Fiona Countess of Carnarvon

 4,9 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Fiona Countess of Carnarvon

Lady Fiona Carnarvon, 8. Countess of Carnarvon, studierte an der St. Andrew University und gründete später ihr eigenes Fashionlabel. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann, dem 8. Earl of Carnarvon, sowie sieben Hunden, Pferden, Hühnern, Kaninchen und Hausschafen sowie einigen Bienenvölkern auf Highclere Castle. Das Schloss ist Drehort der legendären und beliebten TV-Serie Downton Abbey. Fiona hat bereits mehrere erfolgreiche Bücher über das Leben auf Highclere Castle veröffentlicht, darunter Lady Almina und das wahre Downton Abbey und Zu Gast in Highclere Castle.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Fiona Countess of Carnarvon

Cover des Buches Weihnachten auf Highclere Castle (ISBN: 9783957283962)

Weihnachten auf Highclere Castle

 (3)
Erschienen am 20.10.2021
Cover des Buches Zu Gast in Highclere Castle (ISBN: 9783766722928)

Zu Gast in Highclere Castle

 (3)
Erschienen am 11.09.2017
Cover des Buches Das Jahr auf Highclere Castle (ISBN: 9783957285775)

Das Jahr auf Highclere Castle

 (1)
Erschienen am 20.10.2021

Neue Rezensionen zu Fiona Countess of Carnarvon

Cover des Buches Das Jahr auf Highclere Castle (ISBN: 9783957285775)Kristall86s avatar

Rezension zu "Das Jahr auf Highclere Castle" von Fiona Countess of Carnarvon

Sympathisch, ehrlich und offen erzählt!
Kristall86vor 8 Monaten

Klappentext:

„Willkommen auf Highclere Castle! Lady Fiona öffnet die Tore ihres Landgutes und gewährt einen exklusiven Einblick in die Parks, Gärten und Ländereien des englischen Herrenhauses, das als Drehort der Serie Downton Abbey zu einem der bekanntesten Orte der Welt wurde. Sie erkunden mit ihr die versteckten Winkel des Anwesens, die prachtvollen Gärten und üppige Wildblumenwiesen. Das Jahr auf Highclere Castle ist zugleich Gartenbuch als auch Kochbuch, denn neben Geschichten und Anekdoten verrät Lady Fiona auch köstliche Rezepte für jede Jahreszeit, die aus den lokalen Produkten gezaubert werden können. Holen Sie sich mit „Das Jahr auf Highclere Castle“ einen Hauch von britischem Landhaus-Feeling nach Hause.“


Als großer Fan der Serie war dieses Buch ein Muss! Ich besitze selbst ein sehr großes Landhaus und ein noch größeren Bauern-Garten dazu. Mit zwei Personen ist man da das gesamte Jahr über mehr als beschäftigt. Ist man in der einen Ecke fertig und durch, folgt die nächste und wenn man meint, man wäre am Ende angekommen, irrt man gewaltig, denn dann geht es wieder von vorn los. Man braucht Lust dazu um so zu leben und Gefühl…Lady Fiona zeigt uns in diesem wunderschönen Buch ihr „Anwesen“ und die Fan‘s von Downton Abbey werden begeistert sein! Lady Fiona nimmt uns nicht nur kulinarisch durch die Jahreszeiten mit leckeren Rezepten mit, sondern auch durch das Gartenjahr und eben alles was im „Haus“ (welch hübsche Untertreibung bei einem eigenen Schloss!) so über‘s Jahr anfällt. Die Hausherrin weiß genau was die Leser wissen wollen und lässt ihren gesamten Wissensschatz aufblühen. Sie erzählt gekonnt Anekdoten und Story’s kurzweilig und diese erscheinen hier optimal. Man liest gespannt Seite um Seite, bestaunt die tollen Aufnahmen und träumt sich ein wenig weg nach England….aber ist auch schnell wieder Daheim. Denn fest steht, Lady Fiona und ich, und bestimmt auch alle anderen Hobbygärtner, haben mehr als oft die gleichen Tätigkeitsfelder in Haus und Garten zu bewerkstelligen. Man ist hier unter Gleichgesinnten. Egal ob Unkraut-zupfen oder Marmelade einkochen, das Biotop beobachten, Rosen schneiden und pflegen… Haus und Grundstück bieten reichlich Abwechslung und Arbeit. Egal wo auf der Welt, die Arbeit ist für uns alle immer die selbe - welch Glück! 

Man bekommt als Leser richtig Lust sich mit ihr in ihrem Park zu unterhalten, mit ihr dort hindurch zu schlendern, sich über Rosenkrankheiten, Hunde etc. zu unterhalten. Einfach nur herrlich und ehrlich! Lady Fiona ist sehr sympathisch und macht den Lesern auch gleich klar: so herrlich wie es aussieht, aber es macht einen Haufen Arbeit und kostet natürlich auch eine Stange Geld. Ehrlicher geht‘s nicht!


Für dieses tolle Werk vergebe ich sehr gern 5 von 5 Sterne!

Kommentare: 4
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Cover des Buches Zu Gast in Highclere Castle (ISBN: 9783766722928)W

Rezension zu "Zu Gast in Highclere Castle" von Fiona Countess of Carnarvon

Für alle Freunde von „Downton Abbey“ ist dies ein Buch mit hohem Wiedererkennungswert
WinfriedStanzickvor 5 Jahren



Ich habe im vergangenen Jahr nach einem Tipp von Freunden alle erhältlichen Staffeln und Filme der englischen Serie „Downton Abbey“ mit Begeisterung angeschaut. Nicht nur für die Fans dieser Serie ist das vorliegende, großzügig ausgestattete Buch der 8. Countess von Carnarvon aus dem Callwey Verlag zu empfehlen.

Sie führt in die bewegte Geschichte von Highclere Castle ein, wo die Serie gedreht wurde. Highclere Castle ist über die Jahrhunderte ein überaus bekanntes Haus gewesen, in dem Royals, Staatsmänner und Technikpioniere ebenso wie bekannte Persönlichkeiten aus Musik, Kunst und Literatur empfangen wurden.

An fünf Beispielen von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die heutigen Tage stellt die Autorin berühmte Besucher vor, und erzählt die historischen Umstanden und Zusammenhänge der jeweiligen Aufenthalte in Highclere Castle.

Sie lässt den Leser teilhaben an den Anekdoten des Hauses und seiner Gäste, erlaubt den Blick durchs Schlüsselloch und lässt Mitarbeiter und Persönlichkeiten zu Wort kommen. Sie führt den Leser durchs Schloss, teilt die Kunst des Gastgebens im Wandel der Jahrhunderte und verrät rund 100 köstliche Rezepte und Menüs, die zu allen Gelegenheiten die Besucher erfreuten.

Für alle Freunde von „Downton Abbey“ ist dies ein Buch mit hohem Wiedererkennungswert, interessanten historischen Informationen und einer Fülle von Rezepten, die nachgekocht werden wollen. Besonders positiv sind die vielen Bilder zu werten, oft über eine ganze Doppelseite gehend.

Sie bereichern das Buch ungemein.



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Cover des Buches Zu Gast in Highclere Castle (ISBN: 9783766722928)K

Rezension zu "Zu Gast in Highclere Castle" von Fiona Countess of Carnarvon

Fans der Serie "Downton Abbey" können in diesem Buch schwelgen
katze102vor 5 Jahren

Das Buch wurde sehr aufwendig gestaltet; viele Fotos, häufig beidseitig, geben Einblicke in die verschiedenen Räume und Gartenabschnitte des Anwesens. Der begleitende Text erzählt von vergangenen Zeiten, von Adelstiteln und, wie einige dazu gekommen sind, wobei der englische Adelsstand samt der Eigenheiten stets glorifiziert wird.
Da wird von einem Prinzen berichtet, der dermassen über seine Verhältnisse lebte, dass seine Mutter, Königin Victoria, ihn nur spärlich finazierte, aber zum Glück u.a. die Rothschilds ihm immer wieder mit dezent zugestecktem Geld zu seinem wohlverdienten Lebensstandart verhalfen und durch Heirat plötzlich mit dem Königshaus verwandt waren. Immer wieder geht es um die Elite des Landes: einen der besten Dirigenten der Welt, der einen diamantüberzogenen Taktstock benutzte oder um eine der besten Sängerinnen der Welt.... und um Lebensumstände, die sich manche, zusammen mit ihrem Adelstitel, durch ihren Einsatz für die englische Krone in den Weltkriegen oder englischen Kolonien verdient haben.

Neben Beschreibungen dieser Personen oder deren Besuche auf Highclere Castle werden auch dortige Feste der Vergangenheit und Gegenwart beschrieben, beispielsweise Treibjagden, Nachmittagstee oder Musikveranstaltungen.

Zudem werden einige Personen des Personals vorgestellt: die Schloßführerin, der Sicherheitsdienst, der Parkaufseher, eine Dekorateurin, die Hauswirtschaftsleiterin, der Imker. Besonders beim Imker, der schon einiges über 70 Jahre alt sein muß, hat mich verwundert, dass er immer noch das Schloß von außen anstreicht. In dem kurzen Kapitel, in dem er „vorgestellt“ wurde, erfährt man auch von dem Desaster im Jahr 2015: es wurden drei Bienenstöcke gestohlen.

Der Leser erhält Einblicke in ein paar der 200 Zimmer von Highclere Castle, besonders derer im Erdgeschoß; in der ersten Etage befinden sich die Gästezimmer, die nur in den Ecktürmen mit eigenen Badezimmern ausgestattet sind. Alle anderen sind auf die Gemeinschaftsbäder auf den Fluren angewiesen, die nicht über eine Dusche, dafür aber eine Kanne bereitgestellt wird, mit der der Gast sich die Haare waschen kann. Die beiden oberen Etagen verfügen über keine Heizung; man hat begonnen, in den Räumen der zweiten Etage, in denen kein Putz von den Wänden fällt, weitere Gästezimmer einzurichten. Der Leser erfährt, nach welchen Adeligen die einzelnen Zimmer benannt wurden und auch, wie manche der Vorbereitungen aussehen, wenn Gäste erwartet werden, die schon mehr als ein Jahr im Vorraus eingeladen wurden. Beispielsweise werden die unteren Räume dann eine Woche lang beheizt, damit die Wände die Wärme in die Gästezimmer abgeben; die Tische werden früher vorgedeckt und bis ins kleinste Detail vorgearbeitet, z.B. werden die Butterstückchen mit einer Krone und einem „C“ vorgeprägt.

Zwischendurch finden sich jede Menge Rezepte, die manchesmal durch ihre extravanganten Namen zu beeindrucken wissen, wie der „Poudin à la Chancelière“, der mit „Kabinettpudding“ übersetzt wird und wie ein gewöhnlicher Brotpudding ( mit Bisquitteig statt Brotscheiben) aussieht; „Lady Carnarvons Eingemachtes“ besteht unter anderem aus „Holzapfelgelee“ und stellt nur eines der Rezepte dar, in dessen Namen die Titel ihrer Lord- oder Ladyschaft Einzug fanden. Ich muß gestehen, dass ich keines der Rezepte wirklich aufregend fand; aber zum Glück wird das ja bei jedem anders aussehen. Hier eine Auswahl der enthaltenen Rezepte:
scharfe Nierchen ( vom Lamm), Rührei ( von 12 Eiern und 50g creme double), Rote-Beete gebeizter Lachs, pfannengebratene Jacobsmuscheln, Petersfisch mit Sauce Hollandaise, Krebs-Gratin, Treiber-Schmortopf, Schweinerollbraten, Fasanen-Curry, geschmorter Rotkohl, Lammkarree, Haggis, Gemüsefond, ofengeröstete Beete-Knollen, Klare Tomatenkraftbrühe, Karotten-Ingwersuppe, Kokos-Röstkürbissuppe, Scones, Ingwerkuchen, rumgetränkter Napfkuchen, Marmeladenstrudel oder gedämpfter Pfaumenpudding.

Vielleicht sollte ich erwähnen, dass ich keine Folge der Serie „Downton Abbey“ gesehen habe, sondern mich einfach nur für eine Führung durch Highclere Castle interessierte. Die vielen Fotos der Räumlichkeiten, des Gartens bzw. der Ländereien, die Geschichte des Anwesens und seiner elitären Besucher, des Personals samt dessen Arbeit und auch die Beschreibung der Feste und Veranstaltungen fand ich sehr aufschlußreich. Die Gestaltung des Buches wirkt sehr aufwendig und liebevoll bis ins Detail, besonders, wenn Original Spielzettel oder Bögen aus dem Haushaltsjournal mit Highclere Emblem oder Spielpläne und Regeln für Golfkrokett gezeigt werden. Viele aktuelle Fotos des Anwesens oder alte, sepiafarbene von Besuchern und Anwesen ergänzen die Texte in üppiger Weise. Stolz auf das eigene Leben, die Lebensumstände und ganz besondere eigene Fähigkeiten können leider gar nicht oft genug erwähnt werden, selbst in der im Anhang befindlichen Danksagung liest man über gute Fotos der Profis und ausgezeichnete Fotografien des Lords; das war mir alles ein wenig zuviel des Eigenlobs, auch, wenn die Autorin immer wieder von ihren Geistesblitzen berichtet.
Trotz aller Liebe zum Detail ist bei dem Buch ein Fehler unterlaufen: Auf S. 13 findet die linke Spalte ein jähes Ende, denn der Text bricht mitten im Satz ab und wird an keiner anderen Stelle weitergeführt.

Insgesamt finde ich das Buch gelungen; es hat meine Erwartungen einer Führung und Beschreibung des Anwesens erfüllt. Die Rezepte haben mich nicht wirklich begeistert und einige Ausführungen fand ich schon recht befremdlich. Ich denke, für einen Fan der Serie „Downton Abbey“ wird dieses Buch ein Genuss sein; genauso geht es mir, wenn ich Bücher lese und die Fotos darin bedrachte, die Drehorte der vier alten Miss-Marple-Filme mit Margaret Rutherford aufzeigen.
Als Fan kann man in solchen Bänden einfach nur schwelgen...

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