Fisher Amelie

 3.4 Sterne bei 12 Bewertungen
Autor von VAIN, Callum & Harper und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Fisher Amelie

VAIN

VAIN

 (5)
Erschienen am 24.12.2012
Callum & Harper

Callum & Harper

 (3)
Erschienen am 22.12.2011
Thomas & January: 2

Thomas & January: 2

 (2)
Erschienen am 15.06.2012
The True Story of Atticus and Hazel

The True Story of Atticus and Hazel

 (0)
Erschienen am 01.11.2016

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Rezension zu "VAIN" von Fisher Amelie

Zu glatt...
Buchtastischvor 5 Jahren

“No one can know sincere happiness, Sophie, without first having known sorrow. One can never appreciate the enormity and rareness of such a fiery bliss without seeing misery, however unfair that may be.”
(Kindle Edition, Pos. 4670-4671)


Inhalt:

Sophie Price führt kein gewöhnliches Leben: Sie hat reiche Eltern, ist Drogen- und Sex-süchtig, hat ein umwerfendes Äußeres (und weiß das auch), benutzt ihre Freunde wie es ihr gefällt. Doch dann wird sie ein zweites Mal mit  Drogen erwischt und muß sich den Konsequenzen stellen…

Meine Meinung:

Amerika ist begeistert von diesem Buch! Ich war auch hin und weg von der Kurzbeschreibung und auch die Leseprobe fing vielsprechend an. Doch das Buch selbst konnte mich leider so gar nicht begeistern.

Ich mochte den Anfang, weil Sophie mal nicht so ein typisches Mädchen wie man sie in Romanen an jeder Ecke findet. Und ihre Geschichte fängt wirklich anders an. Auch die Wendung / die Konsequenzen, die sie tragen muß, war für mich nicht vorhersehbar und ich war auf eine spannende Weiterentwicklung der Geschichte gespannt (denn die Idee war wirklich nicht schlecht!!).

Doch hier beginnt meine Kritik. Die verwöhnte Sophie kommt in ein Umfeld in dem es z.B. kein warmes Wasser, etc. gibt – und sie findest sich sofort mit ALLEM zurecht. Egal welche Hürde auf sie wartet: Sie meistert sie mit Bravour, jammert nicht, meckert nicht und legt einfach eine 180-Grad-Wandlung zum Supermädchen hin. Wie langweilig ist denn das bitte? Wo sind die Ecken und Kanten? Wo die Glaubwürdigkeit? Und wo ist die Bitch Sophie? Man hat das Gefühl als würde man plötzlich ein ganz anderes Buch mit einer anderen Protagonistin lesen :(

Zu allem übel trifft sie in ihrer neuen Situation dann auch noch ihren Traummann und eine seichte und für mich langweilige Liebesgeschichte begann. Sie findet ihn gleichzeitig anziehend und abstossend – dies könnte ja prickelnd und spannend sein. War es aber leider nicht, da die Anhimmelungen dieses perfekten Traummann einfach überhand nehmen und es letzten Endes klar ist worauf es hinaus läuft. Für mich bestand einfach kein Reiz in dieser Beziehung und berührend war es auch nicht.

Immerhin ist das Buch insich geschlossen. Es bleibt zwar offen was mit einigen Personen geschieht – vielleicht will die Autorin Amelie Fisher hier ein Spin-Off kreiieren? Oder es bleibt der Phantasie des Lesers überlassen… Ich war jedenfalls froh als ich am Endes des Buches angelangt war und hätte auch kein Interesse an einem Spin-Off oder einer Fortsetzung.

FAZIT: Viel zu glatt und langweilig. Ich frage mich wirklich was die ganzen 5-Sterne-Rezensionen (z.b. auf amazon.com oder Goodreads) an diesem Buch finden. Vain lässt sich lesen, keine Frage - aber gelesen haben, muß man es meiner Meinung nach nicht.

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Deenglas avatar

Rezension zu "Callum & Harper" von Fisher Amelie

Rezension zu "Callum & Harper" von Fisher Amelie
Deenglavor 7 Jahren

Mit Ach und Krach hat dieses Buch noch zwei Sterne verdient wegen eines flüssigen Schreibstils, einer netten Grundidee (zwei Jugendliche werden 18, von ihren Pflegeeltern verstoßen - es gibt kein Pflegegeld mehr - und somit obdachlos und versuchen sich jetzt gemeinsam durchs Leben zu schlagen).

Es wird abgewechselt zwischen den Erzählern Callum und Harper, jeweils aus ihrer Sicht. Beide klingen identisch und nicht wie eigenständige Persönlichkeiten. Es kommt dadurch zu Längen und Wiederholungen in der Story. Die Charaktere sind zu perfekt und unglaubwürdig gezeichnet; zumindest ich konnte keine persönliche Beziehung zu ihnen aufbauen. Der Rest der Geschichte strotzt vor unglaubwürdigen Begebenheiten und auch krassen Fehlern in der Handlung. Ich kann es keinem mit gutem Gewissen weiterempfehlen.

Wer mehr wissen will, es folgen Details. Ansonsten hier bitte aufhören zu lesen.

**ACHTUNG SPOILER**

Okay.
1) Wo bitte verdient man denn 25 Dollar pro Stunde (200 Dollar für eine Acht-Stunden-Schicht), wenn man schwarz in einem Restaurant arbeitet. NIcht als Kellner, wohlgemerkt, sondern einfach nur Tische abräumt?

2) Callum hat ganz tolle Freunde, die ihn auch immer mal auf der Couch übernachten lassen. Warum helfen Sie ihm denn nicht gleich, als er auf der Straße gelandet wurde? Es wird für Charlie zwar ein Grund genannt (Vermieter duldet nicht Gäste, die länger bleiben), aber da gibt es ja noch Cherry. Und ganz viele andere der Bandmitglieder.

3) Ähm. Ja. Was für ein Stipendium soll das denn bitteschön sein, dass es nur für verheiratete Studenten gibt?

4) Zwei Jahre lang so aneinander vorbeireden und miteinander verheiratet sein und zu denken, der andere macht das lediglich aus nützlichen Gründen und nicht, weil er oder sie wirklich verliebt ist - vor allen Dingen, wenn ihnen jeder, aber auch wirklich jeder sagt, was für ein hübsches Paar sie sind und ja offensichtlich sooo verliebt ineinander - das ist schon fast zu viel des Guten.

5) Stalker. Okay. Es gibt sie. Und ich sage jetzt auch mal nix, dass Harper, als sie noch bei der Pflegefamilie war, John's Übergriffe nicht gemeldet hatte. Aber als er dann Weihnachten der Polizei entkommen ist und sofort wusste, wo Harper war (nämlich in einem Flugz auf dem Weg nach Seattle) - wie kann das sein? Sie hatte den Flug ja selbst erst ein paar Stunden vorher gebucht und laut Buch ist John sofort zum Flughafen gefahren.

6) Geld gestohlen in der U-Bahn: Woher wusste der Dieb denn bitteschön, dass Geld im Umschlag war? Und Harper's und Callum's gesamte Existenz hing daran. Warum hat sie das Geld nicht am Körper getragen oder zumindest tief in der Tasche versteckt?

7) Stalker in Seattle: John prügelt Harper ins Koma und bricht ihr das Rückgrat. Sie ist sofort bewusstlos. Polizei kann also nur von ihrem Ausweis wissen, wie sie heißt und woher sie kommt. Woher wusste die Polizeit denn dann, 1) dass sie mit Callum verheiratet ist und 2) wo Callum sich in Seattle aufhält? Es gibt ja wohl mehr Leute mit Nachnamen Tate. 3) Wie soll es eine halb bewusstlose Harper bitteschön geschafft haben, einen Zettel zu beschriften und im BH zu verstecken für Callum mit der Nachricht, dass sie ihn liebt? SIe konnte sich ja nicht bewegen (Verprügelt) und ist doch angeblich sofort bewusstlos geworden.

Gut. Das sind jetzt mal so einige maßgebliche Punkte. Gab aber noch mehr...

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