Fiona Winther

 4 Sterne bei 3 Bewertungen
Autorenbild von Fiona Winther (©(c) Katharina Schiffl)

Lebenslauf

Schon als Jugendliche empfand Fiona Winther große Lust am Erzählen. Sie ist seit ihrem 20. Lebensjahr als dystopische Schriftstellerin tätig. Für ihren neuesten Dystopie-Roman betrieb sie fünf Jahre lang intensive Recherche. Die Nachforschungen führten sie von Forschungs- und Dokumentationszentren über etliche Museen zum Thema Holocaust und Juden, bis zum Konzentrationslager in Mauthausen und nach Berlin. Aus dieser Untersuchung resultierte schließlich die Idee zu »Zehn Leben – Die Krieger«.

2015 erschien ihr autobiografisches Buch: »Wie Schicksalsschläge zu bewältigen und zu verarbeiten sind«. Mit ihrem Engagement für Menschen in Ausnahmesituationen wurde sie 2015 zur Frau des Jahres nominiert.  Fiona Winther wurde in Linz geboren und lebt heute mit ihrem Mann und ihren vier Katzen in der Nähe von Wien. Sie ist im Bereich Marketing und Kommunikation tätig.

Botschaft an meine Leser

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Fünf Jahre hab ich für dieses Buch recherchiert. Ich habe mir die Frage gestellt - kann es wieder passieren? Kann es zu einem 3. Weltkrieg kommen und wie könnte es passieren? Und vorallem - beginnen die Menschen zu vergessen? 

Mit dem Einmarsch der Russen in die Ukraine waren diese Fragen nicht mehr ganz so dystopisch. Ist die Welt noch zu retten? Kann die Existenz der Menschheit gesichert werden? Ist es bereits zu spät?


Alle Bücher von Fiona Winther

Cover des Buches Zehn Leben - Die Krieger (ISBN: 9783991297086)

Zehn Leben - Die Krieger

(3)
Erschienen am 01.06.2022

Neue Rezensionen zu Fiona Winther

Cover des Buches Zehn Leben - Die Krieger (ISBN: 9783991297086)
C

Rezension zu "Zehn Leben - Die Krieger" von Fiona Winther

c.bookscorner
Brandaktuelle Dystopie


Die Handlung beginnt in der Vergangenheit, wir Leser*innen begleiten die Protagonisten zu ein paar historischen Ereignissen, die die Autorin geschickt für ihre Handlung verwendet hat. Danach geht es in die Gegenwart. Und ab da hatte ich ehrlich gesagt ein paar Probleme, mich zurecht zu finden. Es waren mir am Anfang zu viele Personen und Details, an die ich mich nicht immer sofort erinnern konnte. Ab und an musste ich daher ein wenig zurückblättern. 

Die Idee der Dystopie ist sehr gelungen. Die Autorin bewies eine große Fantasie und baute sich geschickt ein System auf, welches auf mich als Leserin authentisch wirkte. Ein schleichender Prozess, der sich Stück für Stück entwickelte. Und brandaktuell! Mich regte die erschaffene Dystopie auf jeden Fall zum Nachdenken an.

Meine größte Kritik ist der Schreibstil. Er war meiner Meinung nach sehr nüchtern, sachlich und meines Erachtens nach manchmal zu trocken. Die Geschichte ist größtenteils rasant, spannend, aber trotzdem konnte sie mich aufgrund des Schreibstils leider nicht dauerhaft fesseln. Dementsprechend habe ich auch eine Weile für das Buch gebraucht.

Die Charaktere haben mir soweit gut gefallen, sie waren authentisch gestaltet. 

Das Ende wiederum ist wesentlich anders, als man es vermutlich erwarten würde, aber im Endeffekt passt es gut. Sicherlich könnte es manchen Lesern nicht gefallen, aber ich fand es sehr gut gelungen. 


Eine klasse Idee, welche geschichtliche Fakten gut eingebaut hat, aber ein sehr nüchterner Schreibstil. 

3,75/5 ⭐

Cover des Buches Zehn Leben - Die Krieger (ISBN: 9783991297086)
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Rezension zu "Zehn Leben - Die Krieger" von Fiona Winther

black_cat595
Spannend und interessant

Story:

Die Geschichte dreht sich um eine Organisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Böse, dass die Welt bedroht zu bekämpfen. Sie hatten ihren ersten großen Einsatz im zweiten Weltkrieg. In dieser Zeit wurde ein Mittel erfunden, dass ihnen stärkere körperliche Fähigkeiten und ein längeres Leben ermöglichte. Seit dieser Zeit kämpfen sie unermüdlich. Sie leben gemeinsam in einer Gruppe von zwölf Erwählten und haben viel mit einer gegnerischen Gruppierung zu tun, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgt. Als eine junge und schwer kranke Frau mit in die Geschehnisse hineingezogen wird, beginnt die Geschichte so richtig.

Die Geschichte ist spannend und gut durchdacht.

Charaktere:

Die Charaktere wurden gut vorstellbar dargestellt. Sie sind interessant und können überzeugen. Sie handeln stets ihres Charakters entsprechend und haben eine interessante Hintergrundgeschichte, die teilweise auch miterlebt wird.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist angenehm und führt gut durch die Geschichte. Diese wird aus der Perspektive verschiedener Charaktere erzählt. Die entsprechenden Abschnitte werden nicht markiert, allerdings hat man stets ein gutes Gefühl aus welcher Sicht die Geschichte betrachtet wird.


Eine interessante Geschichte, die mir einige schöne Lesestunden gebracht hat.

Cover des Buches Zehn Leben - Die Krieger (ISBN: 9783991297086)
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Rezension zu "Zehn Leben - Die Krieger" von Fiona Winther

Rajet
Kann ein 3.Weltkrieg verhindert werden!

Der Schreibstil war gut zu lesen, flüssig und verständlich, spannungsreich.

Das Cover ist hell gehalten, man sieht leicht verschwommen eine Pupille und darin eine Ratte, was es damit auf sich hat erfährt man im Roman. Passt gut dazu und gibt etwas die Handlung wieder.

Der Klappentext macht neugierig auf einen interessanten Mix von Dystopie, Mystery und Thriller.

Fazit:

Wir treffen auf eine geheime Organisation (den Circle), die sich in der Vergangenheit das Ziel gesetzt hatte, den 2.Weltkrieg zu beenden und Hitler zu stoppen. Ihre wichtigste Waffe ist ein altes militärisches Geheimprojekt, eine Substanz die Soldaten unnatürlich resistent macht.

Jahrzehnte später gibt es Zeichen in Israel die darauf hindeuten das dort in einem Forschungslabor an einer ähnlichen Substanz geforscht wird. Dahinter steckt ein gefährlicher Mann (Auftraggeber), der Hitler Pläne für eine Weltherrschaft umsetzen will und zu Ende führen will. Ein Wahnsinniger, der eine Armee aufbauen will, die nicht angreifbar ist, um alle aktuellen Regierungen stürzen zu können und eine neue Welt, in der natürlich der Herrscher ist, zu erschaffen. 

Für Julian Koshien und den Circle beginnt ein Wettkampf um den einzigen Menschen, bei dem das experimentelle Mittel Wirkung zeigt – die unheimliche Siedah Stevenson.

Roman die vom 2.Weltkrieg und Hitler handeln haben es relativ schwer bei mir, auch Thriller sind nicht unbedingt mein Lesestoff. Die Idee mit der Substanz und ihre Auswirkungen fand ich interessant, auch deren Begrenzung an Soldaten (Kriegern) und der Langzeitentwicklung. Auch die Entwicklungen einer Weltherrschaft – einer Gefahr, die mir im Moment bei den allgemeinen Entwicklungen klar vor Augen steht und im Rahmen des Möglichen liegt. Denn durch die enormen Summen von Geld mit den hantiert wird und es eigentlich kein Gegenwert (stofflich) gibt, alle Regierungen in die Schulden treibt. Die Abhängigkeit von Energielieferungen und Nahrung weltweit sind ein weiteres Manko, was gerade in Kriegszeiten eine gewaltige Auswirkung auf die Weltgemeinschaft hat – begünstigt eine solche Situation enorm. Jetzt noch ein charismatischer und skrupelloser Anführer, dann sind wir da, wo wir schonmal waren – nur weltweit. Ein Szenario das Angst macht – wenigstens mir!

Nur durchgängig konnte mich der Roman nicht packen, es gab immer wieder mal Bereiche, die mir nicht so interessant vorkamen, wie gesagt das kann auch am Genre Thriller liegen als Fantasy Leser ist man anderes gewöhnt, andere Leser*innen fänden es vielleicht packend. 

Die Protagonisten haben mir gut gefallen, vor allen Dingen die Circle Mitglieder und auch Siedah, die sich erst in die neue Situation einfinden musss. Klar, dass Rufus Brock hier der Böse ist und auch mit seinen Regenten uncharmant umgeht. Und das Ende wirkt, als ob noch ein Band geschrieben werden müsste – etwas unbeendet – für meine Begriffe.

Alles in allem vergebe ich 4 Sterne für den Roman.

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