Ada Lovelace und der erste Computer

von Fiona Robinson 
5,0 Sterne bei3 Bewertungen
Ada Lovelace und der erste Computer
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Ein wunderbares Buch, das auch durch die eleganten Illustrationen besticht - fast zu schade, es herzuschenken

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Ein Kunstwerk im Bilderbuchbereich. Ein Bilderbuchsachbuch, das Neugier weckt, die Geschichte einer beeindruckenden Frau erzählt.

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Inhaltsangabe zu "Ada Lovelace und der erste Computer"

Ada Lovelace (1815–1852), Tochter des Dichters Lord Byron und einer Mathematikerin, beschäftigt sich schon früh mit Mathematik. Das fantasievolle Mädchen begeistert sich für die technischen Erfindungen der Industrialisierung und lernt mit 16 Charles Babbage kennen, den Erfinder der »Analytical Machine«. Für diesen Vorläufer des modernen Computers entwickelt Ada ein komplexes Programm und gilt so als erste Programmiererin der Welt. Diese Bilderbuchbiografie ist das fesselnde Porträt einer Frau, die in Zahlen das kreative Potenzial gesehen hat.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783957280442
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:0 Seiten
Verlag:Knesebeck
Erscheinungsdatum:21.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Bellis-Perenniss avatar
    Bellis-Perennisvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch, das auch durch die eleganten Illustrationen besticht - fast zu schade, es herzuschenken
    Es war einmal ein kleines Mädchen mit einer hochfliegenden Idee ..


    Ada Lovelace, die Tochter Lord Byrons, gilt als Erfinderin der ersten Computerprogramme, lange bevor es Computer in unserem Sinne gab.


    Wer war sie also? Was hat sie bewogen, über mathematische Probleme nachzudenken?


    Adas Vater, der unzuverlässige Dichter Lord Byron, hat sich kurz nach ihrer Geburt von seiner Frau, der reichen Mathematikerin Anna Isabelle Milbanke getrennt. Um zu verhindern, dass Ada ähnliche Flausen im Kopf hat, wie ihr Vater, ist Lyrik im Hause Lovelace streng verboten. Mathematik und Musik (die ja verwandt miteinander sind) sowie Französisch sind erlaubt. Die Mutter ist unerbittlich und sperrt ihre Tochter auch schon mal zur Strafe in eine Besenkammer. Schwarze Pädagogik nennt man das.
    Während einer schweren Masernerkrankung, deren Auswirkung, die Heranwachsende drei Jahre mehr oder weniger ans Bett fesselt, entwickelt Ada ihre Liebe zur Mathematik.


    Nach der Genesung wird sie, der Zeit entsprechend, in die Gesellschaft eingeführt und begegnet nicht nur ihrem zukünftigen Ehemann, sondern auch berühmten Wissenschaftlern. So zählen Michael Faraday und Charles Babbage sowie die Mathematikerin Mary Faifax Sommerville zu ihren Freunden.


    Für den Erfinder Babbage entwickelt sie den Algorithmus seiner "Differenzmaschine" weiter. Die Erfindung ist nicht ganz neu. Bereits 1801 hat Joesph-Marie Jacquard die Lochkarten-Methode für den dampfbetriebenen Webstuhl erfunden. 
    Neu ist, dass Ada als erste erkennt, was diese "analytische Maschine" zu leisten vermag, wenn sie richtig gefüttert wird.


    Leider stirbt Ada schon mit 36 Jahren und ihre Idee wird erst 100 Jahre später wieder aufgegriffen. Trotzdem muss man Ada Lovelace als "Mutter des Computers" bezeichnen. Ohne ihren scharfen analytischen Verstand, hätten die Computer vermutlich erst viel später ihren Siegeszug angetreten.


    Meine Meinung: 


    Ein tolles Buch, dass nicht nur für Kinder interessant sein dürfte. Die Illustrationen sind von hohem Niveau. EIn wenig erinnern sie mich an das legendäre Cover "Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band" der Beatles.
    Fast zu schade, um das Buch unserer kleinen Nachbarin zu schenken.


    Fazit:


    Eine Hommage an eine tolle Frau! Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.





    Kommentare: 2
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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Kunstwerk im Bilderbuchbereich. Ein Bilderbuchsachbuch, das Neugier weckt, die Geschichte einer beeindruckenden Frau erzählt.
    Ein Kunstwerk im Bilderbuchbereich. Ein Bilderbuchsachbuch, das Neugier weckt

    Das Buch ist kein reines Bilderbuch für kleine Kinder. Das Buch ist für mich eher eine Art Kunstwerk, eine Biographie im Bilderbuchformat über eine beeindruckende Frau, die die erste Computerprogrammiererin der Welt war und das Anfang des 19. Jahrhunderts.
    Den Einband des Bilderbuches bilden Lochkarten. Diese wurden bei den ersten Computern benutzt. Ich fand es auch als erwachsener Leser unheimlich interessant zu erfahren, wie eine Frau, die 1815 geboren wurde dazu kam, die erste Programmiererin der Welt zu werden.
    Die Geschichte wird in kurzen Textbausteinen erzählt, wie in einer Art Biographie.
    Sie beginnt mit den beiden Eltern von Ada. Ihr Vater ein Schriftsteller, die Mutter, eine Mathematikerin. Sie trennen sich kurz nach der Geburt von Ada und diese erhält sehr viel Unterricht, vor allem in der Mathematik. Ada faszinierten schnell die ganzen Maschinen, die es zu dieser Zeit gab und die neu entwickelt wurden.
    Wie es nun dazu kam, dass sie Programmierung wurde, was es mit den Lochkarten im Innenband des Buches auf sich hat, das müssen die Leser hier herausfinden.
    Übrigens, es lässt nicht nur Kinder neugierig werden auf die Geschichte dieser jungen Frau, sondern auch die erwachsenen Leser sollten Ausschau halten, nach einer weiteren Biographie, ich finde, das lohnt sich.
    Zu den Zeichnungen- diese machen aus der Geschichte ein Kunstwerk im Bilderbuchbereich. Sie wirken lebendig, als ob sie von der Seite herausspringen würden. Besonders die Figuren haben einen ganz eigenen Stil. Und die Bilder erzählen die Geschichte, das mag ich auch sehr.
    Hinten im Buch erfährt der interessierte Leser noch, wie diese Zeichnungen mit einer besonderen Technik entstanden sind und wer sich noch weiter mit Mathematik beschäftigen möchte, es gibt auch eine kleine Erklärung zu den „Bernoulli-Zahlen“.
    Ein Kunstwerk im Bilderbuchbereich. Ein Bilderbuchsachbuch, das Neugier weckt, die Geschichte einer beeindruckenden Frau erzählt. Ein Hingucker im Buchregal mit wundervollen Zeichnungen.
    Ein All- Age- Bilderbuch- vollste Leseempfehlung.

    Kommentare: 1
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    milasuns avatar
    milasunvor 7 Monaten

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