Fiona Robinson

 5 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Ada Lovelace und der erste Computer, Whale Shines und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Fiona Robinson

Ada Lovelace und der erste Computer

Ada Lovelace und der erste Computer

 (3)
Erschienen am 21.09.2017
What Animals Really Like

What Animals Really Like

 (0)
Erschienen am 06.07.2011
Whale Shines

Whale Shines

 (0)
Erschienen am 05.11.2013

Neue Rezensionen zu Fiona Robinson

Neu
Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "Ada Lovelace und der erste Computer" von Fiona Robinson

Es war einmal ein kleines Mädchen mit einer hochfliegenden Idee ..
Bellis-Perennisvor einem Jahr


Ada Lovelace, die Tochter Lord Byrons, gilt als Erfinderin der ersten Computerprogramme, lange bevor es Computer in unserem Sinne gab.


Wer war sie also? Was hat sie bewogen, über mathematische Probleme nachzudenken?


Adas Vater, der unzuverlässige Dichter Lord Byron, hat sich kurz nach ihrer Geburt von seiner Frau, der reichen Mathematikerin Anna Isabelle Milbanke getrennt. Um zu verhindern, dass Ada ähnliche Flausen im Kopf hat, wie ihr Vater, ist Lyrik im Hause Lovelace streng verboten. Mathematik und Musik (die ja verwandt miteinander sind) sowie Französisch sind erlaubt. Die Mutter ist unerbittlich und sperrt ihre Tochter auch schon mal zur Strafe in eine Besenkammer. Schwarze Pädagogik nennt man das.
Während einer schweren Masernerkrankung, deren Auswirkung, die Heranwachsende drei Jahre mehr oder weniger ans Bett fesselt, entwickelt Ada ihre Liebe zur Mathematik.


Nach der Genesung wird sie, der Zeit entsprechend, in die Gesellschaft eingeführt und begegnet nicht nur ihrem zukünftigen Ehemann, sondern auch berühmten Wissenschaftlern. So zählen Michael Faraday und Charles Babbage sowie die Mathematikerin Mary Faifax Sommerville zu ihren Freunden.


Für den Erfinder Babbage entwickelt sie den Algorithmus seiner "Differenzmaschine" weiter. Die Erfindung ist nicht ganz neu. Bereits 1801 hat Joesph-Marie Jacquard die Lochkarten-Methode für den dampfbetriebenen Webstuhl erfunden. 
Neu ist, dass Ada als erste erkennt, was diese "analytische Maschine" zu leisten vermag, wenn sie richtig gefüttert wird.


Leider stirbt Ada schon mit 36 Jahren und ihre Idee wird erst 100 Jahre später wieder aufgegriffen. Trotzdem muss man Ada Lovelace als "Mutter des Computers" bezeichnen. Ohne ihren scharfen analytischen Verstand, hätten die Computer vermutlich erst viel später ihren Siegeszug angetreten.


Meine Meinung: 


Ein tolles Buch, dass nicht nur für Kinder interessant sein dürfte. Die Illustrationen sind von hohem Niveau. EIn wenig erinnern sie mich an das legendäre Cover "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" der Beatles.
Fast zu schade, um das Buch unserer kleinen Nachbarin zu schenken.


Fazit:


Eine Hommage an eine tolle Frau! Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.





Kommentare: 2
11
Teilen
Buchraettins avatar

Rezension zu "Ada Lovelace und der erste Computer" von Fiona Robinson

Ein Kunstwerk im Bilderbuchbereich. Ein Bilderbuchsachbuch, das Neugier weckt
Buchraettinvor einem Jahr

Das Buch ist kein reines Bilderbuch für kleine Kinder. Das Buch ist für mich eher eine Art Kunstwerk, eine Biographie im Bilderbuchformat über eine beeindruckende Frau, die die erste Computerprogrammiererin der Welt war und das Anfang des 19. Jahrhunderts.
Den Einband des Bilderbuches bilden Lochkarten. Diese wurden bei den ersten Computern benutzt. Ich fand es auch als erwachsener Leser unheimlich interessant zu erfahren, wie eine Frau, die 1815 geboren wurde dazu kam, die erste Programmiererin der Welt zu werden.
Die Geschichte wird in kurzen Textbausteinen erzählt, wie in einer Art Biographie.
Sie beginnt mit den beiden Eltern von Ada. Ihr Vater ein Schriftsteller, die Mutter, eine Mathematikerin. Sie trennen sich kurz nach der Geburt von Ada und diese erhält sehr viel Unterricht, vor allem in der Mathematik. Ada faszinierten schnell die ganzen Maschinen, die es zu dieser Zeit gab und die neu entwickelt wurden.
Wie es nun dazu kam, dass sie Programmierung wurde, was es mit den Lochkarten im Innenband des Buches auf sich hat, das müssen die Leser hier herausfinden.
Übrigens, es lässt nicht nur Kinder neugierig werden auf die Geschichte dieser jungen Frau, sondern auch die erwachsenen Leser sollten Ausschau halten, nach einer weiteren Biographie, ich finde, das lohnt sich.
Zu den Zeichnungen- diese machen aus der Geschichte ein Kunstwerk im Bilderbuchbereich. Sie wirken lebendig, als ob sie von der Seite herausspringen würden. Besonders die Figuren haben einen ganz eigenen Stil. Und die Bilder erzählen die Geschichte, das mag ich auch sehr.
Hinten im Buch erfährt der interessierte Leser noch, wie diese Zeichnungen mit einer besonderen Technik entstanden sind und wer sich noch weiter mit Mathematik beschäftigen möchte, es gibt auch eine kleine Erklärung zu den „Bernoulli-Zahlen“.
Ein Kunstwerk im Bilderbuchbereich. Ein Bilderbuchsachbuch, das Neugier weckt, die Geschichte einer beeindruckenden Frau erzählt. Ein Hingucker im Buchregal mit wundervollen Zeichnungen.
Ein All- Age- Bilderbuch- vollste Leseempfehlung.

Kommentare: 1
24
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 3 Bibliotheken

Worüber schreibt Fiona Robinson?

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks