Fiona Wood Wilder Sommer

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Inhaltsangabe zu „Wilder Sommer“ von Fiona Wood

Seit Sibylla denken kann, steht sie im Schatten ihrer besten Freundin Holly. Aber als sie zufällig das Gesicht einer Werbekampagne wird, interessieren sich auf einmal alle für sie. Sogar Ben, für den sie schon lange schwärmt. Doch da ist auch noch Michael, Sibs Freund aus Kindertagen, der ganz offensichtlich in sie verliebt ist. Und sich auf einmal großartig mit Lou versteht, die neu in der Klasse ist. Es braucht einen ganzen Sommer, bis Sib herausfindet, wer ihre Freunde sind und wer sie wirklich ist.

Grauenhafter Klatsch, den jeder schonmal gelesen hat!

— Florah
Florah

Eigentlich tolles Buch, nur Holly ist unfassbar unsympathisch & der Vergleich mit John Green passt einfach nicht.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Nettes Buch ♥

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Schöne Idee, aber nicht so gut umgesetzt... die Charaktere nerven einen.

— Phine27
Phine27

"Wilder Sommer" passt für dieses Buch wirklich perfekt!

— Jemasija
Jemasija

Wunderschönes Buch! Sollte jeder Fan von John Green meiner Meinung nach gelesen haben

— HoroSoul
HoroSoul

so wild, schön und emotional

— Yagmur
Yagmur

Berührend und fesselnd. Habe es verschlungen - auch wenn man das Ende noch besser hätte ausbauen können.

— elaines_beauty
elaines_beauty

Ein sehr schönes, 'wahres' Jugendbuch um Freundschaft und das Leben in der Wildnis :)

— maristicated
maristicated

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  • Echt enttäuschend!

    Wilder Sommer
    Florah

    Florah

    03. August 2015 um 15:50

    Durch eine Werbekampagne wird Sibylla beliebt und steht zum ersten Mal nicht so sehr im Schatten ihrer "besten" Freundin Holly. Mit der Schule müssen sie sich selbst und den anderen in einem Outdoor-Camp stellen, wo sie auch das mysteriöse Mädchen Lou kennenlernen, die um ihren verstorbenen Freund trauert. Doch Sib hat nun mit ihrer Beliebtheit neue Türen entdeckt und ist nun mit dem beliebtesten Jungen zusammen. So verliebt merkt sie gar nicht, wie Holly nach und nach ihre Beziehung zerstört... Eine nicht wirklich rührende Geschichte um Liebe und Freundschaft, denn: Wie kann man ein Buch mögen, in dem man nichtmal eine symphatische Person findet? Genau, gar nicht. Der Klappentext hört sich gut an, der Titel ebenfalls. Doch: Die Geschichte kennt man, zu viele detailierte Szenen, von denen man nichts wissen muss und schon gar nicht WILL! Fazit: Wenn man sich über ein Buch lustig machen will... voilà!

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  • Ich konnte Sibylla nicht leiden...

    Wilder Sommer
    Phine27

    Phine27

    06. October 2014 um 19:02

    Inhalt: Wie es an ihrer Schule Tradition ist, verbringt Sibylla mit ihrer Klasse neuen Wochen in der australischen Wildnis. Bei diesem Abenteuer sind natürlich auch ihre "beste" Freundin Holly, der Mädchenschwarm der Schule - Ben, ihr etwas seltsamer Freund aus Kindheitstagen - Michael und die geheimnisvolle Neue - Lou, dabei. Normalerweise steht Sibylla immer im Schatten ihrer besten Freundin Holly, doch kurz vor der Abreise ist sie in einer Parfümwerbung überall in Melbourne zu sehen. Dises Ereignis verändert alles und sogar Ben wird auf sie aufmerksam. Während des Outdoor-Camps muss Sibylla sich dann allerlei Herausforderungen stellen, die meistens mit ihren Gefühlen und Freundschaften zu tun haben. Gerade jetzt wo sie die Hilfe einer guten Freundin braucht, erkannt sie auf wen sie sich wirklich verlassen kann. Anfangs fand ich die Idee des Buches toll, vor allem der Schauplatz in der australischen Wildnis reizte mich. Anfangs fand ich das Buch auch noch ganz ok, aber dieses unscheinbare Mädchen das auf einmal in der Werbung auftaucht und dann das Interesse des Schulschwarms weckt, ist nicht so mein Ding. Außerdem konnte ich mit dem Charakter von Sibylla nicht warm werden, sie lässt sich alles gefallen wehrt sich nicht und kommt wie ein hilfloser Säugling rüber. Manchmal hatte ich während des lesens einfach Lust sie anzuschreien oder Holly die Augen auszukratzen. Im Gegensatz dazu steht Lou, hinter deren Geheimnis und Identität man erst nach und nach kommt. Sie ist verschlossen aber selbstbewusst, stellt sich den Herausforderungen und macht auch mal den Mund auf. Sie ist mir im Laufe des Buches immer sympathischer geworden. Leider zieht sich die Geschichte in der Mitte auch etwas hin und nichts passiert. Daher habe ich mich mehrmals zwingen müssen das Buch weiterzulesen.  Ich finde es eigentlich schade, denn aus der Geschichte hätte man viel mehr machen können. Aber ich konnte mit Sibylla als Hauptcharakter nichts anfangen... deshalb auch die wenigen Sterne. Vielleicht gefällt es euch aber auch besser!?  

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  • Für alle Fans von John Green!

    Wilder Sommer
    Jemasija

    Jemasija

    31. August 2014 um 01:04

    Als ich das Buch gesehen habe war ich erst etwas skeptisch da mir der Titel "Wilder Sommer" leider nicht zugesagt hat, doch daran sollte es nicht scheitern. Ohne weiter zu überlegen habe ich das Buch gekauft und noch am selben Tag angefangen. In dem Buch geht es um Sibylle und Lou. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von den beiden Mädels geschrieben, das macht es sehr abwechslungsreich. Beide können nämlich unterschiedlicher nicht sein...  Sibylle, die, die auf einem Plakat posiert und von einen auf den anderen Tag total beliebt ist, auf Partys eingeladen wird, Freundschaftsanfragen auf Facebook kriegt. Lou, sie ist still, muss verarbeiten was geschehen ist, kann aber nicht vergessen, doch man merkt, tief in ihr drin versteckt sich etwas was raus will. Eine Gemeinsamkeit haben die beiden aber, sie fahren beide ins Camp und dort werden sie sich öfter über den Weg laufen. Eine abenteuerliche Geschichte die so viel Charme und Humor besitzt das man eigentlich gar nicht aufhören möchte mit dem Lesen. Facettenreiche Charaktere und Emotionen die ich nicht erwartet habe. Leider nicht die vollen 4 Herzen da ich schwer in das Buch hereingefunden habe. Trotz dessen kann ich es euch nur ans Herz legen, es ist so toll! FazitFür alle Fans von John Green!

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  • eine schöne, sommerliche Lektüre

    Wilder Sommer
    Yagmur

    Yagmur

    18. July 2014 um 00:04

    Inhalt Sibylla verbringt mit ihrer Klasse neun Wochen in der australischen Wildnis. In der Zeit bekommt sie nicht nur ihren ersten Kuss von Ben Capaldi, dem gutaussehendsten Junge der Schule, sondern stürtzt sich auch noch in ein Gefühlschaos. Während sich Holly nicht gerade als Stütze erweist, findet sie mithilfe von Lou und Michael die Bedeutung der wahren Freundschaft. Meinung "Wilder Sommer" wird aus zwei Perspektiven erzählt, die aus Lou und Sibylla (Sib). So lernt man die beiden Charaktere intensiv kennen. Am meisten ist mir Lou ans Herz gewachsen, weil sie reifer wirkt und ich mich mir ihr gut identifizieren konnte als mit Sib, die hauptsächlich das Thema Jungs im Kopf hat, was gerade für junge Mädchen typisch ist. Sibylla ist ein naives, gutgläubiges Mädchen. Sie ist sehr vertrauensselig und lässt sich von Holly, ihrer angeblich besten Freundin, ausnutzen. Wenn Holly sich falsch verhält und ihre Hinterlistigkeit zeigt, versucht Sib Gründe für ihre Verhaltensweisen zu finden. Schließlich zeigt Sib Toleranz. Man kann lediglich sagen, dass Sib zu blind ist, Hollys wahren Charakter zu sehen. Und dies wirkt auf Sibs Leben und somit auch auf die Zeit in der australischen Wildnis. Es wird dem Leser deutlich gezeigt, wie Holly Sib manipuliert und sie so in falsche Wege führt. Kurz gesagt, Holly ist ein hinterhältiges, teuflisches Mädchen. Sie tut scheinheilig, obwohl sie alles andere als eine wahre Freundin ist. Sie steht gerne im Mittelpunkt und führt sich als eine Prinzessin auf. Darüber hinaus kommandiert sie alle herum, tut auf besser wisserich und gibt überall ihren Senf dazu. Doch Sib sieht sie als ihre beste Freundin an. Ihr wahres Gesicht erkennt sie erst zum Ende hin. Lou hingegen ist schweigsam und in sich verschlossen. Sie verhält sich erwachsener als alle anderen Mädchen. Sie freundet sich mit Michael, Sibs bester Freund, an. Aus allen anderen Schulkamaraden sieht sie Michael als Vertrauensperson und vertraut ihr so ihre Erfahrung, die sie machen musste, an. Nach einer tragischen Erfahrung sieht sie die Welt anders und bedeutsamer. Das zeigt sich in ihrer Wortwahl und Sprachgebrauch, die sich in ihren Tagebucheinträgen wiederspiegeln. Denn ihr Therapeut hat ihr empfohlen, über ihre Emotionen zu schreiben, was sich später hilfreich herausstellt. Betrachtet man die beiden Erzählperspektiven, ergeben sich einige Unterschiede. Während die Sicht aus Sib jugendlich und lebhaft wirkt, wirkt die aus Lou tiefgründig und emotional. Lou bringt mit ihrer Geschichte einen traurigen, ernsten Fad mit, während Sib mit ihrer für eine stimmungsvolle Unterhaltung sorgt. Beide stehen in einem gewissen Grad zueinander und passen sich gut an."Wilder Sommer" ist zwar mit seinen ca. 460 Seiten ein dickes Buch. Aber keine Seite hat mir das Gefühl gegeben, dass sie überflüssig wäre. Es lässt sich locker und schnell lesen. Ich habe jede Seite genossen und bin zum Schluss traurig gewesen, weil die Geschichte nun zu Ende gegangen ist. Lieblingszitat "Sehne dich nicht nach dem, was längst Vergangenheit ist." (S.303) Fazit "Wilder Sommer" ist eine wunderbare Jugendgeschichte – so wild, schön und emotional. Sie hat mir sommerliche Lesestunden beschert und mich herrlich unterhaltet.

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  • Gefühlschaos in der Wildnis

    Wilder Sommer
    elaines_beauty

    elaines_beauty

    13. July 2014 um 20:44

    Titel: Wilder Sommer Autor/in: Fiona Wood Originalausgabe: Wildlife Verlag: cbt Erschienen: Mai 2014 Story: In dem Buch geht es um Sibylla, eine australische Schülerin, die durch einen Job als Model auf einmal über viel mehr Ansehen unter ihren Mitschülern verfügt, sowie über die stille, schüchtern wirkende Lou. Inhalt: !Achtung Spoileralarm! Durch einen Job als Model, den ihr ihre Tante besorgte, ist Sibylla über Nacht in die Liga der Coolen aufgenommen worden. Doch nicht nur das: Der Junge, Ben, in den sie schon seit Ewigkeiten verliebt ist, küsste sie und die beiden werden ein Paar. Doch bald ebbt diese Phase der Beliebtheit wieder ab und der Modeljob gerät in Vergessenheit. Ab da wird auch ihre Beziehung zu Ben immer schwieriger. Er drängt sie, endlich mit ihm zu schlafen. Auch von ihrer angeblich besten Freundin Holly kann sie keine Hilfe erwarten. Diese versucht nämlich verzweifelt und durch alle erdenklichen Mittel beliebt zu bleiben. Die beiden beginnen zu streiten, Holly freundet sich mit beliebteren Mädchen an und setzt Sib dem öffentlichen Spott der anderen aus. Sibylla will das allerdings nicht wahrhaben, da sie glaubt, immer noch ihre kleine Freundin aus Kintertagen vor sich zu haben. Eine Einstellung, die ich unglaublich naiv finde, und die mir irgendwann einfach nur auf die Nerven ging.  Auf der anderen Seite lernt der Leser Lou besser kennen. Für mich zählt sie, hinter ihrer Fassade aus Schweigen, zu der Sorte Mädchen, die man unbedingt in seinem Freundeskreis haben sollte. Sie klug, witzig und unglaublich ironisch. Meiner Meinung nach ist sie der kleine Star des Buches, obwohl es eher so wirkt, als wäre Sib die Haupt-Protagonistin. Je mehr ich von ihr gelesen und über sie und ihre Vergangenheit erfahren habe, desto mehr habe ich sie in mein Herz geschlossen. Vor allem aber mag ich sie, weil sie einfach einen Scheiß darauf gibt, was andere von ihr denken, und einfach nur ihr Ding durchzieht. Das Ende der Geschichte ist, dass Ben und Sib sich trennen, Holly und sie ihre kaputte Freundschaft an den Nagel hängen und ohneeinander weitermachen. Obwohl Sib am Ende glücklich mit Lou und ihrem besten Freund Micheal befreundet ist, finde ich nicht, dass dies ein schönes Ende ist. Sib gehört nun zu den Außenseitern, was sie, meiner Meinung nach, nicht verdient hat. Ich weiß nicht wieso, aber ich bin eigentlich fest davon ausgegangen, dass Lou und Michael ein Paar werden. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Fazit 1: Holly ist das größte Miststück, das ich je kennenlernen durfte. Ich meins ernst Leute, wenn ihr eine solche Freundin habt, schießt sie in den Wind. Fazit 2: Neun Wochen in der Wildnis Australiens, nach dem Motto ,,Dschungelcamp für Schüler", hätte ich niemals durchgehalten. Fazit 3: Eine wunderschöne Geschichte über die erste Liebe, die im Übrigen auch mal schief laufen darf, Freundschaft, auch wenn die möglicherweise irgendwann endet, und wichtige Erfahrungen, die man im Leben einfach machen muss. Das geht über Fehler und falsche Entscheidungen, bis zu neuen Freundschaften und glücklichen Zeiten. Es ist ein Buch zum träumen, am besten geeignet zum Lesen in den Ferien, als Strandlektüre oder auch gemütlich mit einer Decke auf dem Sofa.  LOVE IT! Eure Elaines_Beauty :)       

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  • Ein Highschoolroman mit viel Tiefe

    Wilder Sommer
    Arizona

    Arizona

    18. June 2014 um 22:19

    Dies ist das erste Buch von der Australierin Fiona Wood, das auf deutsch erschienen ist. Der Titel "Wilder Sommer" (bzw. "Wildlife" im Original) bezieht sich auf den Schulausflug der Highschool-Schüler aus Melbourne - 9 Wochen in einem Camp in der australischen Wildnis. Das Buch beginnt unmittelbar vor der Fahrt, und zwar in Melbourne. Hier gibt es einige grosse Veränderungen im Leben von Sybilla. Zunächst wird sie per Zufall - durch ihre in der Modebranche arbeitende Tante - das neue Gesicht einer Werbekampagne für ein Parfüm. So hängt nun ein riesiges Plakat von ihr in der Stadt. Dadurch gelangt sie zu einem gewissen Ruhm in ihrer Schule, und plötzlich interessieren sich alle für die sonst eher unscheinbare Schülerin. Und so kommt es auch zu der Einladung zu einer angesagten Party und dort zum Kuß mit Schulstar Ben. Direkt im Anschluß steht jetzt die Fahrt ins Outdoor-Camp an. Hierüber berichtet nun Sybilla (bzw. Sib) in der Ich-Form. Dazu abwechselnd folgen Kapitel, die ihre neue Mitschülerin Lou in Form von Tagebucheintragungen schreibt. Lou hat vor kurzem ihren Freund Fred bei einem Unfall verloren und dieses Tagebuch schreiben ist ihr von ihrer Therapeutin zur Trauerbewältigung empfohlen worden. Lou kehrt nun ganz langsam zurück ins Leben und schließt erste Freundschaften mit ihren neuen Mitschülern. Eigentlich gibt es hier die typischen Darsteller wie in jeder Highschool-Geschichte. Eben den coolen Schulstar Ben, der mit dem Kuß von der Party. Und Sibs beste Freundin Holly, die jedoch eher zickig drauf ist. Dann Sibs alten besten Freund, Michael, der etwas nerdmäßig daher kommt etc. Aber trotz dieser Charaktere ist das Buch doch kein Standard-Jugendroman, sondern eher ungewöhnlich. Und zwar stehen hier die zwischenmenschlichen Prozesse der Freundschaften im Vordergrund. Manchmal wird es sogar richtig philosophisch, denn es geht auch um die Fragen: Wer bin ich eigentlich bzw. wer möchte ich sein, wie sehen mich die anderen, was ist mir bei einer Freundschaft wichtig, welche Werte stehen für mich im Vordergrund etc. Und damit hat das Buch deutlich mehr Tiefe als ein leichter Sommerroman. Für Sib ändert sich nach ihrer Werbekampagne so einiges in ihrem Leben, als sie auf einmal zur angesagten Clique gehört. Jedoch braucht sie einige Zeit um ihr Leben neu zu ordnen. Und es geht auch um die erste Liebe. Das alles ist schon interessant, jedoch gab es auch einige Längen. Das Buch ist mit 460 Seiten recht dick, so dass auch genug Zeit bleibt sämtliche Personen recht breit darzustellen. Allerdings verläuft die eigentliche Handlung - trotz der doch recht exotischen Umgebung des Outdoorcamps - eher langweilig. Wer hier auf grosse Abenteuer hofft ist definitiv fehl am Platz. Man kann diesem Roman auf jeden Fall nicht vorwerfen oberflächlich zu sein. Eher das Gegenteil, er geht schon fast zu sehr in die Tiefe. Für mich war es jedoch ok so, ich fand die Fragestellungen interessant.

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  • Wilder Sommer ~ Fiona Wood {www.wonderful-ne-books.blogspot.ch}

    Wilder Sommer
    maristicated

    maristicated

    02. June 2014 um 21:55

    Erster Satz 'Vor der Fahrt ins Outdoor-Camp passierten zwei Dinge, die ich niemals für möglich gehalten hätte: Mitten im Stadtzentrum von Melbourne prangte mein Foto auf einer zwanzig Meter hohen Plakatwand. Und ich küsste Ben Capaldi.' ◊ Meine MeinungAbgesehen davon,  dass im Klappentext 'allmählich' vorkommt, ein Wort, dass ich gar nicht abkann (ja, ich habe mir mal eine Liste dazu erstellt. Übrigens auch eine für Wörter, die  ich mit Layken & Will verbinde. Aber das gehört hier nicht rein. :)), hat mich  der Klappentext ziemlich neugierig gestimmt. Allerdings kommt das Buch einem zuerst einmal ziemlich dick vor, was es bei 460 Seiten auch ist. Doch ich bin dann wirklich  durch diese Seiten geflogen! Es geht sehr stark um Freundschaft und die Veränderungen in Sibs Leben, was mir sehr gefallen hat. Sie hat sich wahnsinnig entwickelt im Laufe dieses Buches, verändert. Sie steht mehr zu sich selbst, weiss, wer sie ist und kann ihrer doofen Freundin Holly bewusst kontern.Und irgendwie haben für mich die Figuren während des ganzen Buches gelebt! Sie waren wirklich da, es war nicht nur geschrieben, ich konnte echt gut mitfühlen.  Lou kommt nämlich neu in die Klasse von Sib, und es ist das letzte Semester. Und jede Klasse muss ein Semester lang in eine Camp in der australischen Wildnis verbringen. Und nein, so was habe ich (leider) noch nie gemacht. Ich muss zwar sagen, dass ich durch das Buch echt auf den Geschmack gekommen bin. Aber ich habe mich wirklich immer zwischen denen allen gefühlt, zwischen Sib und Holly, zwischen Lou und Michael und Ben. Es kommen auch  so kleine Situationen vor, die wir alle schon mal auf die ein oder andere Weise erlebt haben, mit denen wir uns identifizieren können. Und genau das hat mir an diesem Buch so gefallen! Hinten steht unter dem Klappentext: »Perfekt für Fans von John Green, mit genau der richtigen Mischung aus Melancholie und Humor.« Dem kann ich nur zu stimmen. Es ist auf eine Weise ein 'wahres' Buch, bei dem man mitlebt und mitlacht und mitleidet und mit...dabei ist!Der Schreibstil erleichtert einem das auch  wirklich, er ist nicht völlig speziell, aber auch nicht gewöhnlich. Immer wieder kommt ein Input, als ob die Autorin gedacht hat: 'So, jetzt muss ich mal wieder was bringen.' Aber es wirkt trotzdem nicht erzwungen, sondern einfach nach genau diesen Personen. Es wird aus der Sicht von Sib und Lou erzählt, allerdings nicht regelmässig und schön abwechselnd, was mich zuerst ein bisschen  verwirrt hat. Aber mit der Zeit muss man gar nicht mehr auf die Überschrift schauen, weil man sich so mit den Figuren identifizieren kann, dass das gar nicht mehr nötig ist! Allerdings stören mich einige Dinge von der Form her, was der Verlag bezweckt hat. Zum Beispiel steht hinten auf dem Buch 'DEUTSCHE ERSTAUSGABE', im Text vorne aber '2. Auflage'.Dann steht was kurzes über die Autorin auf der zweiten Seite links, und unten kommt der Satz vor: »›Mein wilder Sommer‹ ist ihr erstes Buch, das auf Deutsch erscheint.« Aber das Buch heisst doch bloss 'Wilder Sommer', ganz sicher nicht 'Mein wilder Sommer'!Oder Beeb Schrägstrich Beep, Sibs Tante, die Schuld am Plakat von Sib ist... Mal wird sie mit 'B' am Schluss, mal mit 'P' geschrieben. Sowas nervt mich immer total! :( Aber das ist nicht schlimm, besonders in Anbetracht, dass mir die Charaktere sehr gefallen haben. Sie sind alle auf eine Art eigen, aber nicht so richtig übertrieben. Das hat mir sehr gut gefallen an dem Buch. ◊ Cover + Titel Der Titel 'Wilder Sommer' macht aufmerksam, weil alle auf der Suche nach einer Sommerlektüre danach greifen. Ich persönlich  finde das Cover auch toll, mit dem Himmel, der abgebildeten Sib (?) und den farbigen Streifen... Es strahlt so eine Sommeratmosphäre aus, aber nicht eine, die einfach nur schön oder kitschig ist, sondern eine, die Tiefgang hat. Meiner Meinung nach ist das Cover sehr gelungen. Allerdings hätte ich es versaut gefunden, wenn noch ein Untertitel gestanden wäre. Versteht mich nicht falsch, ich mag Untertitel, aber hier hätte es wirklich mal so überhaupt nicht gepasst. Deswegen bin ich froh, dass der Verlag das gelassen hat! ◊ Fazit Abschliessend kann ich sagen, dass mir das Buch  sehr gefallen hat. Es ist kein ultimatives Lieblingsbuch und hat einige Fehler in der Form,  was ich ein bisschen traurig finde, aber es ist auf eine Art ein 'wahres' Buch. Man sollte nicht nur danach greifen, wenn man eine gute Sommergeschichte sucht, sondern auch, wenn man eine bewegende, tiefgehende Story mit guten Charakteren lesen möchte, die um Freundschaft und das Finden von sich selbst und guten Freunden handelt. ◊

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  • Ein Sommerbuch mit überraschend viel Tiefgang.

    Wilder Sommer
    TanjaLovesBooks

    TanjaLovesBooks

    25. April 2014 um 13:29

    Buchgestaltung Die deutsche Aufmachung gefällt mir um Längen besser, denn dank der knalligen Farben fällt das Buch direkt ins Auge. Außerdem finde ich diese Art von „Gedankenblase“ passt sehr gut zum Roman, da es viel um Wünsche und Träume geht. Wilder Sommer passt auch viel besser zum Buch als „wildes Leben“. Die englische Aufmachung ist aber auch nicht schlecht. Sie zeigt vermutlich die beiden Freundinnen – aber man sieht ja nur die Beine und Füße :P Meinung Wilder Sommer erzählt eigentlich zwei verschiedene Geschichten, die sich, da sie am selben Ort spielen, immer wieder kreuzen. Die erste Erzählerin der Geschichte ist Lou. Sie hat ihren Freund bei einem Unfall verloren und ist seitdem ziemlich abwesend, was ihr eigenes Leben angeht. Sibylla oder auch Sib genannt ist das genaue Gegenteil von der ruhigen und melancholischen Lou, denn sie ist ziemlich verknallt in einen Jungen und hat eine Liste mit aufgeweckten Plänen, wie sie diesen rum bekommen kann. Die beiden Mädchen haben eines gemeinsam: Sie verbringen ihren Sommer aus unterschiedlichen Gründen in einem Camp, weit von zu Hause entfernt, fast in der „Wildnis“ und eigentlich will keine der beiden das so recht. Aufgrund des Klappentextes könnte man meinen, dass die Handlung mehr auf Sib fokussiert ist, aber hier wechseln die Perspektiven eigentlich immer sehr ausgeglichen. Dabei läuft die Geschichte am Anfang erst mal eine Weile in unterschiedliche Richtungen, wenn wir beide Mädchen näher kennenlernen. Gerade der Wechsel zwischen den sehr verschiedenen Blickwinkeln und Gefühlen war unheimlich interessant. Dadurch wird das Buch auch nie langweilig oder gar deprimierend. Im einen Augenblick leidet man mit Lou, dann hat man wieder Spaß mit Sib. Der Autorin ist die Balance hier wirklich sehr gut gelungen. Das Buch hatte auch einfach so viel mehr Tiefgang als man von einem solchen „Sommerbuch“ wohl erwarten würde. Während Lou mit ihrem Verlust kämpft und Sib Probleme mit Vertrauen gegenüber ihren Freunden hat, gibt es viele Nebenfiguren, die ebenfalls ordentlich Wind in die Handlung bringen. Es gibt Schwierigkeiten an jeder Ecke und die Autorin thematisiert doch mehr als nur die typischen Jugendbuch-Konflikte. Ansonsten hat das Buch natürlich auch so seine Stereotypen. Vom Plot her gab es auch genau das, was ich mir erhofft hatte. Man erlebt eine witzige, teilweise ernste Geschichte in einem Camp voller Menschen, die zusammen Abenteuer erleben oder unterhaltsam-dramatische Momente lebendig werden lassen. Durch die zwei Perspektiven bekommt man einfach eine Menge mit und ich denke, dass für jeden Leser etwas dabei sein wird. Zwar konnte ich mich weder mit Lou, als mit Sib identifizieren, aber ihre Charaktere waren durch die Schwächen und Stärken, die sich klar im Verlauf der Handlung gezeigt haben trotzdem sehr sympathisch. Was ich besonders gerne mochte war, dass es im Buch auch mehr um Freundschaft als um eine tatsächliche Liebesgeschichte geht. Viele Romane bieten ja entweder nur das eine oder das andere. Ich fand die vielen Momente zwischen Lou und Michael wirklich schön gemacht und auch die Streits zwischen Sib und Holly haben gezeigt: Manche Freundschaften sind entweder für die Ewigkeit bestimmt oder nicht. Das Buch ist für eine Contemporary-Geschichte meiner Meinung nach ziemlich dick. Dadurch entstanden zwischendurch teilweise ein paar Kapitel, die als nicht ganz so interessant empfand. Das lag sicher daran, dass viele der Szenen sich durch den Alltag im Camp wiederholten. Dafür hat sich Fiona Wood jedoch genug Zeit genommen, um das Ende in sich abzuschließen und den zwei Protagonistinnen ein zufriedenstellenden Abschluss zu geben. Alles in allem war die Geschichte wirklich gut durchdacht aufgebaut. Was ich mir allerdings noch ein wenig mehr gewünscht hätte, wäre eine Eskalation bestimmter Konflikte. Besonders in Lou tobt ein Sturm, der nie ganz zum erliegen kam, aber sie hat sich nicht komplett damit auseinander gesetzt. Vielleicht lag das aber auch einfach an ihrem Charakteretyp. Fazit Wilder Sommer ist in vieler Hinsicht das Genre-übliche Sommerbuch, hat jedoch mehr Tiefgang als die meisten Geschichten. Besonders die vielen Charaktere machen es möglich, mit unterschiedlichen Problemen mitzufühlen oder Interesse zu wecken. Die ganze Camp-Konstellation sorgt für viel Aufregung, kleine Romanzen und das Schließen von neuen Freundschaften. Fiona Woods hat den Sommer in ihrem Roman definitiv wild gestaltet, wenn auch ab und zu anders als vom Leser gedacht.

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