Fiona Blum Frühling in Paris

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Inhaltsangabe zu „Frühling in Paris“ von Fiona Blum

In der Rue d'Estelle blühen die Platanen. Es ist Mai, und das Leben scheint heiter und unbeschwert. Doch den Bewohnern des Hauses Nr. 5 ist nicht nach Frühling zumute. Isaac, der alte russische Jude, verlässt kaum mehr seinen Tabakladen. Dem Studenten Nicolas, der als Straßenclown arbeitet, gelingt es nicht mehr, die Menschen zum Lachen zu bringen. Und die ehrgeizige Tänzerin Camille hat alle Leichtigkeit verloren. Bis eines Tages die junge Louise auftaucht und ein kleines Café eröffnet. Mit ihrer Unbekümmertheit stellt sie alles auf den Kopf und sorgt für einen Zauber, den es in der Rue d'Estelle schon lange nicht mehr gegeben hat.

Eine nette leichte Geschichte für zwischendurch.

— coffeetimelady

Zähe Geschichte. Aber ganz nett für zwischendurch..

— Julchen77

Zauberhaftes Buch über die Suche nach einem Lebenstraum.

— leserattebremen

Sehr schönes Buch, kann ich nur weiterempfehlen.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein zarter, französischer Roman über die Träume von Anderen, Gründe zu bleiben, Neuanfänge und das Leben im Allgemeinen.

— earthangel

Ein lockerer Roman, der mit Witz und Poesie verzaubert!

— Leo_liest

Lassen auch Sie sich verzaubern!

— Monika58097

Hat mich leider nicht überzeugen können, zu langatmig und stellenweise zu surreal.

— hasirasi2

Für mich leider eine Enttäuschung, da alles recht schnell geht, die Beziehungen oberflächlich bleiben und Louise nicht mein Fall war

— Isaopera

Ein positives und sehr erfrischendes Buch das einen sofort in den Bann zieht

— pallas

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  • Paris, die Liebe und Macarons

    Frühling in Paris

    Fleur91

    16. August 2017 um 16:15

    Louise erbt von ihrer verstorbenen Tante eine kleine Wohnung und ihre Alte Bäckerei in Paris. Kurzerhan bricht sie ihre Zelte in London ab und wagt einen Neubeginn. Ohne es zu ahnen, bringt sie mit ihrem Vorhaben, ein Cafe zu eröffnen, neuen Wind in das Leben ihrer Nachbarn und auch in ihr eigenes.Ich habe in die ersten zwei Kapitel reingelesen und war gleich begeistert. Ein unglaublich schöner Schreibstil. Nach einiger Zeit verliert er sich leider ein wenig, aber dennoch bleibt der Schreibstil unterschwellig romantisch und poetisch und das Buch ist einfach ein tolles Leseerlebnis.Nicht nur der Schreibstil ist schön, der Inhalt ist es auch. Es gibt viele "Wohlfühlromane", in denen jemand einen Neubeginn wagt und ein Cafe oder dergleichen eröffnet. Da ich diese Art von Romanen eigentlich nie lese, kann ich keine Vergleiche ziehen. Mir hat dieser Roman auf jeden Fall überraschend gut gefallen und ich werde in Zukunft bestimmt öfter zu solchen Büchern greifen.Die Charaktere sind - trotz der nicht allzu hohen Seitenzahl - schön ausgearbeitet und hauchen dem Buch eine Menge Leben ein. Man braucht ja nicht unbedingt 600 Seiten, um eine schöne Geschichte zu erzählen. Paris ist sowieso ein schönes Setting und bei den tollen Beschreibungen der Leckereien bekommt man gleich noch Hunger dazu. Fazit: Ein toller Roman über den Neubeginn einer jungen Frau, die vorher nicht so recht wusste, was sie mit ihrem Leben anstellen soll und wie dieser Neubeginn das Leben vieler Menschen verändert. Bei diesem Buch heißt es einfach nur lesen, entspannen und wohlfühlen.

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  • Wunderschön und bezaubernd

    Frühling in Paris

    leserattebremen

    02. August 2017 um 10:25

    Louise Barclay kommt aus London nach Paris, wild entschlossen ein neues Leben anzufangen. Von ihrer Tante hat sie eine Wohnung und eine alte Bäckerei geerbt, jetzt muss sie nur überlegen, was sie damit anfangen will. Mit ihrer fröhlichen Art bringt sie wieder Leben in die Rue Estelle und ihre Bewohner auf Trab. Alle fühlen sich von ihr angetrieben und suchen einen Sinn in ihrem Leben, während Louise feststellt, dass sie gar nicht weiß, was sie eigentlich vom Leben will.Fiona Blums Roman „Frühling in Paris“ ist eine bezaubernde Geschichte über eine junge Frau, die das Leben ihrer Mitmenschen bereichert, ohne selbst zu wissen, wohin sie eigentlich will. Louise ist sehr liebeswert, aber auch naiv und stürzt sich ständig in neue Projekte. Damit lenkt sie sich selbst eigentlich nur davon ab, dass sie gar nicht weiß, was sie vom Leben erwartet, was ihr Traum ist. In Paris bekommt sie die Chance, endlich etwas zu finden, was sie wirklich ausfüllt und Menschen zu treffen, die ihr als wahre Freunde zur Seite stehen. All dies beschreibt die Autorin mit einer wundervollen, fast verträumten Sprache, die sehr gut zu Louise passt. Besonders die bildhaften Beschreibungen von Louises Emotionen haben mich begeistert, so vergleicht sie beispielsweise Gespräche mit ihrer Mutter mit einem Regenguss, der einen bis auf die Knochen durchnässt. Ihre Art damit umzugehen ist, ihrer Mutter einfach nur Bruchstücke aus ihrem Leben zu erzählen, damit nicht all ihre Hoffnungen in der Anwesenheit ihrer Mutter geradezu ertrinken. „Frühling in Paris“ ist eine wunderschöne Geschichte, liebevoll geschrieben und mit einer eindrucksvollen Hauptperson besetzt. Louise Barclay bleibt einem im Kopf, auch wenn das Buch schon längst beendet ist. 

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  • Sehr schönes Buch, kann ich nur weiterempfehlen.

    Frühling in Paris

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. June 2017 um 23:05

    Fiona Blum ist ein Buch gelungen, das mir sehr gut gefallen hat. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite mit Spannung und Freude gelesen.Elettras  Mutter war eine begnadete Bäckerin, deren Köstlichkeiten direkt den Weg zum Herzen der Menschen fanden. Doch seit sie schwer erkrankt ist, steuert die Bäckerei der Familie auf den Bankrott zu. Und Elettra ist ganz auf sich allein gestellt, denn sie erfuhr nie, wer ihr Vater ist. Als sie von einer kleinen Insel im Mittelmeer hört, auf der ihre Mutter die glücklichste Zeit ihres Lebens verbracht haben soll, reist sie kurz entschlossen dorthin. Inmitten von Zitronenhainen stößt sie auf ein verlassenes Kloster, das eine alte Liebe verbirgt .Das Cover gefällt mir auch sehr gut und den "Frühling in Paris" kann man gut spüren..

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  • Frühling in Paris

    Frühling in Paris

    -sabine-

    30. May 2017 um 09:39

    Ich habe mich sehr gefreut auf das neue Buch von Fiona Blum – und ich wurde nicht enttäuscht: „Frühling in Paris“ ist eine wundervolle Geschichte, die nicht nur berührt, sondern auch Lust macht, sofort nach Paris zu reisen.Ich habe mich von Anfang an in der Geschichte wohl gefühlt. Fiona Blum begeistert durch ihren poetischen Schreibstil, der eine unglaubliche Atmosphäre schafft und mich nach Paris entführt hat. Er ist angenehm zu lesen, voller Emotion und strahlt nicht nur eine ansteckende Leichtigkeit aus, sondern auch eine berührende Melancholie. Begeistert haben mich aber auch die Charaktere, die fernab von Stereotypen einfach wunderbar gezeichnet sind. Im Mittelpunkt stehen die Bewohner des Hauses Nummer 5 in der Rue d’Estelle – keiner scheint im Moment mit sich und dem Leben zufrieden zu sein. Die Ballerina Camille kann wegen einer Verletzung nicht mehr tanzen, der alte Jude Isaac empfindet keine Freude mehr in seinem Tabakladen und der Straßenclown Nicolas scheint die Menschen nicht mehr zum Lachen bringen zu können. Als die junge Louise aus London anreist und in die Rue d’Estelle zieht, ändert sich dann auf einmal alles. Louise ist eine Lebenskünstlerin, auch wenn sie an manchen Stellen sehr naiv wirkt und ich mich manches Mal gewundert habe, wie sie sich durchs Leben schlägt. Mich aber hat sie angesteckt mit ihrer unbekümmerten und offenen Art – sie ist charmant und liebenswert und hat sich schnell einen Platz in meinem Herzen ergattert. Genauso aber die andere Bewohner des Hauses Nummer 5, die man nach und nach kennenlernt. Nicolas wirkt vordergründig lustig und offen, letztlich aber ist er eine verletzte Seele, die viel Traurigkeit in sich trägt. Camille sieht ihren Lebenstraum zerplatzen und muss sich neu in ihrem Leben arrangieren und auch Isaac weiß nicht mehr so recht, wo sein Platz im Leben eigentlich ist. Louise bringt frischen Wind in das Haus schafft es unbewusst, bei allen etwas zu bewegen, etwas zum Klingen zu bringen und sie so aus ihrer Lethargie zu reißen.Die Geschichte ist einfach wundervoll, bezaubernd erzählt und gerade in der ersten Hälfte voller Poesie – das verliert sich zwar ein bisschen, trotzdem aber konnte mich die Geschichte begeistern. Sie ist so leicht und lebendig und trotz der Melancholie macht sie ein wundervolles Gefühl. An manchen Stellen ist sie vielleicht ein wenig unglaubwürdig, mich hat sie trotzdem begeistern können, so dass ich sie auch in einem Rutsch durchgelesen habe. Wieder ein toller Roman von Fiona Blum, dem ich gute 4 von 5 Sternen vergebe. Mein FazitEn wunderschöner Roman, der nach Paris entführt und mit seinen sympathischen und außergewöhnlichen Charakteren besticht. Der Schreibstil ist poetisch, voller Leichtigkeit und schafft eine wunderschöne Atmosphäre – und auch wenn die Geschichte an vielen Stellen ein wenig melancholisch erscheint, macht sie doch ein schönes Lesegefühl. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe gerne gute 4 von 5 Sternen.

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  • Lassen auch Sie sich verzaubern!

    Frühling in Paris

    Monika58097

    22. May 2017 um 17:46

    Fiona Blums erster Roman "Liebe auf drei Pfoten" hatte für meinen persönlichen Geschmack ein eher merkwürdiges Cover und ich muss zugeben, ich hätte das Buch im Geschäft links liegen lassen. "Kitschig" - so wäre mein Urteil gewesen, doch Fiona Blum wurde 2016 mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet. Ich war live dabei. Als sie begann, die ersten Zeilen ihres Buches zu lesen, war ich sofort verzaubert und ich MUSSTE ihr Buch kaufen. Nun liegt ihr zweiter Roman vor. Der Monat Mai. Frühling. Paris. Die Stadt der Liebe, doch die Bewohner der Rue d'Estelle Nr. 5 scheinen aus irgendeinem Grund traurig zu sein. Die Tänzerin Camille kann nicht mehr tanzen. Nicolas, der als Straßenclown arbeitet, bringt die Menschen nicht mehr zum Lachen und Isaac, der einen Tabakladen im wunderschönen Marais führt, hat keine Freude mehr an seinem Laden. Dann taucht plötzlich die Halbfranzösin Louise auf. Paulette Petit, die Freundin ihrer verstorbenen Mutter, hat dafür gesorgt, dass Louise nach Paris kommt. Louise, die nie anzukommen scheint, die immer auf der Suche ist, die immer wieder etwas Neues beginnen muss. Doch dann ist sie in Paris. Sie hat von ihrer Tante eine kleine Wohnung geerbt, zu der auch eine kleine Bäckerei gehört. Ist es das, wonach Louise gesucht hat? Ein eigener Laden? Mit Hilfe von Paulette lebt sie auf einmal einen Traum, ihren Traum. Durch ihren Traum scheint sie auch die anderen Bewohner, ja die ganze Straße zu verzaubern. Und sie erfährt jede Menge über das Leben ihrer Tante, die sie nie wirklich hat kennenlernen können. "Frühling in Paris" - dieses Buch gehört einfach in die Kategorie "Lieblingsbuch". Eine Geschichte voller Poesie, eine Geschichte zum Verlieben! Eine leise Geschichte, wie ich sie liebe. Bilder, die vor meinem geistigen Auge entstehen. Figuren, die man einfach mögen muss. Eine Geschichte, voller Wärme erzählt und herzzerreißend schön! Unbedingt lesen!

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  • Frühling in Paris

    Frühling in Paris

    Kleine8310

    22. May 2017 um 00:23

    "Frühling in Paris" ist ein Roman der Autorin Fiona Blum. Auf dieses Buch bin ich durch den vielversprechenden Klappentext aufmerksam geworden und ich habe mir eine bezaubernde Geschichte mit frühlingshaftem Pariser Flair erhofft.    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Louise. Louise bekommt durch ein paar schicksalhafte Geschehnisse die Möglichkeit ihr Leben so zu gestalten, wie sie es haben möchte. Einen völligen Neuanfang wagt die junge Frau schließlich in Paris, in der Rue d'Estelle, in der sie ein kleines Café eröffnet. Louise's Unbekümmertheit und ihre Lebensfreude macht auch vor den Bewohnern des Hauses Nummer 5 nicht halt, in dem jede/r sein/ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen hat ... Der Schreibstil von Fiona Blum hat mir gut gefallen, sodass ich direkt gut in die Geschichte hineingekommen bin. Besonders gut gefallen haben mir die bilhaften Beschreibungen und das schöne Pariser Flair, welches wirklich frühlingshaft wirkt. Leider gab es für meinen Geschmack zuviele Erzähler und damit verbundene Zeit - und Geschehenssprünge, die mich, besonders auf die Länge des Buches ein bisschen gestört haben. Besonders in punkto Lesefluss war dies, für mich, ein bisschen zu holprig.    Die Charaktere hat Fiona Blum schön gezeichnet und ich fand es schön, dass alle Bewohner des Hauses Nummer 5 unterschiedlich waren und sich so mit den Eindrücken und aus den verschiedenen Leben ein tolles Bild ergeben hat. Ich hätte mir nur in manchen Momenten gewünscht die einzelnen Charaktere noch ein bisschen besser kennenzulernen, aber das ist wohl auch aufgrund der geringen Seitenzahl nicht gut möglich gewesen. Vielleicht wäre es besser gewesen, ein zwei Charaktere weniger in den Fokus zu rücken und den anderen so mehr Tiefgang zu ermöglichen. Die Handlung ist nett und ich habe mich weitestgehend ganz gut unterhalten gefühlt. Lediglich die Spannung habe ich ein bisschen vermisst, sodass ich ab und das Gefühl hatte, dass die Story ein wenig zu sehr nur vor sich hinplätschert, was ich echt schade fand. Insgesamt hatte ich mir vom Inhalt doch mehr versprochen! Von mir gibt es 2,5 Rosen aufgerundet auf 3!   Positiv:  * bildhafter Schreibstil * schöne Buchidee   Negativ:  * ich hätte mir bei den Charakteren etwas mehr Tiefgang gewünscht * die Handlung war mir etwas zu spannungsarm * die vielen Perspektivwechsel wirkten manchmal ein bisschen holprig   Von "Frühling in Paris" hatte ich mir ein bisschen mehr versprochen, als ich bekommen habe. Ich habe besonders den Tiefgang bei den Charakteren vermisst und das konnte leider auch das schöne Setting nicht ganz aufwiegen!  

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  • Leserunde zu "Frühling in Paris" von Fiona Blum

    Frühling in Paris

    Goldmann_Verlag

    Der Zauber von Paris, die Kraft der Liebe – und eine Antwort auf die Frage, was das Leben wirklich lebenswert macht: Fiona Blums warmherzige Frühlingsgeschichte entführt euch in die Stadt des Charmes und der französischen Lebenslust. Wollt ihr es euch mit „Frühling in Paris“ auf eurem Balkon oder im Garten gemütlich machen? Dann macht mit bei unserer Leserunde! Wir verlosen unter allen Bewerbern 20 Exemplare des Romans. Um mit Elan in den Lostopf zu springen, verratet uns, wo ihr am liebsten das Frühjahr genießt. Die Bewerbungsphase endet am 2. April 2017.In der Rue d'Estelle blühen die Platanen. Es ist Mai, und das Leben scheint heiter und unbeschwert. Doch den Bewohnern des Hauses Nr. 5 ist nicht nach Frühling zumute. Isaac, der alte russische Jude, verlässt kaum mehr seinen Tabakladen. Dem Studenten Nicolas, der als Straßenclown arbeitet, gelingt es nicht mehr, die Menschen zum Lachen zu bringen. Und die ehrgeizige Tänzerin Camille hat alle Leichtigkeit verloren. Bis eines Tages die junge Louise auftaucht, in die freistehende Atelierwohnung unter dem Dach zieht und mit Schwung und Elan ein kleines Café eröffnet, in der sie selbstgebackene Macarons anbietet. Mit ihrer unbekümmerten Art stellt Louise alles auf den Kopf und sorgt für einen Zauber, den es in der Rue d'Estelle schon lange nicht mehr gegeben hat. Und langsam aber sicher blühen nicht nur die Bäume in der Stadt an der Seine – auch Camille, Nicolas und Isaac blühen sichtlich auf und finden zu einer Leichtigkeit zurück, die sie längst verloren glaubten.Fiona Blum wurde 1968 geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom und arbeitete als Anwältin in Verona sowie in einer internationalen Anwaltskanzlei in München, bevor sie sich selbständig machte. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einer Katze in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Unter ihrem richtigen Namen Veronika Rusch schreibt sie Kriminalromane, Theaterstücke und Dinnerkrimis. Für ihren Roman „Liebe auf drei Pfoten“ erhielt sie 2016 den begehrten DeLia-Literaturpreis.

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    • 370
  • Frühling in Paris

    Frühling in Paris

    kalligraphin

    03. May 2017 um 23:31

    "Ein neues Leben zu beginnen ist nicht leicht, wie jeder bestätigen wird, der es schon einmal ernsthaft versucht hat." (14) Nachdem ihre Tante Isabelle verstorben ist, erbt die junge Londonerin Louise nicht nur deren Apartment in der Rue d'Estelle in Paris, sondern auch ihre Bäckerei im Erdgeschoss desselben Hauses. Louise macht sich auf den Weg von England nach Frankreich, um die Gelegenheit beim Schopfe zu packen. Sie beschließt, der alten Bäckerei neues Leben einzuhauchen, indem sie sie als Café neueröffnet. Hierbei lernt sie nicht nur Isabelles alte Freundin Paulette, sondern auch die anderen Bewohner des Hauses näher kennen und lieben. Die verletzte Baletttänzerin Camille, den verwitweten Kioskbesitzer Isaac und den melancholischen und lebensklugen Straßenclown Nicholas. "Frühling in Paris" ist eine zauberhafte und sehr leichtfüßige Geschichte. Sie fängt den ‚Pariser Flair‘ ganz wunderbar ein - dieses Gefühl, dass das Leben leicht und bedeutungsvoll zugleich ist, dass man von Kunst und Stil in jeder Alltäglichkeit umgeben ist. Frauenromane schrecken mich häufig ab, da sie oft zu vorhersehbar und zu kitschig sind. Auch in ‚Frühling in Paris‘ ist die Story im Prinzip von Anfang an klar und das Ende wenig überraschend. Und doch gefällt mir dieser Roman sehr gut. Die Sprache ist sehr schön und atmosphärisch, die Protagonisten charmant und liebenswert gezeichnet. Fiona Blums Romane sind unterhaltsame, zarte Geschichten, die das Leben ein Stückchen besser machen. "Mit einer entschlossenen Geste packte sie ihren Rollkoffer und ging los. In ihr neues Leben." (15)

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  • Für mich leider eine Enttäuschung

    Frühling in Paris

    Isaopera

    02. May 2017 um 10:36

    "Frühling in Paris" lockte mich mit einem wunderbaren Klappentext und ich freute mich auf ein echtes Wohlfühlbuch. Leider wurde ich beim Lesen eher enttäuscht.Es geht um die junge Louise, die in ihrem bisherigen Leben beruflich wie auch privat nicht viele Erfolgserlebnisse hatte und nun durch ein paar Zufälle die Möglichkeit bekommt, mal wirklich selbst zu entscheiden, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Louise war für mich leider eine sehr strittige Protagonistin, denn ihre Naivität und ihre mangelnde Entscheidungsfähigkeit hat mich leider immer wieder gestört. Ich bin während der Geschichte nicht mit ihr warm geworden und hätte ihr teilweise gerne mal einen kleinen Schüttler gegeben... Gerade die Themen, die ich im Buch wirklich wichtig und schwierig fand, wie Louises Verhältnis zu ihrer Mutter wurden leider nur wenig bis gar nicht angesprochen und das vermittelte Schwarz-weiß-Denken (der ist gut, der ist böse) war mir zu plakativ. Insgesamt ist die Geschichte mit sehr liebenswerten Figuren angereichert, aber um sich aus der Masse der Ich-öffne-ein-Café-Wohlfühlromane abzuheben, fehlte es mir hier an Tiefgang und vor allem Zeit. Die Beziehungen konnten sich für mich nicht ausreichend entwickeln, 280 Seiten sind für fast jeden Roman kurz und gerade hier merkte man es oft an Zeitsprüngen und hektischen Entwicklungen.Die Geschichte hat schöne Ansätze und ich hätte sie wirklich sehr gerne mehr genossen. Leider hat mich Vieles beim Lesen wirklich gestört und ich habe mich daher mit dem Buch gar nicht wohlgefühlt. Die übermäßige Verwendung von Absätzen und Gedankensprüngen hat hierbei sein Übriges getan.Ich glaube aber, dass meine Kritikpunkte vielleicht für andere Leser weniger gravierend sind. Von daher sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden!

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  • Ein zauberhafter Roman

    Frühling in Paris

    pallas

    30. April 2017 um 20:02

    Als Louisa erfährt, dass sie als Erbin von ihrer Tante berücksichtigt wurde, bricht sie nach Paris auf und will die Gelegenheit nutzen in dieser Metropole ihr Glück zu versuchen. Im Wonnemonat Mai bezieht sie in der Ruhe d' Estelle no 5 eine kleine Wohnung in einem Haus. Hier leben interessante Nachbarn, wie zum Beispiel Nicholas, ein Strassenclown oder Camille, die ihrem zerplatzten Traum nachtrauert, der "das Leben" für sie bedeute. Und da ist noch der einsame Monsieur Isaac dem ein Tabakladen gehört und Tag für Tag seiner verstorbenen Frau nachtrauert.Doch als Louise die Bäckerei ihrer Tante zum Café umfonktioniert, beginnen alle Bewohner langsam aufzuwachen und die Lebensfreude kehrt zu den Menschen zurück. Louisa ist ein Wirbelwind voller Freude, Mut und Lebensenergie und niemand kann sich ihrer positiven Energie entziehen. Schon bald wachsen alle zusammen und geben sich gegenseitig Halt im Leben.Paulette, eine gepflegte alte Dame und die beste Freundin von Isabell, freut sich als sie Louisa in ihrem Tatendrang begleiten darf.Fiona Blum hat einen faszinierenden Roman geschrieben, der in seiner erfrischend leichten Poesie einfach nur bezaubernd ist. Sie eroberte mein Herz mit ihren Romanzeilen im Sturm. Die Charaktere sind voller purem Leben und man gewinnt sie sofort lieb. Ein sympathisches Grüppchen das einen Neuanfang sucht und sich gegenseitig Ermutigung schenkt.Es ist schier unmöglich sich den Gefühlen zu entziehen, die sich bei der Lektüre dieses herrlichen Romans Bahn brechen. Mich jedenfalls beherrschten sie bis zur letzten Seite. Ein solches Feuerwerk an positiven Emotionen vermögen nur wirklich sehr gute Autoren im Leser zu entzünden - und Fiona Blum ist in meinen Augen eine Meisterin dieser Meister.Danke liebe Frau Blum für den einmaligen Roman.

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  • Frühling in Paris

    Frühling in Paris

    MarySophie

    30. April 2017 um 13:18

    „Es kostet mehr Mut, einen Weg zu Ende zu gehen, als umzukehren“ Handlung: Louise reist nach Paris, weil sie einen Brief von Paulette erhalten hat, die ihr mitteilt, dass die junge Frau ein kleines Café von ihrer Tante geerbt hat. Louise begibt sich also in die Rue d´Estelle, wo jedoch nicht gerade Sonnenschein herrscht. Einige Bewohner der Straße haben gerade mit Problemen zu kämpfen. Da gibt es Isaac, einen alten russischen Juden, der sehr um seine verstorbene Frau trauert und kaum noch seinen Tabakladen verlässt. Louise´s Nachbar Nicolas, ein Student der als Straßenclown arbeitet. Er hat die Fähigkeit verloren, Menschen zum lachen zu bringen, das täglich Brot für einen Clown. Und es gibt auch noch Camille, eine Tänzerin, bei der die Karriere auf Messer´s Schneide steht. In diese Straße kommt nun Louise und stellt mit ihrer Unbekümmertheit alles auf den Kopf. Cover: Der Titel und das Cover haben mich direkt angestrahlt und natürlich auch mein Interesse geweckt. Das gesamte Cover ist sehr in Pastelfarben gehalten, nur die Dame im Vordergrund sticht durch dunklere Farben hervor. Trotz der verschiedenen Farben wirkt aber alles sehr stimmig und passend. Mir gefällt es sehr gut, dass das Cover gemalt ist und nicht irgendein x-beliebiges Bild gewählt wurde. Durch die verwischten pastelligen Farben bekommt das Cover einen träumerischen Touch, welcher perfekt zu der erzählten Geschichte passt. Schreibweise: Der gesamte Roman war ließ sich sehr gut und locker lesen. Die Autorin hat mehrere französische Begriffe mit eingebunden. Diese haben an keiner einzigen Stelle fehl am Platz gewirkt, sondern sie wurden immer zum perfekten Zeitpunkt einbezogen. Der Roman beinhaltet verschiedene Sichtweisen von den Protagonisten. Somit erfährt der Leser genau, welcher Protagonist mit welchen Problemen zu kämpfen hat und kann sich ein besseres Bild von ihnen machen, sowie die Handlungen besser beurteilen. Durch die exakten und detaillierten Beschreibungen konnte man sich als Leser viele Orte und auch Objekte sehr genau vorstellen, auch wenn man, wie ich, noch nie in Paris war. Protagonisten: Jeder einzelne Figur in dem Buch ist ein Mensch, wie man ihm auch auf der Straße begegnen könnte. Sie haben alle ihre Eigenarten und sind nicht perfekt dargestellt. Es gibt Probleme und Sorgen, mit denen während der Handlung gekämpft wird. Somit haben alle ihr Päckchen zu tragen und wirken wahrscheinlich genau deshalb sehr lebendig und natürlich. Doch trotzdem wirken die Protagonisten in keinster Weise langweilig, sondern jeder Protagonist hat etwas an sich, was ihn außergewöhnlich und besonders macht, genau wie im realen Leben. Fazit: Der Roman beschreibt eine sehr märchenhafte Geschichte inmitten von Paris. Das Buch versprüht eine sehr frühlingshafte Note und stimmt den Leser dadurch perfekt auf die wärmeren Tage ein.

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  • Frühling in Paris

    Frühling in Paris

    Summer-Sarah

    28. April 2017 um 15:30

    Der Titel und das Cover: der Titel passt perfekt zum Buch und auch das Cover gefällt mir. Allerdings hätte ich es noch passender gefunden, wenn Macarons abgebildet gewesen wären. Die wässrigen Frühlingsfarben gefallen mir sehr. Das Einzige was ich etwas schade finde, ist dass auf der Beschreibung auf der Rückseite schon verraten wird, dass Louise Macarons serviert in ihrem Café - wäre spannender gewesen, wenn es noch offen geblieben wär und erst später raus gekommen wäre, dass sie es tatsächlich schafft. Der Schreibstil: der Schreibstil ist sehr angenehm und ermöglicht ein stockfreies Durchlesen des Buches. Gefühle und Stimmungen werden zauberhaft und authentisch beschrieben. Manchmal fühlt man sich so als ob man gerade alles selbst miterlebt in Paris. Die Autorin beschreibt die Geschichte mit Liebe zum Detail, es wird jedoch zu keiner Zeit langweilig! Die Personen: Die Charaktere dieses Romans erwecken die Geschichte erst richtig zum Leben. Sie sind wunderbar ausgearbeitet. Jeder hat seine ganz eigene besondere Persönlichkeit und ich konnte mir wirklich gut vorstellen, dass diese Personen alle existieren. ich habe im Laufe der Geschichte wirklich jeden einzelnen ins herz geschlossen und es fiel mir sehr schwer am Ende Abschied von ihnen zu nehmen. Die Geschichte: die Geschichte ist wirklich ein richtiges Frühlingsmärchen und Paris ist der perfekte Schauplatz dafür. Auch wenn nie wirklich etwas unglaublich Unerwartetes passiert, ist es dennoch spannend und man fiebert mit Louise und ihren Freunden mit. Dadurch dass jeder Charakter eine kleine eigene Geschichte hat, die zusammen ein Gesamtpaket ergeben , wird es nie langweilig. 4,5 von 5 Sternchen für das Frühlingsmärchen und ein großes Dankeschön an den Verlag und die Autorin, die mir das Buch zur Verfügung gestellt haben!

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  • Frühling in Paris

    Frühling in Paris

    Diana182

    25. April 2017 um 17:27

    Das Cover ist wunderschön und wirkt locker leicht und frühlingshaft. Man möchte direkt danach greifen und darin lesen. Dies wird durch eine sehr schöne, poetisch wirkende Buchbeschreibung noch verstärkt. Der Schreibstil der Autorin ist einfach außergewöhnlich: schön, zart, poetisch, melancholisch, mitreißend. Hat man einmal angefangen zu lesen, ist man direkt in einer anderen Welt. Man sieht die Stadt der Liebe direkt vor sich und kann sich eigene Bilder machen- auch wenn ich selbst noch nicht dort war, hatte ich das Gefühl, die Umgebung und die Stadt direkt vor mir zu sehen. Ebenso zeichnet sie ihre Charaktere. Man bekommt sofort das Gefühl, man würde sie kennen und als stiller Beobachter durch das Buch begleiten. Sie wirken menschlich, lebhaft, real und facettenreich. Die Geschichte liest sich wunderschön und verträumt. Man ist sofort von diesem Buch angetan und in die Geschichte verliebt. Ich mochte es gar nicht mehr aus den Händen legen und war fast schon traurig, als die letzten Zeilen verklungen waren. So sitzt man noch lange Zeit mit dem Buch in Händen und lässt alles noch einmal mit einem Seufzer Revue passieren. Mein Fazit:Eine wunderschöne Liebesgeschichte die Frühlingsgefühle weckt. Man möchte raus in den Park und Leute umarmen. Eine Geschichte voller Gefühl und tiefer Poesie. Ich vergebe daher eine klare Leseempfehlung!!!

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  • Atmosphärisch dicht

    Frühling in Paris

    Sabine_Hartmann

    24. April 2017 um 12:32

    Louise kommt in Paris an und fühlt sich in die Stadt ein, bevor sie zu dem Haus geht, in dem sie erwartet wird. Ihre Tante ist verstorben, und Paulette, eine Freundin der Tante, hat ihr mitgeteilt, dass sie eine kleine Wohnung geerbt hat. Später wird sich herausstellen, dass sie auch die Bäckerei erben soll. In dem Haus wohnen noch Camille, eine Balletttänzerin, und Nicolas, ein Straßenkünstler, nebenan Monsieur Isaac, der einen Kiosk betreibt, ein alter Zirkusclown spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Alle haben ihr eigenen Ziele, Probleme, Ideen, ihr Päcklein zu tragen, trotzdem sind alle Feuer und Flamme und äußerst hilfsbereit, als Louise beschließt, die Bäckerei in ein Café umzuwandeln. Doch vor der Eröffnung will sie unbedingt die perfekten Macarons backen, doch das stellt sich als schwieriger heraus als erwartet. Der Text fließt mitreißend, plätschert fröhlich, vereinnahmend, atmosphärisch dicht durch die Geschehnisse, tragische Zweifel, geplatzte Träume, schockierende Erlebnisse geben sich die Klinke in die Hand und trotzdem bleibt die Grundstimmung positiv, es liegt immer ein Pariser Frühling im Hintergrund, der Anlass zur Hoffnung gibt. Und natürlich spielt die Liebe eine herausragende Rolle – in all ihren Facetten, denn nur wer sich selbst annimmt, kann lieben, oder? Und manchmal findet man die Liebe an ganz ungewöhnlichen Orten. Die Figuren gewinnt man beim Lesen mit all ihrer Skurrilität, ihren Verletzungen, Befürchtungen, Selbstzweifeln sehr schnell lieb und schreitet mit ihnen gemeinsam glücklich durch die Geschichte und ist am Ende etwas enttäuscht, dass es schon vorbei ist.

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  • Paris ist immer eine Reise wert...

    Frühling in Paris

    Dreamworx

    22. April 2017 um 16:25

    Paris, die Stadt der Liebe. Die Engländerin Louise mit französischen Wurzeln ist eine junge Frau, die einem Brief der Freundin ihrer verstorbenen Tante Isabelle gefolgt ist und nun hier einen Neuanfang wagen möchte. Bisher hat Louise viele Dinge begonnen, doch nie bis zum Ende durchgehalten. Doch hier in Paris in der Rue d’Estelle No. 5 soll alles anders werden, endlich sollen sich ihre Träume erfüllen. Paulette, die ihr den Brief geschrieben hat, übergibt ihr die Schlüssel zu einem kleinen Apartment und zu der ehemaligen Backstube ihrer Großtante. Und während Louise sich erst einmal einrichtet, lernt sie nach und nach die übrigen Bewohner des Hauses auf ihre ganz eigene Art kennen. Und in Paulette findet sie eine Ratgeberin, die sie auf eine wunderbare Idee bringt, die alte Bäckerei wieder mit Leben zu erfüllen. Louise möchte dort ein Café für die Nachbarschaft eröffnen, wobei besonders Macarons eine Rolle spielen werden. Aber bis es soweit ist, muss Louise erst einmal in die Herzen ihrer Nachbarn vordringen und sich selbst auf Paris und ihre eigenen Wünsche einlassen. Wird Paris Louise und ihre Sicht auf die Welt verändern?Fiona Blum hat mit ihrem Buch „Frühling in Paris“ einen zauberhaften, gefühlvollen Roman vorgelegt, der den Leser von der ersten Seite an verzaubert. Der Schreibstil ist flüssig, warmherzig, poetisch, oftmals leicht melancholisch und zart wie ein Schmetterling. Er weiß den Leser zu berühren und mitten ins Herz zu treffen. Die Beschreibungen von Paris lassen das Herz des Lesers höher schlagen lassen, sind sie doch so bildgewaltig und farbenfroh, dass man sich direkt vor Ort wähnt und ohne Stadtplan durch diese wunderschöne Metropole findet. Wenn man Paris selbst persönlich gut kennt, fühlt man sich wie zuhause und auf vertrautem Terrain. Auch die Erwähnung der ganzen wunderbaren Köstlichkeiten innerhalb der Handlung lässt einem das Wasser im Mund zusammenlaufen und am liebsten möchte man die nächste französische Bäckerei ansteuern, um eine dieser exquisiten Süßspeisen oder Kuchen zu erwerben. Besonders hervorzuheben sind auch die schönen Zitate aus Dantes „Göttliche Komödie“, die so wunderbar in die Geschichte eingewebt wurden, dass sie immer wie die Faust aufs Auge zur Situation passen. Die Andeutung an die Attentate in Paris 2015 macht das Buch noch viel persönlicher und geben dem Ganzen ein Gesicht.Das Buch lebt nicht nur durch den wunderschönen Schreibstil der Autorin, auch die Charaktere wurden von ihr auf ganz liebevolle Art ausgestaltet und mit Leben erfüllt. Sie alle haben ihre Sonnen- und Schattenseiten, sind auf ihre ganz eigene Art sehr liebenswert. Sie wirken sehr lebendig und authentisch, da sie so normal und doch gleichzeitig so außergewöhnlich sind, dass man sie nicht gehen lassen möchte. Louise ist eine quirlige junge Frau, die in ihrem bisherigen Leben noch nicht wirklich etwas auf die Reihe bekommen hat. Sie ist immer voller Elan für eine Sache, doch dann verlässt sie der Mut oder die Lust, so dass sie wieder mit etwas Neuem von vorn anfängt. Schuld daran ist ihre ständig nörgelnde Mutter, die ihr sämtliches Selbstvertrauen raubt und sie so um die Chance zur Erfüllung ihrer Träume bringt. Louises Entwicklung innerhalb dieser Geschichte ist wunderschön zu beobachten. Ihr Einfluss auf ihre Nachbarn und Freunde ist ebenso groß wie umgekehrt. Jeder von ihnen bewirkt auf seine ganz eigene Art Veränderungen im anderen. Nicolas ist Louises direkter Nachbar, ein sympathischer und eher stiller junger Mann, der schon einige Schicksalsschläge ertragen musste, kommt er doch aus einem zerrütteten Elternhaus, das er schon sehr jung verlassen hat, um dann in einem Zirkus aufgenommen zu werden und mit dem Erlernten als Clown den Parisern ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Doch leider kann Nicolas selbst nicht mehr lächeln, denn er war Zeuge der Attentate. Seitdem hat sich sein Leben noch mehr verändert, doch Louise bringt etwas in ihm an die Oberfläche. Paulette ist eine Grand Dame und die Freundin von Louises Großtante. Sie wirkt etwas kühl, hat das Herz aber am rechten Fleck, denn sie beobachtet ihre Nachbarschaft genau und sorgt sich um ihre Mitmenschen. Camille ist eine junge Balletttänzerin, die das plötzliche Aus ihrer Karriere erst einmal verkraften muss. Jahrelang hat sie sich diszipliniert und kasteit, um ihren Traum als Primaballerina zu erreichen. Doch jetzt muss sie sich neu orientieren. Monsieur Issac besitzt den kleinen Tabakladen und trauert immer noch um seine verstorbene Frau. Er hatte bisher nicht den Mut für einen Neuanfang, da alle seine Träume mit seiner Frau zusammen hingen. Doch nun wagt er ebenfalls den Schritt in einen neuen Lebensabschnitt.„Frühling in Paris“ ist ein zauberhafter und poetisch-melancholischer Roman mit einer Liebeserklärung an die Stadt Paris und ihre liebenswerten Bewohner. Überall kann man sie treffen, wenn man seine Augen und sein Herz öffnet. Nur so findet man Einlass in die Seelen anderer und auf diesem Wege liebe Freunde, gute Bekannte und empfindet eine ständige Sehnsucht an die wunderschöne französische Metropole. Wer dieses Buch liest, wird ein Teil von ihm und seinen Bewohnern. Diese Geschichte geht einem nicht mehr aus dem Kopf. Für dieses Highlight kann es nur die absolute Leseempfehlung geben! Chapeau Frau Blum, alles absolut richtig gemacht!!!  

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