Fiona Davis

 4.3 Sterne bei 38 Bewertungen
Autorin von Wovon sie träumten, Die Hoffnung der goldenen Jahre und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Fiona Davis

Von der Bühne hinter den Schreibtisch: Die gebürtige Kanadierin Fiona Davis wuchs in New Jersey, Utah und Texas auf. Ihre Karriere als Schauspielerin führte sie schließlich nach New York, wo sie heute noch lebt. Dort arbeitete sie mehrere Jahre am Broadway. Ihre Wahlheimat New York prägt auch ihr Schreiben, sei es als Journalistin oder als Romanautorin. Dabei ist ihr Lieblings-Genre die Historische Fiktion. Die Bücher der Bestseller-Autorin wurden schon in mehrere Sprachen übersetzt, was ihr auch den internationalen Erfolg garantierte.

Alle Bücher von Fiona Davis

Cover des Buches Wovon sie träumten (ISBN:9783442485901)

Wovon sie träumten

 (21)
Erschienen am 16.10.2017
Cover des Buches Die Hoffnung der goldenen Jahre (ISBN:9783442487998)

Die Hoffnung der goldenen Jahre

 (12)
Erschienen am 19.11.2018
Cover des Buches Wege ihrer Sehnsucht (ISBN:9783442489039)

Wege ihrer Sehnsucht

 (5)
Erschienen am 16.09.2019
Cover des Buches Dollhouse, The (ISBN:9781101985014)

Dollhouse, The

 (0)
Erschienen am 10.03.2017

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Rezension zu "Wege ihrer Sehnsucht" von Fiona Davis

Schlicht unterhaltsam
FabAustenvor einem Monat

Die Illustratorin Clara Darden möchte sich im New York der Zwanzigerjahre einen Namen machen. Sie arbeitet als Dozentin in einer Kunstakademie, die in der Grand Central Station untergebracht ist. Außerdem versucht sie, ihre Skizzen an Zeitschriften zu verkaufen. Da Männern jedoch stets der Vorzug gegeben wird, ist es für Frauen schwierig, sich eine Karriere aufzubauen. Doch dann eröffnen ihr zwei neue Bekanntschaften ungeahnte Möglichkeiten.

Fünfzig Jahre später muss sich Virginia Clay nach ihrer Scheidung ein eigenes Leben aufbauen. Dazu braucht die konservative Hausfrau vor allen Dingen eine Arbeit. Doch die ist mit einem Abschluss in Kunstgeschichte und wenig Arbeitserfahrung schwer zu finden. Schließlich landet sie als Praktikantin am Auskunftsschalter der Grand Central Station. Der Bahnhof hat schon bessere Zeiten gesehen. Genauso wie die Kunstakademie, deren verlassenen Räume Virginia eines Tages entdeckt. Dass sie dieses Ereignis zu einem viel größeren Geheimnis führen wird, ahnt sie da noch nicht. 

Fiona Davis dritter Roman springt zwischen den Jahrzehnten und den beiden Frauen hin und her. Erzählt werden die Handlungsstränge jeweils aus der Sicht ihrer Hauptfiguren. Clara Darden und ihre Geschichte stehen jedoch im Fokus. Das ist auch gut so, denn Virginias ist wenig spannend. Bei ihr geht es vor allem um die Emanzipation von der untergebenen Ehefrau zur selbstbewussten Persönlichkeit. Die Figuren wirken mit Einschränkungen realistisch. So scheinen z.B. die Alterszuschreibungen unpassend. Besonders die weiblichen und männlichen Hauptfiguren agieren als wären sie in einem mittleren Alter, stellen sich aber als viel jünger heraus. Vor allem bei Virginia ist das störend, weil sie sich wie eine verhuschte Hausfrau in ihren Fünfzigern verhält. Wenn ihr „hohes“ Alter immer wieder thematisiert wird, sie aber tatsächlich erst fünfunddreißig ist, fühlt man sich als Leserin schwer irritiert. Das Verhalten der beiden Protagonistinnen ist weitestgehend vorhersehbar. Die Figuren bleiben einigermaßen blass. Vielleicht wird dieser Eindruck aber auch vom Schreibstil hervorgerufen. Der zeigt sich nämlich etwas oberflächlich und stellenweise sogar kitschig. Formulierungen wie „innerlich erbeben“ erinnern zu stark an drittklassige Liebesromane. Andererseits führt der flotte Sprachstil dazu, dass die Seiten schnell dahin fliegen.

Das große Geheimnis, das es zu enthüllen gilt, wird hingegen nicht besonders zugkräftig eingeflochten. Die Entdeckung der Akademie, die Spurensuche, die sich um ein Gemälde dreht, hätten viel spannender und trickreicher erzählt werden können. Die grundsätzliche Lösung zeichnet  sich früh ab. Dennoch hält das Ende noch zwei Überraschungen bereit. Eine etwas weniger glaubwürdig als die andere. Ein Hinweis auf die zweite wird dafür schon früh und geschickt eingeflochten, so dass am Ende doch ein kleiner Aha-Effekt erzielt wird.

Der Originaltitel ist übrigens „The Masterpiece“ und passt damit viel besser zur Geschichte als der etwas schwülstige deutsche.

Insgesamt wirkt Wege ihrer Sehnsucht etwas zu glatt. Das gilt sowohl für die Handlung, die Figuren, sowie sprachlich.  Nichtsdestotrotz bietet es kurzweilige, solide  Unterhaltung und die hat in jedem Fall ihre Berechtigung.

Vielen Dank an den Goldmann-Verlag und das Bloggerportal, die ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Die Rezension bzw. meine Meinung wurde dadurch natürlich in keiner Weise inhaltlich beeinflusst. 



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Rezension zu "Wovon sie träumten" von Fiona Davis

Frauen im NY der 50er Jahre und was sie vom Leben erwarten können
GrauerVogelvor einem Monat

Dieses Buch war eines meiner Jahres-Highlights 2019!

Im New York der 50er Jahre kommt die junge Darbie nach New York. Ihre Mutter hat sie aus der Provinz hierher geschickt, damit Darbie auf die Sekretärinnenschule gehen soll. Doch kurz darauf freundet sich Darbie mit Zimmermädchen Esme an - und lernt von ihr allerhand kennen, Jazzclubs, Gesang, Musik und einen charmanten jungen Mann.

Im New York der Gegenwart wird Rose gerade von ihrem Freund verlassen und aus der gemeinsamen Wohnung ausquartiert. Das Gebäude ist das gleiche, in dem Darbie damals unterkam und tatsächlich lebt diese als alte Dame noch immer dort. Welches Geheimnis umgibt sie? Rose beschließt einen Artikel über das Gebäude und seine Vergangenheit zu schreiben und beginnt eine längst vergessene Geschichte auszugraben.

Die beiden Handlungsstränge ergänzen sich sehr gut! Manchmal sind sie sich gegenseitig voraus, aber sie stellen sich gegenseitig neue Fragen, stiften Verwirrung und scheinen sich regelrecht zu umtanzen. Wirklich sehr gut gemacht!

Das Flair von New York und den 50ies kommt ebenfalls sehr gut rüber und hat mich sehr begeistert. Vor allem, dass so viel reale Elemente eingearbeitet wurden, lässt die Geschichte fast real erscheinen.

Das Buch diskutiert, was Frauen damals vom Leben erwarten konnten und welche Möglichkeiten uns heute offen stehen. Auch das wurde sehr gut ausgeführt.

Insgesamt ein wahnsinnig lesenswertes Buch! Ich werde mir auch die anderen Bücher der Autorin bei Gelegenheit vornehmen.

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Rezension zu "Wege ihrer Sehnsucht" von Fiona Davis

Wege ihrer Sehnsucht
lenisveavor 2 Monaten

DEUTSCHE ERSTAUSGABE

Aus dem Amerikanischen von Doris Heinemann

Originaltitel: The Masterpiece

Originalverlag: Dutton

Taschenbuch, Klappenbroschur, 480 Seiten, 12,5 x 18,7 cm

ISBN: 978-3-442-48903-9

Erschienen am  16. September 2019



New York, Grand Central Station: In den 1920ern beherbergt das prächtige Bahnhofsgebäude eine angesehene Kunstschule. Hier will sich die junge Illustratorin Clara Darden beweisen und zeigen, dass eine Frau mehr sein kann als Muse und Anhängsel erfolgreicher Männer. 1974 ist von dem alten Glanz wenig übrig. Virginia Clay erscheint ihr Leben so trostlos wie das heruntergekommene Gebäude, in dem sie arbeitet, um sich und ihre Tochter durchzubringen. Doch dann stößt Virginia zufällig auf die verlassenen Räume der Kunstakademie – und auf die Spur einer gefeierten Illustratorin, die 1931 wie vom Erdboden verschwand …


Zur Autorin


Die gebürtige Kanadierin Fiona Davis wuchs in New Jersey, Utah und Texas auf. Ihre Karriere als Schauspielerin führte sie schließlich nach New York, wo sie heute noch lebt. Ihre Wahlheimat New York prägt auch ihr Schreiben, sei es als Journalistin oder als Romanautorin.



Mein Fazit

Alles in allem konnte mich dieser Roman von Fiona Davis leider nicht so begeistern und überzeugen. Für mich sind die Charaktere eher farblos geblieben und mein Interesse an der Geschichte nicht so wirklich geweckt werden.

Von mir bekommt dieser Roman 3,5 Sterne.

3,5 von 5 Sternen

Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Goldmann Verlag
Infos zur Autorin: ©Goldmann Verlag
Rezension/Videorezension: ©lenisveasbücherwelt.de
Beitragsbild: ©lenisveasbücherwelt.de

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