The Child

von Fiona Barton 
3,6 Sterne bei11 Bewertungen
The Child
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

D

Eine spannende Story, aber am Ende doch vorhersehbar.

tomatenjohnny91s avatar

Leider ein bisschen vorhersehbar und anfangs zäh, im Großen und Ganzen aber recht gut durchdacht und spannend. 3 Sterne!

Alle 11 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "The Child"

Eine kleine Nachricht – ein großes Geheimnis.
Es ist nur eine winzige Nachricht in der Abendzeitung: 'Überreste eines Babys auf Baustelle gefunden', unscheinbar und kaum der Rede wert. Aber drei Frauen lässt die Notiz keine Ruhe: Die eine erinnert sich an das schlimmste Erlebnis ihres Lebens. Die andere hat Angst, dass ihr dunkelstes Geheimnis enthüllt wird. Und die dritte begibt sich auf die Jagd nach der Wahrheit. Sie wird die Geschichte des Kindes erzählen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499271687
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:480 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:18.12.2018

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,6 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne2
  • 4 Sterne5
  • 3 Sterne3
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor 5 Monaten
    The Child

    "The Child" ist ein Roman der Autorin Fiona Barton. Auf dieses Buch hatte ich mich schon seit einer Weile gefreut, da es nach einer spannenden Geschichte klang und auch nach einer emotionalen Handlung. Ich war neugierig wie die Autorin dies verbinden würde. 

     

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Kate. Kate arbeitet als Journalistin und wird durch Zufall auf einen Artikel aufmerksam, in dem von einem grausamen Fund berichtet wird. Während der Arbeiten wurden auf einer Baustelle die Überreste eines Babys gefunden und diese Zeilen wecken nicht nur in Kate etwas auf. Die ehrgeizige Journalistin begibt sich auf Spurensuche und stößt dabei auf ein Geheimnis ungeahnten Ausmaßes. 

     

    Zeitgleich leidet Angela, deren Kind als Baby entführt wurde unter der schockierenden Nachricht und fragt sich, ob es sich bei dem gefundenen Baby um ihre Tochter Alice handeln kann. Zeitgleich begegnet man auch noch Emma, einer jungen Frau, die ihre ganz eigenen Dämonen zu bekämpfen hat, die auch das Verhältnis zu ihrer Mutter Jude sichtlich erschweren. Als sie den Artikel über den Knochenfund liest, erwachen in ihr ganz andere Ängste ... 

     

    Der Einstieg in dieses Buch ist mir sehr gut gelungen. Fiona Barton hat einen bildhaften und flüssig zu lesenden Schreibstil, der mir gut gefallen hat. Durch die wechselnden Erzählstränge, die abwechselnd in Ich - Form und in der 3. Person geschrieben sind, ermöglichte die Autorin, mir als Leserin, einen guten Einblick in den Alltag und die Gefühlswelten der Protagonistinnen. Manchmal waren es mir persönlich allerdings ein bisschen zuviele Informationen, bezüglich der verschiedenen Privatleben, denn dadurch wurde oftmals die Spannung gemindert.

     

    Die Ausarbeitung der Charaktere ist Fiona Barton gut gelungen. Die Eigenschaften der Protagonistinnen sind nicht zwangsläufig sympathisch, aber durchaus interessant. Ich konnte erkennen, dass die Autorin hier Charaktere mit Ecken und Kanten schaffen wollte und das ist ihr auch zum großen Teil gelungen. 

     

    In Sachen Spannung hatte ich mir etwas mehr von den Inhalten versprochen. Manche "Geheimnisse" waren, in meinen Augen, zu früh zu erkennen, um die Spannung zu erhalten, aber die Auflösung habe ich dennoch als sehr gelungen empfunden. Es gab zwar keine Spannungsmomente, aber die Autorin konnte bei mir komplett mit der emotionalen Komponente punkten. Die Themen, die Fiona Barton in ihrem Roman verarbeitet sind per se schon emotionsgeladen und durch das Leid der Protagonistinnen kamen bei mir viele Momente authentisch an, was mir immer sehr wichtig ist. 

     

    Positiv:

    * flüssiger und detaillierter Schreibstil

    * liebevolle Ausarbeitung der Charaktere

    * tolle Darstellung emotionaler Momente

     

    Negativ: 

    * die Handlung hätte ein bisschen dichter und spannender sein können

     

    In "The Child" schickt Fiona Barton ihre LeserInnen auf eine emotionale Achterbahnfahrt. Die Themen sind bewegend und gehen unter die Haut. Ab und an hätte ich mir allerdings ein bisschen mehr Spannung gewünscht! Ich gebe daher gute 3,5 Rosen und runde sie auf 4 auf.


    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Ashimauss avatar
    Ashimausvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Leider ist der Ausgang der Story sehr vorhersehbar. Zuzüglich vieler Längen und unnützer Infos. Jedoch guter Grundgedanke und tolles Ende!
    Leider zu vorhersehbar!

    Jedes Kapitel ist aus einer von 4 Perspektiven geschrieben, was auch immer schön deutlich darüber steht. Wir haben hier einmal die Perspektive von Emma,  und dann noch die Perspektiven von Jude (Emma’s Mutter), von Kate der Journalistin und Angela (der Mutter des vor Jahren verschwundenen Babys).

    Die Geschichte spielt im Jahr 2012, es gibt aber auch immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit von Emma und Angela. Mir haben die verschiedenen Sichtweisen sehr gut gefallen, man kommt aufgrund der komplett verschiedenen Charaktere nicht durcheinander. Auch die Rückblicke haben das Ganze für mich greifbarer gemacht und sind wichtig für den Aufbau der Story.

    So unterschiedlich die 4 Frauen sind, so unterschiedlich war meine Sympathie ihnen gegenüber. Emma und Jude hätte ich am liebsten oftmals nur geschüttelt und  angeschrieen. Emmas ängstliches Verhalten und Judes Hang immer ihrer Tochter an allem die Schuld zu geben, haben meine Geduld echt auf die Probe gestellt. Kate wurde als Journalistin der alten Garde sehr gut beschrieben und nach einem bisschen Warmwerden, mochte ich sie echt gerne. Angela hingegen war mir sofort sympathisch und ich konnte super mit ihr mitfühlen.

    Die Verhaltensweisen der Nebencharaktere konnte man oftmals überhaupt nicht nachvollziehen. Sie waren eher merkwürdig und unrealistisch und haben die Geschichte nicht wirklich gefördert, wie zb ein Bauarbeiter, der wegen eines Babyskeletts Tage später noch in Tränen ausbricht und emotional dadurch total zerstört ist.

    Speziell in Kates Perspektive gab es jedoch viele unnötige Details, die man ruhig hätte weglassen können wie zb die Spesenabrechnungen für Journalisten. Das sind Details, die für den Verlauf der Geschichte total irrelevant waren und dadurch sind dann leider kleine Längen entstanden, die den Lesefluss etwas gehindert haben.

    Das Schlimmste für mich war jedoch, dass ich extrem früh wusste, worauf das Ganze hinausläuft. Auf Seite 152 habe ich das Ganze schon durchschaut gehabt, was natürlich immens die Spannung rausgenommen und eher für Enttäuschung gesorgt hat. Hier hätte die Autorin einfach viel mehr auf die Infos, die sie so früh schon raushaut, achten sollen. Schade, denn ansonsten hätte das Buch für mich echt ein Highlight werden können!

    Fazit:

    Eine an sich grandios durchdachte Geschichte, die leider zu früh zu viel verrät. Dadurch ist die Auflösung keine Überraschung mehr. Viele unnötige Infos und das merkwürdige unrealistische Verhalten der Nebencharaktere bremsen den ansonsten guten Schreibstil leider etwas aus. Von mir gibt es daher 3/5 Sterne!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    abuelitas avatar
    abuelitavor 9 Monaten
    faszinierend

    Dieses Buch hat mich mitgerissen und mitgenommen in eine andere Welt und bis zum Schluss habe ich mitgefiebert und mitgebangt. 

    Eine kleine Nachricht in der Zeitung nur löst bei verschiedenen Personen Unruhe aus. „ Überreste eines Babys auf einer Baustelle gefunden“.  

    Emma, die ohnehin schon seit ihrer Teenagerzeit, in der ihr Schlimmes, nie ausgesprochenes, widerfahren ist, Psychopharmaka einnehmen muss, ist erschüttert. Angela hat den Alptraum aller Eltern erlebt – ihr Neugeborenes wurde aus dem Krankenhaus entführt und nie wurde eine Spur davon gefunden. Und dann gibt es noch die Journalistin Kate, die um ihren Job kämpft und der ihr Bauchgefühl sagt, dass hinter dieser kleinen Notiz eine grosse Story stecken könnte…

    Und die sich dann mit ihrem jungen Kollegen auf die Suche macht in eine Vergangenheit, in der nichts so ist, wie es auf den ersten Blick erscheint...

    Dieses Buch ist kein Thriller, auch kein Krimi und dennoch spannend bis zum Ende. Nie war mir langweilig und eher beiläufig bin ich komplett eingetaucht in die Geschichte der Frauen. 

    Detailliert schildert Fiona Barton die Erlebnisse und die einzelnen Charaktere. Ich habe mitgerätselt bis zum Ende – und wurde da nochmals komplett überrascht. 

    Das Ganze hat mich berührt und teilweise wurde ich auch überrascht; zwischendurch musste ich immer mal wieder nachdenken, über das, was ich hier las.

    So müssen gute Bücher sein !

    Kommentieren0
    11
    Teilen
    twentytwos avatar
    twentytwovor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine spannende und packende Story voller Emotionen.
    The Child

    Als die Journalistin Kate Waters aus Zufall über eine kurze Notiz in der Abendzeitung stolpert, vermutet sie dass sich dahinter eine quotenwirksame Story verbergen könnte. Eine verscharrte Babyleiche – die Leser werden sich mit Begeisterung auf neue Informationen stürzen und die Quoten hochtreiben. Sie beginnt zu recherchieren. Als es ihr tatsächlich gelingt mutmaßliche Zeugen aufzutreiben, wird sie durch deren Aussagen immer tiefer in einen Sog hineingezogen, der sie an ihre emotionalen Grenzen bringt.

    Fazit
    Ein packender Thriller, der tief berührt – spannend und überraschend bis zur letzten Seite.

    Kommentieren0
    6
    Teilen
    SillyTs avatar
    SillyTvor 10 Monaten
    Stiller, aber eindringlicher Roman

     Als bei Abrissarbeiten das Skelett eines Babys gefunden wird, wird diesem zunächst keine große Aufmerksamkeit geschenkt, denn das Skelett wurde schon vor langer Zeit dort vergraben. Lediglich eine kleine, unscheinbare Nachricht in der Zeitung erzählt davon und doch löst diese Meldung bei drei Frauen etwas aus. Die Reporterin Kate hat sich fest vorgenommen, die Geschichte des Babys zu erzählen und begibt sich auf Spurensuche. Angela wurde vor vierzig Jahren ihr Baby Alice einen Tag nach der Geburt aus dem Krankenhauszimmer entführt. Hat sie Alice wiedergefunden? Und dann ist da noch Emma, die in dieser Gegend aufwuchs und seit Jahren ein furchtbares Geheimnis mit sich herumträgt.
    Meine Meinung:
     Das Cover des Buches macht hier sehr neugierig und auch der wenig preisgebende Klappentext tut hier das Übrige dazu. Tatsächlich ist die Story aber ganz anders erzählt, als ich gedacht habe, auch wenn der Einstieg dank eines klaren und flüssigen Schreibstils recht leicht fällt. Doch auch gerade dadurch konnte ich auch ein wenig Abstand zu dem doch erschreckenden Inhalt der Geschichte wahren, denn Fiona Barton hält hier durch die unterschiedlichen Perspektiven die Emotionen eher zurück, als dass diese den Leser überschwemmen, auch wenn die einzelnen Charaktere durchaus die zu ihnen passenden Gefühle in mir hervorrufen konnten.
    Die Autorin hält die Geschichte in einem konstanten Erzähltempo, legt aber hier ganz deutlich den Fokus auf ihre Charaktere und lässt jeden Einzelnen dadurch klar und deutlich vor dem Leser erscheinen. Insgesamt erhalten wir hier vier unterschiedliche Perspektiven von vier Frauen.
    Da wäre zum einen Kate, die Reporterin, die durch einen Artikel in der konkurrierenden Zeitung auf den Fund der Babyleiche aufmerksam wird. Doch da das Skelett schon seit ewigen Zeiten dort zu liegen scheint, scheint es auch niemanden so tief zu berühren. Niemanden bis auf Kate, die mit ihren Nachforschungen beginnt und tatsächlich auf eine Story aus längst vergangenen Tagen stösst. Dann hätten wir Angela, deren Baby vor vielen Jahren aus dem Krankenhauszimmer entführt wurde und von dem bis heute jede Spur fehlt. In ihr erwachen neue Hoffnungen auf Klarheit. Emma wuchs in der Gegend auf, in der das Skelett gefunden wurde. Heute arbeitet sie als Lektorin und ist mit ihrem Uniprofessor verheiratet, doch damals war alles anders und sie leidet nach wie vor unter Angststörungen. Die letzte der vier Frauen ist Jude, Emmas Mutter und eine Person, die nur an sich denkt. Aus diesen vier Perspektiven kann der Leser das Geschehen verfolgen. Während Emmas Part in der Ich-Form erzählt wird, berichtet ein Erzähler in der dritten Person von den anderen Dreien.
    Die Geschichte an für sich ist eher ruhig, dafür aber sehr eindringlich erzählt. Sehr detailliert bekommt man hier die einzelnen Charaktere und deren Erlebnisse geschildert. Direkt langatmig fand ich es nicht, weil durchaus immer etwas geschieht, doch wer viel Action mag, ist hier nicht unbedingt richtig. Dabei legt Fiona Barton durchaus immer wieder "falsche Fährten", gibt Raum zum Miträtseln und bringt immer wieder Überraschungen mit ins Geschehen und auch durch die kurzen Kapitel mit wechselnden Perspektiven sorgt sie für ein gewisses Tempo, zu dass man hier durchaus in den Sog der Story gerät. Aber dieser Sog geht eindeutig durch die Charaktere hervor und das, was da wirklich Geschehen ist.
    Die Charaktere sind wirklich intensiv beschrieben und doch hatte ich einen gewissen Abstand. Wobei ich durchaus für die einzelnen Personen auch die passenden Emotionen spüren konnte. So hatte ich Mitgefühl mit Angela, Mitleid mit Emma, war neugierig mit Kate und Jude rief starke Abneigung hervor. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und glaubwürdig und lassen den Leser über das Erzählte intensiv nachdenken.
    Mein Fazit:
    Eine Geschichte, deren Inhalt mich berühren und mit dem mich die Autorin sehr gut fesseln konnte. Die unterschiedlichen Charaktere und deren Entwicklungen waren sehr gut dargestellt und wirkten glaubwürdig. Mit dem Plot konnte die Autorin mich stellenweise überraschen, auch wenn ich bei einer Sache recht früh das richtige Gespür hatte. Alles in allem aber ein sehr intensiver Roman, eher schon ein Drama, mit vielen Wendungen und Überraschungen für den Leser, einzig die teilweise sehr detailliert beschriebenen Ereignisse ließen es hier und da etwas langatmig, aber nicht langweilig wirken. Lesenswert!

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    D
    Dumavor 8 Stunden
    Kurzmeinung: Eine spannende Story, aber am Ende doch vorhersehbar.
    Kommentieren0
    tomatenjohnny91s avatar
    tomatenjohnny91vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Leider ein bisschen vorhersehbar und anfangs zäh, im Großen und Ganzen aber recht gut durchdacht und spannend. 3 Sterne!
    Kommentieren0
    daneegolds avatar
    daneegoldvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und gut durchdacht!
    Kommentieren0
    Katjess avatar
    Katjesvor 6 Monaten
    Tamarus avatar
    Tamaruvor 6 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Weitere Informationen zum Buch

    Pressestimmen

    Fiona Barton gelingt es mit ihrer schnörkellosen, präzisen Schreibe, immer tiefere psychologische Schichten der drei unterschiedlichen Frauen freizulegen und gleichzeitig die Spannung um die Lösung des Rätsels sehr lange in der Schwebe zu halten.

    Die Geschichte wurde so zwingend, dass ich mitten in der Woche nachts um zwei weiterlesen musste.

    Der ganze Roman lebt von vielen kleinen, präzise beobachteten Episoden.

    Ein verzwicktes Puzzle für gewiefte Krimifans!

    Ein großartiger psychologischer Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann.

    Da freut man sich auf verregnetes Lesewetter.

    Eine aufwühlende Geschichte, die die Spannung bis zum Ende hält.

    Eine spannende, beklemmende und nur schwer auszuhaltende Geschichte.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks