nicht ausstehen. Fazit: Das Debüt der Autorin konnte mich nicht ganz überzeugen, auch wenn mich das Buch im Endeffekt recht gut unterhalten hat. ©_Sahara_

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    • 8
  • Was weiß sie wirklich?

    Die Witwe
    MissJaneMarple

    MissJaneMarple

    05. February 2017 um 22:11

    Inhalt: Die Frau. Jean Taylor führt ein ganz normales Leben in einer englischen Kleinstadt: Sie hat ein hübsches Haus und einen netten Ehemann. Glen und sie führen eine gute Ehe. Der Mann. Dann kommt der Tag, der alles ändert: Sie nennen Glen jetzt das Monster. Er soll etwas Unsagbares getan haben. Und Jeans heile Welt zerbricht. Die Witwe. Jetzt liegt Glen auf dem Friedhof, und Jean ist zum ersten Mal allein. Allein und frei. Frei ihre Geschichte zu erzählen. Jean Taylor wird uns sagen, was sie weiß. Meinung: Der Schreibstil ist wirklich interessant. Die Autorin schildert die Geschichte aus den Perspektiven der einzelnen Protagonisten. Außerdem spielen die Kapitel an unterschiedlichen Tagen, jedes wird mit dem Datum überschrieben. Allerdings war dies, für mich, manchmal ziemlich verwirrend. Die Personen der Geschichte konnten mich leider nicht wirklich von sich überzeugen. Jean, die Witwe, die von ihrem Ehemann total manipuliert wurde und deshalb alles gefallen lässt. Glen, der Ehemann, der sich selbst am meisten belügt und sein Umfeld geschickt manipuliert. Kate, die Jounalistin, die nur auf ihre Schlagzeile aus ist und deshalb die Wahrheit etwas dehnt und biegt. Bob, der Polizist, der sich komplett in diesem Fall verliert und seine Objektivität vergisst. Die Geschichte ließ sich leicht weglesen, war auch spannend, aber sie hatte auch ihre Längen und die ständigen Wiederholungen aus den verschiedenen Perspektiven, machten es auch nicht besser. Fazit: Die Witwe konnte mich nur teilweise fesseln und überzeugen!

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  • Geheimnisse einer Ehe...

    Die Witwe
    parden

    parden

    04. February 2017 um 10:39

    GEHEIMNISSE EINER EHE... Die kleine Bella Elliott ist verschwunden - mit ihren gerade einmal zwei Jahren spurlos aus dem Garten vor ihrem Haus. Die Mutter Dawn ist verzweifelt, nur kurz hat sie ihre Tochter unbeaufsichtigt gelassen. Aber sie glaubt fest daran, dass Bella noch lebt. Doch wer hat das kleine Mädchen entführt? Und weshalb? Glen Taylor gerät in den Fokus der Ermittlungen. Er lebt alleine mit seiner Frau in einem kleinen Häuschen und arbeitet für ein Lieferunternehmen. Für seine Frau Jean steht fest, dass es sich hier nur um einen riesigen Irrtum handeln kann, zumal Glen stets beteuert, dass sich alles aufklären wird. Doch die Polizei findet immer mehr Indizien und nimmt Glen schließlich fest. Bob Sparkes ist der ermittelnde Kommissar, und trotz all seiner Berufserfahrung geht ihm der Fall nahe. Er setzt alles daran, den Fall zu lösen und Bella zu finden - lebendig oder tot. Dafür arbeitet er sogar mit der Journalistin Kate Waters zusammen, die alles daran setzt, gute Schlagzeilen für ihre Zeitung zu bekommen. Doch vor Gericht muss Sparkes eine bittere Niederlage einstecken - Glen Taylor wird freigesprochen und bekommt dazu noch eine finanzielle Entschädigung. Kurze Zeit später ist Glen Taylor tot und Jean Witwe. Die Frau, die während der Ehe stets ein graues Mäuschen war und sich der Dominanz ihres Mannes gebeugt hat, gerät nun in den Fokus des Interesses der Polizei wie der Presse. Was weiß die Witwe? Ich erzähle ihr, wie es mir damals ging: dass ich zu schockiert war, um zu sprechen, und noch eine Stunde, nachdem die Polizei wieder weg war, starr wie eine Statue mitten in der Diele stand. - "Hatten Sie je Zweiefel an ihm? Kam Ihnen je der Gedanke, er könnte darin verwickelt sein, Jean?" - Ich schlucke einen Mundvoll Kaffee hinunter und schüttle den Kopf. Auf diese Frage habe ich gewartet - das hat mich die Polizei wieder und wieder gefragt (...) "Wie hätte ich je glauben können, er wäre in so etwas Schreckliches verwickelt gewesen?", sagte ich. "Er liebte Kinder. Wir beide liebten Kinder." (S. 337 f.) Fiona Barton präsentiert hier keinen reißerischen Thriller, sondern psychologische Spannung mit vielen Wendungen. Über vier Jahre spannt sich der Bogen der Erzählung, vier Jahre Suche nach der kleinen Bella, vier Jahre Ermittlungen, vier Jahre Eheleben, vier Jahre Sensationsjournalismus. Durch wechselnde Perspektiven und Zeitsprünge gewährt die Autorin Einblicke in die Gedankenwelt vieler in den Fall involvierter Personen - Jean als Ehefrau des Verdächtigen steht dabei neben ihrem Mann im Fokus des Geschehens. Der Versuch, die Ehe trotz allem aufrecht zu erhalten, kostet Jean alle Kraft, und hätte sie ihre Pillen nicht, ihre kleinen bunten Helfer, würde sie unter dem ständigen Druck vermutlich zusammenbrechen. Die Polizei, die nicht locker lässt, auch nicht nach dem Freispruch vor Gericht, die Journalisten, die seit Jahren immer wieder vor ihrem Haus stehen und versuchen, ihr oder ihrem Mann etwas zu entlocken oder zumindest einen Schnappschuss zu ergattern, die zahllosen Anfeindungen der Öffentlichkeit - und Glen, der Jean immer fremder wird. Doch was weiß Jean überhaupt? Bei diesem Roman - das Buch wird auf dem Cover nicht als Thriller benannt - gibt es viele Momente, wo einem beim Lesen übel werden kann. Die Verzweiflung der Mutter, die jahrelang um ihr verschwundenes Kind bangt. Die Enge des Ehelebes und die zunehmende Isolierung von Glen und Jean Taylor, die sich irgendwann nichts mehr zu sagen haben. Die Vorstellung, was mit der kleinen Bella passiert sein könnte. Die Sisyphusarbeit der Polizei, die mühselig und über Jahre hinweg versuchet, kleinste Puzzleteile zu finden und anschließend zu einem Bild zusammenzulegen, doch das entscheidende Teil einfach nicht finden kann. Und die Arbeit einer Journalistin, bedrängend, verführend, schmeichelnd, versprechend - und dann alles vom Tisch wischend, nur um eine gute Schlagzeile zu erhalten. Fiona Barton, die selbst lange bei der 'Daily Mail' sowie bei der 'Mail on Sunday' gearbeitet hat, schildert gerade diese Seite sehr eindrücklich und authentisch, und manchesmal ekelte es mich richtig an. Für mich lebte der Roman von der psychologischen Spannung und der Frage hinter allem: was ist wirklich geschehen? Die Neugierde auf den Ausgang der Geschichte trieb mich immer weiter durch die Seiten, und das Ende fand ich schließlich überraschend aber passend. Insgesamt für mich ein gelungenes Debüt mit kleinen Schwächen, das ich gerne gelesen habe. © Parden

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    • 9
  • Kein Muss für jeden

    Die Witwe
    nicekingandqueen

    nicekingandqueen

    07. January 2017 um 14:43

    Ich kam sehr schwer in das Buch hinein. Nach 41 Seiten war mir immer noch nicht klar, warum dieses Buch überhaupt existiert. Worauf lief die Geschichte hinaus?! Was ist die Geschichte?! Danach nahm die Handlung endlich langsam seinen Lauf an. Meiner Meinung nach allerdings viel zu spät. Viele hätten es sicherlich schon viel früher wieder hingelegt. Nun kurz zur Geschichte: ein kleines Kind ist weg, ein Ehepaar wird beschuldigt, das keine Kinder hat, aber gern ein Kind hätte. Zudem ist der Mann kinderpornosüchtig...nicht mein generelles Interessengebiet bei Literatur. Irgendwann las ich nur noch, um es zu beenden, weil ich generell alles beende, was ich beginne. Allerdings mangelte es einfach an Spannung, da es nur die Frau und den Mann als mögliche Täter gab. Also waren keine Irrungen und Wirrungen, mitfiebern als Leser,... möglich. Insgesamt also sehr langweilig. 

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  • Wo ist Bella Elliot?

    Die Witwe
    mama2009

    mama2009

    05. January 2017 um 22:07

    Inhalt: Southampton, 2. Oktober 2006, an einem Nachmittag verschwindet die zweijährige Bella Elliot spurlos. Zeugenhinweise gibt es, doch führen die zu keinem Erfolg. Fast 4 Jahre später stirbt Glen Taylor, der Hauptverdächtige. Fazit: "Die Witwe" spielt in einem Zeitraum von fast 4 Jahren, beginnend mit dem Tag des Verschwindens von Bella, den Ermittlungen bis hin zum Prozess und dem Tod von Glen. Man wechselt als Leser zwischen den verschiedenen Zeiten hin-und her, und merkt selbst wir sehr die Suche nach Bella einem zermürbt . Die Geschichte wird aus Sicht von verschiedenen Personen erzählt, der Witwe, der Journalistin, des Polizisten, der Mutter und des Ehemannes. So blickt man mit verschiedenen Augen/Blickwinkeln auf das (mögliche) Geschehen. Jean Taylor, die Witwe, erzählt in der Ich-Form, so hat man immer einen Bezug zu ihren Gedankenwelt, wie abwegig sie auch scheinen mag. Jean ist ihrem Mann Glen treu ergeben, sie steht hinter ihrem Mann. Wenn ihr irgendwas unrecht erscheint, sucht sie immer bei sich selbst die Schuld und findet diese auch in ihrer kleinen Welt. Eigentlich haben sie nur noch sich, nach den Anschuldigungen gegenüber Glen, wenden sich die wenigen Freunde von ihr ab. Mit seiner Selbstsicherheit und seinem resoluten Auftreten beherrscht Glen seine Frau, er bestimmt über ihre Gefühle und Gedanken. Bob Sparks, der Polizist und sein Team versuchen akribisch den Tagesablauf und das Verbrechen aufzuklären. Sparks gibt wirklich alles, um Licht ins Dunkle des Verschwindens zu bringen, aber er muss herbe Rückschläge hinnehmen und der Fall lässt ihn nicht in Ruhe. Ein wirklich beeindruckend bissiger Polizist, der nicht in Ruhestand treten kann, bevor er Bella findet. Seine Arbeit und die Arbeitsbedingungen sind sehr gut und nachvollziehbar beschrieben, und auch das man Rückschläge erfährt, dass nicht immer alles perfekt ist, finde ich sehr gelungen. So dass ich mich beim Lesen als Teil der Ermittler gefühlt habe. Als einen weiteren gelungen Schachzug finde ich die Sichtweise von Kate Waters, der Journalistin. Sie ist Bob sehr ähnlich, sie arbeitet und sucht intensiv nach Hinweisen zum Verschwinden von Bella. Sie gibt ebenso wenig auf. Und man sieht, dass wenn man gemeinsam an einem Strang zieht, kommt man dem Ziel näher. Das Thema um das Verschwindens eines Kleinkindes ist nicht einfach, vor allem wenn man selbst Mutter ist. Aber Fiona Barton finde eine ausgewogene Balance dazu. Diese Autorin ist für mich eine tolle Neuentdeckung und ich spreche sehr gern eine klare Leseempfehlung aus. Diese Autorin muss man sich merken. Mein Dank gilt dem Team von kriminetz.de und dem Wunderlich-Verlag.

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  • Was geschah wirklich?

    Die Witwe
    Leseratte87

    Leseratte87

    16. November 2016 um 10:33

    Jean Taylor führt ein ruhiges Leben mit ihrem Mann Glen. Die beiden sind glücklich, auch wenn sie sich im Laufe ihrer Ehe nicht alle Träume erfüllen konnten. Doch dann trübt ein furchtbarer Verdacht ihr trautes Kleinstadtglück: Glen wird verdächtigt, die zwei-jährige Bella Elliot entführt zu haben. Von nun an, wird ihr Leben nie mehr so sein, wie zuvor. Beide verlieren ihren Job, verlieren den Kontakt zu Freunden und Familie und werden täglich von Journalisten belagert. Doch dann stirbt Glen bei einem tragischen Unfall und nun ist es an der Witwe, die Wahrheit ans Licht zu bringen.Fiona Bartons Debüt hat mir von der ersten Seite an super gefallen. Gekonnt versteht sie es, einen psychologischen Spannungsbogen aufzubauen, der den Leser in Bann hält. Abwechselnd erzählt sie aus verschiedenen Perspektiven, lässt Witwe, Polizist, Mutter und Journalistin erzählen und gibt einem damit einen umfassenden Einblick ins  Geschehen und verschiedene Blickwinkel, was mir wirklich sehr gut gefallen hat. Auch wird zwischen der Zeit der ursprünglichen Ermittlung und den aktuellen Ereignissen nach Glens Tod immer wieder gewechselt, was ein sehr gutes Tempo in die Geschichte bringt. Nur das Ende fand ich ein bisschen lang, weil ich endlich Gewissheit wollte und es immer noch einen neuen Bogen, das hätte man eventuell etwas straffer erzählen können. Aber ansonsten ist es ein sehr empfehlenswerter Krimi!

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  • Zweifel am eigenen Ehemann - eine Witwe grübelt...

    Die Witwe
    Callso

    Callso

    02. November 2016 um 09:18

    Meiner Meinung gibt es so viele und so viele beliebige Krims und Thriller. Blutige Thriller, Krimis mit geschickten Fahndern, die aus kleinen Spuren große Geschichten entwickeln. Krimis an sonderbaren Orten, mit Gewalt und jeder Menge Action. All das hat dieses Buch nicht zu bieten, vielmehr kommt es leiser, klüger, emotionaler, deutlich subtiler und zugleich spannender daher. "Die Witwe" ist für mich ein schönes Beispiel, wie ein moderner Thriller auch ohne großes Tamtam ganz wunderbar funktioniert. Die Story; Die kleine Bella (2) ist verschwunden. Aus dem Vorgarten entführt oder verschleppt. Eine Nation sucht und rätselt und landet immer wieder beim Verdächtigen Glen. Er war zur Tatzeit als Auslieferungsfahrer in der Nähe vom Tatort. Aber ist Glen wirklich das Monster. Seine Frau grübelt und rätselt, ob ihr manchmal merkwürdiger Ehemann tatsächlich hinter der undurchsichtigen Tat steckt. Die Medien haben indes den Schuldigen länsgt gefunden. Das Besondere an dem Buch ist jedoch, dass verschiedene Perspektiven beleuchtet werden. Allen voran die Witwe. Aber auch eine umtriebige Journalistin, die Mutter von Bella oder der Polizist bekommen im Laufe der Zeit immer mehr Platz und Raum. Selten hat mich ein Thriller so gepackt. Ein stimmige Geschichte und feine Charaktere. Sicherlich ist die Witwe Jean etwas naiv dargestellt, aber auch das hat einen ganz besonderen Charm. Im Lauf der Story kommen immer mehr düstere Fakten ans Licht, so dass sich langsam ein Puzzle fügt... Spannung bis zur letzten Seite; zudem ein gut geschriebener Debüt-Roman. Ein feiner Thriller, der von mir eindeutig die volle Punktzahl einheimst.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

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    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    kubine

    kubine

    01. October 2016 um 18:18
  • Auf der Suche nach Bella

    Die Witwe
    Ambermoon

    Ambermoon

    24. September 2016 um 11:24

    Die Frau. Jean Taylor führt ein ganz normales Leben in einer englischen Kleinstadt: Sie hat ein hübsches Haus und einen netten Ehemann. Glen und sie führen eine gute Ehe. Der Mann. Dann kommt der Tag, der alles ändert: Sie nennen Glen jetzt das Monster. Er soll etwas Unsagbares getan haben. Und Jeans heile Welt zerbricht. Die Witwe. Jetzt liegt Glen auf dem Friedhof, und Jean ist frei. Frei, das Spiel endlich nach eigenen Regeln zu spielen ... Jean Taylor wird uns sagen, was sie weiß. (Klappentext) -------------------------------------- Die 2-jährige Bella wird direkt aus dem Vorgarten entführt. Dies ist nicht nur für die Mutter ein Albtraum, sondern auch für den Ermittler Bob Sparkes, da sich manche Zeugenaussagen als falsch erweisen und ihm der Fall zunehmend entgleitet. Bis er einem Hinweis folgt und dieser ihn zu Glen Taylor führt. Ab diesem Zeitpunkt wird es jedoch vor allem für dessen Frau Jean zum Albtraum, der auch mit dem Unfalltod von Glen nicht zu enden scheint. Wieviel weiß die Witwe wirklich? Jedem von uns läuft es kalt über den Rücken, wenn man aus TV, Radio oder der Zeitung von verschwundenen Kindern erfährt. Man verfolgt mit angehaltenem Atem die Berichterstattung und wenn nur ein vermeintlicher Täter präsentiert wird, versuchen wir hinter seine Fassade zu blicken. Man sieht die Mütter des Opfers, die Polizeisprecher und den Täter fast täglich über den Bildschirm flimmern oder deren Gesichter in diversen Zeitungen. Doch was geht in der Frau/Lebensgefährtin des Täters vor? Denn diese bleiben meist im Hintergrund und unbeachtet. Dieser Krimi (ich weigere mich dieses Buch als Thriller zu bezeichnen) beschäftigt sich mit genau dieser Person im Hintergrund und mit den Fragen, was und wieviel diese Frauen wirklich wissen und wie sie diese Situation durchleben könnten. In dieser Hinsicht bietet dieser Krimi wirklich etwas Neues und Erfrischendes. Der Schreib- und Erzählstil sind top und man merkt, daß die Autorin Ahnung vom Schreiben hat, ist sie doch auch Journalistin. Man liest aus verschiedenen Perspektiven und zwar aus der der Witwe Jean, des Ermittlers Bob Sparkes und der Journalistin Kate Waters. Man blickt hinter die Kulissen des Journalismus und mit welchen Mitteln diese Arbeiten. Dies alleine ist schon schockierend. Zudem begleitet man den Ermittler Bob und ist somit immer auf dem neuesten Stand der Ermittlungen. Die Perspektive von Jean Taylor, der Witwe, war aber besonders einprägsam. Die Charaktere sind durchwegs gut gezeichnet und authentisch. Die Autorin schafft es, dass man sich in jeden Protagonisten hineinversetzen kann. Dadurch schwankt man im Laufe der Story mehrmals um, ebenso bezüglich des Täters. Einmal ist man sich sicher Glen wäre der Täter, dann schwenkt man wieder um und hat einen anderen auf dem Radar. Die Handlung erstreckt sich ab dem Jahr 2006, in dem die kleine Bella verschwand, bis ins Jahr 2010, in dem Glen den tödlichen Unfall hatte. Dies keineswegs chronologisch, sondern immer mit dazwischengeschobenen Rückblenden. Verwirrend wird es dadurch trotzdem nicht. Was mir hier jedoch fehlte war die Spannung. Es war zwar interessant, vor allem Jeans Gedanken und Empfindungen, doch so richtig fesseln konnte mich das Buch nicht. Manchmal dümpelte die Story einfach so vor sich hin. Eine überraschende Wendung sucht man hier ebenfalls vergebens. Fazit: Dieser Thriller, welcher keiner ist, sondern eher dem Genre Krimi zugeordnet werden sollte, wird als Bestsellerhighlight angepriesen. Die Thematik und Storyline sind zwar durchaus interessant und auch der Erzählstil konnte bei mir punkten, aber als Highlight würde ich diesen KRIMI nicht bezeichnen. Dafür fehlt einfach die Spannung und das gewisse Etwas. Manchmal musste ich mich regelrecht überwinden weiterzulesen. Ich hoffte jedoch immer wieder auf eine überraschende Wendung, welche jedoch schlußendlich auch ausblieb. Von daher kann ich zwar eine Leseempfehlung aussprechen, jedoch nur mit Vorbehalt und nicht zu großen Erwartungen. Man sollte sich eben nicht von so reißerischen Ankündigungen wie "Highlight" und "Bestsellererfolg" blenden lassen.

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