Fiona Shaw

 4.3 Sterne bei 21 Bewertungen
Autor von Der Honiggarten, Tell it to the Bees und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Fiona Shaw

Cover des Buches Der Honiggarten9783426506813

Der Honiggarten

 (20)
Erschienen am 03.02.2011
Cover des Buches Tell it to the Bees9781906994075

Tell it to the Bees

 (1)
Erschienen am 01.04.2010
Cover des Buches A Stone's Throw9781846688324

A Stone's Throw

 (0)
Erschienen am 01.04.2013

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Rezension zu "Der Honiggarten" von Fiona Shaw

So zart wie das Summen der Bienen, so wichtig wie ihre Existenz
PeggyLanghansvor 8 Monaten

Wäre ich nicht zufällig über die Filmwerbung ins Kino geleitet worden, wäre diese wertvolle Literatur nicht in meinen Fokus geraten.

Auch ist das Buch nicht mehr in der deutschen Übersetzung erhältlich, was äußerst bedauerlich ist.

So beziehen sich meine folgenden Worte auf die englische Originalversion, die ich mit Hochgenuss gelesen habe.

Die Geschichte der Begegnung zweier Frauen unterschiedlicher Herkunft aus der Sicht des zehnjährigen Charlie geschildert, ist die Geschichte einer großen Liebe im kleinbürgerlichen Milieu. Sie ist in einer Stadt in Schottland zu Beginn der 50er Jahre angesiedelt, ist jedoch in ihrer Problematik noch ebenso aktuell.

Mit wortgewandten, intensiven sprachlichen Bildern gelingt es der Autorin, tief in ihre Charaktere einzutauchen und deren Innenwelt für den/die Leser/in erlebbar zu machen. Ihre detailgenauen Schilderungen erwecken die beschriebene Landschaft, ihre Bewohner und deren Lebenssituationen zu äußerst bewegenden und berührenden Eindrücken.

Mutig entscheiden sich die Liebenden für ihre Liebe und ein Zusammensein entgegen aller herrschenden Widersprüche und Normen. Konsequent erscheint so auch das Ende des Buches, das vom filmischen Ende und dessen Umsetzung massiv abweicht. Damit steht es auch für ein modernes Bild der Frau, die selbstbewusst ihren Weg geht, zu sich steht und sich dafür einsetzt.


Ich wünsche mir mehr solch wunderbarer Literatur von solch herausragenden, intelligenten Schriftstellerinnen, wie Fiona Shaw es ist, in dieser Zeit.

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Rezension zu "Tell it to the Bees" von Fiona Shaw

So zart wie das Summen der Bienen, so wichtig wie ihre Existenz
PeggyLanghansvor 8 Monaten

Wäre ich nicht zufällig über die Filmwerbung ins Kino geleitet worden, wäre diese wertvolle Literatur nicht in meinen Fokus geraten.

Auch ist das Buch nicht mehr in der deutschen Übersetzung erhältlich, was äußerst bedauerlich ist.

So beziehen sich meine folgenden Worte auf die englische Originalversion, die ich mit Hochgenuss gelesen habe.

Die Geschichte der Begegnung zweier Frauen unterschiedlicher Herkunft aus der Sicht des zehnjährigen Charlie geschildert, ist die Geschichte einer großen Liebe im kleinbürgerlichen Milieu. Sie ist in einer Stadt in Schottland zu Beginn der 50er Jahre angesiedelt, ist jedoch in ihrer Problematik noch ebenso aktuell.

Mit wortgewandten, intensiven sprachlichen Bildern gelingt es der Autorin, tief in ihre Charaktere einzutauchen und deren Innenwelt für den/die Leser/in erlebbar zu machen. Ihre detailgenauen Schilderungen erwecken die beschriebene Landschaft, ihre Bewohner und deren Lebenssituationen zu äußerst bewegenden und berührenden Eindrücken.

Mutig entscheiden sich die Liebenden für ihre Liebe und ein Zusammensein entgegen aller herrschenden Widersprüche und Normen. Konsequent erscheint so auch das Ende des Buches, das vom filmischen Ende und dessen Umsetzung massiv abweicht. Damit steht es auch für ein modernes Bild der Frau, die selbstbewusst ihren Weg geht, zu sich steht und sich dafür einsetzt.

Ich wünsche mir mehr solch wunderbarer Literatur von solch herausragenden, intelligenten Schriftstellerinnen, wie Fiona Shaw es ist, in dieser Zeit.

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Rezension zu "Der Honiggarten" von Fiona Shaw

"Der Honiggarten" von Fiona Shaw
Jacynthevor 6 Jahren

Klappentext


Ein kleiner Ort in England in den 50er Jahren. Stundenlang streift der kleine Charlie durch das Städtchen und beobachtet aufmerksam seine Umgebung - und er liebt seine Mutter Lydia abgöttisch. Durch ihren Sohn lernt Lydia die Ärztin Jean kennen, die ihr eine völlig neue Welt eröffnet. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine intensive Freundschaft, und fasziniert entdcjt Charlie, dass seine Mutter, die von seinem unberechenbaren Vater verlassen wurde, lebensfroh und fröhlich sein kann. In seiner offenen und unschuldigen Art teilt er sein Glück auch anderen mit - und ahnt nicht, dass er damit eine Lawine ins Rollen bringt ...


Meine Meinung


Anfangs war ich mir sicher, dem Buch am Ende die volle Punktzahl geben zu können. Es passte einfach alles: die Zeit sprach mich an und der Klappentext versprach eine spannende Geschichte über Frauen in der Gesellschaft. Der Roman ist auch gut gelungen aber ich finde, dass es zu lange dauert, bis alles in Fahrt kommt. Die Schilderungen sind schön und angenehm zu lesen, weshalb ich mich auch nicht gelangweilt habe, aber der rote Faden verwischt einfach ein wenig, was ich Schade finde. Erst in der Mitte ist erkennbar, in welche Richtung die Geschichte verlaufen wird. Die Lösung des Konflikts am Ende erschien mir auch ein wenig... plump, irgendwie an den Haaren herbei gezogen, auch wenn von Anfang an auf darauf hingearbeitet wurde. 
Besonders gut hat mir die Schilderung des Lebens einer Frau in der Gesellschaft der 50er Jahre gefallen. Sie ist sehr authentisch und man ist umso erleichterter, in der heutigen Zeit geboren worden zu sein. Andererseits sind auch die romantischen Seiten dieser Zeit beschrieben, so dass in dem Buch ein schönes Gleichgewicht herrscht. Auch die Gefühlswelt des kleinen Charlie, der langsam zum Mann wird, kommt nicht zu kurz und verleiht dem Roman entscheidendes Flair. Über das Leben einer Hausärztin im England dieser Zeit sowie über Bienenzüchtung hat sich die Autorin gut informiert, wie sie in ihrer Danksagung erwähnt. Sie versteht es, mit Worten Bilder zu schaffen und den Leser zu entführen. Für diesen Roman vergebe ich 4 von 5 Wolken und empfehle in wärmstens weiter. Perfekt für lange Sommerabende!
Ich möchte noch anmerken, dass ich den Originaltitel "Tell it to the Bees" passender finde, als die Übersetzung. Die Bienen in Jeans Garten sind der Kern der Geschichte und Jean verrät Charlie, dass man den Bienen jedes Geheimnis zu flüstern könne. Sie würden zuhören und es in sich bewahren. Deshalb fände man auf dem Honig eine schaumige Schicht. Dieser Schaum enthält die den Bienen anvertrauten Geheimnisse und verpufft schlielich an der Oberfläche. Eine schöne Vorstellung, auch wenn ich keinen Honig esse ;)

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