Fiona Blum Liebe auf drei Pfoten

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Inhaltsangabe zu „Liebe auf drei Pfoten“ von Fiona Blum

Federica lebt in einem kleinen, entlegenen Viertel in Rom – und sie hat es sich in den Kopf gesetzt, die verlassene Bücherei in ihrer Nähe wieder zu neuem Leben zu erwecken. Doch zur Erfüllung ihres Traumes bedarf es erst der Drehungen einiger geheimnisvoller Rädchen, die das Schicksal leise vorantreiben: das große Herz einer verrückten alten Frau, das Vertrauen zweier Kinder in Not und der unbändige Überlebenswille eines kleinen Katers, der dafür sorgt, dass Federica das Leben zu lieben lernt ...

Liebe in Rom, aber mal eine schöne Geschichte rund um einen Kater und Menschen in Rom...

— MissRose1989

Ein absolut lesenswerter leiser, charmanter und poetischer Roman, der Lust macht, Rom morgens um 4 Uhr zu entdecken.

— talisha

Zauberhaft, emotional mit einem kleinen Teller "Miracoli-Stimmung"

— Kamima

Kitschig und sehr vorhersehbar, aber auch total schön und unterhaltsam. Ein nettes Intermezzo. Ein Sommerbuch.

— kalligraphin

Eine wunderbare Geschichte, die den Leser abtauchen lässt

— buecher_bewertungen1

Ein Roman mit viel Herz, bunt und voller kleiner Geschichten, die sich alle zu einer großen vermischen.

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    Liebe auf drei Pfoten

    AntjeDomenic

    10. December 2017 um 10:01


  • Rezension zu "Liebe auf drei Pfoten" von Fiona Blum

    Liebe auf drei Pfoten

    majosBooks

    13. August 2017 um 14:08

    Autorin: Fiona BlumVerlag: GoldmannSeitenanzahl: 221Preis: 8,99€ISBN: 978-3-442-48518-5InhaltFedericas Welt sind die Bücher.Bis ein Kater sie ins turbulente römische Leben stupst.Federica lebt in einem kleinen, entlegenen Viertel in Rom - und sie hat es sich in den Kopf gesetzt, die verlassene Bücherei in ihrer Nähe wieder zu neuem Leben zu erwecken. Doch zur Erfüllung ihres Traumes bedarf es erst der Drehungen einiger geheimnisvoller Rädchen, die das Schicksal leise vorantreiben: das große Herz einer verrückten alten Frau, das Vertrauen zweier Kinder in Not und der unbändige Überlebenswille eines kleinen Katers, der dafür sorgt, dass Federica das Leben zu lieben lernt.(Klappentext "Liebe auf drei Pfoten")Meine MeinungFedericas Leben ist ziemlich eintönig. Wenn sie gerade nicht einem ihrer beiden Jobs nachgeht, findet man sie in ihrer kleinen Dachgeschosswohnung, in der sie versucht nicht vor Hitze umzukommen. Als sie jedoch einmal einen Spaziergang durch Rom macht und dabei einen Weg einschlägt, den sie noch nie zuvor gegangen war, stößt sie auf eine rote Tür, welche sofort ihre Aufmerksamkeit auf sich zieht.Diese Tür gehört zu einer alten Bücherei, die völlig in Vergessenheit geraten ist, und welche Federica jetzt wieder zu neuem Leben erwecken möchte. Zusammen mit ihren Freunden bringt sie den Laden wieder auf Vordermann und mit der Zeit ziehen auch immer mehr neue Bücher ein.Zunächst sieht es nicht danach aus, als würde sich jemand für die Bücherei interessieren bis eines Tages plötzlich zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, vor dem Laden auftauchen. Doch so gerne Federica die beiden auch zu sich hinein einladen möchte, die Kinder bleiben immer auf Abstand und verschwinden, sobald sie ihnen zu nahe kommt..Für Federica ist klar, dass etwas mit den Kindern nicht stimmt und als die beiden doch einmal bei ihr immer Laden sitzen und sich mit ihr unterhalten, zögerlich aber immerhin, versucht sie herauszufinden, was mit den beiden los ist.Während Fé mit ihrer Bücherei beschäftigt ist, kommt es, dass Flavia Buonacuore, eine verrückte Frau, welche immer mit einem Einkaufswagen durch die Stadt läuft und Streunerkatzen füttert, auf der Straße ein kleines schwarzes Fellbündel findet.Der kleine Kater ist mehr tot als lebendig, als Flavia Fé über den Weg läuft und sie darum bittet sich um den kleinen zu kümmern.Es kommt wie es kommen muss und Fé verliebt sich so sehr in den kleinen Bruno, dass sie ihn kurzerhand bei sich aufnimmt. Anfangs wohnt er noch mit ihr zusammen in ihrer Wohnung, später jedoch zieht er um in die Bücherei und 'bewacht' dort die Bücher.. Dort hilft er nicht nur Fé, indem er die 'Einsamkeit' vertreibt, sondern auch den Kindern und deren Mutter, einfach indem er ein Kater und somit etwas besonderes ist..Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Federica erzählt. Zwischendurch gibt es jedoch auch mal Abschnitte oder Kapitel, die aus der Sicht von beispielsweise Flavia oder dem Tierarzt Davide Fontanari geschrieben sind.Aber nicht nur die menschlichen Charaktere in dem Buch kommen hier zu Wort, auch der kleine Kater Bruno erzählt dem Leser was er gerade fühlt oder wozu er sich entscheidet.An sich ist das Buch ja nicht besonders dick, mit seinen gerade mal 221 Seiten sollte es also relativ schnell zu lesen sein. Dachte ich. Aber es gab da doch ein paar Faktoren, die mir das Lesen etwas erschwert haben.Zum einen besteht das Buch aus sehr vielen und sehr ausführlichen Beschreibungen, wodurch die Geschichte - zumindest am Anfang - sehr langatmig ist. Erst ab dem Moment, in dem der Kater Bruno dazu kam wurde es für mich so wirklich interessant.Dann kommen in dem Buch, wie ich finde, auch kaum Dialoge vor. Dadurch fehlt ein bisschen was an Abwechslung, was die Geschichte mehr in Schwung gebracht hätte.. So wirkt alles doch ein wenig eintönig und 'schwer'..Und die letzte Sache, die mich doch sehr gestört hat, waren die vielen italienischen Wörter. Ich meine, klar, es ist eine Geschichte, die in Italien, Rom, spielt. Aber da ich kein italienisch kann, weder sprechen noch lesen, fand ich die ganzen Wörter dann doch irgendwie störend. Zumal sich das über das ganze Buch hinweg gezogen hat und ich somit den Namen fast jeder Speise oder Ortsnamen geflissentlich überlesen habe..Was ich allerdings wieder gut fand, waren die vielen schönen Textstellen, welche ich mir auch gleich im Buch markiert habe. Hier ein paar Beispiele.."An Schwierigkeiten konnte man sich leicht die Finger verbrennen, aber andererseits spürte man dabei das Leben unmittelbar, so wie wenn man einen Finger auf eine Schlagader legte und fühlen konnte, wie das Blut darunter pochte. Schwierigkeiten zu haben, das war wie der Finger an der Ader, ohne Haut dazwischen;zu fallen, ohne Netz und doppelten Boden; zu sagen, was man dachte, auch wenn es gefährlich war." (Seite 19/20)"Als sie vor der Tür stand und das Schild las, das darüber hing, schief und von der Sonne ausgebleicht, durchrieselte sie ein zarter Schauer. Es war kein gewöhnlicher Schauer von der Sorte, die einen erfasst, wenn man um eine Ecke biegt und einen ein überraschend kühler Wind entgegenweht, sondern es war einer dieser leisen Hinweise von irgendwoher, die man dann und wann bekam und sehr leicht übersehen konnte. Wenn man jedoch aufmerksam genug war und lauschte, was er zu sagen hatte, dann sorgte der Hinweis dafür, dass man sich erinnerte. An längst vergessene Träume, an Wünsche, von denen man nie geglaubt hatte, dass sie in Erfüllung gehen könnten." (Seite 42/43)"Es gibt keine Zufälle in der Unendlichkeit, alles, was geschieht, ist Ursache und Wirkung zugleich(...)" (Seite 61)FazitWenn man erstmal in der Geschichte drin ist, lässt es sich dann auch recht schnell lesen. Zwar sind da immer noch diese kleinen Stolperer, die italienischen Wörter, aber davon mal abgesehen ist der Schreibstil locker und flüssig.Das Buch ist also auf jeden Fall gut für zwischendurch geeignet.~3/5 Sterne

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  • Rom mal anders...

    Liebe auf drei Pfoten

    MissRose1989

    09. May 2017 um 14:53

    Das Cover ist wirklich süss gemacht, man erkennt im Hintergrund die Silhouette von Rom und ganz im Vordergrund schaut einem keck der Kater entdecken, der mit seinem Blick sagen zu scheint, lest mich. Leider ist die Katze auf dem Buch nicht wirklich Bruno, der dann im Buch beschrieben wird, was etwas komisch anmutet.Federica Mazzanti ist eine junge Frau von 27 Jahren, die ihren Sommer in Rom, der ewigen Stadt, zwischen drei Jobs verlebt, aber sie lebt sehr zurückgezogen, sie hat kaum soziale Kontakte, aber dann begegnet sie dem Kater, der nur noch drei Beine hat und kümmert sich um ihn. Ein Kümmern zeigt ihr aber auch, dass etwas in ihrem Leben fehlt, aber auch, dass sie ihr Leben durchaus bereichen kann...Federica hat zu Beginn des Buches ein nicht wirklich einfaches Leben, drei Arbeiten halten sie über Wasser, aber der Traum einer Bibliothek lässt sie immer wieder alles schaffen, aber erst mit dem Auffinden des Katers Bruno, der mehr tot als lebendig zu ihr kommt, schafft sie es, ihr Leben wirklich zu ändern.Fiona Blum hat einen wirklich flüssigen und sehr lebendigen Schreibstil, sie zieht den Leser nach Rom mitten in das Leben und beschreibt dabei Charaktere, die einfach nur authentisch und liebenswert sind. Fiona Blum gestaltet ihre Charaktere auch sehr detailiert, was beim Lesen wirklich gut Bilder im Kopf entstehen lässt. Die Verstrickungen zwischen den Charakteren und auch die  Entwicklung der Protagonisten sind gut durchdacht und wirken sehr authentisch. Zudem ist ihre Beschreibung des Charakters von Bruno wirkt sehr glaubhaft und gefällt deswegen wirklich gut, weil er nicht ein zu zahmer Kater ist und eben auch mal die Krallen zeigen kann.Leider bleibt der Erzähler, der durch das Geschehen führt, an manchen Stellen etwas zu nüchtern, aber wenn man sich richtig in die Geschichte fallen lässt, dann kann man das mal so stehen lassen, aber es fällt etwas beim Lesen auf. Fazit:Ein Kater, viele sympathische Charaktere und eine Geschichte, die einfach nach Rom mitten in den Sommer passt, "Liebe auf drei Pfoten" bietet das alles und zeigt, dass man nicht immer die großen Geschichten braucht um ein paar tolle Lesestunden zu verleben.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1262
  • Morgens um vier in den Strassen von Rom

    Liebe auf drei Pfoten

    talisha

    03. April 2017 um 10:48

    Ich bin noch immer ganz hin und weg von meiner zauberhaften Wochenendlektüre!Wenn es nach Cover und Titel gegangen wäre, hätte ich das Buch nie auch nur eines Blickes gewürdigt, ich finde beides furchtbar. Furchtbar kitschig. Immerhin ist auf einer anderen Ausgabe die Katze nur noch als gemaltes Bild auf dem Cover, was ästhetischer und weniger kitschig wirkt. Doch da ich einen sehr interessant tönenden, Anfang April erscheinenden Roman von einer mir bis dato unbekannten Autorin entdeckt habe, wollte ich einfach mal in ihren ersten Roman reinlesen und herausfinden, ob mir der Stil gefällt. Überraschenderweise hat mich "Liebe auf drei Pfoten" von Fiona Blum schon auf den ersten Seiten gepackt und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen - zum Glück hatte ich an dem Tag gerade viel Zeit und konnte es noch am selben Tag auslesen! Erzählt wird die Geschichte der 27jährigen Federica Manzzi und anderen Bewohnern des Quartier Testaccio. Fé kam für ihr Literaturstudium nach Rom, nahm zwei Jobs an und behielt beide nach Abschluss des Studiums bei. Frühmorgens sortiert sie Post, danach fährt sie ins Il Nido und arbeitet als "Frühstücksfräulein". Nachmittags widmet sie sich ihrer, wie sie es nennt, Lebensaufgabe, "ihrer" Bibliothek auf dem Quartierplatz. Dazwischen bleibt Federica genug Zeit, der Statue von Giordano Bruno am Campo di Fiori vorzulesen. Sie hat nicht viel, aber sie ist glücklich und zufrieden mit ihrem Leben. Doch dann taucht unerwartet eine Katze in Testaccio auf und bald ändert sich einiges im Leben von Federica und allen anderen Romanfiguren. Federica wie auch alle vorkommenden Personen werden mit all ihren Eigenheiten äusserst liebevoll und detailliert porträtiert: Federica ist scheu und redet nicht gerne. Und tut sie es dennoch, bringt sie vor lauter Aufregung vieles Durcheinander und macht sich immer viel zu viele Gedanken. Abends sitzt sie gerne auf dem Balkon mit ihrem Nachbar Mimmi, von allen nur Batticinque ("Gib mir fünf") genannt. Zu erwähnen sind auch: Postchef Ermano, der Eros Ramazottis Lieder zum Besten gibt; Katzenfrau Flavia Buanacoure, die ein Geheimnis umgibt; Tierarzt Fontanari, menschenscheu und der privat meist zur falschen Zeit das Falsche sagt; die Kinder Matteo und Fiametta samt ihrer Mutter; sowie Lello Hernandez, Josep, Signora Zafferano und noch einige mehr. Die Romanfiguren sind dem Leben positiv gegenüber eingestellt, auch wenn ihr Schicksal oft anderes vermuten würde. Diese lebensbejahende Grundeinstellung steckt an, die Zufriedenheit aller Beteiligten macht viel vom Zauber der Geschichte aus. Der kitschige Titel will uns Leser weismachen, dass es sich um eine Tiergeschichte handelt, doch der kleine Kater Bruno setzt sich erst spät und nur pointiert in Szene. Er ist vielmehr der Auslöser für kleine, aber lebensverändernde Momente.  Sprachlich wunderschön, voller leiser Emotionen, fesselte mich das Buch von der ersten Seite an. Mir erging es beim Lesen wie Federica, die gerne "Bücher, bei denen man ein Lächeln auf den Lippen, die Seite umblättert, sich gleichmässig eine Träne aus den Augenwinkel wischen muss." (Seite 67) liest. Das Lächeln blieb bis zur letzten Seite auf meinen Lippen. Tränen hatte ich keine, denn die Geschichte versprüht eine stille, unaufgeregte Lebenslust und zeigt Emotionen ohne jeglichen Kitsch. Sie schildert Rom jenseits der Touristenströme und von Seite zu Seite wird der Wunsch grösser, gerade in Rom zu sein um mit Federica frühmorgens auf der Vespa durch Rom zu fahren. Die Autorin schreibt unter verschiedenen Pseudonymen, für "Liebe für drei Pfoten" hat sie 2016 den DELIA-Preis gewonnen, und sorgte für mein erstes Lesehighlight im 2017.Fazit: Ein absolut lesenswerter leiser, charmanter und poetischer Roman, der Lust macht, Rom morgens um 4 Uhr zu entdecken. 5 Punkte.PS: Ich will nach Rom. Jetzt. Sofort. Subito. Das war eindeutig Liebe auf den zweiten Blick. Anfang April erscheint "Frühling in Paris". Ich bin schon sehr gespannt, ob Fiona Blum die Atmosphäre von Paris ebenso gut wiedergeben kann wie jene von Rom.  

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  • Zauberhaft, emotional mit einem kleinen Teller "Miracoli-Stimmung"

    Liebe auf drei Pfoten

    Kamima

    17. January 2017 um 10:26

    Federica, eine schüchterne junge Frau, lebt ein zurückgezogenes Leben zwischen Dachgeschoßwohnung, Postfiliale und Frühstückspension. Sie ist anders als viele im großen Rom... und sie liebt Bücher. Wenige Freunde begleiten sie in ihrem Alltag... doch die Erfüllung ihres Wunsches nach einer eigenen Bibliothek wird ihr Leben ändern. Sie begegnet schüchternen, aber neugierigen Kindern... sie begegnet einer alten Frau, welche sowohl voller Katzenliebe ist, als auch ein Geheimnis mit sich trägt... sie begegnet einen schwer verletzten Kater, der sich in den Geruch ihrer Umgebung verliebt und so zum Leben zurückfindet... sie begegnet einem Tierarzt, der nicht nur ein Herz für Streuner hat... und so füllt sich langsam ihre Bibliothek und wird zu einem Ort der Menschen im Viertel – einer Begegnungsstätte und des Austauschs. Eben des römischen Lebens, weitab von Touristenströme und Lebenszwänge. Ganz ehrlich muss ich zugeben, dass das erste Drittel des Buches für mich anstrengend zu lesen war, denn die Autorin packt sehr viel Informationen, Bilder, Geschichten und Gefühle in die Sätze. Diese sind zudem auch in große Absätze gepackt, so dass einem kaum Zeit „zum Atmen“ bleibt. Aber trotz – oder gerade wegen dieser geballten Informationsflut schafft die Autorin eine Stimmung, die mich an diverse Filme der 50ziger/60ziger Jahre erinnern oder an die typische Miracoli-Werbung. Und diese inneren Bilder passen wunderbar zu dem fein gezeichneten Buchcover, das ich wirklich zauberhaft finde. Faszinierend fand ich, wie die Autorin Emotionen aufbaut, was mir ganz besonders bei der Geschichte rund um die 2 Kinder aufgefallen ist. Zuerst erscheinen sie im Buch nur mit ein/zwei Sätzen, erst viel später werden sie Mittelpunkt einer kleinen Teilgeschichte, deren Emotionen durch eine sehr gute Beschreibung ihrer Personen langsam aufgebaut werden und sich für mich in einem „Vulkanausbruch“ entladen, als der Sohn die Änderung seiner Mutter miterlebt. Da musste ich tief durchatmen und konnte so mitfühlen – auch wenn ich eine solche Situation selbst nie erlebt habe. Wirklich beachtlich, wie Fiona Blum hier mit Worten umgeht und diesen Spannungsbogen zeichnet, ohne ihn zu überspannen. Zum Ende des Buchs wird dieses wieder leiser... und natürlich darf in Italien auch „amore“ nicht fehlen ;) aber dieses Thema wird fast schüchtern, jedenfalls nur zart & leise angesprochen... und fügt sich so ohne zu stören in die Geschichte ein. Ich mag diesen Roman trotz anfänglicher Leseprobleme wirklich sehr und kann ihn – nicht nur Katzenfreunden – empfehlen. Wer ein bisschen Doris Day, Vespa, Miracoli-Stimmung mag, Bücher nicht nur überfliegt, sondern sich auch gerne mitnehmen lässt – für den ist die „Liebe auf drei Pfoten“ eine Lesereise wert.

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  • Vier Sterne

    Liebe auf drei Pfoten

    buecher_bewertungen1

    26. December 2016 um 13:12

    Das Cover ist richtig süß und gefällt mir auch sehr gut. Es ist sehr unaufdringlich, insgesamt gibt es nur wenige farbige Tupfer.Ich finde die Idee schön, das Cover als eine Art Zeichnung darzustellen, als Skizze. Die fast gar nicht vorhandene Kolorierung macht das Buch zu einem echten Hingucker! Auch finde ich die Katze in dieser Ausgabe richtig süß; es gab eine Auflage, in der einfach das Bild eines Katzengesichts in das Cover "geklebt" wurde, wie man auch im Buchtrailer sehen kann. Diese Ausgabe finde ich bei weitem nicht so schön wie diese, die ich habe.Wie schon oben gesagt finde ich das Cover sehr süß und eigentlich war vor allem dies der Grund, warum das "Liebe auf drei Pfoten" schon kurz nach der Sichtung auf den Weg zu mir gemacht hat. Der Schauplatz - Rom - war der zweite große Grund ^^Als ich dann angefangen habe zu lesen, war ich sofort komplett weg. Zwar war die Geschichte zuerst eintönig zu lesen aber schon bald konnte ich zu Federica finden und war dann mit ihr zusammen in Italiens Hauptstadt unterwegs. Der Schreibstil der Autorin ist wunderschön, sie erzählt ihrem Leser sozusagen die Geschichte von Bruno und Federica; ich zumindest hatte die ganze Zeit über das Gefühl, dass es so ist und es kam mir überhaupt nicht so vor, als würde ich ein Buch lesen. Es wird eine tolle Atmosphäre erzeugt und das Leben auf Roms Straßen wird sehr gut beschrieben. Ich habe mich gefühlt, als sei ich selber in Italien :) Ich habe das Buch auch sehr schnell durchgelesen, insgesamt habe ich weniger als drei Stunden gebraucht, was mich etwas überrascht hat. Aber sowohl die Geschichte als auch der Schreibstil ist so locker, dass man eine Seite nach der anderen verschlingt. Gleichzeitig bekommt man das Gefühl, als sei man selbst in Rom. Die Charaktere sind  mir auch sehr schnell ans Herz gewachsen, vor allem der kleine Kater Bruno und der Tierarzt Daniele. Aber alle waren mir sehr sympathisch und auf ihre ganz eigene Weise haben sie etwas bewegt. Was ich sehr lustig fand, waren die Namen, die sich die Autorin ausgesucht hatte: Flavia Buonacuore, Juliette Bevilaqua zum Beispiel. Wenn ich Lachsmileys zur Verfügung hätte, dann würden sie genau an dieser Stelle stehen. Ich weiß nicht, wieviel man versteht, wenn man eigentlich kein Italienisch spricht, aber diese "Nachnamen" haben so ihre eigene Bedeutungen, wenn man sie übersetzen würde; bevi l´aqua heißt übersetzt beispielsweise "Trink das Wasser!" An dieser Stelle ist für mich alles gesagt, ich fand das Buch wunderbar zu lesen und würde es auch jedem von euch empfehlen, der auch etwas ruhigere Bücher liest. Man kann diese schöne Geschichte auch einfach mal zwischendurch einlegen; mir hat sie aus einer kleinen Leseflaute hinausgeholfen :)

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  • Eine Liebesgeschichte mit Kater, berührend und anders.

    Liebe auf drei Pfoten

    Moonie

    29. November 2016 um 09:05

    Die Geschichte beginnt im Sommer, den heißesten Monaten in Rom und endet mit dem jährlichen Gewitter, welches endlich die Luft abkühlt. Und in diesem Sommer passiert viel, auch wenn es leise passiert und allmählich, aber einige Menschen (und Katzen) finden endlich ihr Glück. Die Heldin der Geschichte ist Federica, sie lebt in Rom, abseits von den Touristenströmen, arbeitet morgens in einer Postsortierungsstelle und danach als Frühstücksmädchen in einer Pension. Nachmittags hat sie ohnehin keine Zeit zu arbeiten, weil sie eine alte verlassene Bücherei wieder zum Leben erwecken möchte. Federica ist still, lebt eher zurückgezogen und spricht nur ab und zu mit ihrem Nachbarn Mimmo, mit dem sie regelmäßig essengeht und ihn damit gegenüber ihren Eltern ein bisschen als Heiratskandidat ausgeben kann, weil ihre Eltern natürlich darauf warten, dass sie heiratet. Mit der Bücherei ändert sich aber auf einmal alles für Federica, nach und nach taucht sie in die Leben von anderen Leuten ein, von zwei Kindern, die sich erst nicht trauen die Bücher anzusehen, bei denen aber zuhause etwas ganz und gar schief zu laufen scheint, eine ältere Dame in mehreren Blusen, die in einem Einkaufswagen immer Spaghetti zu den streunenden Katzen bringt und eines Tages findet diese Frau einen fast leblosen, dreibeinigen Kater im Rinnstein und nimmt ihn mit. Weil sie ihn aber nicht in ihrer Wohnung halten darf, kommt sie auf Umwegen zu Federicas Bücherei und lässt den Kater in ihrer Obhut. "Kümmere dich" steht auf einem Zettel und Federica fühlt sich verantwortlich, bringt den Kater zum Tierarzt und schafft es tatsächlich den Kater wieder gesund zu pflegen. Sie lässt sich von ihrem Gefühl leiten und der Kater spielt von nun an eine wichtige Rolle in Federicas Leben. Nicht zuletzt führt Bruno, der Kater, Federica zu einem Mann, der sich allmählich in sie verliebt, aber zu schüchtern ist. Und trotzdem ... Mir hat das Buch sehr, sehr gut gefallen. Es erinnert mich vom Stil her und auch von manchen Figuren oft ein bisschen an den Film "Die fabelhafte Welt der Amélie", weil es ähnlich einfühlsam geschrieben ist, viel Wert auf Details, Atmosphäre und die liebenswürdigen Eigenarten von Menschen legt. Man erfährt viel über verschiedene Figuren, kann hier und dort in die Köpfe der anderen tauchen, lernt ganz verschiedene Leute kennen - die etwas verrückt wirkende Katzenfrau, die so viel mehr verbirgt, als man vermutet, die beiden Kinder mit ihrer kranken Mutter, den Postmitarbeiter, der schon lange heimlich in eine von Federicas Kolleginnen verliebt ist und der die ersten Anzeichen erkennt, dass Federica sich verändert und noch viele mehr. Es gibt sogar Stellen, die aus Sicht des Katers Bruno geschrieben sind und diese haben mir auch ganz besonders gut gefallen. Federica ist eine wirklich liebenswerte Hauptfigur und auch viele der anderen Figuren muss man einfach ins Herz schließen. Die Geschichte ist bunt, lebendig und poetisch erzählt, bleibt eher ruhig, aber dennoch muss man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Wie sich am Ende alles zusammenfügt und was das Leben für Wunder bereit hält. An vielen Stellen habe ich mich einfach nur über die schönen Details gefreut oder war richtig gerührt. Einfach schön. Eine absolute Leseempfehlung von mir, dieses Buch hat den ersten Platz bei der DELIA Verleihung 2016 gemacht als schönster Liebesroman aus 2015 und ich fand den Preis absolut verdient.

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  • Rezension zu "Liebe auf drei Pfoten" von Fiona Blum

    Liebe auf drei Pfoten

    aba

    14. July 2016 um 13:01

    Kleine Pause vom Alltag Wenn ich ein Buch lese, versuche ich immer, die Handlungen nachzuvollziehen, mir die Schauplätze vorzustellen, mich in die Lage der Romanfiguren zu versetzen und diese zu verstehen. Manchmal gelingt es mir schwer, aber oft kann ich mich sofort mit dem, was ich lese, identifizieren. Diesmal war es Fiona Blum, die Figuren kreiert hat, bei denen ich manche Gemeinsamkeiten entdeckt habe. Das sind die liebenswerten Menschen, die in einem von Touristen wenig frequentierten Stadtteil Roms wohnen, und die in "Liebe auf drei Pfoten" ein kleines aber herzliches Abenteuer erleben. Unter diesen Persönlichkeiten ist eine kleine vom Leben gepeinigte dreibeinige Straßenkatze. Indem sie ein paar Schicksale verbindet, spielt sie eine Schlüsselrolle in dieser Geschichte. Bisher haben mich Romane, in denen Tiere vorkommen, wenig interessiert. Als ich aber erfahren habe, dass hinter Fiona Blum eine von mir bekannte Autorin, Franziska Weidinger, steckt, bin ich neugierig geworden. Franziska Weidingers Bücher sind humorvoll, klug und alles andere als seicht. Also, dachte ich mir, müsste Fiona Blum auch etwas Schönes zu bieten haben. Mit Katzen kenne ich mich nicht so gut aus. Meine Erfahrungen begrenzen sich auf die Begegnungen mit einer kleinen Besucherin auf meinem Balkon: eine zierliche anhängliche Katze, die von mir gestreichelt werden möchte. Wenn ich auf ihren Wunsch eingehe, legt sie sich hin, macht die Augen zu und fängt an zu schnurren. Noch nie hatte ich mich so mit Katzen verbunden gefühlt, als in solchen Momenten, in denen ich auf dem Balkon beim Lesen dieses Buches saß und meine kleine Besucherin kam und sich auf meinen Schoss legte. So viele Katzen gab es vorher in meinem Leben nie! "Liebe auf drei Pfoten" ist eine leichte, schöne, friedliche, heimelige und berührende Geschichte, in der sogar die hektische und temperamentvolle Metropole Rom eine liebliche und menschliche Seite zeigt. Wer eine kleine Pause vom Alltag braucht und ein Urlaubsgefühl empfinden möchte, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Es ist die ideale Lektüre für Katzenfreunde, aber auch für alle, die es werden wollen!

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    • 3
  • Ein sehr bewegendes Buch!

    Liebe auf drei Pfoten

    Sunangel

    03. June 2016 um 13:43

    Ich muss ehrlich sagen am Anfang war ich von diesem Buch sehr enttäuscht.  Ich habe viele gute Rezensionen darüber gelesen und habe natürlich viel erwartet. Ich bin am Anfang gar nicht in das Buch reingekommen, weil ich den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig fand. Zum Glück hat es sich dann aber gelegt. Federica ist eine faszinierende Frau, die uns Bücherwürmern doch sehr ähnlich ist. Sie liest lieber als sie irgendwo hingeht. Sie träumt sich gerne in fremde Welten und vergisst manchmal die Realität. Federica ist eine durch und durch liebevolle Frau, die sehr sensibel ist. Sie hat ihre Träume und lässt sich durch niemanden beeinflussen, sondern macht das was sie gerne möchte. Ihre aufopfernde Art wird gerne angenommen aber dennoch nicht ausgenutzt. Ich hätte gerne mal einen Tag mit ihr getauscht um in ihre Gedankenwelt einzutauchen. Der Kater ist unheimlich süß und ich fand es toll, dass die Autorin auch seine Gedanken beschrieben hat. Das geht richtig ans Herz und es ist einfach grausam, was manche Menschen für Monster sind. Es spielen einige weitere Protagonisten eine Rolle, die man nach und nach kennenlernt. Ich persönlich hätte gerne mehr über die jeweiligen Personen erfahren, denn sie haben allesamt eine sehr starke Persönlichkeit und ich mochte jeden von ihnen gerne. Es waren sehr unterschiedliche Charaktere dabei und das wurde dem Leser auch vermittelt, doch ich hätte mir einfach etwas mehr Ausarbeitung gewünscht, um wirklich in die jeweiligen Leben versinken zu können. Die Umgebungsbeschreibungen sind perfekt gelungen. Gerade die Bücherei von Federica ist traumhaft und schon alleine wie sie das alles aufgebaut hat verdient wirklich großen Respekt. Rom wird natürlich von seiner schönen Seite dargestellt und ladet zum Träumen ein. Sehr gerne hätte ich einfach meine Koffer gepackt um dorthin zu verreisen. An den Schreibstil wie schon erwähnt musste ich mich erst gewöhnen. Es war am Anfang etwas wirr und umständlich geschrieben. Doch ich habe mich daran gewöhnt und dann wollte ich es nicht mehr zur Seite legen.

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  • Schöne Wortmalerei, dennoch fehlte etwas

    Liebe auf drei Pfoten

    stefanie_sky

    29. May 2016 um 22:35

    Titel: Liebe auf drei Pfoten Autorin: Fiona Blum Gebundene Ausgabe: 224 Seiten Verlag: Page & Turner Preis (Gebundenes Buch): 12,99€ Preis (Taschenbuch): 8,99€ Preis (Ebook): 9,99€ KLAPPENTEXT: Eine schüchterne junge Frau, die versucht, sich hinter Büchern und Geschichten zu verstecken und dem Leben aus dem Weg zu gehen. Ein herrenloser Kater, der das letzte seiner sieben Leben schon aufgegeben hatte, als ihn ein Geruch unversehens in die Welt zurückholt. Zwei Kinder, deren Mutter ihre Tage unter einem Tisch zubringt, um der Angst zu entfliehen, und eine verrückte alte Frau, die ein großes Geheimnis hütet. Sie alle treffen während eines glühend heißen Sommers aufeinander, in Rom, dieser lauten, staubigen Stadt, deren unvergleichliche Schönheit sich nur demjenigen erschließt, der morgens um vier den Steinen zuhört und nicht an Zufälle glaubt. MEINE MEINUNG: Eine Geschichte über eine Katze oder doch mehr? Ich liebe Katzen und doch muss ich ehrlich gestehen, dass ich dieses Buch wohl nie gelesen hätte, wenn ich nicht bei der DeLiA-Preisverleihung in Iserlohn einen Einblick in die Geschichte bekommen hätte. Dort hat in diesem Jahr Fiona Blum den ersten Platz belegt und einen Ausschnitt aus "Liebe auf drei Pfoten" vorgelesen. Mich hat sofort der Schreibstil begeistert, der einen ganz eigenständigen Flair hatte und mir das Gefühl gab direkt in das sonnige Rom einzutauchen (trotz ekligem Winterjacken-Wetter). Zack - Das Buch war gekauft. Allerdings stellte ich schnell fest, dass der detailierte und atmosphärische Schreibstil durchaus nach einer Weile auch ermüdend wirken kann. Alleine in den ersten 50 Seiten passiert kaum etwas als das hauptsächlich das heiße Wetter und die Umgebung ausführlich beschrieben werden. Italien wird lebendig - die Charaktere leider nur wenig. Zudem fehlen Dialoge. Ein Stil, der durchaus auch seinen Reiz haben kann, aber hier hätte das ein oder andere Gespräch Abwechslung gebracht und die Charaktere greifbarer gestaltet. Nach so viel Gemeckere aber auch viel Positives: Mir gefiel die Leichtigkeit mit der Fiona Blum beschreibt wie die unterschiedlichsten Menschen aufeinander treffen, sich gegenseitig Mut machen und Veränderungen bewirken. Dabei wirkt alles obendrein auch noch sehr realistisch und nicht an den Haaren herbeigezogen. Die Handlung hatte das gewisse Etwas, obwohl eigentlich wenig Spannung aufkommt. Mehr möchte ich an der Stelle auch nicht verraten. Und welche Rolle hat nun der Kater? Er bleibt Dreh- und Angelpunkt, ist manchmal Grund für die eine oder andere Veränderung und führt Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht nie über den Weg gelaufen wären. Eigentlich bleibt der Kater dabei fast nur eine Randfigur, ein Tier das wieder aufgepäppelt werden muss. Doch am Ende wenn man das Buch zuklappt wird klar, dass der Kater nicht nur Hilfe brauchte, sondern selber zum Helferlein in Not wurde. PRO&CONTRA: + poetischer Schreibstil, der zum Träumen einlädt + ein Roman mit einer schönen Botschaft - keine Dialoge - manchmal etwas langatmig DRAMATURGIE: (Die Dramaturgie wird nur bedingt in die endgültige Wertung aufgenommen. Sie soll euch Lesern nur als Hilfe dienen damit ihr wisst, was ihr (nicht) zu erwarten habt. Fehlende Romance oder Action muss also nichts Schlechtes sein ;) ) Spannung: 2/5 Schattenfedern Action: 1/5 Schattenfedern Drama: 3/5 Schattenfedern Romance: 2/5 Schattenfedern Humor: 3/5 Schattenfedern Anspruch: 4/5 Schattenfedern WERTUNG: Cover/Gestaltung: 4,5/5 Schattenfedern Charaktere: 3/5 Schattenfedern Schreibstil: 4/5 Schattenfedern Handlung: 3,5/5 Schattenfedern Lesespaß: 3/5 Schattenfedern FAZIT: Ein Roman, der deutlich leisere Töne anschlägt. Wer sich auf die detailverliebte Sprache einlässt, kann hiermit ein paar schöne Lesestunden verbringen. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass hier relativ wenig passiert und dies nicht der Mangel an der Storyline ist, sondern diese bewusst schlicht gehalten ist. Für mich speziell teilweise zu schlicht. Dialogverliebte Bücherwürmer würde ich auch eher davon abraten. Hier wird nicht gesprochen - nur gefühlt. Wer jedoch mal nach einem etwas anderen Buch sucht, sollte hier zumindest mal einen Blick rein werfen. Von mir nur drei Sterne, die jedoch knapp an den vierten heran reichen.

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  • Eine Katzengeschichte aus Rom – wie ein Gedicht.

    Liebe auf drei Pfoten

    BettinaLausen

    25. May 2016 um 21:21

    Die junge Frau Frederica harrt den heißen Sommer in Rom aus. Sie kümmert sich um einen dreibeinigen, kranken Kater, lässt eine verlassene Bücherei wieder aufleben und hat ein paar schicksalshafte Begegnungen.   Die Sprache passt zu der wundervollen Atmosphäre der Geschichte. Die Figuren sind lebendig, Rom wird farbenprächtig geschildert. Man bekommt Fernweh nach Italien. Allerding dauerte es 50 (von 200) Seiten, bis die Geschichte in Fahrt kommt. Die ersten Seiten waren bloß eine Beschreibung des Lebens in Rom zur heißesten Zeit des Jahres. Die Geschichte beginnt erst als Frederica die Bücherei eröffnet und die Katze zu ihr gebracht wird. Das ist sehr schade!   Fazit: Ein gelungenes Buch über Liebe, Rom und Katzen, das um 50 Seiten gekürzt werden könnte.

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  • Eine Geschichte, die verzaubert!

    Liebe auf drei Pfoten

    Monika58097

    22. April 2016 um 17:17

    Rom. Es ist heiß. Es ist staubig. Die junge Federica geht wie jeden Tag ihren zwei Jobs nach. Mitten in der Nacht steht sie auf, um Post zu sortieren, um dann später auch noch als Frühstücksmädchen zu arbeiten. Als sie durch ihr Viertel läuft, entdeckt sie eine verlassene Bücherei. Federica möchte diese Bücherei wieder zum Leben erwecken. Es sieht so aus, als würde dies ein Traum bleiben, denn niemand interessiert sich wirklich für ihre Bücherei. Dann eines Tages kommt eine verrückt aussehende alte Frau bei ihr vorbei. Bevor sich Federica richtig um die alte Frau kümmern kann, ist diese auch schon wieder verschwunden. Zurückgelassen hat sie einen verletzten dreibeinigen Kater. Federica versucht alles ihn zu retten. Sie nennt ihn kurzerhand Bruno, wie den Philosophen Giordano Bruno, mit dessen Skulptur sie öfter Zwiesprache hält. Der kleine Kater schafft es ins Leben zurückzukommen. Eines Tages beschließt er, in Federicas Bücherei zu wohnen. Schnell geht die Geschichte umher, dass er die Bücher bewachen würde. Und so kommt es, dass die Bücherei immer mehr Besucher erhält. Erst ist es die alte Frau, Flavia Buonacuore, die Katzenfrau, die ein Geheimnis umgibt. Dann sind es die beiden Kinder, erst sehr verschüchtert, deren Mutter die meiste Zeit unter einem Tisch verbringt. Doch immer mehr Menschen kommen, um sich Bücher auszuleihen, um zu reden, um sich zu treffen. "Liebe auf drei Pfoten" - eine Geschichte mit einer ganz besonderen Anziehungskraft. Eine Geschichte zum Verlieben! Jede einzelne beschriebene Figur ist mir umgehend ans Herz gewachsen. Beim Lesen hatte ich das Gefühl, auf dem Platz vor der Bücherei zu stehen, das Geschehen mitanzusehen. Die Geschichte hat mich gepackt und ist doch von einer mitreißenden Leichtigkeit. Ein Sommerroman vom Feinsten, den man sich nicht entgehen lassen sollte!Das Cover lässt eine vollkommen andere Geschichte vermuten. Ich gebe zu, im Buchladen hätte ich das Buch nicht in die Hand genommen, doch dann war ich in Iserlohn bei der Delia-Literaturpreis-Verleihung. Fiona Blum hat den ersten Preis mit ihrem Roman "Liebe auf drei Pfoten" gemacht. Ich war etwas verwundert, doch dann begann die Autorin zu lesen und ich von der ersten Zeile an verzaubert. Ich wusste, ich "muss" dieses Buch kaufen und alle guten Vorsätze an diesem Abend kein Buch zu kaufen, waren dahin. Ich habe es nicht bereut. Diesen Roman muss man unbedingt lesen. 

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  • Kümmere dich!

    Liebe auf drei Pfoten

    Spatzi79

    22. January 2016 um 13:31

    Federica Mazzanti ist eine junge, zurückhaltende Frau mit nur wenigen sozialen Kontakten. Eigentlich hat sie nur zwei Freunde, ihren Nachbarn Mimmo und Giordano Bruno. Letzterer war ein Philosoph des 16. Jahrhunderts und die Freundschaft ist dementsprechend etwas einseitig, dennoch liebt Federica die Zwiesprache mit seiner Statue auf dem Campo de Fiori. Sie hat zwei Jobs, die sie jeden Morgen absolviert und so bleibt ihr nachmittags und abends Zeit, die verwaiste kleine Bibliothek aufzubauen, die sie eines Tages durch Zufall entdeckt hat, auch wenn es bisher noch an Besuchern und Ausleihenden fehlt und sie kurz davor steht, das Projekt aufzugeben. Bisher war ihr dieses Leben völlig ausreichend und sie hatte nicht das Gefühl, dass etwas fehlt. Doch dies ändert sich, als die von fast allen als verrückt betrachtete alte Flavia Buonacuore eine halbtote dreibeinige Katze am Straßenrand aufsammelt und zu Federica bringt, da sie sie nicht mit in ihre eigene Wohnung nehmen darf. "Kümmere dich!" lautet ihre Anweisung und Federica kommt gar nicht auf die Idee, sich zu wiedersetzen. Sie bringt den kleinen Kater zum Tierarzt, der ihr wenig Hoffnungen macht. Aber Federica lässt sich nicht entmutigen. Und irgendetwas, ein ganz besonderer Duft, bringt Bruno, wie sie den Kater nennt, dazu, das letzte seiner sieben Katzenleben doch noch nicht aufzugeben, sondern weiterzuleben. Bruno wird ein treuer Begleiter für Federica, sein wahres Zuhause findet er aber in der Bibliothek. Und schnell spricht sich herum, dass die kleine Bücherei nun einen ganz besonderen Wächter hat. Nach und nach kommen ganz verschiedene Menschen zu Federica und ihren Büchern, bekommen Hilfe und helfen einander. Die Bibliothek wird zum Treffpunkt des Viertels. Ich mag keine Tiergeschichten, in denen das Tier zu sehr vermenschlicht wird. Das ist hier nicht der Fall, Bruno spricht und denkt nicht in Worten, aber die Autorin beschreibt, was wahrnehmen und fühlen könnte und das kann man sich so durchaus vorstellen. Es ist eine wunderschöne, warmherzige Geschichte über Hilfsbereitschaft und Freundschaft. Das Buch umfasst nur gute 200 Seiten, dennoch werden die Geschichten mehrerer Personen so bildlich und anschaulich erzählt, dass ich sie alle genau vor Augen hatte. In vielen Aspekten ist es eine traurige Geschichte, doch gleichzeitig macht sie auch Hoffnung und zeigt, was mit Mut, Vertrauen und Zusammenhalt alles möglich ist. Rom und seine Bewohner, Eigenheiten und Stimmungen werden herrlich anschaulich beschrieben. Ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen und war gleichzeitig traurig, weil es so schnell gelesen war!

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  • Tiere können viel bewegen....

    Liebe auf drei Pfoten

    Sabrinas_fantastische_Buchwelt

    18. October 2015 um 13:16

    Da sahen sie die Katze. Eine schwarze Katze, die klein und mager vor einem Hauseingang kauerte //S.53// Klappentext: Das ideale Geschenk für alle Büchernarren, Rom-Liebhaber und Katzenfreunde. Eine schüchterne junge Frau, die versucht, sich hinter Büchern und Geschichten zu verstecken und dem Leben aus dem Weg zu gehen. Ein herrenloser Kater, der das letzte seiner sieben Leben schon aufgegeben hatte, als ihn ein Geruch unversehens in die Welt zurückholt. Zwei Kinder, deren Mutter ihre Tage unter einem Tisch zubringt, um der Angst zu entfliehen, und eine verrückte alte Frau, die ein großes Geheimnis hütet. Sie alle treffen während eines mörderisch heißen Sommers aufeinander, in Rom, dieser lauten, staubigen Stadt, deren unvergleichliche Schönheit sich nur demjenigen erschließt, der morgens um vier den Steinen zuhört und nicht an Zufälle glaubt. Meine Meinung: Ehrlich gesagt hätte ich dieses Buch nie gelesen, wenn es nicht ein Deütroman gewesen wäre und ich es für die Challange gebraucht hätte. Solche Romane sind nicht so mein Ding.... Allerdings muss ich hier sagen, dass es ganz nett war. Nicht überragend, aber dennoch sehr schön zu lesen. Es wird erzählt wie eine kleine, fast tote Katze viele Menschen zusammenführt. Eine alte, einsame Frau bekommt wieder Gesellschaft, eine Familie darf wieder Lebensfreude verspüren und ein junger Mann vielleicht wieder die Liebe.... Ich finde es schön, dass dieser Roman mich so ans Leben erinnert. Nie hatte ich das Gefühl, dass etwas zu übertrieben oder komisch wäre. Die Zufälle, die passiert waren, blieben nomarle Zufälle. Den Schreibstil finde ich ganz gut. Weil er so flüssig war, hatte ich das Buch innerhalb von 2 Tagen durch..nur zum Schluss wurde es etwas zäh. Generell muss ich sagen, dass mich die erste Hälfte wesentlich mehr begeistert hat, als die zweite. Die letzten Seiten habe ich sogar eher überflogen, weil ich da schon keine Lust mehr auf die Geschichte hatte. Sie ist absolut süß....keine Frage, aber dennoch besitzt sich für mich zu wenig Tiefgang. Alles blieb recht oberflächlich und inhaltsärmer...Soll jetzt nichts Schlechtes heißen, aber mir hat einfach mehr Inhalt gefehlt... Bewertung: Ein sehr süßer Roman. der mich alleridngs nicht wirklich überzeugen konnte. Etwas Inhalt fehlte und die letzten Seiten überflog ich nur....daher von mir: 3 von 5 Sterne

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