Fiona Barton The Child

(9)

Lovelybooks Bewertung

  • 13 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 2 Leser
  • 4 Rezensionen
(2)
(4)
(2)
(0)
(1)

Inhaltsangabe zu „The Child“ von Fiona Barton

Du kannst das Kind begraben - aber die Wahrheit lebt weiter

Es ist nur eine winzige Nachricht in der Abendzeitung: "Überreste eines Babys auf Baustelle gefunden", unscheinbar und kaum der Rede wert.
Aber drei Frauen lässt die Notiz keine Ruhe:
Die eine erinnert sich an das schlimmste Erlebnis ihres Lebens.
Die andere hat Angst, dass ihr dunkelstes Geheimnis enthüllt wird.
Und die dritte begibt sich auf die Jagd nach der Wahrheit.
Sie wird die Geschiche des Kindes erzählen.

Leider ein bisschen vorhersehbar und anfangs zäh, im Großen und Ganzen aber recht gut durchdacht und spannend. 3 Sterne!

— tomatenjohnny91

Spannend und gut durchdacht!

— daneegold

Leider ist der Ausgang der Story sehr vorhersehbar. Zuzüglich vieler Längen und unnützer Infos. Jedoch guter Grundgedanke und tolles Ende!

— Ashimaus

Eine spannende und packende Story voller Emotionen.

— twentytwo

Stöbern in Krimi & Thriller

Ostfriesenfluch

Diesmal jagt Klaasen einen Psychopathen, der Frauen aus ihren Familien entführt. Oder sind die Frauen abgehauen? Spannend, humorvoll, SUPER

Dagmar_Urban

NACHTWILD

Vielversprechender Anfang, lässt leider nach.

MarleneMaikind

Wahrheit gegen Wahrheit

Sehr guter Schreibstil und hohe Spannung ! Ich freue mich schon jetzt, mehr von Karen Cleveland zu lesen.

Martins_Buecherbox

Forderung

meine Vorurteile zu Anwälten wurden hier bedient

Alesk

Bullenbrüder - Tote haben kalte Füße

Spannender Kriminalroman, in dem zwei Brüder unterschiedlich ermitteln

Aquarius15

Das Grab unter Zedern

Toller Krime und dazu ein Glas Rosé

tinkerfee

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Leider zu vorhersehbar!

    The Child

    Ashimaus

    19. March 2018 um 11:53

    Jedes Kapitel ist aus einer von 4 Perspektiven geschrieben, was auch immer schön deutlich darüber steht. Wir haben hier einmal die Perspektive von Emma,  und dann noch die Perspektiven von Jude (Emma’s Mutter), von Kate der Journalistin und Angela (der Mutter des vor Jahren verschwundenen Babys). Die Geschichte spielt im Jahr 2012, es gibt aber auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit von Emma und Angela. Mir haben die verschiedenen Sichtweisen sehr gut gefallen, man kommt aufgrund der komplett verschiedenen Charaktere nicht durcheinander. Auch die Rückblicke haben das Ganze für mich greifbarer gemacht und sind wichtig für den Aufbau der Story. So unterschiedlich die 4 Frauen sind, so unterschiedlich war meine Sympathie ihnen gegenüber. Emma und Jude hätte ich am liebsten oftmals nur geschüttelt und  angeschrieen. Emmas ängstliches Verhalten und Judes Hang immer ihrer Tochter an allem die Schuld zu geben, haben meine Geduld echt auf die Probe gestellt. Kate wurde als Journalistin der alten Garde sehr gut beschrieben und nach einem bisschen Warmwerden, mochte ich sie echt gerne. Angela hingegen war mir sofort sympathisch und ich konnte super mit ihr mitfühlen. Die Verhaltensweisen der Nebencharaktere konnte man oftmals überhaupt nicht nachvollziehen. Sie waren eher merkwürdig und unrealistisch und haben die Geschichte nicht wirklich gefördert, wie zb ein Bauarbeiter, der wegen eines Babyskeletts Tage später noch in Tränen ausbricht und emotional dadurch total zerstört ist. Speziell in Kates Perspektive gab es jedoch viele unnötige Details, die man ruhig hätte weglassen können wie zb die Spesenabrechnungen für Journalisten. Das sind Details, die für den Verlauf der Geschichte total irrelevant waren und dadurch sind dann leider kleine Längen entstanden, die den Lesefluss etwas gehindert haben. Das Schlimmste für mich war jedoch, dass ich extrem früh wusste, worauf das Ganze hinausläuft. Auf Seite 152 habe ich das Ganze schon durchschaut gehabt, was natürlich immens die Spannung rausgenommen und eher für Enttäuschung gesorgt hat. Hier hätte die Autorin einfach viel mehr auf die Infos, die sie so früh schon raushaut, achten sollen. Schade, denn ansonsten hätte das Buch für mich echt ein Highlight werden können! Fazit: Eine an sich grandios durchdachte Geschichte, die leider zu früh zu viel verrät. Dadurch ist die Auflösung keine Überraschung mehr. Viele unnötige Infos und das merkwürdige unrealistische Verhalten der Nebencharaktere bremsen den ansonsten guten Schreibstil leider etwas aus. Von mir gibt es daher 3/5 Sterne!

    Mehr
  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

    Mehr
    • 1639
  • faszinierend

    The Child

    abuelita

    15. January 2018 um 11:39

    Dieses Buch hat mich mitgerissen und mitgenommen in eine andere Welt und bis zum Schluss habe ich mitgefiebert und mitgebangt. Eine kleine Nachricht in der Zeitung nur löst bei verschiedenen Personen Unruhe aus. „ Überreste eines Babys auf einer Baustelle gefunden“.  Emma, die ohnehin schon seit ihrer Teenagerzeit, in der ihr Schlimmes, nie ausgesprochenes, widerfahren ist, Psychopharmaka einnehmen muss, ist erschüttert. Angela hat den Alptraum aller Eltern erlebt – ihr Neugeborenes wurde aus dem Krankenhaus entführt und nie wurde eine Spur davon gefunden. Und dann gibt es noch die Journalistin Kate, die um ihren Job kämpft und der ihr Bauchgefühl sagt, dass hinter dieser kleinen Notiz eine grosse Story stecken könnte…Und die sich dann mit ihrem jungen Kollegen auf die Suche macht in eine Vergangenheit, in der nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint...Dieses Buch ist kein Thriller, auch kein Krimi und dennoch spannend bis zum Ende. Nie war mir langweilig und eher beiläufig bin ich komplett eingetaucht in die Geschichte der Frauen. Detailliert schildert Fiona Barton die Erlebnisse und die einzelnen Charaktere. Ich habe mitgerätselt bis zum Ende – und wurde da nochmals komplett überrascht. Das Ganze hat mich berührt und teilweise wurde ich auch überrascht; zwischendurch musste ich immer mal wieder nachdenken, über das, was ich hier las.So müssen gute Bücher sein !

    Mehr
  • The Child

    The Child

    twentytwo

    10. January 2018 um 18:58

    Als die Journalistin Kate Waters aus Zufall über eine kurze Notiz in der Abendzeitung stolpert, vermutet sie dass sich dahinter eine quotenwirksame Story verbergen könnte. Eine verscharrte Babyleiche – die Leser werden sich mit Begeisterung auf neue Informationen stürzen und die Quoten hochtreiben. Sie beginnt zu recherchieren. Als es ihr tatsächlich gelingt mutmaßliche Zeugen aufzutreiben, wird sie durch deren Aussagen immer tiefer in einen Sog hineingezogen, der sie an ihre emotionalen Grenzen bringt.FazitEin packender Thriller, der tief berührt – spannend und überraschend bis zur letzten Seite.

    Mehr
  • Stiller, aber eindringlicher Roman

    The Child

    SillyT

    17. December 2017 um 12:44

     Als bei Abrissarbeiten das Skelett eines Babys gefunden wird, wird diesem zunächst keine große Aufmerksamkeit geschenkt, denn das Skelett wurde schon vor langer Zeit dort vergraben. Lediglich eine kleine, unscheinbare Nachricht in der Zeitung erzählt davon und doch löst diese Meldung bei drei Frauen etwas aus. Die Reporterin Kate hat sich fest vorgenommen, die Geschichte des Babys zu erzählen und begibt sich auf Spurensuche. Angela wurde vor vierzig Jahren ihr Baby Alice einen Tag nach der Geburt aus dem Krankenhauszimmer entführt. Hat sie Alice wiedergefunden? Und dann ist da noch Emma, die in dieser Gegend aufwuchs und seit Jahren ein furchtbares Geheimnis mit sich herumträgt.Meine Meinung: Das Cover des Buches macht hier sehr neugierig und auch der wenig preisgebende Klappentext tut hier das Übrige dazu. Tatsächlich ist die Story aber ganz anders erzählt, als ich gedacht habe, auch wenn der Einstieg dank eines klaren und flüssigen Schreibstils recht leicht fällt. Doch auch gerade dadurch konnte ich auch ein wenig Abstand zu dem doch erschreckenden Inhalt der Geschichte wahren, denn Fiona Barton hält hier durch die unterschiedlichen Perspektiven die Emotionen eher zurück, als dass diese den Leser überschwemmen, auch wenn die einzelnen Charaktere durchaus die zu ihnen passenden Gefühle in mir hervorrufen konnten. Die Autorin hält die Geschichte in einem konstanten Erzähltempo, legt aber hier ganz deutlich den Fokus auf ihre Charaktere und lässt jeden Einzelnen dadurch klar und deutlich vor dem Leser erscheinen. Insgesamt erhalten wir hier vier unterschiedliche Perspektiven von vier Frauen. Da wäre zum einen Kate, die Reporterin, die durch einen Artikel in der konkurrierenden Zeitung auf den Fund der Babyleiche aufmerksam wird. Doch da das Skelett schon seit ewigen Zeiten dort zu liegen scheint, scheint es auch niemanden so tief zu berühren. Niemanden bis auf Kate, die mit ihren Nachforschungen beginnt und tatsächlich auf eine Story aus längst vergangenen Tagen stösst. Dann hätten wir Angela, deren Baby vor vielen Jahren aus dem Krankenhauszimmer entführt wurde und von dem bis heute jede Spur fehlt. In ihr erwachen neue Hoffnungen auf Klarheit. Emma wuchs in der Gegend auf, in der das Skelett gefunden wurde. Heute arbeitet sie als Lektorin und ist mit ihrem Uniprofessor verheiratet, doch damals war alles anders und sie leidet nach wie vor unter Angststörungen. Die letzte der vier Frauen ist Jude, Emmas Mutter und eine Person, die nur an sich denkt. Aus diesen vier Perspektiven kann der Leser das Geschehen verfolgen. Während Emmas Part in der Ich-Form erzählt wird, berichtet ein Erzähler in der dritten Person von den anderen Dreien.Die Geschichte an für sich ist eher ruhig, dafür aber sehr eindringlich erzählt. Sehr detailliert bekommt man hier die einzelnen Charaktere und deren Erlebnisse geschildert. Direkt langatmig fand ich es nicht, weil durchaus immer etwas geschieht, doch wer viel Action mag, ist hier nicht unbedingt richtig. Dabei legt Fiona Barton durchaus immer wieder "falsche Fährten", gibt Raum zum Miträtseln und bringt immer wieder Überraschungen mit ins Geschehen und auch durch die kurzen Kapitel mit wechselnden Perspektiven sorgt sie für ein gewisses Tempo, zu dass man hier durchaus in den Sog der Story gerät. Aber dieser Sog geht eindeutig durch die Charaktere hervor und das, was da wirklich Geschehen ist. Die Charaktere sind wirklich intensiv beschrieben und doch hatte ich einen gewissen Abstand. Wobei ich durchaus für die einzelnen Personen auch die passenden Emotionen spüren konnte. So hatte ich Mitgefühl mit Angela, Mitleid mit Emma, war neugierig mit Kate und Jude rief starke Abneigung hervor. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und glaubwürdig und lassen den Leser über das Erzählte intensiv nachdenken. Mein Fazit:Eine Geschichte, deren Inhalt mich berühren und mit dem mich die Autorin sehr gut fesseln konnte. Die unterschiedlichen Charaktere und deren Entwicklungen waren sehr gut dargestellt und wirkten glaubwürdig. Mit dem Plot konnte die Autorin mich stellenweise überraschen, auch wenn ich bei einer Sache recht früh das richtige Gespür hatte. Alles in allem aber ein sehr intensiver Roman, eher schon ein Drama, mit vielen Wendungen und Überraschungen für den Leser, einzig die teilweise sehr detailliert beschriebenen Ereignisse ließen es hier und da etwas langatmig, aber nicht langweilig wirken. Lesenswert!

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks