Fiona Kawazoe Für immer und Sushi?

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Inhaltsangabe zu „Für immer und Sushi?“ von Fiona Kawazoe

Eine Geschichte über Liebe, dem Mut zum Loslassen und echte Freundschaft. DER Liebesroman im Frühling - nur im April zum Startpreis! Erste Vorab-Leserstimmen: "Davon will ich mehr ..." "Himmel oder Hölle?" "Vanessa in Japan" "Das wahre Leben in Tokyo" "Kulturschock im Land des Lächelns" Vanessa hat ein Problem: Doch als sie ihrer besten Freundin davon erzählt, hat diese schnell eine Lösung parat … Kurz darauf findet sich Vanessa in Tokyo wieder. Allein, ohne Japanisch-Kenntnisse, mit einem Job als Au-Pair, der sie an ihre Grenzen bringt, und einer Unterkunft, in der sie unmöglich bleiben kann. Damit nicht genug, wird sie schon bald von der Halbjapanerin Saki für ihren interkulturellen Hilfsdienst einspannt und freundet sich mit einem Mann an, für den sie weit mehr als Freundschaft empfindet. Und schon bald läuft alles auf die eine Frage hinaus: Gehen oder bleiben Leseprobe: Ich war in Tokyo. Und wie es dazu gekommen war, wusste ich selbst nicht genau. Ich war nahe daran, mich neben meinem Gepäck auf den Gehweg zu werfen und in Tränen auszubrechen. Aber genau diese Art von Verhalten hatte mich ja erst in diese Lage gebracht. Wenn es einen guten Zeitpunkt gab, sich zusammenzureißen, dann jetzt. Ich atmete tief ein und wieder aus. Ich war hier, daran ließ sich nun nichts mehr ändern. Es gab kein Zurück. Heulend zusammenzubrechen würde mir weder über kurz noch lang helfen. Ich musste da jetzt durch, egal wie. Ich schaute mich ein weiteres Mal um, diesmal nicht nach dem Umgebungsplan, sondern nach einem Telefon, und wurde fündig. Ich schleppte mein Gepäck hinüber, kramte den Zettel mit den beiden Telefonnummern aus der Tasche und hielt inne. Wie hoch standen die Chancen, dass einer der beiden abnahm, nachdem ich schon vom Flughafen aus vergeblich versucht hatte, sie zu erreichen? Ich schob den Gedanken beiseite und wählte. Es tutete und tutete und tutete. Ayumi ging nicht dran. Ich wählte die zweite Nummer, die der englischen Nanny, und wusste, wenn diese ebenfalls nicht abnahm, würde ich trotz aller guten Vorsätzen anfangen zu weinen. „Hello?“, meldete sich eine glockenhelle Stimme auf Englisch. „Oh“, seufzte ich vor Erleichterung, bevor ich meine Stimme wiederfand: „Hallo ... äh, hier spricht Vanessa. Ich bin Chies und Hayatos neues Kindermädchen.“ „Vany!“, verdrehte sie meinen Namen ins Englische. „Mein Gott, wo steckst du denn? Jede verdammte Minute gucke ich hier auf die Uhr und bete, dass du gleich um die Ecke kommst!“ Sie sprach so schnell und umgangssprachlich, dass ich ihr Englisch nur mit Mühe verstand. Über die Autorin: Fiona Kawazoe, geboren 1987 bei Frankfurt am Main, studierte vorerst Englisch mit dem Ziel, Übersetzerin zu werden. Nach Abschluss des Studiums zog sie nach Tokyo, wo sie als Sprachlehrerin arbeitete und ihren japanischen Mann kennenlernte. Seit 2011 studiert sie außerdem Psychologie und wohnt mittlerweile wieder in Frankfurt, arbeitet als Übersetzerin und schreibt Romane.

Interessante Geschichte über das Leben in Japan, aber leider die Liebesgeschichte eher im Hintergrund!

— Bambisusuu
Bambisusuu

Ein schönes Buch über Japan für zwischendurch.

— niknak
niknak

Erfrischend

— nicekingandqueen
nicekingandqueen

Schön, kurzweilige Geschichte für Zwischendurch. Toll ist das man viel über Japan und deren Kultur erfährt!

— tina317852
tina317852

Sommerlektüre

— Gartenkobold
Gartenkobold

Schöne Lektüre über Tokyo und die Menschen für Zwischendurch!

— MsChili
MsChili

Schöner Roman, der sich weniger auf "gewöhnliche Liebeleien" spezialisiert, als mehr auf die Liebesbeziehungen zwischen den Kulturen/Ländern

— Lily911
Lily911

Es handelt sich um eine interessante und spannende Lektüre, die die japanische Lebensweise und Kultur besonders herausstellt .

— tanlin_11
tanlin_11

kurzweiliger, wunderbarer Einblick in das japanische Leben

— AnneMayaJannika
AnneMayaJannika

Netter herziger interkultureller Roman.

— xine48
xine48

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  • Eine Flucht mit kleinem Happy End!

    Für immer und Sushi?
    kassandra1010

    kassandra1010

    13. September 2017 um 22:44

    Vanessa flieht aus Deutschland um sich in Japan von ihrem alten Leben zu erholen. Sie fängt klassisch als AuPair bei einer japanischen Familie an und betreut die beiden Zwillingskinder. Es stellt sich allerdings heraus, dass dies Vanessas Traumjob ist. Durch Zufall trifft Vanessa auf Saki, die ihr gleich einen Job als Übersetzerin und dann auch noch ein Zimmer anbietet. Es entsteht eine seltsame Freundschaft zwischen den Beiden, bis Takuya, der beste Freund von Saki in das Leben von Vanessa tritt. Von nun an ist Vanessa hin und hergerissen zwischen Traditionen, dem „Über“leben in Japan und einer aufkeimenden Liebe zu Takuya. Für immer und Sushi ist für mich kein Liebesroman im eigentlichen Sinn, sondern eine Art Überlebensstrategie für Vanessa, die einen ganz besonderen Grund brauchte, ihrem alten Leben in Deutschland zu entfliehen.

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  • Das Leben in Japan

    Für immer und Sushi?
    Bambisusuu

    Bambisusuu

    26. March 2017 um 12:33

    Der Liebesroman "Für immer und Sushi?" wurde von der Autorin "Fiona Kawazoe" verfasst und ist im "Digital Publishers Verlag" 2016 erschienen.Vanessa trifft eine spontane Entscheidung: Sie reist nach Japan um dort als Au-Pair zu arbeiten. Sie ist ganz auf sich allein gestellt, das Leben in der Stadt Tokyo ist ihr fremd. Trotzdem findet sie schnell einen Anschluss. Die zuvorkommende Halbjapanerin Saki spannt Vanessa in ihren interkulturellen Hilfsdienst ein. Dabei schweifen Vanessas Gedanken immer wieder zu einem hier kennengelernten Mann ab, für den sie mehr als nur Freundschaft empfindet. Jetzt fällt es Vanessa noch schwieriger eine Entscheidung zu treffen. Ist das Leben in Japan auch ihr Leben? Oder möchte sich nach Deutschland zurückkehren? Vanessa ist zwiegespalten... Das Leben in Japan ist interessant. Das wird mir klar, nachdem ich das Buch gelesen habe. Japan ist für mich ein unbekanntes Land, doch die Autorin bringt einem die Kulisse und das Leben in der Stadt Tokyo näher. Fiona Kawazoes Schreibstil kann man leicht und flüssig folgen. Er ist schlicht und gibt ein wohliges Gefühl. Japanische Begriffe und Redewendungen werden häufig innerhalb der Geschichte verwendet, was mich begeistern konnte. Die japanische Kultur wirkt dadurch authentisch, sodass ich dachte, ich wäre vor Ort.Vanessas Alltag sah hingegen stressig aus. Ihre Arbeit als Au-Pair ist eine Herausforderung und bringt Vanessa an ihre Grenzen. Trotzdem schafft sie es in kurzer Zeit sich in der großen Stadt einzufinden und lernt schnell tolle Menschen kennen. Vanessas Tapferkeit beweist Mut, denn immerhin hat sie sich für ein völlig unbekanntes Land entschieden und ihre Heimat zurückgelassen. Somit vermittelt das Buch nachdenkliche Themen wie Loslassen, Mut zu Neuem und wahre Freundschaften.Für einen Liebesroman habe ich jedoch mehr erwartet. Vanessa ist viel mit ihr Arbeit und dem Zurechtfinden in Japan beschäftigt. Man erfährt viel über ihre Gefühle und Gedanken, trotzdem hätte ich mehr Tiefe gewünscht. Das Leben in Deutschland wird kaum erwähnt und auch die Entscheidung zu bleiben oder nicht kam für mich mit zu wenig Details. Außerdem bleibt Vanessas Vergangenheit komplett liegen. Auch ihre Anziehung zu den Männern ist nicht eindeutig. Sie ist sich gar nicht im Klaren, was sie tatsächlich will. So war die Geschichte für mich an vielen Stellen nur schwammig. Erst zum Ende hin kann man von einem wirklichen Liebesroman reden, davor ist der Fokus mehr bei der Kultur und das Leben in Japan.Eine interessante Geschichte über das Leben in Japan. Die Kultur und die Sitten hat die Autorin toll beschrieben. Man ist in eine andere Welt eingetaucht, die nicht mehr der europäischen zu vergleichen ist. Leider blieb dafür die Liebeshandlung auf der Strecke!

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  • Japanische Kultur leicht gemacht

    Für immer und Sushi?
    niknak

    niknak

    23. March 2017 um 14:13

    Inhalt: Vanessa Faber fliegt für drei Monate als Au - Pair nach Tokyo um sich selbst wiederzufinden. Ihre Gastmutter bringt sie jedoch sehr schnell an ihre Grenzen. Deshalb will sie ausziehen und findet sich sehr schnell bei Saki wieder. Die beiden Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können, freunden sich an. Vanessa soll Saki bei ihrem interkulturellem Hilfsdienst helfen, wenn auch sehr widerwillig stimmt Vanessa zu. Dabei lernt sie auch einen Japaner kennen. Dadurch stellt sich die Frage für Vanessa. Gehen oder bleiben? Mein Kommentar: Die Autorin war mir durch ihr Buch "Ein Mitbewohner zum Verlieben" bereits bekannt. Ich mag ihren Schreibstil. Er zieht den Leser direkt nach Japan. Es ist ein bisschen so, als wäre man selbst vor Ort. Die kulturellen Unterschiede von Japan und der "westlichen Welt" kam sehr gut zu Geltung. Immer wieder waren japanische Traditionen eingebaut. Auch waren einige japanische Wörter eingebaut, die jedoch immer auch auf Deutsch übersetzt wurden. Dadurch konnte man auch einiges von Japan lernen. Ein Wort, das mir wahrscheinlich immer in Erinnerung bleiben wird - "Bento". Bentos sind mehr oder weniger Lunchboxen aus Fertiggerichten. Ich finde es schade, dass man nicht viel von der Vergangenheit der Protagonisten erfahren hatte. Nur von Vanessa erfuhr man ein bisschen, aber leider auch nicht besonders viel. Die Gefühle der Charaktere kommen jedoch sehr gut zur Geltung. Da das Buch aus der Sicht von Vanessa geschrieben ist, sind es überwiegend ihre Gefühle, die der Leser vermittelt bekommt. Trotzdem konnte ich mich auch in die anderen Protagonisten gut hineinversetzen. Vanessas Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit waren sehr aussagekräftig. Manchmal war sie kurz davor aufzugeben, hielt jedoch durch und kämpfte. Dadurch bewies sie einen starken Willen und viel Kraft. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es nicht leicht ist, ganz alleine in einer total anderen Kultur zu sein und man dort niemanden kennt. Mein Fazit: Ich fand das Buch sehr gut. Es weist auf die kulturellen Unterschiede von Japan und Europa, macht jedoch total Lust darauf Japan einmal selbst kennenzulernen. Es ist ein super Buch für zwischendurch, da man beim Lesen nicht viel denken muss. Ganz liebe Grüße, Niknak

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  • Erfrischend

    Für immer und Sushi?
    nicekingandqueen

    nicekingandqueen

    16. March 2017 um 19:23

    In "Für immer und Sushi?" geht es um ein Au-Pair Mädchen (Vani) aus Deutschland, die nach einem Problem Reißaus nimmt nach Tokyo, um dort für ein reiches Ehepaar zu arbeiten und ihren Kindern Deutsch beizubringen. Allerdings kann sie kein Wort Japanisch und hält es auch kaum eine Woche in der Familie aus, deren Kultur und Arbeitsmoral sie verstört und auszehrt. Also sucht sie sich eine neue Bleibe und muss sich nun auch um einen neuen Job kümmern, da sie ihr Rückflugticket schon gebucht hat und nichts mehr von ihren Ersparnissen ausgeben will. So findet sie eine günstige WG Mitbewohnerin, die einen Kindheitsfreund (Takuya) hat, für den Vani sofort schwärmt. Allerdings wird nie etwas daraus werden, da sie ja wieder zurückreisen wird, weshalb sie seinen Annäherungsversuchen Einhalt erbietet. Innerhalb diesen drei Monaten geht es in Vanis Leben nun auf und ab, sie findet einen Job, sie findet Freunde und doch kommt sie gefühlsmäßig doch nicht von Takuya los. Wird sie sich diesen Gefühlen stellen oder abreisen wie geplant? Meiner Meinung nach ist es ein gelungenes Buch über eine andere Seite der Integration. Ohne den Flüchtlingsgedanken des Kriegs, sondern verursacht durch persönliche Probleme. Dadurch erkennt man auch hier den Clash of Cultures sehr gut, wenn man auch hierbei weniger an Japan und Deutschland denkt, sondern viel mehr an Islam und Westen. Zu lesen, dass es nun auch fernöstliche und westliche Probleme der gleichen Art existieren, hat mich fasziniert, denn generell redet man ja niemals darüber. Mein ins-gesamter Eindruck ist also positiv überrascht. Außerdem halte ich das Buch für realistischer als so manche "Flucht vor einem Problem und Reiselust/Fernweh" Bücher, die ich gelesen habe. Denn hier wurden Probleme und der Alltag sehr realitätsnah beschrieben. Wenn man also sich auch einmal in einem Urlaub unsterblich in einen Einheimischen verliebt hatte, ist dieses Buch Balsam für die Seele (Bei mir war das erst letztes Jahr in Italien der Fall und ich habe das Gefühl so langsam komme ich darüber hinweg ;)).

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  • Sommerlektüre

    Für immer und Sushi?
    Gartenkobold

    Gartenkobold

    20. September 2016 um 10:00

    Das Buch entführt den Leser mit seiner Protagonistin nach Japan in eine völlig andere Kultur, anderen Lebensstandards und Sitten. Schon nach den ersten Seiten steht man mitten in Tokio und fühlt mit der Protagonistin des Buches, welche nach einem überstürzten Aufbruch aus Deutschland leicht verzweifelt über ihrem persönlichen Chaos und der Frage brütet, wie sie da nur hineingeraten konnte. Auf der einen Seite der Neuanfang, auf der anderen die Vergangenheit, die es ihr schwer macht, in dieser für sie doch so unterschiedlichen Kultur anzukommen und die Vergangenheit, die auch verarbeitet werden möchte. Ein Buch über Freundschaft, Kulturunterschiede und natürlich auch der Liebe, die sich gerade zwischen den Kulturen und unterschiedlichen Kulturen, was nicht immer ganz einfach ist und ab und an zu Verwicklungen führt.. Sehr angesprochen hat mich der Schreibstil der Autorin, uns Westeuropäern die japanische Kultur so gut darzustellen, mit Charme und Witz und sehr gelungen. Das ist eine Geschichte, die mir bzw. den Lesern Einblicke in das Leben von jungen Menschen in Japan gewährt und auch von ihren Möglichkeiten und Begrenzungen berichtet. Die Liebesgeschichte an sich ist für mein Dafürhalten etwas in die Länge gezogen und teilweise auch ein wenig unrealistisch und nicht nachvollziehbar, denn es gehört schon viel Blindheit dazu, um so viele Momente , Ereignisse und Zeichen falsch zu deuten oder zu übersehen. Es hat mir trotz alledem viel Spaß gemacht, dass Buch zu lesen, da es sich sehr flüssig liest und habe das E-Book in kürzester Zeit durchgelesen. Eine amüsante, schwierige aber trotzdem herzerfrischende andere Story mit dem uns all bekannten Happy End. 

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  • Hat mich doch noch packen können

    Für immer und Sushi?
    MsChili

    MsChili

    21. August 2016 um 11:17

    "Für immer und Sushi" von Fiona Kawazoe ist 2016 im dp Verlag erschienen.Vanessa muss raus und sucht sie einen Job als Nanny in Tokyo. Als sie dort angekommen ist, merkt sie erst, dass es dort doch anders ist als gedacht und es entwickeln sich Freundschaften und die Liebe kommt auch mit ins Spiel. Der direkte Einstieg hat mich fast ein bisschen überfordert, da ich auch mit Japan und der Mentalität nicht so viel anfangen kann. Was mir aber sofort positiv aufgefallen ist, waren die Blogeinträge. Der Schreibstil war unterhaltsam und leicht zu lesen, doch das erste Viertel war für mich zu viel Erklärung und Beschreibung und ich konnte mich erst nicht in Vanessa hinein versetzen. Mir war auch unklar, wohin die Geschichte führt und warum Vanessa aus Deutschland weg gegangen ist. Vanessa war mir dennoch sympathisch und gerade ihre teils unbeholfene, rücksichtsvolle Art hat mir gefallen. Und dann taucht Saki auf, eine quirlige, lebhaft Halb-Japanerin, die Hilfe für ihren Blog sucht. Sie hat mir super gefallen und gerade ihre Art hat es mir angetan. Toll fand ich auch, dass man doch noch einiges über die Kultur, die Menschen und die Umgebung von Tokyo lernt und es langsam näher gebracht wird. Für Japanliebhaber ist dieses Buch auf jeden Fall was.Wenn man hier viel Action erwartet, ist man fehl am Platz, denn die Geschichte entwickelt sich langsam und ist so eine tolle Lektüre für zwischendurch, da sie nicht zu anspruchsvoll, aber auch nicht langweilig ist.Wer eine Geschichte, die in Japan spielt und ein bisschen vom Leben erzählt, lesen möchte, ist hier genau richtig.

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  • Eine Hommage an Japan

    Für immer und Sushi?
    YokoKudo

    YokoKudo

    08. August 2016 um 12:42

    Inhalt:Die Geschichte handelt von Vanessa Faber die auf einem Selbstfindungstrip nach Japan reist um Au-Pair Mädchen bei 2 dreijährigen Zwillingen zu machen. Die Ankuft am Flughafen verläuft schon nicht wie geplant, aber so schafft sie es doch noch in ihr neues zu Hause. Ihre Aufgabe besteht darin die Zwillinge Hayato und Chie vom Kindergarten abzuholen,  die Kleinen zu belustigen und ihnen deutsch bei bringen, bis ihre Mama Ayumi wieder nach hause kommt. Leben soll sie auch bei der Familie. Nach 2 Tagen jedoch hat sie keine Lust mehr bei ihrer Familie zu wohnen und sucht nach einer neuen Unterkunft und trifft so auf Saki, die einen sehr interessanten Job ausübt und auch einen Blog führt, mehr will ich dazu nicht verraten. Zudem lernt sie den besten Freund Sakis kennen, Takuya und ist sehr angetan von ihm, es beginnt eine Reise durch die japanische Kultur und die Liebe spielt natürlich auch eine Rolle.  Fazit:Die Geschichte ist in Ich-Form erzählt welche ich sehr gerne lese. Die Schauplätze in Japan wie auch die Kultur werden sehr gut dargestellt und der Leser wird in das Reich der Otakus, Bentos und Pachinko entführt und lernt auch nebenbei so einige japanische Vokabeln und Bedeutungen. Dieses Buch ist eine Hommage an Japan, man merkt, dass die Autorin Land und Leute sehr gut kennt und es sehr gut umsetzen kann. Das Buch liest sich schnell, ich hatte keine "Hängerchen" drinnen, es ist eher ein kurzweiliges Buch und kann auch im Zug oder auf dem Balkon wunderbar zum entspannen gelesen werden. Mir hat ein bischen der Spannungsbogen gefehlt, es ist auch keine klassische Liebesgeschichte wie man sie vielleicht denken mag bei dem Titel, ich würde eher sagen der Titel ist auf die Liebe zu Japan gemünzt und nicht auf die Liebesgeschichte im Buch. Wer also in die japanische Kultur eintauchen will der ist bei diesem Roman sehr gut aufgehoben, wer aber auf eine klassische Liebesgeschichte mit viel Herzschmerz aus ist, der ist denke ich eher falsch.

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  • Leserunde zu "Für immer und Sushi? (Liebesroman, Frauenroman)" von Fiona Kawazoe

    Für immer und Sushi?
    DIGITALPUBLISHERS_Verlag

    DIGITALPUBLISHERS_Verlag

    Liebe Liebesgeschichten-LeserInnen, liebe Japan-Interessierte,wir starten eine Leserunde zu einem neuen Liebesroman, der vor allem diejenigen unter Euch interessieren wird, die sich für Japan interessieren - denn in dieses faszinierende Land taucht man kopfüber ein: Es geht um Fiona Kawazoes neuen, kurzweiligen Roman "Für immer und Sushi?" - ein emotional facettenreicher Roman, der einem das Leben von Vanessa, der Hauptfigur der Geschichte mit allen Höhen und Tiefen in der japanisch pulsierenden Metropole Tokyo mit Humor, Romantik, Leiden und Liebe näher bringt. Neugierig? Dann macht mit! Wir verlosen 20 Freiexemplare im epub- oder mobi-Format unter den Bewerber/innen! Bewerbungsschluss ist der 6. Juni 2016.Worum es geht? Vanessa hat ein Problem: Und - als sie ihrer besten Freundin davon erzählt, hat diese schnell eine Lösung parat … Kurz darauf findet sich Vanessa in Tokyo wieder. Allein, ohne Japanisch-Kenntnisse, mit einem Job als Au-Pair, der sie an ihre Grenzen bringt und einer Unterkunft, in der sie unmöglich bleiben kann. Damit nicht genug, wird sie schon bald von der Halbjapanerin Saki für ihren interkulturellen Hilfsdienst eingespannt und freundet sich mit einem Mann an, für den sie weit mehr als Freundschaft empfindet. Und schon bald läuft alles auf die eine Frage hinaus: Gehen oder bleiben?Die Autorin: Da Fiona Kawazoe, geboren 1987 bei Frankfurt am Main, schon früh eine große Leidenschaft für das Schreiben hegte, absolvierte sie noch während der Schulzeit einen zweijährigen Schreiblehrgang. Damals schrieb sie vor allem Fantasy-Kurzgeschichten und konnte bis 2007 durch die Teilnahme an Wettbewerben drei Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlichen.Nach der Schulzeit studierte sie Englisch, begann später zusätzlich ein Psychologiestudium und schrieb ihre ersten Romane. Unter ihrem anderen Pseudonym Fiona Winter veröffentlichte sie 2012 den Fantasy-Roman Götterbund und den Vampirroman Vampirjägerin incognito als E-Books bei Amazon. 2013 kamen der Frauenroman Liebster Mitbewohner und der Thriller Endloses Spiel hinzu.Die Arbeit an Für immer und Sushi? begann Fiona Kawazoe vor etwa zwei Jahren, als sie selbst noch in Tokyo lebte und dort als Sprachlehrerin arbeitete. Seit April 2014 lebt sie mit ihrem japanischen Mann in Frankfurt, arbeitet als freiberufliche Übersetzerin und an ihren Romanen.Wir freuen uns auf Eure Bewerbungen!

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  • Eine interkulturelle Liebesgeschichte mit viel japanischen Flair

    Für immer und Sushi?
    katze267

    katze267

    06. August 2016 um 20:04

    Vanessa, genannt Vani, tritt Hals über Kopfeine Stelle als deutschsprachige Nannyeines Zwillingspäärchens bei einer Famile in Tokio an, ganz ohne japanische Sprachkenntnisse, ohne je in Japan gewesen zu sein und ohne ihre Arbeitgeber persönlich zu kennen. Ihre Beweggründe erfahren wir erst nach und nach. Recht schnell sucht sie sich eine eigene Unterkunft , um von der Mutter der Zwillinge, Ayumi ,nicht völlig vereinnahmt zu werden. So wird sie Mitbewohnerin der extrovertierten, lebhaften Halbjapanerin Saki, die einen Blog für interkulturelle Liebesbeziehungen unterhält,und lernt bald auch deren Jugendfreund Takuya kennen. Zwischen den dreien entwickelt sich schnell eine enge Freundschaft . Darüber hinaus knistert es heftig zwischen Takuya und Vani , doch hätte eine Beziehung eine Chance? Immerhin hat Vani nur ein auf drei Monate befristetes Visum. Besonders interessant in diesem Roman sind neben den sehr liebenswerten Charakteren und der unterschwelligen Romantik vor allem die vielen kleinen Dinge, die dem Leser die japanische Alltagskultur nahebringen So entfaltet sich ein Bild, fernab von Geisha und Teezeremonie mit ganz gewöhnlichen alltäglichen Kleinigkeiten, wie Begrüssungen, Möbelkauf und hier unbekannten Möbelstücken, die Einstellung zur Kindererziehung, Essgewohnheiten usw. Auch die hier oft auf Unverständnis stossende Einstellung der Angestellten zu Arbetiseinsatz und Urlaub wird einleuchtend und wirklichkeitsnah erläutert.. Ein wirklich faszinierendes Buch, das dem Leser ausser viel Lesevergnügen auch auf sehr unterhaltsame Weise ein Bild des alltäglichen Lebens in Tokio vermittelt, das sich so bestimmt in keinem Reiseführer findet.

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  • Japankult für Deutsche

    Für immer und Sushi?
    Lily911

    Lily911

    27. July 2016 um 20:15

    Der Roman "Für immer und Sushi?" von Fiona Kawazoe hat 339 Seiten und kostet als eBook 2,99€, als Taschenbuchausgabe auch für 14,99€ erhältlich. Inhalt: Vanessa Faber versteht die Welt nicht mehr, als sie sich dazu entschlossen hat als Babysitterin in Tokyo zu arbeiten. Aber mit ihrer Arbeitgeberin ist es unmöglich weiter im Haus zu bleiben und so entschließt sie sich eine eigene Unterkunft zu suchen. Und da scheint es gerade perfekt zu sein, dass Saki ihre Hilfe für ihren eigenen interkulturellen Dienst braucht. Und da ist da noch Takuya, den sie nicht mehr aus dem Kopf kriegt... Meine Meinung: Die Autorin Fiona Kawazoe hat mit diesem Buch einen guten Roman zur Welt gebracht, in der Liebe, Freundschaft und auch der Humor nicht zu kurz kommt. Der Schreibstil ist flüssig und wurde aus der Ich-Perspektive von Vanessa geschrieben. Zu der Geschichte, es geht hauptsächlich um Vanessa und alles gängt damit an, dass sie mit einem Babysitterjob für 3 Monaten in Tokyo bleibt. Was zuallererst eine Chance zum Neuanfang sein soll entwickelt sich zunehmens zu einer Selbstfindungsreise und das auf mehreren Ebenen. Das Buch behandelt das Thema japanische Kultur sehr genau und gewissenhaft, alles schön und verständlich verpackt in einen Roman. Dabei ist es der Autorin gelungen zwischendurch immer mal einige japanische Wörter einzubauen und sie gut zu erklären. Von Arigatou (Danke) bis zu Ganbatte (Streng dich an! Du schaffst es! Weiter so!) findet man die grundlegenden Basis. Was ich auch gelungen finde ist, dass manchmal bei einem neuangefangenen Kapitel ein Blogeintrag von Saki (Vanessas Freundin) steht. Dort schreibt Vanessas (zukünftige) Zimmergenosin über interkulturelle Liebesprobleme bzw. postet einige Beiträge ihrer Leserschaft. Für zwischendurch sind die Einträge interessant zu lesen und geben alle jeweils ein anderes Bild von den Japanern ab. Zu den Charakter, Vanessa ist zu Beginn noch eine sehr in sich gekehrte und recht konservativ. Da ist Tokyo schon eine andere Welt, als die in Deutschland. Aber im Laufe ihres 3-monatigen Aufenthalts in Tokyo, den Begegnungen und Beziehungen, die sie aufgebaut hat, hat sie sich verändert. Gleich zum Anfang als sie erstmal sich in Japan zurechtfinden musste und all dem Chaos ausgesetzt war, habe ich sie direkt in mein Herz geschlossen. Es ist nicht schwer mir vorzustellen wie heikel die ganze Angelegenheit ist, dennoch versucht sie stark zu sein, auch wenn es manchmal wirklich schlecht aussieht und man am verzweifeln ist. Am lustigen ist es, wenn sie neugierig ist, denn einmal wurde es fast schon sushisch. Saki hingegen könnte man fast als Vanessa's Gegenstück bezeichnen. Denn anders als unsere für sich bleibende und konservative Vanessa, ist Saki eher naiv, voller Energie und eine sehr gesprächige Mitbewohnerin. Allein deshalb war es nicht besonders schwer Saki ins Herz zuschließen. Und tja nicht umsonst heißt es "Gegensätze ziehen sich an" und obwohl beide doch so verschieden sind, werden sie gute Freunde. Und als Halbjapanerin und Halbdeutsche, kann sie perfekt zwischen den beiden Sprachen/Kulturen gut vermittelt. Und dann wäre da noch Takuya, Sakis bester Freund und vorbildlicher Salaryman (wer wissen will was das bedeutet lest einfach das Buch). Seine sorgenvolle Art Saki gegenüber und diese Bereitschaft zu helfen (besonders Saki), da kann man eben nicht anders als ihn wie so eine Art fürsorglichen Bruder betrachten. Dadurch, dass er kein Deutsch spricht, unterhält er sich mit Vanessa auf Englisch, es scheint zumindest bei dieser Art der Kommunikation keine Probleme zu geben. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. Was mir jedoch nicht gefallen hat war, dass die Beziehung zwischen Vanessa und Takuya eher zurückhaltend war, als man sie von sonstigen Romanen kennt. Erst als es sich dem Ende neigt, scheinen sie ihren Gefühlen nachzugeben und es passiert etwas, aber meiner Meinung nach haben sie sich viel zu viel Zeit genommen. Ein anderer Punkt wäre dann noch, dass aus meiner Sicht zu wenige japanische Wörter vorkamen. Dennoch weiß ich es zu schätzen, dass das hier in erster Linie ein Roman ist und kein Japanischkurs. Und schließlich finde ich, dass sich unsere Hauptfiguren nicht so viel mit dem interkulturellen Hilfedienst auseinandergesetzt haben, wie sie sollten. Den Auftrag, den sie bekommen haben, ging zu schnell vonstatten, obwohl er doch realistisch wirkte. Mein Fazit: Alles in allem ist das ist ein schöner Roman, der sich weniger auf "gewöhnliche Liebeleien" spezialisiert, als mehr auf die Liebesbeziehungen zwischen den Kulturen/Ländern, was wirklich problematisch sein kann. Ich kann das Buch allen ab 12 Jahren empfehlen, besonders geeignet für die, die sich für die japanische Kultur interessieren, Neueinsteiger können es problemlos lesen. Meine Bewertung: 4 Sterne

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  • 3 Monate Japan und zurück

    Für immer und Sushi?
    maria61

    maria61

    24. July 2016 um 12:21

    "Das wahre Leben in Tokyo" "Kulturschock im Land des Lächelns" Vanessa hat ein Problem: Doch als sie ihrer besten Freundin davon erzählt, hat diese schnell eine Lösung parat … Kurz darauf findet sich Vanessa in Tokyo wieder.Fiona Kawazoe hat einen angenehmen flüssigen Schreibstil.Die Protagonisten sind gut erarbeitet, Japan ist gut recherchiert worden, besonders die Japanische Kultur. Die Japanische Kultur und die Bewohner sind hervorgehoben,  tiefgreifend und auf den Punkt gebracht, mit vielen netten Beschreibungen und Fakten. Die Protagonisten sind eine angenehme Gruppe, deren Dialoge meist lustig aber auch in streit ausarten. Mitfiebern kann man auf alle fälle, auch wenn es nicht die klassische Liebesgeschichte ist. Fiona Kawazoe hat ein gutes Erstlingswerk geschrieben, denen noch einige offene Fragen anstehen. Ich hoffe von ihr noch mehr lesen zu können und das schreiben nicht aufgibt für einen zweiten Teil.Eine leichte Lektüre für zwischendurch mit vielen traditionellen Einblicken in die Japanische Kultur.  

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  • Folgenreiche Flucht nach Tokio

    Für immer und Sushi?
    tanlin_11

    tanlin_11

    19. July 2016 um 20:51

    In dem Roman „Für immer und Sushi?“ von Fiona Kawazoe wird der Leser nach Japan entführt und lernt zusammen mit der Protagonistin Vanessa die Tradition und Kultur des Landes kennen und lieben. Vanessa verlässt Deutschland kurzentschlossen und fliegt nach Japan um dort wieder zu ihrem alten Ich zurückzufinden. Sie merkt allerdings sehr schnell, dass sie in ihrem Job als Au-Pair ausgenutzt wird und beschließt daher, sich eine andere Unterkunft zu suchen. So lernt sie Saki kennen. Diese bietet Vanessa ein Zimmer in ihrer Wohnung an und macht ihr in diesem Zusammenhang ein interessantes Angebot. Zusammen mit Takuya, Sakis altem Schulfreund, erlebt Vanessa eine interessante und abwechslungsreiche Zeit in Tokio, mit jeder Menge Höhen und Tiefen. Doch als Vanessas Abreise nach drei Monaten immer näher rückt, kann nur sie entscheiden, wie es weiter geht.Wenn ihr wissen wollt, was Vanessa alles in Japan erlebt, welche Menschen sie dort kennenlernt, wie sie mit der Kultur zurechtkommt und was ihr die Entscheidung, in Japan zu bleiben oder nach Hause zu fliegen, am Ende so schwierig macht, dann müsst ihr dieses Buch selber lesen. Zunächst bin ich sehr gut in die Geschichte hinein gekommen. Die Autorin hat einen flüssigen und angenehmen Schreibstil, wodurch das Buch sehr gut zu lesen ist. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und besonders die Empfindungen und Gedankengänge von Vanessa werden sehr anschaulich beschrieben. Vanessa ist mir von Beginn an sehr sympathisch gewesen und ich konnte ihre Handlungen gut nachvollziehen, auch wenn zu Beginn der Geschichte nicht alle ihre Beweggründe bekannt waren. Die anderen Personen haben mir ebenfalls gut gefallen. Sie haben alle ihren eigenen Charakter und besitzen alle eine eigene ausgearbeitete Vergangenheit. Auch die Handlungen sind gut durchdacht und die unterschiedlichen Orte werden sehr detailliert beschrieben. Die Autorin skizziert die japanischen Gewohnheiten und die Lebensweise mit so viel Hingabe und Genauigkeit, dass man sich sehr gut in die unterschiedlichen Situationen hineinversetzen kann. Das Ende des Romans hat mir letztlich gut gefallen. Lediglich die Liebesgeschichte ist in diesem Buch für meinen Geschmack etwas zu kurz gekommen. Hier hätte ich mir eine frühere Entwicklung gewünscht. Fazit:Es handelt sich um eine interessante und spannende Lektüre, die die japanische Lebensweise und Kultur besonders herausstellt und an der einen oder anderen Stelle zum Nachdenken anregt.

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  • Leben und Lieben in Japan

    Für immer und Sushi?
    AnneMayaJannika

    AnneMayaJannika

    19. July 2016 um 05:29

    Cover: Wunderschönes zartes rosa. Zwei Kirschblütenbäume, die ihre Zweige einander entgegenrecken. Zwei Vöglein, die einander etwas zu zwischern. Ein japanisches Haus, die Berge hinter Tokyo Und als Hintergrund noch ein rosa Herz aus Blüten. Zum Buch:Vanessa verläßt Hals über Kopf Deutschland, um eine Stelle als Babysitterin in Tokyo an zu nehmen. Die Kinder, Zwillinge im Alter von drei Jahren, sind maßlos verwöhnt und total überfordert. Vanessa ist auch überfordert mit der Situation. Ihre Auftraggeberin nutzt sie schamlos aus, so dass sie sich gezwungen sieht, eine eigene Wohnung zu suchen. sie kommt bei Saki unter, die ein Zimmer vermietet. Außerdem sucht sie jemanden, der ihren Blog über interkulturelles Leben ins englisch übersetzt denn saki kann japanisch und deutsch. Trotz Vanessa nüchterner (deutschen) Art und Sakis flippiger (japanischer), freunden sich die beiden an. Als dritter stößt Sakis alter schulfreund Takuya dazu. Doch irgendwann läuft Vanessa Arbeitsvisum ab und es stellt sich die Frage, nach Hause fliegen oder bleiben? Meine Meinung: Vom Cover her dachte ich, mehr Bonbon geht nicht. Das wird bestimmt mega schnulzig.Aber ich wurde überrascht, denn Vanessas anstrengender Alltag mit den Zwillingen, der Druck zu versagen und die neue Umgebung. All das hatte nichts bonbonhaftes oder irgendwas von Liebesroman. Fiona Kawazoe skizziert wunderbar das Leben in Japan. Das Lieben und das Leiden in Form des interkulturellen Blogs von Saki. Vanessas Zerrissenheit, was sie hier (in Japan) eigentlich macht und wie es weiter gehen soll. Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ihr steht der Sinn nach Gesellschaft und trotzem wird es ihr manchmal zu viel. Gerade die unausgesprochenen Schwierigkeiten zwischen allen Beteiligten drückt ein wenig die Stimmung, aber es macht es real. Das Leben ist nicht immer Bonbon und (unvorbereitet) ins Ausland zu gehen ist keine Dauerparty, sondern meistens harte Arbeit. Ein Liebesroman im klassischen Sinn ist es für mich auch nicht gewesen, mehr ist es eine Liebeserklärung an Japan und das Leben dort. Vanessa lernt alles kennen, aber man fragt sich zwischendrin, ob es ihr auch gefällt, ob sie sich "so ein Leben" vorstellen kann.Vanessas wirkliche Herzschmerz-Angelegenheiten muten eher wie die einer 14jährigen an, die jemanden kennen lernt, der ihre Hand nimmt - ob das was bedeutet?Sie weiß ja noch nicht mal, zu wem sie sich hingezogen fühlt: zum arbeitswütigen, geradlinigen Takuya oder zum flippigen Shota. Deshalb wirkt das Ende auch ein wenig überstürzt. Plötzlich liebt sie, plötzlich bleibt sie und dann ist auf einmal alles gut? Ich habe mich gefragt, was der Titel bedeuten soll. Ich muss gestehen, das ich am Anfang immer "für immer Sushi?" gelesen habe, was für mich dem Sinn nach bedeutete und was auch sehr gut passte. Aber das steht da ja nun einmal nicht. Außerdem ist aufgefallen, das zwar viel gegessen, gekocht und fertig gekauft wird, aber Sushi war nicht dabei! Vielleicht war es das, was fehlte. Wenn ich an Japan denke fällt mir als erstes Sushi ein, obwohl es natürlich so viel mehr gibt. Also, ich bin zu keinem Ergebnis gekommen, was ich mit dem Titel machen soll. Fazit: Ein sehr schönes Buch über die japanische Lebensweise und Kultur, teilweise etwas anstrengend zu lesen, aber für den Strand im Sommer gerade richtig.  

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  • Wenn einer eine Reise tut, dann hat er was zu erzählen :3

    Für immer und Sushi?
    cupcakeprincess

    cupcakeprincess

    17. July 2016 um 10:56

    Vanessa wagt einen mutigen Schritt: Sie fliegt nach Japan um dort als Au-Pair zu arbeiten. Doch die fremde Kultur und die beklemmende Menschenmengen lösen bei Vanessa ein Gefühl von Angst und Unsicherheit aus.Saki, die einen interkulturellen Hilfsdienst anbietet, freundet sich immer mehr mit Vanessa an. Der Hilfsdienst möchte Menschen unterstützen, die japanische Kultur besser zu verstehen. Bei dem Hilfsdienst trifft Vanessa bald auf einen Mann, der bei ihr für heftiges Herzklopfen sorgt. Soll Vanessa in Japan bleiben oder entschließt sie sich dazu, wieder nach Deutschland zurückzufliegen?Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist flüssig geschrieben, gibt gute Einblicke in die japanische Kultur und ich finde Vanessa sehr sympathisch. Auch wirkt die Geschichte sehr authentisch und realistisch geschrieben :D

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  • Eine Reise nach Japan

    Für immer und Sushi?
    Ninasan86

    Ninasan86

    16. July 2016 um 17:02

    Zum Inhalt:Vanessa hat ein Problem: Doch als sie ihrer besten Freundin davon erzählt, hat diese schnell eine Lösung parat … Kurz darauf findet sich Vanessa in Tokyo wieder. Allein, ohne Japanisch-Kenntnisse, mit einem Job als Au-Pair, der sie an ihre Grenzen bringt und einer Unterkunft, in der sie unmöglich bleiben kann. Damit nicht genug, wird sie schon bald von der Halbjapanerin Saki für ihren interkulturellen Hilfsdienst eingespannt und freundet sich mit einem Mann an, für den sie weit mehr als Freundschaft empfindet. Und schon bald läuft alles auf die eine Frage hinaus: Gehen oder bleiben?Über die Autorin:Da Fiona Kawazoe, geboren 1987 bei Frankfurt am Main, schon früh eine große Leidenschaft für das Schreiben hegte, absolvierte sie noch während der Schulzeit einen zweijährigen Schreiblehrgang. Damals schrieb sie vor allem Fantasy-Kurzgeschichten und konnte bis 2007 durch die Teilnahme an Wettbewerben drei Kurzgeschichten in Anthologien veröffentlichen.Nach der Schulzeit studierte sie Englisch, begann später außerdem ein Psychologiestudium und schrieb ihre ersten Romane. Unter ihrem anderen Pseudonym Fiona Winter veröffentlichte sie 2012 den Fantasy-Roman Götterbund und den Vampirroman Vampirjägerin incognito als E-Books bei Amazon. 2013 kamen der Frauenroman Liebster Mitbewohner und der Thriller Endloses Spiel hinzu.Die Arbeit an Für immer und Sushi? begann Fiona Kawazoe vor etwa zwei Jahren, als sie selbst noch in Tokyo lebte und dort als Sprachlehrerin arbeitete.Seit April 2014 lebt sie mit ihrem japanischen Mann in Frankfurt, arbeitet als freiberufliche Übersetzerin und an ihren Romanen.Mein Fazit und meine Rezension:Vanessa - genannt Vani - hat ein großes Problem, doch welches das ist, wird dem Leser zunächst nicht offenbart. Stattdessen erfährt man, dass sie vor eben diesem Problem regelrecht nach Japan (genauer: Tokyo) flüchtet, um dort eine Stelle als Au-Pair anzutreten und auf zwei kleine Kinder aufzupassen, die kein Wort Deutsch sprechen ... und Vani eben kein Wort Japanisch. Doch hier stehen sich im Alltag nicht nur fremde Kulturen gegenüber, es treffen regelrecht Welten aufeinander, zwischen denen eine Brücke geschlagen werden muss. Schnell stellt Vani fest, dass die japanische Arbeitsgewohnheit nicht mit der der Deutschen zu vergleichen ist und sie sich eher von ihrer Gastmutter ausgenutzt als gebraucht fühlt. Doch Vani stellt sich der Herausforderung und zieht aus dem Haus der Gastfamilie aus, um sich bei der quirligen Halb-Japanerin Saki ein Zimmer zu nehmen. Saki ist tatsächlich das japanische Mädchen, das wir Deutschen uns immer vorstellen: schräg, quirlig, wenn nicht sogar etwas aufdringlich und ziemlich auf- bzw. abgedreht. Ich persönlich hätte wohl als ihre Mitbewohnerin ziemlich schnell wieder das Weite gesucht! Aber Vani ist härter im Nehmen und bleibt dort. Nach einiger Zeit findet sie in Saki auch eine richtige Freundin. Doch Saki hat noch mehr zu bieten: auf ihrem persönlichen Blog bietet sie einen interkulturellen Hilfsdienst an für Probleme aller Art (wobei hier das "aller Art" seriös gemeint ist!). Eine nette Geste, wenn man bedenkt, wie viele Ausländer auch in Japan leben und arbeiten, doch so recht will ihr Geschäft nicht laufen. In der Geschichte findet man einzelne Blog-Einträge von Saki, die den Leser jedoch einfach nur verwirren, als das sie ihn in irgendeiner Art und Weise helfen würden. Saki spannt Vani schließlich ein, um den Blog ins Englische zu übersetzen und Vani nimmt die Arbeit dankend an, nachdem ihre Au-Pair stelle doch ziemlich rabiat von einer fast Vollzeit-Stelle auf eine 3-Stunden-die-Woche-Stelle gekürzt wird. Der interkulturelle Hilfsdienst erweckt jedoch nicht so das Aufsehen, wie Saki das gerne hätte. Sie schreibt zwar fleißig an ihrem Blog und veröffentlicht Geschichten, aber Hilfe leisten tut sie damit in meinen Augen nicht. Als sich jedoch endlich jemand für diesen Dienst meldet, ist ausgerechnet Vani alleine vor Ort, da sich Saki im Kurzurlaub befindet, und muss es alleine meistern. Irgendwie geht das Ganze dann schief und läuft nicht so ab, wie sich das alle Beteiligten vorgestellt haben.Weiter geht's mit Vani und ihren Erfahrungen in Tokyo: Sakis bester Freund Takuya tröstet Vani über ihre Trauer und Probleme hinweg, bei denen man auch noch nach der Hälfte des Buches nicht wirklich weiß, worum es konkret geht. Doch auch der japanische Takuya birgt Geheimnisse und so wird aus einer anfänglichen Flamme schnell nur noch kalte Glut.Als Vani dann auch noch von dem Spontanbesuch ihrer besten Freundin Alex aus Deutschland überrascht wird, wird mir bewusst, warum Vani geflüchtet ist: Alex ist sehr auf sich eingeschlossen und buttert Vani in meinen Augen eher unter ... kaum ist sie da, ist Vani unwichtig und ihre Probleme auch (wobei sich später herausstellt, woraus die Probleme bestehen und was genau passiert ist, dass sie schlussendlich in Japan landet).Vani als Hauptcharakter kann ich auch nach Beendigung des Buches nicht so recht einschätzen. Sie bleibt fast bis zum Schluss ein Rätsel, da man einfach keine Ahnung hat, was sie nach Japan getrieben hat. Ab und an ist sie mir auch ziemlich unsympathisch.Saki ist quirlig und mir viel zu aufgedreht - wie schon gesagt, lange hätte ich es nicht in einer Wohnung mit ihr ausgehalten!Alles in einem kann ich sagen, dass es eine amüsante Geschichte über eine Kultur ist, die ich bislang noch nicht so gekannt habe. Ich habe weder dort Urlaub gemacht, noch bin ich sonst wie mit der Kultur und den Menschen von Japan in Berührung gekommen. Was ich aber sagen kann: obwohl ich das Buch nur gelesen habe, konnte ich die Hektik, den Stress und die Ausstrahlung der Leute regelrecht spüren. Mir war es teilweise unangenehm von den überfüllten Straßen, Läden und Bahnen zu lesen. Die Geschichte als Solche hat mich auch nicht wirklich berührt, ab und an hat mir der rote Faden gefehlt (zumal der interkulturelle Hilfsdienst und der Blog sehr oft erwähnt wurden, aber in der Geschichte meist eine Nebenrolle spielten) und es hat nach einer Weile auch keinen Spaß mehr gemacht, das Buch zu lesen. Doch trotz allem kann ich sagen, dass die Autorin einen sehr bildhaften Schreibstil hat, der detailgenau ist und dem Leser die einzelnen Orte vor seinem inneren Auge entstehen lässt.Mein Fazit: eine teilweise amüsante, doch auch sehr hektische Geschichte, weiter empfehlen kann ich sie jedoch nur den Lesern, die tatsächlich Japan-begeistert sind.

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