Fiona Rempt Vertauscht

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Inhaltsangabe zu „Vertauscht“ von Fiona Rempt

Pum ist ein lebhaftes Mädchen, immer fröhlich und aufgeschlossen und genauso flippig wie ihre Eltern. Yannick dagegen ist schüchtern, in sich gekehrt und kreativ. Die beiden kennen sich nicht, aber an ihrem 13.Geburtstag ändert sich ihr Leben für immer: Ihre Eltern teilen ihnen mit, dass sie bei der Geburt vertauscht worden sind. Pum reagiert wütend und kann es nicht fassen, dass ihre Eltern sie so lange belogen haben. Die stillere Yannick beschäftigt sich stattdessen mit den Fragen, was all das für ihr bisheriges und künftiges Leben bedeutet. Pum ergreift die Initiative und meldet sich bei Yannick. Sie lernen sich kennen und schmieden einen Plan: Nach einem Urlaub, den sie mit den jeweils «anderen Eltern» verbringen, wollen sie entscheiden, bei wem sie künftig leben wollen. Fiona Rempt kreiert ein Szenario, in dem viele jugendliche Leser sich wieder finden werden: Sind meine Eltern wirklich meine Eltern? Gehöre ich nicht eigentlich in eine ganz andere Familie?

Nettes Jugendbuch in Tagebuchformat, allerdings gibt es kaum spannende Szenen.

— Nine_im_Wahn
Nine_im_Wahn

Ein tolles Jugendbuch für Zwischendurch. Ich mochte beide Charaktere auf ihre Art sehr gerne und bin glücklich mit ihrer Entscheidung.

— LeseBlick
LeseBlick

Eine tolle Geschichte, die humorvoll und intensiv eine bewegende Handlung beschreibt.

— merlin78
merlin78

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    Vertauscht
    Natalie77

    Natalie77

    Inhalt: An ihrem 13. Geburtstag erfahren Pum und Yannik das sie als Baby vertauscht wurden. Ihre Leben sind bisher sehr unterschiedlich und beide nehmen es unterschiedlich auf. Nun heißt es eine Entscheidung treffen, aber wie soll man so eine schwere Entscheidung treffen... Meine Meinung: Vertauscht habe ich zur Gastrezension bekommen. Yvonne war so nett es mir zu senden. Ausgesucht habe ich es mir weil ich das Thema sehr interessant finde. Als Mutter fände ich es ganz schlimm festzustellen das eins meiner Kinder vertauscht worden wäre. Wie soll es dann erst dem Kind ergehen. Ganz nüchtern betrachtet ändert es ja nichts, aber emotional ist es eine Katastrophe. So geht es auch Pum. Sie sieht das Ganze als Katastrophe und wird vollkommen aus der Bahn geworfen. Die Autorin hat es geschafft diese Gefühle trotz der Kürze des Buches perfekt rüber zu bringen. Sie hat die Kapitel wie Tagebucheinträge gestaltet und so wurde alles viel wirklicher und realer als wenn einfach die Geschichte erzählt worden wäre. Es gibt Kapitel von Pum und von Yannik und diese sind jeweils von der Protagonistin geschrieben die man gerade begleitet. Es ist eine wirklich interessante Geschichte. Das kommt außer vom Grundthema durch die Art der Protagonisten. Pum ist gerade raus, offen, forsch und tut immer das was ihr in den Sinn kommt. Sie spricht ihre Gedanken frei raus wandelt sich aber durch diese Nachricht etwas. Man lernt auch ihre verletzliche Seite kennen. Yannik ist zurückhaltend und schüchtern. Sie rennt eher weg, als auf etwas zuzugehen. Für sie ist die Nachricht auch zunächst nicht so ein Einschnitt. Man merkt das sie in ihrer Familie sehr sicher ist und sich gar keine Gedanken darüber macht wie es anders sein könnte. Von den Reaktionen der Eltern liest man nur wenig. Das liegt daran das sie es schon acht Jahre wissen. Man lernt sie aber trotzdem aus Sicht der Mädchen kennen. Pums Eltern bekommen Pums ganze Wut ab, sie sind aber trotzdem verständnisvoll und viele Kids würden ihre Art als cool beschreiben. Ihre Erziehung ist recht offen, aber mit Regeln und so reagieren sie auch auf Ereignisse die im Buch beschrieben werden. Yanniks Eltern sind dagegen eher "spießig" sie leben das altherkömmliche Familienleben. Vater arbeitet, Mutter ist Hausfrau. Sie haben Geld sind aber sparsam. Manchmal wirken sie recht Gefühlskalt. Noch eine wichtige Person ist die Krankenschwester von damals und ich finde gut das auch sie zwei drei Szenen hat. So erfährt man die Geschichte hinter der Vertauschung aus erster Hand. Das Ende gefällt mir und ist wirklich gut gewählt. Hier durfte ich ein Buch lesen in dem steht wie es sein könnte wenn so etwas passiert. Aus Nachrichten und Berichten weiß ich aber das leider nicht immer alles so harmonisch wie hier abläuft, das würde es vermutlich leichter machen. Trotzdem kann es eine Form der Realität sein nachdem Kinder so eine Nachricht bekommen haben.

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    Sabine17

    Sabine17

    01. December 2014 um 22:04
  • Lena 13 J. rezensiert "Vertauscht"

    Vertauscht
    lenasbuecherwelt

    lenasbuecherwelt

    12. October 2014 um 13:51

    An ihrem 13. Geburtstag erfahren Pum und Yannick, dass sie bei ihrer Geburt vertauscht worden sind. Während die lebhafte Pum sich unglaublich ärgert, überlegt Yannick, wie es für sie weitergeht... Die beiden nehmen Kontakt zu einander auf und fassen einen Entschluss: Einen Monat wollen sie mit ihrer biologischen Familie verbringen, um dann zu entscheiden, wo sie später leben wollen... Eine schöne Bescherung! An ihrem 13. Geburtstag erfahren Pum und Yannick von ihren Eltern,dass sie bei der Geburt vertauscht worden sind. Die beiden schreiben sich daraufhin Emails und treffen sich und um sich die Frage, was wäre, wenn sie bei ihren biologischen Eltern aufgewachsen wären, zu beantworten, machen sie einen Monat Elterntausch! Während Pum spontan, flippig und selbstbewusst ist, denkt Yannick über viel nach, ist still und ruhig. Das hängt unter anderem auch mit ihrem Aufwachsen zusammen, während Pum viele Freiheiten hat, ist Yannicks Leben sehr geregelt. Als ich den Klappentext des Buches las, war ich unglaublich begeistert. Ein Buch, welches sich mit den Fragen " Wie verändert das Aufwachsen einen Menschen" oder "Wo gehöre ich hin, zu meinen biologischen Eltern oder zu den Eltern, bei den ich mein Leben verbracht habe?" beschäftigt. Vertauscht ist in Tagebuchform geschrieben, die beiden Hauptcharaktere der Geschichte, Pum und Yannick, sind 13 Jahre alt. Während mir anfangs Yannick mehr zusagte, wechselte dies im Laufe der Geschichte zu Pum. Doch richtig sympathisch war mir keine der beiden, die Mädchen sind zwei "extreme", die eine total schüchtern, die andere total laut, und ihre Entscheidungen konnte ich gar nicht nachvollziehen! Die beiden sind so alt wie ich und anhand ihrer Beschreibungen hätte ich sie auf 9, höchstens 10 Jahre geschätzt. Mit den Fragen, die ich mir beim Lesen des Klappentextes gestellt habe, hat sich das Buch wenig beschäftigt, überhaupt hätte man aus dem Thema viel mehr herausholen können, die Geschichte hätte viel tiefer gehen können...  Auch wenn sich die Geschichte hat schnell lesen lassen, war für mich das Ende auch ein Dämpfer. Hier hätte ich mir eine klarere Aussage gewünscht...

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  • Rezension zu "Vertauscht" von Fiona Rempt

    Vertauscht
    Nine_im_Wahn

    Nine_im_Wahn

    08. October 2014 um 10:38

    [ERSTER SATZ] "Heute Abend wird es supertoll." [INHALT] Pum und Yannick können es nicht fassen! An ihrem 13. Geburtstag teilen ihre Eltern ihnen mit, dass sie bei der Geburt vertauscht wurden. Und nicht nur das: Sie stellen ihnen frei, bei wem sie von jetzt an leben wollen! Aber wie soll man das entscheiden, wenn man plötzlich nicht einmal mehr weiß, wer man eigentlich ist? (Klappentext) [MEINE MEINUNG] Das Buch ist mir auf Blogg dein Buch aufgefallen und glücklicherweise wurde es mir kurz darauf zugesendet. Jippie! :D Aufgefallen ist es mir durch das Cover. Irgendwie fand ich das so herrlich verträumt, aber dennoch nicht so unreal. Als ich mir dann die Inhaltsangabe angesehen habe, war ich noch interessierter. Wow, bei der Geburt vertauscht! Das klingt doch mal hammer spannend. Leider war es das dann meistens nicht so. Mag es daran liegen, dass es ein Jugendbuch ist – die beiden Protagonistinnen sind ja auch erst 13 Jahre alt – aber es wirkte leider schon recht öde. Klar, ich habe jetzt auch nicht so krass viel erwartet, wie Explosionen, Verfolgungsjagden oder etwas mit viel Spannung in der Art, aber irgendwie passierte kaum etwas... Wir verfolgen das Leben von Pum und Yannick seit der Erkenntnis, dass sie vertauscht wurden, indem wir ihre Tagebucheinträge lesen. Zwar ist das wirklich eine schöne Art, um zwei Hauptprotagonisten in einem Buch samt ihrer innersten Gedanken unterzubringen, aber leider gab es dadurch auch fast keine Interaktion. Stupide wurden die Geschehnisse des Tages aufgelistet und das (da Pum und Yannick ja erst 13 sind) leider auch etwas sehr kindisch. Das Wort "cookie" ging mir schon nach der 3. Nennung auf den Keks (haha) und das wurde mit jeder weiteren Erwähnung auch nicht besser. Ebenso nervig war die Hetzjagd von Pum. Natürlich kotzt man sich in seinem Tagebuch hin und wieder aus und sie hat auch eine sehr stressige Zeit, aber leider hat sie das mir nicht unbedingt sympathisch gemacht. Zumal sie im einen Moment mit Yannick gut klar kommt und dann im nächsten in ihrem Tagebuch über sie herzieht. Kinder! Yannick war mir dagegen ziemlich sympathisch, doch auch ihre Einträge waren nicht wirklich spannend. Aber immerhin habe ich bei ihre keine Aggressionen entwickelt. :D Das ganze Heckmeck um Amy, der besten Freundin von Pum, und ihren Umzug fand ich leider auch sehr aufgesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es im wahren Leben so abläuft und stellenweise hat es auf mich so gewirkt, als müsste unbedingt noch etwas Spannung in das Buch gebracht werden und das Amys Drama nur daher eingebaut wurde. Leider war ich auch mit dem Ende gar nicht zufrieden. Ich muss echt zugeben, dass ich auf die letzten Seiten wirklich hingefiebert hatte. Klar wollte ich zum einen schnell das Buch beenden, um etwas anderes lesen zu können, aber andererseits wollte ich auch gerne erfahren, wofür Pum und Yannick sich nun entscheiden. Als der große Moment dann kam, saß ich einfach nur mit offenem Mund da und dachte "Wie bitte?! Dafür habe ich jetzt Stunden meines Lebens verwendet?" Sieht man allerdings von der wenigen Spannung, Pum und dem banalen Ende ab... Naja, stellenweise war das Buch ja schon okay. Und ich denke, dass ich es als Jugendliche sicher noch besser gefunden hätte. Vielleicht sollte ich mich wirklich nur noch Büchern meines Alters widmen. Verdammt, ich werde alt! T_____T [FAZIT] Nettes Jugendbuch in Tagebuchformat, allerdings gibt es kaum spannende Szenen.

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  • Vertauscht

    Vertauscht
    LeseBlick

    LeseBlick

    29. September 2014 um 13:45

    Pum ist ein lebhaftes Mädchen, immer fröhlich und aufgeschlossen und genauso flippig wie ihre Eltern. Yannick dagegen ist schüchtern, in sich gekehrt und kreativ. Die beiden kennen sich nicht, aber an ihrem 13. Geburtstag ändert sich ihr Leben für immer: Ihre Eltern teilen ihnen mit, dass sie bei der Geburt vertauscht worden sind. Pum reagiert wütend und kann es nicht fassen, dass ihre Eltern sie so lange belogen haben. Die stillere Yannick beschäftigt sich stattdessen mit den Fragen, was all das für ihr bisheriges und zukünftiges Leben bedeutet. Pum ergreift die Initiative und meldet sich bei Yannick. Sie lernen sich kennen und schmieden einen Plan: Nach einem Urlaub, den sie mit den jeweils „anderen Eltern“ verbringen, wollen sie entscheiden, bei wem sie künftig leben wollen. Meine Bewertung Die beiden Protagonisten waren mir beide auf ihre ganz eigene Art unheimlich sympathisch (Yannick vielleicht noch ein klitzekleines bisschen mehr)! Die flippige und lebenslustige Pum ist einfach eine Frohnatur, aber als ihre Eltern ihr mitteilen, dass sie gar nicht ihre leiblichen Eltern sind, zeigt uns Pum auch eine ganz andere Seite von sich, sie ist wütend auf alles und jeden und sucht förmlich nach Streit. Die ruhige und introvertierte Yannick hingegen geht wiederum anders mit dem Thema um. Sie akzeptiert es förmlich und verhält sich eher zurückhaltend mit Schuldzuweisungen. Als die beiden sich kennen lernen, ist Pum diejenige, die Yannick mitzieht, z.B. die Krankenschwester ausfindig zu machen, die die beiden vor 13 Jahren vertauscht hat. Pum steckt Yannick förmlich mit ihrer Energie an und Yannick genießt das. Daraus resultiert jedoch, dass ihr Leben ihr öde und langweilig vorkommt. Der Schreibstil war überaus flüssig zu lesen und ein besonderes Highlight fand ich den Kontakt der beiden Mädchen über E-Mail. Immer wieder schön, dass es nicht nur SMS und Whatsapp gibt! Der Plan der beiden, ihre jeweiligen leiblichen Eltern auf einem 4-wöchigen Urlaub kennen zu lernen, fand ich sehr mutig. Ich weiß nicht, ob ich mich so ins kalte Wasser geworfen hätte. Und im Urlaub tauchten dann ja auch bei beiden so einige Glücksmomente, aber auch Gefühlstiefgänge statt. Ich wusste nach dem hin und her in Hinsicht auf die Gefühle und Gedanken der beiden Teenager irgendwann wirklich nicht mehr, wie sie sich entscheiden würden nach dem Urlaub. Und genau das machte das relativ kurze Buch bis zum Ende hin spannend. Das Buch konnte mit einigen Sachen glänzen, von Witz bis hin zu sehr nachdenklichen und traurigen Momenten. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir der sehr emotionale Brief von Tom (Pum‘s bisheriger Vater), indem er ihr mitteilt, dass egal wie sie sich entscheidet, er sie immer lieben wird. Toll, einfach nur toll, dass mal nicht eine Mutter ihre Gefühle offenbart, sondern ein liebender Vater!! Warum ziehe ich Sterne ab? Das Buch war mir irgendwie zu kurz. Dieses Thema hätte man glaub ich noch ein wenig weiter ausbauen können. Die Umstände haben sich förmlich überschlagen. Es ging alles so schnell und man steckte mitten drin in der Überforderung der beiden Mädchen. Fazit Es ist ein ganz anderes Buch, als die Bücher, die ich sonst lese und dennoch bin ich immer wieder dankbar, dass mir gezeigt wird, dass es bei solch einer Vielzahl von Büchern und Genre nicht machbar ist, sich auf eins zu versteifen, man würde einfach zu viele andere schöne Dinge verpassen! So möchte ich dieses schöne Buch für zwischendurch nicht missen. 

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  • Eine tolle Geschichte für Zwischendurch

    Vertauscht
    DreamingYvi

    DreamingYvi

    28. September 2014 um 11:20

    Zum Glück nur eine Geschichte – aber sowas soll es ja geben. Mal eben seinen dreizehnten Geburtstag feiern, eigentlich ein tolles und glückliches Leben führen und dann so ganz nebenbei erfahren das man in Wirklichkeit ganz andere Eltern hat. Nicht adoptiert, nein, wegen einen fatalen Fehler einer Krankenschwester, man wurde als Baby vertauscht! Nicht nur, das sowas schlimm für ein Kind selber ist, wie macht man sowas als Eltern seinen Kind überhaupt klar? Vor allem schonend? Pum und Yannick waren solche Fälle, die mal eben erfahren haben, dass ihre Eltern gar nicht ihre leiblichen Eltern sind. Sie nehmen Kontakt zueinander auf, anfangs mailen sie sich nur, irgendwann treffen sie sich auch. Pum und Yannick sind jeweils zwei komplett verschiedene Mädchen. Pum ist lebhaft, fröhlich und spontan, wogegen Yannick eher das zurückhaltende, stille und schüchterne Mädchen ist. Nun geht jede auf ihre Art mit dieser neuen Situation um, Pum rebelliert und ist erst mal wütend, während Yannick das Ganze so hinzunehmen scheint. Trotzdem quält beide der Gedanke, was wäre wenn… Wie wären sie wenn sie nie vertauscht worden wären? Nachdem sie den Plan durchsetzen können und einen Urlaubstausch mit der jeweils anderen Familie machen, kommen sogar die ersten Gedanken tatsächlich komplett zu tauschen. Jedoch nicht so, wie man es sich vielleicht an manchen Stellen denken mag. Zum Ende empfand ich das Buch wirklich rührend, sodass ich mir eben noch eine Träne unterdrücken konnte. Das Buch lässt sich komplett wirklich gut lesen, man wird direkt dran gefesselt und kommt in keinster Weise mal raus, wenn man mal einen Tag nicht liest. Auch der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und angenehm. Wir lesen abwechselnd aus Pum sowie aus Yannick ihrer Sicht, so haben wir die Möglichkeit beide Charaktere super kennen zu lernen und voll mit rein zu schlüpfen, was hier sehr gut funktionierte. Das Einzige was ich etwas bemängeln mag, dass hier einfach zu viele Personen ins Spiel kamen, abgesehen von Yannick ihren drei Brüdern und den jeweiligen Eltern, sowie Krankenschwester, bekamen wir noch Namen von anderen Familienmitgliedern vor die Augen sowie sämtlicher Freunde, die teilweise aus meiner Sicht absolut unbedeutend waren und mehr oder weniger ab und zu nur für Verwirrung sorgten. Hier empfinde ich weniger ist mehr. Ansonsten ist dies aber eine sehr gut gelungene Geschichte für Zwischendurch und empfehlenswert.

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  • Eher was für die Kleinen...

    Vertauscht
    Jennis-Lesewelt

    Jennis-Lesewelt

    28. September 2014 um 11:16

    In dem Buch geht es um 2 Mädchen, die bei ihrer Geburt miteinander vertauscht wurden. An ihrem 13. Geburtstag erfahren sie die Geschichte von ihren Eltern und sind natürlich total schockiert. Die beiden Mädchen treten in Kontakt miteinander, erst per E-Mail, später treffen sie sich. Beide stellen sich ständig die Frage „Was wäre, wenn ich nicht vertauscht worden wäre?“. Daraufhin planen die beiden einen Urlaubstausch, beide wollen den Urlaub mit ihrer leiblichen Familie verbringen und danach entscheiden, bei wem sie leben wollen.  Pum und Yannick, die beiden Hauptcharaktere, sind beide sehr unterschiedlich. Pum ist lebhaft und selbstbewusst, während Yannick eher die Schüchterne und Zurückhaltende ist. Pum mochte ich zwar ein bisschen mehr, aber irgendwie bin ich mit beiden nicht so richtig warm geworden. Die Handlung an sich fand ich ziemlich unrealistisch. Ich meine, klar ist es bestimmt schon mal vorgekommen, dass Kinder bei der Geburt vertauscht worden sind. Aber dass diese sich kennenlernen und die Familien tauschen wollen? Und dass sie sogar ernsthaft überlegen, zu ihren leiblichen Eltern zu wechseln? Ich denke, dass es egal ist, wer die leiblichen Eltern sind, für mich sind „Eltern“ diejenigen, die sich immer um einen gekümmert haben und bei denen man aufgewachsen ist, aber das hat das Buch meiner Meinung nach nicht gut vermitteln können. Schade fand ich auch, dass der Großteil der Handlung bereits auf dem Klappentext zu sehen ist, so dass kaum Spannung entstehen kann, da man ja alles schon im Voraus weiß. Ein bisschen verwirrend waren auch die vielen Nebencharaktere, die es neben den Protagonisten Pum und Yannick gab. Dazu gehören nicht nur deren Eltern und Geschwister, sondern auch zahlreiche weitere Personen, von denen man sich unmöglich jeden Namen merken kann und die teilweise auch nicht weiter wichtig für die Handlung sind. Beim lesen wurde mir sehr schnell bewusst, dass die Zielgruppe sich eher an Kinder richtet. Mich konnte das Buch also leider nicht überzeugen. Ich denke aber, dass es jüngeren Lesern sehr gut gefallen könnte. Von mir gibt es deswegen also eine Leseempfehlung an Kinder von etwa 9-13 Jahren.

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  • Große Empfehlung für diese tolle Geschichte!

    Vertauscht
    merlin78

    merlin78

    Die 13-jährige Pum ist glücklich, sie lebt mit ihrer Familie in Amsterdam, hat viele Freunde und genießt ihr Leben einfach in vollen Zügen … Bis ihre Eltern ihr an ihrem Geburtstag eröffnen, dass sie gar nicht ihre Eltern sind. Sie wurde bei der Geburt vertauscht! Ebenfalls an ihrem 13. Geburtstag erfährt die junge Yannick, dass auch sie nicht die Tochter ihrer Eltern ist. Das wirft sie vollkommen aus der Bahn. Sie fühlt sich unverstanden, bis sich Pum plötzlich bei ihr meldet. Zwei Mädchen, die vor 13 Jahren vertauscht worden sind. Heute sollen sie entscheiden, bei welcher Familie sie leben wollen. Doch vielmehr beschäftigen sie die Fragen, wo gehöre ich eigentlich hin? War alles eine Lüge? Werde ich überhaupt geliebt? Der Leser des Werks darf auf humorvolle, aber auch sehr dramatische Weise miterleben, wie zwei junge Menschen versuchen, ihren Platz im Leben zu finden. Auf 185 Seiten wird in dem Buch „Vertauscht“ eine eigentlich sehr traurige Geschichte aufrichtig beschrieben. Doch Autorin Fiona Rempt verzichtet auf die nur düsteren Aspekte und bringt durch die Darstellung in Tagebuchform alle Gedanken und Gefühle der beiden Mädchen auf den Punkt. Glücklicherweise sind Beide so clever, dass sie ihren Eltern ein Schnippchen schlagen können. Denn Pum und Yannick nehmen ihre Zukunft in die eigenen Hände. Beim Lesen wird sofort deutlich, wie emotionsreich die Tagebucheinträge verfasst sind. Durch eine sehr bildliche und lebendige Erzählweise fällt es ganz leicht, sich auf die Mädchen einzulassen und sich in ihre Situation hineinzufinden. Die Wut, Trauer und gleichzeitig auch Freude wird auf beiden Seiten herrlich in Szene gesetzt. Die Geschichte liest sich ganz einfach, denn Fiona Rempt verwendet eine moderne und jugendliche Sprache, die verständlich und glaubwürdig erscheint. Durch die zarte Freundschaft, die Pum und Yannick zueinander aufbauen, wird in eine ideale Richtung gelenkt, die für den Leser deutlich macht, in welche Weise sich die Geschichte verändern wird. Zunächst sehr traurig und verwirrt, doch später voller Zuversicht, wird hier die Erzählung in eine passende Form gebracht. Fazit: Die Geschichte ist lebendig, authentisch und bewegend. Es bereitet Freude, die dramatischen Ereignisse mitzuerleben und sich auf die Erlebnisse der beiden jungen Protagonistinnen einzulassen. Pum und Yannick bestechen durch ihre ehrliche Art und bringen mit ihren Worten Schwung und Dynamik in die Handlung. Trotz des schweren Themas, wird hier positiv in die Zukunft geblickt. Ein Buch, das aufbaut und zum Nachdenken animiert. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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    • 2
    parden

    parden

    14. September 2014 um 08:15