Fiona McIntosh

 4.3 Sterne bei 93 Bewertungen
Autorin von Das Mädchen im roten Kleid, Die dunkle Gabe und weiteren Büchern.
Autorenbild von Fiona McIntosh (©Anne Stropin, 2010)

Lebenslauf von Fiona McIntosh

Weltenbummlerin und begeisterte Hobby-Bäckerin: Die englische Autorin Fiona McIntosh wurde geboren in Brighton England und beschloss nach diversen Reisen mit ihrer Familie nach Australien überzusiedeln. Schon in ihrer Kindheit hat sie in Tasmanien gelebt und später in Paris gearbeitet. Nachdem sie jahrelang in der Marketing Abteilung, Presse und im Sales tätig gewesen ist, hat sie das Schreiben von Büchern erst später anpacken können. Weil sie viel beschäftigt mit ihrer Karriere als Autorin und Herausgeberin eines Reisemagazines, hat sie nicht viel Zeit Hobbys nachzugehen. Aber für einige Tätigkeiten und Belohnungen versucht sie immer Zeit zu schaffen. Sie liebt es zu backen, morgens Sport zu machen, Schokolade zu Essen und Kaffee zu trinken. Außerdem kann sie ihre Finger nicht von hübschen Winterboots lassen und für eine Reise nach Paris lässt sie sich immer begeistern. McIntosh lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Adelaide, Südaustralien.

Alle Bücher von Fiona McIntosh

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Buchformat:
Cover des Buches Das Mädchen im roten Kleid9783734105692

Das Mädchen im roten Kleid

 (16)
Erschienen am 20.08.2018
Cover des Buches Die dunkle Gabe9783453533929

Die dunkle Gabe

 (15)
Erschienen am 07.04.2011
Cover des Buches Der Duft der verlorenen Träume9783442377121

Der Duft der verlorenen Träume

 (12)
Erschienen am 17.03.2014
Cover des Buches Die Prophezeiung9783453533936

Die Prophezeiung

 (11)
Erschienen am 09.06.2011
Cover des Buches Der letzte Pfad9783453523968

Der letzte Pfad

 (9)
Erschienen am 01.08.2011
Cover des Buches Wenn der Lavendel wieder blüht9783734102028

Wenn der Lavendel wieder blüht

 (8)
Erschienen am 15.02.2016
Cover des Buches Der Schokoladensalon9783734107405

Der Schokoladensalon

 (11)
Erschienen am 18.11.2019
Cover des Buches Herzen aus Gold9783442377114

Herzen aus Gold

 (8)
Erschienen am 17.09.2012

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Neue Rezensionen zu Fiona McIntosh

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Rezension zu "Der Schokoladensalon" von Fiona McIntosh

Solide Geschichte
HighlandHeart1982vor 13 Tagen

Der Schokoladensalon ist der erste Roman, den ich von Fiona McIntosh gelesen habe. Dieses Buch wurde mir von Blanvalet als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Meine Meinung
Ich mag ja sehr gerne Geschichten, die Anfang den 20. Jahrhunderts spielen, und so fiel es mir auch hier wieder leicht, in die Geschichte hineinzufinden.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm, so dass man der Geschichte gut folgen kann.
Die Protagonisten sind ok, ich würde aber auch sagen, dass vor allem Alexandra und Matthew sehr Ich- Bezogen sind. Natürlich kann ich sie verstehen, dass sie keine von ihrer Mutter arrangierte Ehe eingehen möchte. Aber man merkt schon sehr, dass sie ziemlich verwöhnt ist.
Was mich insgesamt in der Geschichte stört ist, dass der titelgebende Schokoladensalon erst zum Ende der über 500 Seiten langen Handlung erscheint. Generell dachte ich anhand von Titel und Klappentext, dass das Thema Schokolade viel mehr im Mittelpunkt der Geschichte steht. Dem war (leider) nicht so.
Fazit
Alles in allem handelt es sich bei der Schokoladensalon um einen soliden, kurzweiligen Roman, der mir ein paar nette Lesestunden bereitet hat.

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Rezension zu "Der Schokoladensalon" von Fiona McIntosh

Ein Roman mit Höhen und Tiefen
dermoerderistimmerdergaertnervor 4 Monaten

Inhalt: York, 1915: Die junge Alexandra, genannt Alex, würde gerne ein selbstbestimmtes Leben führen und in der nahen Schokoladenfabrik arbeiten. Als einziges Kind ihrer vermögenden Eltern und somit einmal Erbin von Tilsden Hall, drängt aber vor allem ihre Mutter auf eine baldige Heirat. Als der charmante und gesellschaftlich passende Matthew Britten-Jones ihr bereits am zweiten Tag ihrer Bekanntschaft einen Heiratsantrag macht und ihr versichert, sie dürfe während ihrer Ehe ihre eigenen Entscheidungen treffen und er würde keine Ansprüche an sie stellen, willigt sie kurzentschlossen ein.
Frankreich, 1918: Captain Harry Blake beteiligt sich an einer Aktion seines Regiments, gefallene Soldaten zu identifizieren und abzutransportieren. Dabei stößt er in einem Schützengraben auf einen toten Soldaten, der ihn an das Schicksal seines Bruders erinnert. Aus Respekt möchte er der Mutter des Soldaten persönlich die Nachricht seines Todes überbringen. Gleichzeitig sucht er nach der Verfasserin einer liebevollen handschriftlichen Botschaft, die er in der Schokoladendose des Toten gefunden hat. Bei seinen Nachforschungen in der Schokoladenfabrik trifft er Alex, in die er sich sofort verliebt.

Meine Meinung: Leider habe ich mich mit dem Buch sehr schwer getan. Obwohl der Schreibstil leicht zu lesen ist, so ist er doch teilweise sehr ausschweifend. Auch die Dialoge der Charaktere fand ich fast immer zu langgezogen und uninteressant. Mehr Fahrt nimmt die Geschichte erst auf, als Alex Harry kennenlernt. Aber so richtig fesseln konnte mich die Geschichte auch dann noch nicht, was aber keinesfalls an den Charakteren liegt, denn die haben mir eigentlich ganz gut gefallen. Alex, die zunächst ziemlich naiv in ihre Ehe geht, zeigt nach einigen Jahren deutlich, dass sie sich weiterentwickelt hat und noch selbstbewusster geworden ist. Und auch Harry mochte ich ganz gern. Die Liebesgeschichte der beiden ist mir allerdings etwas zu kitschig beschrieben und der Weg zum Happy End wird etwas zu schnell und zu tragisch auf Kosten anderer gelöst.
Auch den Titel „Der Schokoladensalon“ finde ich unpassend, denn der Schokoladensalon kommt nur auf wenigen Seiten vor. Den Orginaltitel, der übersetzt: „Die Schokoladendose“ heißt, finde ich etwas passender.

Fazit: Für mich hatte das Buch Höhen und Tiefen. Fesselnde und langweilige Passagen. Insgesamt empfand ich die Handlung aber zu langgezogen.


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Rezension zu "Der Schokoladensalon" von Fiona McIntosh

Anfangs etwas zäh, aber dann super ...
angi_stumpfvor 4 Monaten

Die Geschichte beginnt im Jahr 1915 im englischen York und sie endet auch dort im Jahr 1921. Während dieser Zeit begleiten wir die junge Alex Frobisher auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben, was in dieser Epoche alles andere als normal war.

Alexandra ist die Tochter reicher Eltern, aber sie wehrt sich entschieden dagegen, ihr ganzes Leben „nur“ als Hausfrau und Mutter zu verbringen, so wie es die Gesellschaft von ihr erwartet. Sie ist sehr intelligent und gerissen und versteht es, ihre Ziele – wenngleich auf Umwegen – zu erreichen, ohne ihren Eltern damit größeren Kummer zu bereiten.

Großen Kummer erleidet sie dann aber selbst, als sie einer Heirat mit einem Mann zustimmt, der sie zwar respektiert und ihr alle Freiheiten lässt, bei dem sie jedoch keine echte Liebe findet. Diese Gefühle erlebt sie erst später mit einem anderen Mann, der aber unerreichbar für sie ist.

Den deutschen Titel „Der Schokoladensalon“ finde ich fast etwas unpassend, da dieser erst auf den letzten 25 Seiten eine Rolle spielt, der englische Titel dagegen bezieht sich auf ein Objekt, welches in der gesamten Story quasi den roten Faden bildet: eine Schokoladendose, die während der Kriegszeit an Soldaten an der Front verschickt wurde.

Eine solche Dose führt zwei Menschen zusammen, die sich ansonsten niemals begegnet wären – mit weitreichenden Folgen.
 Wie in solchen Büchern üblich, greift der Zufall natürlich oft ein, damit die Story funktionieren kann und am Ende alles gut wird. Daran darf man sich nicht stören und wir erörtern ja hier nicht die Glaubwürdigkeit, hier zählen andere Dinge. Emotionen zum Beispiel … und die kommen wahrlich nicht zu kurz. Vor allem auf den letzten Seiten, hier stieg mein Taschentuchverbrauch rapide an.

Der Schreibstil von Fiona McIntosh ist sehr mitreißend und man merkt auch, dass sie viel recherchiert. Man kann sich alle Ort immer prima vorstellen, man ist immer mitten im Geschehen und auch die Protagonisten wirken glaubwürdig und lebensecht.
 Alex und auch einige weitere Figuren habe ich schnell ins Leserherz geschlossen und gerne mit ihnen mitgefiebert.

Bis die Geschichte richtig Fahrt aufnimmt, vergeht jedoch eine ganze Weile und man muss als Leser etwas geduldig sein. Deshalb auch ein Stern Abzug, denn mit einer leicht verkürzten Fassung wäre es manchmal vielleicht auch getan gewesen.
Hält man jedoch durch, wird man mit einer wirklich spannenden Story belohnt, die richtig ans Herz geht. Alex ist eine mutige Frau, die nicht nur für die Rechte der Frauen kämpft, sondern noch viel mehr vollbringt.
 Erschreckt haben mich einige historische Gegebenheiten, die man sich heutzutage glücklicherweise kaum noch vorstellen kann.

Mir hat das Buch prima gefallen und ich empfehle es gern weiter.

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