Fiona Winter Liebster Mitbewohner

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Inhaltsangabe zu „Liebster Mitbewohner“ von Fiona Winter

Das Buch hatte ich leider viel zu schnell auagelesen! Toll geschrieben!

— Starlight1412

Nette junge Liebesgeschichte mit spritzigen Dialogen und einer etwas anderen Duschszene.

— KristinBSword
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  • Die Kurve gekriegt

    Liebster Mitbewohner

    KristinBSword

    20. May 2014 um 21:41

    Anfangs bin ich mit Maja überhaupt nicht warm geworden. Etwa die ersten 25 % des Buchs war sie mir fürchterlich unsympathisch, weil sie so egoistisch rüberkam. Was natürlich besonders schwierig war, da die Geschichte ja allein aus ihrer Sicht geschrieben ist. Außerdem mag ich Bücher nicht so gerne, in denen die Prota sich gleich zu Anfang von ihrem Freund trennt oder, wie in diesem Fall, umgekehrt. Hab ich womöglich schon zu oft gelesen. Jedenfalls war ich schon kurz davor, das Buch einfach wieder von meinem Kindle zu löschen; stattdessen habe ich dann aber erst einmal nur ein paar Seiten quer gelesen. Zum Glück, denn irgendwann hat mich die Geschichte von Maja und Felix dann doch noch gepackt. Die Szenen, die die beiden zusammen hatten, waren einfach immer toll, diese Dialoge! So ein bisschen erinnern mich die beiden an das Paar aus "Kirschroter Sommer" mit ihrem ewigen Gezanke . Bloß dass mir Maja am Schluss wesentlich sympathischer war als Carina Bartschs Emily. Und es hier nicht mit der Fäkal- und Vulgärsprache übertrieben war. Jedenfalls habe ich den Eiertanz der beiden sehr genossen. Und zum Ende hin (das mir allerdings nicht so hundertprozentig gefallen hat), hatten sich beide Protagonisten total in mein Herz geschlichen und vor allem habe ich die Seiten regelrecht verschlungen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht und wann sie sich endlich küssen/kriegen/was auch immer. Auch die Nebenfiguren mochte ich gern, sie waren nicht übertrieben stereotyp, sondern man hatte das Gefühl, dass sie neben der Geschichte ein eigenes Leben haben - was das Ganze gleich runder machte. Insgesamt ein schönes Ensemble, von dem jeder seine eigene Motivation mitbrachte, und mich mit mancher unerwarteten Seiten überrascht hat. Der Schreibstil ist relativ einfach, leider auch ab und an mit ein paar Schreibfehlern, lässt sich aber dennoch gut und flüssig lesen. Außerdem mag ich den Humor der Autorin. Vorhersehbar war die Geschichte natürlich insoweit, dass man gleich wusste, dass und wer da am Ende zusammen kommt. Wobei ich zwischenzeitlich echt dachte, das mit Daniel und Elena könnte was werden. Aber nachdem ich dann die Szene zwischen Steffen und Maja gelesen hatte, war ich absolut damit einverstanden, dass es nicht so kam. Bei Maja und Felix hingegen bestanden von Anfang an keine Zweifel. Die Duschszene fand ich auch echt toll. Ein Remake davon wäre vielleicht sogar was für ein zufriedenstellenderes Ende gewesen. Hätte mir jedenfalls gefallen. Insgesamt gebe ich wohlwollend vier Sterne.

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