Frühling in Paris

von Fiona Blum 
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Frühling in Paris
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Die Autorin zieht den Leser auf eine Reise nach Paris in den Bann

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Für mich leider eine Enttäuschung, da alles recht schnell geht, die Beziehungen oberflächlich bleiben und Louise nicht mein Fall war

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Inhaltsangabe zu "Frühling in Paris"

In der Rue d‘Estelle blühen die Platanen. Es ist Mai, und das Leben scheint heiter und unbeschwert. Doch den Bewohnern des Hauses Nr. 5 ist nicht nach Frühling zumute. Der alte Isaac verlässt kaum mehr seinen Tabakladen. Dem Studenten Nicolas, der als Straßenclown arbeitet, gelingt es nicht mehr, die Menschen zum Lachen zu bringen. Und die ehrgeizige Tänzerin Camille hat alle Leichtigkeit verloren. Bis eines Tages die junge Louise auftaucht und ein kleines Café eröffnet. Mit ihrer Unbekümmertheit stellt sie alles auf den Kopf und sorgt für einen Zauber, den es in der Rue d’Estelle schon lange nicht mehr gegeben hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442484690
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:18.02.2019

Rezensionen und Bewertungen

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    GrauerVogels avatar
    GrauerVogelvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Leichter Happen für zwischendurch, voller Leichtigkeit und Beschwingtheit.
    Frühling in Paris und in den Herzen der Menschen

    Luise bekommt von ihrer verstorbenen Tante eine Wohnung und eine leerstehende Patisserie in Paris vererbt. Sie entschließt sich, ein Café daraus zu machen und beginnt Rezepte zu sammeln. Durch Luise und ihren Traum kehrt schließlich der Frühling im Haus ein, die problembeladenen Nachbarn kommen aus ihrem Schneckenhaus. Luise bringt sie alle zusammen.

    Das Buch hat eine sehr schöne, leichte, luftige Atmosphäre und verleiht einem genau so ein leichtes, beschwingtes Gefühl.

    Die Charaktere waren mir sehr sympathisch und sind schön gestaltet, sie haben auch alle gut in die Geschichte und auch zusammen gepasst.

    Etwas schade fand ich, dass es schon die Hälfte des Buches in Anspruch genommen hat, überhaupt erst einmal aufzuklären, welcher Charakter welche Hintergrundgeschichte und Probleme hat. Dadurch ist der Zeitraum, bis das Problem schlussendlich gelöst wird, wiederum recht kurz. In einigen Fällen macht das überhaupt nichts, es liest sich dennoch sehr schön und mit dem genau richtigen Tempo. In anderen Fällen, wie bei Nicolas, wird das Problem dann nach der Auflösung kaum noch thematisiert und geriet etwas in Vergessenheit, was ich schade fand.

    Insgesamt hatte ich eine schöne Zeit mit dem Buch. Es ist ein kleiner Snack für Zwischendurch, der einem einfach mal den Kopf freipustet. Genau das verspricht es einem und genau das bekommt man auch.

    Ein frisches Buch für zwischendurch, das einen einfach mal rausholt und einem etwas Leichtigkeit verleiht. Nette Geschichte, die auch keinen schlechten Film abgeben würde. Wahnsinnig mitgerissen hat es mich nicht, das beabsichtigt es aber auch gar nicht.

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    RoRezeptes avatar
    RoRezeptevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Die Autorin zieht den Leser auf eine Reise nach Paris in den Bann
    Eine Reise nach Paris und die Liebe zu Macarons

    Louise lebt in London, arbeitete in einem Call-Center und hat eine Jobidee nach der anderen. Nur zieht sie diese leider nie durch ... Immer wieder fängt Louise ein neues Leben an. So auch dieses Mal: Louise reist nach Paris, nachdem sie eine Nachricht von Paulette Petit erhalten hat. Louise erbt eine Wohnung in der Rue d'Estelle Nr. 5, sowie ein Zuckerthermometer mit dem Schlüssel zu Isabelle Bonnets alte Bäckerei.

    Während Louise versucht herauszufinden, was sie mit ihrem Leben anfangen soll, hat sie eine unerwartende Wirkung auf ihre Nachbarn in der Rue d'Estelle Nr. 5, welche bisher kaum ein Wort miteinander gesprochen haben. Die Wendung erscheint, als Luise alle Lieblingsrezepte ihrer Nachbarn nachbacken möchte.

    Nicolas ist Straßenclow und kann seit einem dramatischen Ereignis seine Zuschauer nicht mehr zum Lachen bringen. Camille ist Balletttänzerin und ihre Zukunft steht vor dem Aus, nachdem sie eine weitere schlechte Nachricht von ihrem Arzt nach ihren Fußbruch erhält. Nach dem Tod seiner Frau lebt Isaac, der russische Jude, allein und zurück gezogen. Er findet weder einen Lebenssinn in Paris, noch kann er in seine Heimat zurück kehren.

    "Sie verbrachte mehr Zeit in der alten Bäckerei, als sie sich je hätte träumen lassen, entwickelte eine Leidenschaft für Backwaren, von der sie nicht wusste, dass man so etwas überhaupt haben konnte. Längst hatte sie ihr Sortiment erweitert, hatte englisches Gebäck mit aufgenommen, Shortbread, Scones, dazu Schokoladenkuchen mit flüssigem Kern, Kirschkuchen, Blaubeermuffins und Hefekranz. Sie musste Paulette recht geben, es war durchaus hilfreich, das Ganze planvoll anzugehen, zu wissen, wie viel man wofür benötigte und was es kostete. In ihrem braunen Büchlein fanden sich neben diesen Angaben nach und nach auch Notizen zu Backzeiten, Fehlversuchen, Eigenheiten der einzelnen Teigsorten und hin und wieder die eine oder andere philosophische Betrachtung: Schokoladenkuchen hilft gegen Traurigkeit (gut auf die Temperatur achtgeben, damit das flüssige Herz nicht fest wird); Hefeteig ist störrisch, er mag mich nicht, und ich mag ihn nicht. Wir müssen uns zusammenraufen. Shortbread nicht bei Regenwetter backen, da wird es schwermütig (zu krümelig). Sie machte kleine Zeichnungen neben ihren Überlegungen, karikierte schwermütiges Shortbread und widerspenstigen Hefeteig, umzingelte hochmütige Tarte au citron mit quirligen Muffins, und ihrem eigenwilligen Backofen setzte sie eine Königskrone auf."

    Schafft es Louise endlich etwas durchzuziehen? Kann sie und ihre Nachbarn ihrem Leben einen neuen Sinn geben? An dieser Stelle müsst ihr das Buch einfach selber lesen, da ich sonst zu viel verraten werde :)

    Nachdem mir der Bucheinstieg etwas schwergefallen ist, lässt die Autorin Fiona Blum den Leser auf ihre Reise nach Paris in den Bann ziehen. Neben wunderschönen Beschreibungen der Stadt, fließen auch kulinarische Schmankerl ein. Während dem Lesen bekommt man Lust auf die kleine französische Spezialität Macarons, an denen ich mich auch versucht habe. Für alle Parisfans ist Frühling in Paris eine tolle Empfehlung.

    Die Rezepte nach Frühling in Paris gibt es unter www.rorezepte.com &

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    lesenliebenvor 7 Monaten
    Für alle Paris und Frankreich – Fans und die, die es noch werden wollen: Lest dieses Buch!!

    Mit ihrem tollen Schreibstil versetzte Fiona Blume mich postwendend, direkt auf den ersten paar Seiten, nach Paris. Schon das „Vorwort“, das eine liebevolle Backanleitung für Macarons enthält, ließ auf eine wundervolle Geschichte schließen. Auch die vielen, verschiedenen Charaktere waren mir von Anfang an sympathisch und zogen mich in ihren Bann. Beim Lesen jeder einzelnen Seite tauchte ich tiefer in die Handlung ab und träumte mich in die blühenden, romantischen, kleinen Straßen der Stadt der Liebe.

    Der Roman „Frühling in Paris“ hat mir Fernweh beschert und ließ mich verzaubert zurück…mal wieder ein Buch, das viel zu kurz ist. Ein wirklich lebensbejahendes Buch, das unheimlich spaß macht und ansteckend ist. Während des Lesens wollte ich sofort einen Kurztrip nach Paris buchen und dort in einem kleinen Café französisches Gebäck essen. „Frühling in Paris“ ist wirklich die beste „Werbung“ für die Stadt und sollte nur in Kombination mit einem Flugticket verkauft werden.

    Für alle Paris und Frankreich – Fans und die, die es noch werden wollen: Lest dieses Buch!!

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    Fleur91vor einem Jahr
    Paris, die Liebe und Macarons

    Louise erbt von ihrer verstorbenen Tante eine kleine Wohnung und ihre Alte Bäckerei in Paris. Kurzerhan bricht sie ihre Zelte in London ab und wagt einen Neubeginn. Ohne es zu ahnen, bringt sie mit ihrem Vorhaben, ein Cafe zu eröffnen, neuen Wind in das Leben ihrer Nachbarn und auch in ihr eigenes.

    Ich habe in die ersten zwei Kapitel reingelesen und war gleich begeistert. Ein unglaublich schöner Schreibstil. Nach einiger Zeit verliert er sich leider ein wenig, aber dennoch bleibt der Schreibstil unterschwellig romantisch und poetisch und das Buch ist einfach ein tolles Leseerlebnis.

    Nicht nur der Schreibstil ist schön, der Inhalt ist es auch. Es gibt viele "Wohlfühlromane", in denen jemand einen Neubeginn wagt und ein Cafe oder dergleichen eröffnet. Da ich diese Art von Romanen eigentlich nie lese, kann ich keine Vergleiche ziehen. Mir hat dieser Roman auf jeden Fall überraschend gut gefallen und ich werde in Zukunft bestimmt öfter zu solchen Büchern greifen.

    Die Charaktere sind - trotz der nicht allzu hohen Seitenzahl - schön ausgearbeitet und hauchen dem Buch eine Menge Leben ein. Man braucht ja nicht unbedingt 600 Seiten, um eine schöne Geschichte zu erzählen.

    Paris ist sowieso ein schönes Setting und bei den tollen Beschreibungen der Leckereien bekommt man gleich noch Hunger dazu.

    Fazit: Ein toller Roman über den Neubeginn einer jungen Frau, die vorher nicht so recht wusste, was sie mit ihrem Leben anstellen soll und wie dieser Neubeginn das Leben vieler Menschen verändert. Bei diesem Buch heißt es einfach nur lesen, entspannen und wohlfühlen.

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    leserattebremenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zauberhaftes Buch über die Suche nach einem Lebenstraum.
    Wunderschön und bezaubernd

    Louise Barclay kommt aus London nach Paris, wild entschlossen ein neues Leben anzufangen. Von ihrer Tante hat sie eine Wohnung und eine alte Bäckerei geerbt, jetzt muss sie nur überlegen, was sie damit anfangen will. Mit ihrer fröhlichen Art bringt sie wieder Leben in die Rue Estelle und ihre Bewohner auf Trab. Alle fühlen sich von ihr angetrieben und suchen einen Sinn in ihrem Leben, während Louise feststellt, dass sie gar nicht weiß, was sie eigentlich vom Leben will.
    Fiona Blums Roman „Frühling in Paris“ ist eine bezaubernde Geschichte über eine junge Frau, die das Leben ihrer Mitmenschen bereichert, ohne selbst zu wissen, wohin sie eigentlich will. Louise ist sehr liebeswert, aber auch naiv und stürzt sich ständig in neue Projekte. Damit lenkt sie sich selbst eigentlich nur davon ab, dass sie gar nicht weiß, was sie vom Leben erwartet, was ihr Traum ist. In Paris bekommt sie die Chance, endlich etwas zu finden, was sie wirklich ausfüllt und Menschen zu treffen, die ihr als wahre Freunde zur Seite stehen. All dies beschreibt die Autorin mit einer wundervollen, fast verträumten Sprache, die sehr gut zu Louise passt. Besonders die bildhaften Beschreibungen von Louises Emotionen haben mich begeistert, so vergleicht sie beispielsweise Gespräche mit ihrer Mutter mit einem Regenguss, der einen bis auf die Knochen durchnässt. Ihre Art damit umzugehen ist, ihrer Mutter einfach nur Bruchstücke aus ihrem Leben zu erzählen, damit nicht all ihre Hoffnungen in der Anwesenheit ihrer Mutter geradezu ertrinken.
    „Frühling in Paris“ ist eine wunderschöne Geschichte, liebevoll geschrieben und mit einer eindrucksvollen Hauptperson besetzt. Louise Barclay bleibt einem im Kopf, auch wenn das Buch schon längst beendet ist. 

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    -sabine-s avatar
    -sabine-vor einem Jahr
    Frühling in Paris

    Ich habe mich sehr gefreut auf das neue Buch von Fiona Blum – und ich wurde nicht enttäuscht: „Frühling in Paris“ ist eine wundervolle Geschichte, die nicht nur berührt, sondern auch Lust macht, sofort nach Paris zu reisen.

    Ich habe mich von Anfang an in der Geschichte wohl gefühlt. Fiona Blum begeistert durch ihren poetischen Schreibstil, der eine unglaubliche Atmosphäre schafft und mich nach Paris entführt hat. Er ist angenehm zu lesen, voller Emotion und strahlt nicht nur eine ansteckende Leichtigkeit aus, sondern auch eine berührende Melancholie.

    Begeistert haben mich aber auch die Charaktere, die fernab von Stereotypen einfach wunderbar gezeichnet sind. Im Mittelpunkt stehen die Bewohner des Hauses Nummer 5 in der Rue d’Estelle – keiner scheint im Moment mit sich und dem Leben zufrieden zu sein. Die Ballerina Camille kann wegen einer Verletzung nicht mehr tanzen, der alte Jude Isaac empfindet keine Freude mehr in seinem Tabakladen und der Straßenclown Nicolas scheint die Menschen nicht mehr zum Lachen bringen zu können. Als die junge Louise aus London anreist und in die Rue d’Estelle zieht, ändert sich dann auf einmal alles.

    Louise ist eine Lebenskünstlerin, auch wenn sie an manchen Stellen sehr naiv wirkt und ich mich manches Mal gewundert habe, wie sie sich durchs Leben schlägt. Mich aber hat sie angesteckt mit ihrer unbekümmerten und offenen Art – sie ist charmant und liebenswert und hat sich schnell einen Platz in meinem Herzen ergattert. Genauso aber die andere Bewohner des Hauses Nummer 5, die man nach und nach kennenlernt. Nicolas wirkt vordergründig lustig und offen, letztlich aber ist er eine verletzte Seele, die viel Traurigkeit in sich trägt. Camille sieht ihren Lebenstraum zerplatzen und muss sich neu in ihrem Leben arrangieren und auch Isaac weiß nicht mehr so recht, wo sein Platz im Leben eigentlich ist. Louise bringt frischen Wind in das Haus schafft es unbewusst, bei allen etwas zu bewegen, etwas zum Klingen zu bringen und sie so aus ihrer Lethargie zu reißen.

    Die Geschichte ist einfach wundervoll, bezaubernd erzählt und gerade in der ersten Hälfte voller Poesie – das verliert sich zwar ein bisschen, trotzdem aber konnte mich die Geschichte begeistern. Sie ist so leicht und lebendig und trotz der Melancholie macht sie ein wundervolles Gefühl. An manchen Stellen ist sie vielleicht ein wenig unglaubwürdig, mich hat sie trotzdem begeistern können, so dass ich sie auch in einem Rutsch durchgelesen habe. Wieder ein toller Roman von Fiona Blum, dem ich gute 4 von 5 Sternen vergebe.

    Mein Fazit
    En wunderschöner Roman, der nach Paris entführt und mit seinen sympathischen und außergewöhnlichen Charakteren besticht. Der Schreibstil ist poetisch, voller Leichtigkeit und schafft eine wunderschöne Atmosphäre – und auch wenn die Geschichte an vielen Stellen ein wenig melancholisch erscheint, macht sie doch ein schönes Lesegefühl. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich gebe gerne gute 4 von 5 Sternen.

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    Monika58097s avatar
    Monika58097vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lassen auch Sie sich verzaubern!
    Lassen auch Sie sich verzaubern!

    Fiona Blums erster Roman "Liebe auf drei Pfoten" hatte für meinen persönlichen Geschmack ein eher merkwürdiges Cover und ich muss zugeben, ich hätte das Buch im Geschäft links liegen lassen. "Kitschig" - so wäre mein Urteil gewesen, doch Fiona Blum wurde 2016 mit dem DELIA-Literaturpreis ausgezeichnet. Ich war live dabei. Als sie begann, die ersten Zeilen ihres Buches zu lesen, war ich sofort verzaubert und ich MUSSTE ihr Buch kaufen. Nun liegt ihr zweiter Roman vor.

    Der Monat Mai. Frühling. Paris. Die Stadt der Liebe, doch die Bewohner der Rue d'Estelle Nr. 5 scheinen aus irgendeinem Grund traurig zu sein. Die Tänzerin Camille kann nicht mehr tanzen. Nicolas, der als Straßenclown arbeitet, bringt die Menschen nicht mehr zum Lachen und Isaac, der einen Tabakladen im wunderschönen Marais führt, hat keine Freude mehr an seinem Laden. Dann taucht plötzlich die Halbfranzösin Louise auf. Paulette Petit, die Freundin ihrer verstorbenen Mutter, hat dafür gesorgt, dass Louise nach Paris kommt. Louise, die nie anzukommen scheint, die immer auf der Suche ist, die immer wieder etwas Neues beginnen muss. Doch dann ist sie in Paris. Sie hat von ihrer Tante eine kleine Wohnung geerbt, zu der auch eine kleine Bäckerei gehört. Ist es das, wonach Louise gesucht hat? Ein eigener Laden? Mit Hilfe von Paulette lebt sie auf einmal einen Traum, ihren Traum. Durch ihren Traum scheint sie auch die anderen Bewohner, ja die ganze Straße zu verzaubern. Und sie erfährt jede Menge über das Leben ihrer Tante, die sie nie wirklich hat kennenlernen können.

    "Frühling in Paris" - dieses Buch gehört einfach in die Kategorie "Lieblingsbuch". Eine Geschichte voller Poesie, eine Geschichte zum Verlieben! Eine leise Geschichte, wie ich sie liebe. Bilder, die vor meinem geistigen Auge entstehen. Figuren, die man einfach mögen muss. Eine Geschichte, voller Wärme erzählt und herzzerreißend schön! Unbedingt lesen!

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    Kleine8310s avatar
    Kleine8310vor einem Jahr
    Frühling in Paris

    "Frühling in Paris" ist ein Roman der Autorin Fiona Blum. Auf dieses Buch bin ich durch den vielversprechenden Klappentext aufmerksam geworden und ich habe mir eine bezaubernde Geschichte mit frühlingshaftem Pariser Flair erhofft. 

     

    In dieser Geschichte geht es um die Protagonistin Louise. Louise bekommt durch ein paar schicksalhafte Geschehnisse die Möglichkeit ihr Leben so zu gestalten, wie sie es haben möchte. Einen völligen Neuanfang wagt die junge Frau schließlich in Paris, in der Rue d'Estelle, in der sie ein kleines Café eröffnet. Louise's Unbekümmertheit und ihre Lebensfreude macht auch vor den Bewohnern des Hauses Nummer 5 nicht halt, in dem jede/r sein/ihr ganz eigenes Päckchen zu tragen hat ...

    Der Schreibstil von Fiona Blum hat mir gut gefallen, sodass ich direkt gut in die Geschichte hineingekommen bin. Besonders gut gefallen haben mir die bilhaften Beschreibungen und das schöne Pariser Flair, welches wirklich frühlingshaft wirkt. Leider gab es für meinen Geschmack zuviele Erzähler und damit verbundene Zeit - und Geschehenssprünge, die mich, besonders auf die Länge des Buches ein bisschen gestört haben. Besonders in punkto Lesefluss war dies, für mich, ein bisschen zu holprig. 

     

    Die Charaktere hat Fiona Blum schön gezeichnet und ich fand es schön, dass alle Bewohner des Hauses Nummer 5 unterschiedlich waren und sich so mit den Eindrücken und aus den verschiedenen Leben ein tolles Bild ergeben hat. Ich hätte mir nur in manchen Momenten gewünscht die einzelnen Charaktere noch ein bisschen besser kennenzulernen, aber das ist wohl auch aufgrund der geringen Seitenzahl nicht gut möglich gewesen. Vielleicht wäre es besser gewesen, ein zwei Charaktere weniger in den Fokus zu rücken und den anderen so mehr Tiefgang zu ermöglichen.

    Die Handlung ist nett und ich habe mich weitestgehend ganz gut unterhalten gefühlt. Lediglich die Spannung habe ich ein bisschen vermisst, sodass ich ab und das Gefühl hatte, dass die Story ein wenig zu sehr nur vor sich hinplätschert, was ich echt schade fand. Insgesamt hatte ich mir vom Inhalt doch mehr versprochen! Von mir gibt es 2,5 Rosen aufgerundet auf 3!

     

    Positiv: 

    * bildhafter Schreibstil

    * schöne Buchidee

     

    Negativ: 

    * ich hätte mir bei den Charakteren etwas mehr Tiefgang gewünscht

    * die Handlung war mir etwas zu spannungsarm

    * die vielen Perspektivwechsel wirkten manchmal ein bisschen holprig

     

    Von "Frühling in Paris" hatte ich mir ein bisschen mehr versprochen, als ich bekommen habe. Ich habe besonders den Tiefgang bei den Charakteren vermisst und das konnte leider auch das schöne Setting nicht ganz aufwiegen!

     

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    kalligraphins avatar
    kalligraphinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Frühlingszauber in Paris. Ein zarter, unterhaltsamer und schön geschriebener Roman. Es tanzt sich ganz leicht über die Seiten.
    Frühling in Paris

    "Ein neues Leben zu beginnen ist nicht leicht, wie jeder bestätigen wird, der es schon einmal ernsthaft versucht hat." (14) 

    Nachdem ihre Tante Isabelle verstorben ist, erbt die junge Londonerin Louise nicht nur deren Apartment in der Rue d'Estelle in Paris, sondern auch ihre Bäckerei im Erdgeschoss desselben Hauses. Louise macht sich auf den Weg von England nach Frankreich, um die Gelegenheit beim Schopfe zu packen. Sie beschließt, der alten Bäckerei neues Leben einzuhauchen, indem sie sie als Café neueröffnet. Hierbei lernt sie nicht nur Isabelles alte Freundin Paulette, sondern auch die anderen Bewohner des Hauses näher kennen und lieben. Die verletzte Baletttänzerin Camille, den verwitweten Kioskbesitzer Isaac und den melancholischen und lebensklugen Straßenclown Nicholas. 

    "Frühling in Paris" ist eine zauberhafte und sehr leichtfüßige Geschichte. Sie fängt den ‚Pariser Flair‘ ganz wunderbar ein - dieses Gefühl, dass das Leben leicht und bedeutungsvoll zugleich ist, dass man von Kunst und Stil in jeder Alltäglichkeit umgeben ist. 

    Frauenromane schrecken mich häufig ab, da sie oft zu vorhersehbar und zu kitschig sind. Auch in ‚Frühling in Paris‘ ist die Story im Prinzip von Anfang an klar und das Ende wenig überraschend. Und doch gefällt mir dieser Roman sehr gut. Die Sprache ist sehr schön und atmosphärisch, die Protagonisten charmant und liebenswert gezeichnet. 

    Fiona Blums Romane sind unterhaltsame, zarte Geschichten, die das Leben ein Stückchen besser machen. 

    "Mit einer entschlossenen Geste packte sie ihren Rollkoffer und ging los. In ihr neues Leben." (15)

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    Isaoperavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich leider eine Enttäuschung, da alles recht schnell geht, die Beziehungen oberflächlich bleiben und Louise nicht mein Fall war
    Für mich leider eine Enttäuschung


    "Frühling in Paris" lockte mich mit einem wunderbaren Klappentext und ich freute mich auf ein echtes Wohlfühlbuch. Leider wurde ich beim Lesen eher enttäuscht.
    Es geht um die junge Louise, die in ihrem bisherigen Leben beruflich wie auch privat nicht viele Erfolgserlebnisse hatte und nun durch ein paar Zufälle die Möglichkeit bekommt, mal wirklich selbst zu entscheiden, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte. Louise war für mich leider eine sehr strittige Protagonistin, denn ihre Naivität und ihre mangelnde Entscheidungsfähigkeit hat mich leider immer wieder gestört. Ich bin während der Geschichte nicht mit ihr warm geworden und hätte ihr teilweise gerne mal einen kleinen Schüttler gegeben... Gerade die Themen, die ich im Buch wirklich wichtig und schwierig fand, wie Louises Verhältnis zu ihrer Mutter wurden leider nur wenig bis gar nicht angesprochen und das vermittelte Schwarz-weiß-Denken (der ist gut, der ist böse) war mir zu plakativ.
    Insgesamt ist die Geschichte mit sehr liebenswerten Figuren angereichert, aber um sich aus der Masse der Ich-öffne-ein-Café-Wohlfühlromane abzuheben, fehlte es mir hier an Tiefgang und vor allem Zeit. Die Beziehungen konnten sich für mich nicht ausreichend entwickeln, 280 Seiten sind für fast jeden Roman kurz und gerade hier merkte man es oft an Zeitsprüngen und hektischen Entwicklungen.
    Die Geschichte hat schöne Ansätze und ich hätte sie wirklich sehr gerne mehr genossen. Leider hat mich Vieles beim Lesen wirklich gestört und ich habe mich daher mit dem Buch gar nicht wohlgefühlt. Die übermäßige Verwendung von Absätzen und Gedankensprüngen hat hierbei sein Übriges getan.
    Ich glaube aber, dass meine Kritikpunkte vielleicht für andere Leser weniger gravierend sind. Von daher sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Goldmann_Verlags avatar
    Der Zauber von Paris, die Kraft der Liebe – und eine Antwort auf die Frage, was das Leben wirklich lebenswert macht: Fiona Blums warmherzige Frühlingsgeschichte entführt euch in die Stadt des Charmes und der französischen Lebenslust. 

    Wollt ihr es euch mit „Frühling in Paris“ auf eurem Balkon oder im Garten gemütlich machen? Dann macht mit bei unserer Leserunde! Wir verlosen unter allen Bewerbern 20 Exemplare des Romans. Um mit Elan in den Lostopf zu springen, verratet uns, wo ihr am liebsten das Frühjahr genießt. Die Bewerbungsphase endet am 2. April 2017.

    In der Rue d'Estelle blühen die Platanen. Es ist Mai, und das Leben scheint heiter und unbeschwert. Doch den Bewohnern des Hauses Nr. 5 ist nicht nach Frühling zumute. Isaac, der alte russische Jude, verlässt kaum mehr seinen Tabakladen. Dem Studenten Nicolas, der als Straßenclown arbeitet, gelingt es nicht mehr, die Menschen zum Lachen zu bringen. Und die ehrgeizige Tänzerin Camille hat alle Leichtigkeit verloren. Bis eines Tages die junge Louise auftaucht, in die freistehende Atelierwohnung unter dem Dach zieht und mit Schwung und Elan ein kleines Café eröffnet, in der sie selbstgebackene Macarons anbietet. 

    Mit ihrer unbekümmerten Art stellt Louise alles auf den Kopf und sorgt für einen Zauber, den es in der Rue d'Estelle schon lange nicht mehr gegeben hat. Und langsam aber sicher blühen nicht nur die Bäume in der Stadt an der Seine – auch Camille, Nicolas und Isaac blühen sichtlich auf und finden zu einer Leichtigkeit zurück, die sie längst verloren glaubten.

    Fiona Blum wurde 1968 geboren. Sie studierte Rechtswissenschaften und Italienisch in Passau und Rom und arbeitete als Anwältin in Verona sowie in einer internationalen Anwaltskanzlei in München, bevor sie sich selbständig machte. Heute lebt sie als Schriftstellerin mit ihrem Mann, ihrer Tochter und einer Katze in einem alten Bauernhaus in Oberbayern. Unter ihrem richtigen Namen Veronika Rusch schreibt sie Kriminalromane, Theaterstücke und Dinnerkrimis. Für ihren Roman „Liebe auf drei Pfoten“ erhielt sie 2016 den begehrten DeLia-Literaturpreis.
    kalligraphins avatar
    Letzter Beitrag von  kalligraphinvor einem Jahr
    Na, hoffentlich! 🙃
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