Fiona Limar Eine tödliche Erinnerung

(4)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(2)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Eine tödliche Erinnerung“ von Fiona Limar

Ein Psychokrimi um eine alte Schuld, die neue Verbrechen nach sich zieht. Eine rätselhafte Patientin stellt die junge Psychologin Iris Forster vor ungeahnte Herausforderungen. Mittels Hypnose will die schöne Melissa verdrängte Kindheitserinnerungen wiedererlangen, da sie darin den Schlüssel zu ihren zahlreichen Beschwerden vermutet. Doch scheint von diesen Erinnerungen eine tödliche Gefahr auszugehen, die jeden bedroht, der daran zu rühren wagt. Auch Iris Forster kann sich bald nicht mehr sicher fühlen. Melissa ist von dunklen Geheimnissen umgeben: Was hat es mit dem Unfalltod ihrer Eltern auf sich? Warum wenden sich immer wieder Menschen angstvoll von ihr ab? Welche Verbindung gibt es zwischen ihr und zwei ungeklärten Mordfällen? Ist Melissa ein verfolgtes Opfer oder eine durchtriebene Täterin? (Quelle:'E-Buch Text/07.03.2014')

Psychotherapeutin/Eheberaterin schreibt Krimi über Psychotherapeutin auf Suche nach der Vergangenheit einer Patientin = Psycho-Krimi. Passt!

— StefanieFreigericht

Stöbern in Krimi & Thriller

Blutzeuge

Spannende Fortsetzung der Reihe!

lauravoneden

Memory Game - Erinnern ist tödlich

Tolle Idee, jedoch sehr langatmig umgesetzt

lauravoneden

Oxen - Das erste Opfer

Ein gelungener Thriller, der spannend ist und eine interessante Handlung hat.

Fleur_de_livres

Angstmörder

Absolut großartig!

nellsche

Böse Seelen

Gut, für mich aber nicht das beste Buch der Reihe.

Baerbel82

Flugangst 7A

Hr.Fitzek ist zurück ... Wieder ein spannender Thriller mit überraschenden Wendungen - das Buch kann man nicht aus der Hand legen!

kn-quietscheentchen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Du warst das! Du warst das! Du warst das!

    Eine tödliche Erinnerung

    StefanieFreigericht

    02. October 2017 um 11:48

    „Ich will nicht mehr über diese Zeit reden“, erklärte sie entschieden, „nicht über das Waisenhaus, nicht über meine Adoptiveltern und schon gar nicht über das Internat. …Auf deiner Karte stand, dass du Hypnosebehandlungen durchführst. Nur deswegen bin ich hier.“ S. 20 Psychotherapeutin Iris Forster, 29, ist der 22jährigen Studentin Melissa zufällig auf der Straße behilflich gewesen, als letztere wegen einer Panikattacke zusammenbrach, jetzt steht sie vor ihr in der Praxis. Seit drei Monaten nun arbeitet Iris in der Praxisgemeinschaft mit der renommierten Ruth Rosenzweig in Berlin, an deren Weiterbildungskurs zur klinischen Hypnose sie teilgenommen hatte nach Abschluss ihres Psychologiestudiums und anschließender Ausbildung zur Psychotherapeutin. Die ersten Sitzungen mit Melissa sind erfolgversprechend, die Kunststudentin lässt sich leicht in Trance versetzen und kann die auftauchenden Bilder aus der verdrängten Zeit ihrer Kindheit in Bezug zueinander setzen. Doch warum erinnert sie sich zunächst nur an positive Erlebnisse, warum gibt es bald keinen Therapiefortschritt mehr? Iris erlebt ihre Patientin mal verängstigt und kooperativ, dann wieder manipulativ und eiskalt. Als sie von einem Mordfall aus Melissas Internatszeit erfährt, bekommt Iris erste Zweifel. Gleichzeitig nehmen seltsame Vorfälle im Leben von Therapeutin und Patientin zu, doch stehen diese notwendig in Zusammenhang zueinander? Schließlich behandelt gerade Iris noch andere Probleme und Melissas Leben als Geliebte eines verheirateten Mannes ist vielleicht auch nicht ohne Angriffspunkte. Die Kleptomanin, die liebestolle Stalkerin, der narzisstische manipulative Exfreund, die verbitterte Ehefrau – gerade die Therapiesitzungen sind wirklich großartig beschrieben und man merkt dem Text an, dass Autorin Fiona Lamar (ein Pseudonym) diplomierte Psychologin und Psychotherapeutin mit Erfahrung auf dem Gebiet der Eheberatung und Scheidungsmediation ist. Sie kennt das Metier, weiß es aber Laien-geeignet in Unterhaltung zu gießen, ohne dabei zu verflachen. Die junge Psychotherapeutin, die sich durch die Sitzungen genötigt sieht, Ermittlungen zu beginnen, kommt glaubwürdig rüber – schließlich ermittelt sie zunächst nur in der Vergangenheit der Patientin, besucht mit ihr deren früheren Wohnort am Harz, versucht Lebenswege nachzuzeichnen. Der Kontakt mit der Polizei kommt zuerst eher zufällig, über einen Bekannten ihrer Mentorin, auf der Suche nach Lebensdaten Melissas. Dass sich daraus bald ein veritabler Kriminalfall entwickelt mit „Mord und Totschlag“, wirkt somit nicht überzogen. Als Leser begleitet man Iris durch ein wachsendes Unbehagen, das jedoch mir an einigen Stellen zu dick aufgetragen war: „Der Tag, an dem Melissa in mein Leben trat, fing schon unheilverkündend an. Bereits in der Nacht zuvor hatten mich wirre Albträume geplagt. Von einem schattenhaften Verfolger in immer neue Sackgassen getrieben, war ich mehrmals schweißgebadet aufgewacht.“ S. 3 Das sind die allerersten Sätze des Textes, eigentlich hätte es ihrer nicht bedurft – sie wirken ein wenig, als hätte die Autorin dort bereits eine Art Abkürzung zur späteren Eskalation vorwegnehmen wollen, die sie und ihr Roman gar nicht nötig haben. Entsprechend sitzt die geübte Psychothriller- und Krimileserin natürlich vor dem Text und grübelt bei jeder auftauchenden Person, bei jedem Hinweis, ob diese nun mit dem „Fall Melissa“ zusammenhängen, Nebenhandlungen sind oder gar „red herrings“, falsche Spuren. Und dann schieben sich auch noch ausgerechnet interessierte Männer in das Leben von Therapeutin und Patientin…(nein, eher kein Kitschfaktor, es sollte wohl nur „menscheln“, stört aber nicht wie gelegentlich in anderen Werken). Der Titel sagt „Iris-Forster-Krimis 1“, der Verlag vermutlich hat „Thriller“ unter den Titel aufs Cover drucken lassen; ich würde am ehesten „Psycho-Krimi“ sagen: man kann mitermitteln, der Täter wird nicht wie das Kaninchen aus dem Hut gezaubert, dabei ist jedoch die ganze Atmosphäre fast durchgängig mindestens unterschwellig bedrohlich und mit sich steigernder Spannung. Dabei schafft es die Autorin, ohne Ekelfaktor auszukommen (keine Sadisten-, Folterer- oder Sexualangriffe). Mir gefällt Iris, mir gefällt ihre Mentorin Ruth, mir gefällt das Potential – ich schau‘ mal nach dem nächsten Band, das dürfte alles völlig abgeschlossen daherkommen. Und die Überleitung am Buchende, dass mit dem pressewirksamen Ausgang des „Falls“ Iris zu einiger Berühmtheit gelangt und infolge von Anfragen überhäuft wird, macht ihre Position als „Miss Marple der Psychotherapie“ glaubhaft. Gute 4 Sterne, Empfehlung.http://fiona-limar.de/    Ergänzung: Aufgefallen ist es mir so richtig erst nach der Lektüre von Band 2: Die Autorin arbeitet anscheinend gerne lokale Sagen mit in die Geschichte ein sowie die Sehenswürdigkeiten/Historie von je einem Ort in Sachsen-Anhalt. In Band 1 geschieht das relativ diskret, aber doch so, dass es in jedem Fall für einen Tagesausflug taugen würde - gefällt mir!

    Mehr
    • 2
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks